Hölle Hölle Hölle!!!

Moderator: Tyger

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ex oriente

Beitrag von ex oriente »

Lestat hat geschrieben:Natürlich, Herr Kettelhof,
Immer sachte --- ich bin nicht die Person, an die Sie gedacht haben. Im Kreuzgang sind auch andere aktiv, hehe
Andromalius hat geschrieben:Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist kommen die Toten auf die Erde, aber wenn Jesus die Dämonen in der Hölle aufscheucht wird sie auf die Erde verlagert. ^^
Nun ja --- nach der Aufersteung Christi sind in der Tat viele heilige auferstanden, das wird im neuen Testament berichtet. Die Worte "und die Gräber sind leer" beziehen sich aber nach meiner bescheidenen Deutung eher auf die allgemeine auferstehung der Toten am Jüngsten Tag; diese Auferstehung ist aber erst durch die Auferstehung Christi möglich geworden.

Was die Dämonen auf Erden anbetrifft, Andromalius, so haben sie völlig recht. Das ist gar bereits bei dem "Aufstand" Luzifers geschehen.
hl. Apostel Johannes der Theologe hat geschrieben:Offenbahrung 12:7 Und es entstand ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen. Auch der Drache und seine Engel kämpften;

8 aber sie siegten nicht, und es wurde für sie kein Platz mehr gefunden im Himmel.

9 So wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen.

10 Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes und die Macht seines Gesalbten gekommen! Denn gestürzt wurde der Verkläger unsrer Brüder, der sie vor unsrem Gott verklagte Tag und Nacht.

11 Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod!

12 Darum seid fröhlich, ihr Himmel, und die ihr darin wohnet! Wehe der Erde und dem Meere! Denn der Teufel ist zu euch hinabgestiegen und hat einen großen Zorn, da er weiß, daß er nur wenig Zeit hat.
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Azazel
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Beitrag von Azazel »

Ein Christ hier auf dem Dämonenforum:-))

Lange ist es her, dass sich Euresgleichen hierher verirrt hat. Da fallen mir längst vergessene Auseinandersetzungen verbaler Natur ein, die stets damit endeten, dass die Glaubenskrieger sich verschämt zurückzogen, ja vielleicht sogar im stillen Kämmerlein ihre Glaubensilluminationen in Frage stellten oder sie wurden ausfallend und drohten mit himmlischer Vergeltung - auf die ich bis heute noch warte :lol:

Nun so sei willkommen hier und zeige uns zu welcher Gruppe Du gehörst, doch séi gewarnt - Dein Glaube könnte Schaden erleiden und es besteht die Gefahr, dass Du am Ende denselben in Zweifel ziehst und gar den Weg zurück findest in eine Welt ohne imaginären Götter und deren sinnentleerten Verheißungen....
ex oriente

Beitrag von ex oriente »

Azazel hat geschrieben:Vergeltung - auf die ich bis heute noch warte
Welch löbliche Übung der Tugend der Geduld.

Zu welcher Gruppe ich gehöre ist aus meinen Beiträgen zu ersehen, man passe nur auf.

Übrigens, es gibt Leute, die schwarze Kleidung bevorzügen und sich ständig den Tod vor Augen führen und doch zum Lichte schreiten.

[img]undefined://www.pochaev.org.ua/inc/amfilohiy/pic/_12.jpg[/img]

Das ist nämlich die Sache mit der Hölle --- nach der Auferstehung des Heilands kommen nur diejenigen hinein, die freiwillig in das Verderben schreiten. Wer sich selbst ein Feind ist, tut es.
Psalm 34:12 Wer ist der Mann, der Lust zum Leben hat, / und die Tage liebt, Gutes zu sehen?

13 Behüte vor dem Bösen deine Zunge, / vor trügerischer Rede deine Lippen!

14 Vom Bösen laß und tu das Gute! / den Frieden such! Ihm jage nach!

15 Des Herrn Augen achten auf die Frommen / und seine Ohren auf ihr Flehen.

16 Des Herrn Antlitz wendet sich den Übeltätern zu / und tilgt ihr Angedenken von der Erde.

17 Die Frommen schreien, und schon hört's der Herr / und rettet sie aus aller Not.

18 Der Herr ist nahe den zerknirschten Herzen; / zerschlagenen Gemütern hilft er auf.

19 In viel Gefahren ist der Fromme; / aus ihnen allen rettet ihn der Herr.

20 Er hütet jedes seiner Glieder; / versehrt wird auch nicht eins davon.

21 Den Frevler rafft ein Unfall weg; / des Frommen Hasser müssen es bereuen.

22 Der Herr erlöst die Seele seiner Diener; / wer auf ihn baut, bereut es nicht.
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Lycan
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Beitrag von Lycan »

