Abadon
-Originalpost von Lestat de Lioncour
(hebräisch, abad: „Untergang, Abgrund“; griech, "abaton": Grube) ist im Neuen Testament der Bibel (Offenbarung des Johannes) (9, 11) der Fürst der astralen Kräfte dieser Welt.

Er ist der Engel - Dämonenfürst des Verderbnis und Personifikation
des Totenreiches und des Abgrundes.
Er ist Geisterfürst, und Befehlshaber der pandemisch dämonischen Heuschreckenschwärme, die im Brunnen des Verderbens leben und durch einen Schlüssel im Klange der sieben Posaunen geöffnet/gerufen werden können.

Abaddon ist Fürst der Dämonen der 7. Ordnung, taucht in der grieschischen Mythologie als bekannter Apollyon , der Verderber auf.
(Off. 9,3 bis Off. 9,11).

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Im neuen Testatment lesen wir... (Quelle: Wikipedia)
Nachdem der 5. Engel Gottes (in Offenbarung 9) seine Posaune blies, erscheint Satan wie ein fallender Stern und erhält den Schlüssel zum Abgrund, in dem die dämonischen Heuschrecken wohnen. Er ist der Engel des Verderbens und anfangs bedeutete er nur verloren sein, Untergang, die Stätte des Verderbens. Er liegt unter der Erdoberfläche (Eres) und ist später eine der 4 Unterabteilungen der Unterwelt, wie z.B. Ge-Hinnom. Zu finden in: Hi.26.6, Hi28.22, Ps.88.11, Off.9.7-Off.9.11.
Abadon wird bisweilen dargestellt mit einem riesigen, sichelähnlichen Flügel und grünen Schuppen, die seinen Körper bedecken; auch hat er den Schwanz eines Drachens. Jedes Wesen, das ihn erblickt, soll augenblicklich den Tod erleiden; nur solche, die die Kräfte großer Dämonen oder gleichbedeutendem besitzen, könnten ihn ohne jeden Effekt anblicken.
Einst war er von noblem Gemüt. Da er jedoch soviele getötet hat, wurde er in dem tiefsten Verlies der Hölle angekettet.
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Zur Erläuterung:
Im VIII Kapitel der Offenbahrung wird von den sieben Posaunen gesprochen, als auch im IX Kapitel, unter Vers 1 von einer Himmelskraft erwähnt wird, der der Schlüssel zum Brunnen des Abgrundes gegeben wird, der sich auftuen wird, um die Menschen zu peinigen, aber nicht zu töten.
Wir lesen dort weiter, daß sich die Menschen nach dem Tod sehnen werden, ihn suchen aber weder finden, noch durch Ihr Begehren zu sterben erlangen werden, denn der Tod wird vor Ihnen fliehen.
Der Fürst dieser Peiniger ist Abadon, (Vers1) im mikrokosmischen das Zeichen ist, daß das Wasser des Lebens in seiner Wirkung entfaltet.
Vergessen wir nicht, daß all diese Strahlungsballungen, oder aufgeführten Kräfte, Wesen individueller Natur darstellen, hinter jedem Ding sein Wesen steckt, eine astrale Form der elementaren Kräfte, also eine Wesenheit, die evoziiert oder auch gebannt werden kann.
Beispiele:
Kräftegruppe: Atziloch
Ursache: Prinzipien
Manifestierte Offenbahrung: Intuitionswelt
Kräftegruppe: Briah
Ursache: Gesetze
Manifestierte Offenbahrung: geistige Welt
Kräftegruppe: Yetzirah
Ursache: Verwirklichungen
Manifestierte Offenbahrung: psychische Welt, Astralwelt, Pranawelt
Kräftegruppe: Asiah
Ursache: Tat
Manifestierte Offenbahrung: materielle Welt, Unterwelten
Diese Kräftegruppen gehören der hierarischen Ordnung des Kosmos an.
Die unteren Bezirke dieser astralen Welt bildet die "Unterwelt" auch wenn die Bewohner dieser Stätte "geistige Wesenheiten" sind, denen keine irdisch-materille Stofflichkeit zueigen ist.
Sie sind von niedrigerem Rang als die durchschnittliche Menschenseele, den Ihnen fehlt der ausführende Individualismus, sich nur für das "Unten" entschieden zu haben. Dadurch sind sie in ihrer Verderbnis dem Unten lediglich angepasst.
Der, dem es zugänglich ist, astrale Beobachtungen zu erfahren, wird wissen, daß wir an jenen ORTEN, durch astrale Wanderungen mannigfaltige Wesenheiten vorfinden, die kurz aufgelistet werden sollen:
Seelen, Verstorbener, die noch nicht in der Lage sind, "höher" zu steigen, also verfinsterte Seelen, materiell Verstorbener, die sich gegen Befreiung des Karmas des Aufsteigens wehren, immer tiefer hinabsteigen und gerne von Magiern bedient werden, sofern sie nicht zu stolz sind, sich mit dem Magus zu liieren.
In ihrer abgrundtiefen Boshaftigkeit und konsequenten Wut sind sie in der Lage durch Untaten ihren Gegnern zu schaden, also Kräfte die Schwarzmagier bewußt auswählen, in Form von Blutpakten.
Seelen, von Verstorbenen, die noch nicht höher gestiegen sind.
Astralkörper, in der Gesinnung, wie sie Schwarzmagier anrufen, die an diesen "Orten" Ihrer Tätigkeiten, den jeweiligen Wirkungsgraden nachgehen.