Also als estes muss ich meinen Vorgängern ( mit ausnahme von ex oriente ) einen riesen Beifall klatschen!!!!!
So aber nun zu dem Sachlichem.
Also wie bereits gesagt will hier niemand erlöst werden, denn wir sind die die sich nicht von einem imagienären Gott knechten lassen. Somit kann man sagen das ihr es seit die erlöst werden müssen. Denn wir können unsere Götter sehen können mit ihnen reden (und vor allem bekommen wir auch Antwort) und bekommen keine dummen Vorschriften.
So außerdem sind wir stark genug um ohne "Hirten" durch LEben zu kommen. Und damit sind wir verdammt glücklich und auch verdammt stolz.
Ach und wenn wir "gerettet" werden wollen melden wir uns sicher!!!
Aber nicht bei euch!!!!
Jedoch kann ich nicht abstreiten das hin und wieder auch christliche Gebete in Ritualen verwendet werden. Jedoch bin ich der Meinung das sich die Dämonen nur deshalb von solchen Gebeten abschrecken lassen weil sie die so grausam schlecht finden. Also haben die Gebete die gleiche Wirkung wie Tokio Hotel!
So und nicht das du jetzt auf die Idee kommst zu sagen das wir die Augen vor dem einzig wahren verschließen! :(
Es liegt im Auge des Betrachters was nun richtig ist und was falsch. Weiterhin nicht glauben das wir uns nicht mit dem Christentum beschäftigen!!! Das tun wir sehr wohl, jedoch haben wir einen anderen Standpunkt von dem aus wir das ganze betrachten. Natürlich sehen wir das ganze etwas kritischer als jemand wie du oder wie ein nicht-magischer-Mensch. Aber wir das ändernt nichts an der Tatsache das wir uns damit beschäftigen.
Mal ganz ehrlich, überleg dochmal ex oriente! Was wäre denn wenn es Luzifer, Satan etc. nicht geben würde???
Ganz einfach die Kirche hätte NIEMALS einen solchen Erfolg gehabt!!!!
Ohne Das Böse kann das Gute nicht existieren!!!
ALSO WAS SOLL DAS DENN BITTE????????
Nehmen wir mal an das der dunkle aller Tage kommt. Sprich die Christen haben alles andere unterdrückt und letzten Endes geschafft alles andere auszurotten. Sag mir bitte einen grund warum die Menschen bei der Kirche bleiben sollten und keine eigenen Götzen erschaffen sollten!!!!!
Ohne uns würde die Kirche NIEMALS im guten Licht stehen!!!!!!!!!!!!!!!
Über was wollt ihr euch erheben wenn es kein Böses mehr gibt, über das ihr euch erheben könnt.
Eine weitere Frage hätt ich da noch: habt ihr denn jemals die bestätigung erhalten das dass was ihr da tut auch mit dem Paradies belohnt wird????
Ich meine wenn man da im Paradies rummschwirrt und alle Hand voll zu tun hat mit paradiesischen Sachen, hat man wohl kaum Zeit den Leuten auf der Erde zu sagen wies ist was man tun muss um dort hin zu kommen etc.
Außerdem ICH WILL NICHT IN PARADIES!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das würde nämlich bedeuten das man sich nicht weiterentwikelt!!!!! Und die Weiterentwiklung ist das Ziel eines jeden Magiers/einer jeden Magierin!!!
So das wars jetzt ersmal von mir aber seid sicher das ich wiederkomme!!!!!!!!!!!!!!
Dunkle Grüße
:chaos: Lycan :chaos:
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Azazel
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Beitrag von Azazel »

Das ist keine Frage der Geduld, sondern das Problem in der Einlösung solcherlei Versprechen besteht darin, dass der imaginäre Einzulösende eben imaginär ist und nur in den Köpfen von Menschen sitzt, die es gern haben einer autoritären Macht, sei sie auch nur eingebildet zu huldigen:-))

Es gibt viele Leute, mit höchst unterschiedlicher Kleidung die überall hin schreiten, so auch zum Licht und sei es auch mur der Strahler an der Wohnzimmerdecke.

...und der sogenannte Heiland wird niemals mehr aufstehen, außer in manchen Köpfen und da auch nur in ihren Phantasien...Anschauungsmaterial wie eine solche Auferstehung aussehen könnte liefert der gute George in 4 Filmen.

Deine Zitate offenbaren schon das Ungemach dieser schizophrenen Relligionsform

14 Vom Bösen laß und tu das Gute! / den Frieden such! Ihm jage nach!

16 Des Herrn Antlitz wendet sich den Übeltätern zu / und tilgt ihr Angedenken von der Erde.

such das Gute, lass vom Bösen - DOCH TILGE das Andenken.....scheint mir doch ein Paradoxon zu sein... :cool:
Noriel de Morville
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Beitrag von Noriel de Morville »

*Begrüsst die Abordnung der Kongregation zur Wahrung des Glaubens*

Noriel de Morville
Zuletzt geändert von Noriel de Morville am 19. Jul 2007 12:08, insgesamt 2-mal geändert.
ex oriente

Beitrag von ex oriente »

Lycan hat geschrieben:Ohne Das Böse kann das Gute nicht existieren!!!
Na, das ist nicht wahr --- das Licht kann auch ohne den Schatten existieren, der Schatten existiert gar nicht --- er ist ist nur Mangel am Licht.

Doch ist die Aussage wahr, daß es den Teufel nicht umsonst gibt. Er hat schon seine Rolle im Heilgeschehen. Wer bestreitet das? Sonst gäbe es ihn ja nicht.
Lycan hat geschrieben:Außerdem ICH WILL NICHT IN PARADIES!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das würde nämlich bedeuten das man sich nicht weiterentwikelt!!!!!
Du mußt ja auch nicht ins Paradies --- Du sprichst ja so, als zwänge Dich jemand hin. Wenn Du ewig leiden willst, dann tue's --- Gott läßt jedem seinen freien Willen.

Woher hast Du aber die Kunde, man entwickelte sich im Paradiese nicht weiter --- sicherlicht tut man das. Gott ist unendlich, und so kann es niemals enden, sich an ihm zu sättigen und in licht zu werden.

@Azazel: Gott tilgt das Andenken der Überltäter, wir müssen das nicht.


[img]undefined://www.orthphoto.net/photo/200511/3597.jpg[/img]
Noriel de Morville
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Beitrag von Noriel de Morville »

Quod Era Demonstratum ... Ich habe nichts anderes erwartet.

Noriel de Morville
Zuletzt geändert von Noriel de Morville am 19. Jul 2007 12:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Azazel
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Beitrag von Azazel »

>Woher hast Du aber die Kunde, man entwickelte sich im Paradiese nicht >weiter --- sicherlicht tut man das. Gott ist unendlich, und so kann es >niemals enden, sich an ihm zu sättigen und in licht zu werden.

also zum Kannibalismus solltest Du nicht aufrufen:-)) So ein Gott schmeckt sicher nicht gut, es sei denn es ist Dyonysos, den der würde wenigstens nach Wein schmecken... :lol: - aber Spaß beiseite - Ein Paradies gibt es nur in einem Selbst, nämlich dann wenn es einem gelungen ist seinen freien Willen zu entdecken und nach ihm frei zu leben.

Dein Gott und alle anderen Götter auch, die sich die Menschheit im Laufe ihrer Existenz zusammen fabuliert hat existieren nur aus einem einzigen Grund - weil es Menschen gibt, die an sie glauben - ohne den Menschen und seinem Glauben haben sie keine Macht, ja sind nicht existent


>@Azazel: Gott tilgt das Andenken der Überltäter, wir müssen das nicht.

Die Götter sind halt allzu vermenschlicht und das liegt eben daran, dass sie niemals übernatürlichen Ursprungs waren, sondern von Menschen erfunden worden sind und somit auch all die menschlichen Eigenschaften übernommen haben...egozentrisch, rachsüchtig, eifersüchtig, narzistisch und last but not least auch austilgend...
Noriel de Morville
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Beitrag von Noriel de Morville »

Wo Licht ist , dort ist auch Schatten.... Je gleissend heller das Licht, desto expanisiver der Schatten, den es wirf. Und wenn die Dunkelheit der Schatten des Lichtes ist, muss auch das Licht der Schatten der Dunkelheit sein. So wie oben, so auch unten. Sie können nicht trennen, was Sie selbst nicht zusammengefügt haben. In Ihnen spiegelt sich die unerträgliche Arroganz der Selbstgerechtigkeit, die andere verdammt und richtet um das unerlöste "BÖSE" in Ihnen selbst zu befreien.

Noriel de Morville
Noriel de Morville
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Beitrag von Noriel de Morville »

*GÄHHHHHN*

Noriel de Morville
Zuletzt geändert von Noriel de Morville am 19. Jul 2007 12:09, insgesamt 1-mal geändert.
tlahuizcalpantecutli

Beitrag von tlahuizcalpantecutli »

ex oriente, ich muss sagen dass mich deine Gesellschaft hier erfreut. Die Diskussion macht wirklich Spaß. Trotzdem möchte ich dich bitten, keine Zitate zu bringen oder sie wenigstens in deine eigenen Worte zu fassen, denn damit, dass Worte aus der Bibel stammen, kannst du hier niemenden von oihrer Wahrheit überzeugen. Ich respektiere sie als deine subjektive Wahrheit, nicht aber als vorformulierte Dogmen.
Es wäre auch nicht verkehrt, auf eine vertrautere Art und Weise zu kommunizieren, ein Du bringt viel mehr Nähe mit sich als das förmliche Sie und erweckt auch nicht den Anschein dieser Distanz, die sie möglicherweise als etwas besseres herausstellt. Ich freue mich auf weitere bereichernde Gespräche, die aber nur möglich sind, wenn alle ihren Horizont für die Wahrheit des anderen öffnen :knuddel:
Lestat de Lioncour
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Beitrag von Lestat de Lioncour »