Gedankenwesen, also Elementale, bewußt oder unbewußt erzeugt.

Naturgeister, also Elementarwesen, die den ureigenen Elementen zugehörig sind, wie Wasser-Erde-Luft und Feuerwesen, Wind, Gasförmig. usw.

Sogenannte "Schattenseelen", Seelen, die bereits gestiegen sind.

Gespenster - die durch medial begabte Menschen angerufen werden, oder durch spezielle Rituale, Evokationen - Anrufungen hereigerufen und dienstbar gemacht werden können, im Handlungssinne des agierenden Magus.

Dämonen, gerne auch als "teuflische" Wesen bezeichnet, ich nenne sie eher urbanste, ungebändigte Kraft der Aktion, also Ursprung jeglicher Kreativität, autonomen Willens, in alles Facetten des Seins, bewußt und unbewußt gespeichert in Ihrer selbstverständlichen Daseinsfunktion, ähnlich dem medizinisch betrachteten Menschen mit der artspezifischen Typifizierung durch seine Genkette. In diesen Ebenen finden wir den Wahnsinn, ebenso wie die Leidenschaft in Ihrer animalischsten Form, Grausamkeit ohne Bewußtsein einer aufzwungenen Ordnung, Genie und Kunst, Magische Uressenz in der kraftvollsten Form, wie wir sie von der Odkraft des Menschen zum Beispiel her kennen, eine der wichtigst zu erlernenden Meditationen , der sich jeder Magus in vorherigen exertitienhaften Disziplinen unterziehen/aneignen muß, um mit diesen Kräften umgehen zu können.

Diese aufgezählten Elementarwesen sind nur ein kleiner Ausschnitt von vielen solcher Wesen - Kräften, die je nach Gliederung, zb. horizontal, in dem Falle eine künstliche, in der die Welt den Mittelpunkt darstellt, in aufsteigende und absteigene Welten untergliedert sind.
Hier würden wir von sechs aufsteigenden Welten unter denen sich sechs Reiche der "Unterwelt" befinden, ausgehen.
Diese je sieben Welten (also plus der Mittelpunktswelt) zerfallen wiederum in sogenannte Unterabteilungen, auch Feuer, Wasser, Luft und Erde genannt., obwohl sie mit den eigentlichen Elementarkräften nicht in Verbindung stehen, nichts zu tun haben !
Oberhalb dieser astralen Welt, finden wir ein Konglomerat von Welten, auch "Sieben Himmel" oder "Sommerland" genannt, jene Welten, die in Märchen, Sagen, Mythen und Legenden eingegangen sind, Grundbasis der reliogiösen Menschheitsakasha, egal in welcher geologisch-kulturellen Ausdrucksweise.
Ahasver
Ahasverus - Der ewige Jude
Der ewige Jude ist Teil christlicher Legenden und Mythen. Bereits im 13. Jahrhundert berichteten aus dem heiligen Land zurückgekehrte Pilger von einem ewig wandernden Juden, welchen Sie in Armenien angetroffen haben wollen.
Zur Buße für sein unbarmherziges Verhalten wandert der Ahasver ewig durch die Landen - unsterblich dazu verdammt, rastlos von Ort zu Ort zu pilgern.
Die Sage: Jesus wollte, als er den Weg mit seinem Kreuz nach Golgatha gehen musste, am Haus eines Schusters (sein Name laut Überlieferungen: Cartaphilus oder Buttadeus) kurze Rast einlegen - dies wurde Ihm jedoch verwehrt - der Schuster jagte Ihn fort. Durch seine Unbarmherzigkeit wurde er dazu verdammt nun selbst nicht mehr rasten zu können.
Der Name Ahasver wird erstmals 1602 genannt. In "Kurtze Beschreibungund Erzählung von einem Juden mit Namen Ahasver" taucht der Name erstmals in diesem Zusammenhang auf und wurde fortan übernommen.
Der Name Ahasver wurde im 17ten Jahrhundert vor allem auch durch die Veröffentlichung zum Überbegriff für das jüdische Volk.
Durch seine Unsterblichkeit wird der Ahasver zu einer "Begegnungsgestalt" an der sich die Veränderung der Welt abzeichnet - In volkstümlichen Überlieferungen, in Literatur und Kunst hat er einen festen Platz gefunden.
"Der wandernde Jude" von Samuel Hirszenberg (1865-1908)

Amphisbaena
-Originalpost von Lestat de Lioncour
Link zum eigenen Thread: die-amphisbaena-t665.html?hilit=Amphisbaena
Lateinischer Name: Amphisbaena janus
Lebensraum : Fast überall
Lebensdauer : 5 - 10 jahre
Größe : etwa 1,20 m lang
Verbreitung : Balkanländer
Die Ampfisbaena ist eine zweiköpfige Schlange und stellt das Wappentier der Seemeister dar.

Diese Seemeister, die auch " Viachen " genannt werden, waren einst eine sehr mächtige Gruppe von Elementarbeschwörern, die durch die Beherrschung Luft - Wasser - See zu einer großen, fast unbesiegbaren Seemacht in der Zeit vor den magischen Kriegen (1558 - 1600 nL) zum "Valianischen Imperium" heranwuchs. Eines Ihrer wohl typischsten körperlichen Wiedererkennungsmerkmale dürfte wohl ihr komplett gebleichtes Haar sein, auch trugen sie Bärte und übten eine Art der Zauberei aus, die man "Namensmagie" nennt, eine Form der Magie, die mit Ihrem Untergang leider in die geschichtliche Vergessenheit geraten ist.
Zweiköpfige Schlangen sind in der Natur nicht so ungewöhnlich, sie leben nur meistens nicht sehr lange.
Allerdings stellt die Amphisbaena keine gewöhliche Schlange als solches dar.
Sie gehört zur Familie der " Ophidiovas " ist halb Schlange - halb Vogel.
Ihre beiden Köpfe sind nicht an einem Halsende zugeordnet, sondern befinden sich jeweils am Kopf und am Ende des Schwanzes, was dieses Wesen zu einer einzigartigen Kreatur in der Kryprozoologischen Wissenschaft macht.
Laut einer von der kryptozoologischen Gesellschaft durchgeführten Feldstudie zum Erkunden dieses gar merkwürdigen Lebewesens, kommt die Amphisbaena überall in den Karpaten vor. Man geht davon aus, daß diese Spezies zur Familie der Warmblueter gehört, genau wie die Ophidiovas im allgemeinen. Durch diesen Umstand ist es Ihr möglich, in höheren Gefilden zu überleben, in denen Kaltblueter nicht existieren könnten. Ihr Aussehen wird unterschiedlich beschrieben, mal ist von einer schwarzen Schlange mit weißen Streifen die Rede, die in der Mitte eine Art Federkleid trägt, dann widerum von roten und weißen Streifen. Die Beschreibungen bezüglich Ihres Aussehens scheinen je nach Region zu variieren.
Es heißt, , daß sie wegen Ihrer zwei Köpfe ständig auf der Hut sei, denn wenn einer der Köpfe ruht, wacht der andere über das Geschehen. Das macht sie auch zu einem extrem schnellen, wendigen und auch gefährlichem Tier, daß blitzschnell zu reagieren weiß. Die Flügel werden als kurz und stumpenartig beschrieben, Vogelbeine bilden Laufwerkzeuge, die sie je nach Lust und Laune einzusetzten weiß, bedenkt man, daß sie sich in beide Richtungen gleichschnell bewegen kann. Also muss auch davon ausgegangen werden, daß sie zwei voneinander getrennte Gehirne Ihr eigen wissen muss, die koodiniert zusammenarbeiten können.
Aus Gründen der Stabilität packt bei großer Geschwindigkeit der vordere Hals den hinteren. Das gibt Ihr auch die Möglichkeit bei einem Sturz, durch Muskelrelaktion sich zu einem Reifen zusammenzurollen, um dieses Hürdernis spielend zu umgehen, bis Sie wieder auf die Beine kommt.
Die Amphisbaena ist an beiden Enden hochgradig giftig, eine Begegnung mit Ihrersgleichen sollte also unbedingt vermieden werden, ist einem sein Leben lieb, da Sie sehr scheu und angriffslustig ist, wenn sie sich in Gefahr wähnt.
Als Anmerkung sollte erroriert werden, daß schon Plinius aus dem 1. Jahrhundert dieses einzigartzige Geschöpf erwähnt hat, im Zusammenhang eines aus der Sympathiemagie stammenden Rezepts zur Heilung von Erkältungen. Dort steht geschrieben, daß man sich bei besagter Krankheit mit der Haut eines solchen toten Wesens einwickeln möge, um Genesung zu widerfahren. Des weiteren wird berichtet, daß Sie nur Enten essen soll, ein Umstand der schon aus antiken Literaturquellen zu ersehen ist. (anscheinend Ihre einzige Nahrung)
Es wurden auch andere Arten Ihrer Spezies zugeordnet, wie die
Amphisbaena alba
Amphisbaena bolivica
Amphisbaena camura
Amphisbaena cegei
Amphisbaena darwini
Amphisbaena fuliginosa
Amphisbaena silvestrii
Amphisbaena slateri
Amphisbaena vermicularis sowie die Spezies
Cercolophia borelli
Cercolophia steindachneri als auch den
Leposternon microcephalum