Auch ich will nichts unversucht lassen, meine Meinung diesbezüglich kund zu tun !
Erstmal entschuldige ich mich in aller Höflichkeit, wie es die soziale Hygiene gebiert, daß ich Sie versehentlich für diesen selbstgefälligen Beweihräucherer besagten Forums hielt, der sogar die Arbeit religiöser-theosophischer Forschungen in Münster (soweit ich informiert bin ) in Frage stellt, was zeigt, in welchem Lichte sein Glauben sich proklamiert, weil der Begriff Götzentum gefallen ist.
Meinen Disput zur Christenreligion kann und werde ich ihnen hiermit erläutern:
Als philosophisch-theologisch bewandertes Mitglied katholischen Doktrins wissen sie bestimmt, daß die Texte der Urbibel 1987 im Salzbergwerk Bad Reichenhalls gefunden wurden, in bayerischer Sprache geschrieben, obwohl alle Bereiche als erforscht galten.
Der Text wurde auch zu Anfangs in seinem getreuen Wortverlauf pupliziert.
Der Forscher, Dr. Fritz Fenzel machte sich sogleich an die Arbeit, die neuen Texte, die in zuerst fremdwirkender Sprache gesehen wurden zu analysieren und kam zu der historischen Entdeckung, daß sie von einem 13. Apostel verfasst wurden, niedergeschrieben in hochdeutscher Sprache.
Dabei wurde des weiteren festgestellt, daß sie erst für die heutige Zeit, also für das Jahr 2000 freigegeben waren (post Christum natum)Dieser 13. Apostel nannte sich Dubius, der Zweifler, der nicht, wie alle anderen Apostel durch devote Frömmigkeit und Unterwerfung auffiehl, sondern sich einer eigenen Meinung, kontroversen Fragestellungen an Gott und einer gewissen Leichtigkeit, man könnte sogar sagen, Heiterkeit auszeichnete. Er war es auch, der sich Gott als Fragender und Antwortsuchender näherte und eben nicht, wie alle anderen sich dem päpstlichen Doktrin ohne wenn und aber unterstellte, ohne eine gewisse geistige Reflektion der Verkündungen oder dem kleruszurechtgebogenen linguistischen Ausführungen in Wort und Schrift in Frage zu stellen.
Hierbei ist explizit zu erwähnen, daß die römisch-katholische Kirche dieses Evangelium bis heute nicht anerkennt, sondern nur die vier, die ihm genehm waren.
Warum , wird sich der Glaubenssuchende nun fragen ?Dubius berichtet in seinen Texten von seinen Gesprächen mit Gott, mit Judas, mit Jesus und mit Satan.
Hierbei sind auch seine Ausführungen und Erklärungen bezüglich dem literarischem Werke "Buch der sieben Siegel" - die Apokalypse zu betonen.
Sie werden mir beistimmen müssen, daß es für einen aufgeklärten, freigeistlich- geprägten Geiste heutiger Zeit, Erklärungsbedarf durch die kirchliche Instanz erwartet werden darf, auf die Frage hin, warum gerade dieser nicht anerkannte Dubius sich als einziger eines wachen, gesunden Menschenverstandes auzeichnete in allen religiösen Fragen, die die Kirche zur einzig richtigen Glaubenslehre erklärt.
Stellen wir desweiteren die Frage, warum die anderen Apostel eher durch beamtengleichen Flekmatismus, die Kirche sagt dazu "Heiligkeit", auffiehlen, lesen wir dazu in der heiligen Schrift:
"...indes kam das Pfingstfest...plötzlich erhob sich vom Himmel her ein Brausen...Zungen wie von Feuer erschienen ihnen...alle wurden von dem heiligen Geiste erfüllt...sie begannen in fremden Sprachen zu reden...alle waren außer sich und fassungslos und sagten zueinander:
" Was soll das bedeuten ?
Andere dagegen erwiederten im Hohn:
" " Sie sind voll des süßen Weines "
Die Frage, ob der Quell der apostolischen Glaubenslehre im Vollrausch, also der Verzückung und des Zungenredens enstand, steht bis heute im ungeklärten Raume.
Aber wie Sie am besten wissen, müht sich die Kirche bis heute, solche Fragen defakto nicht zu beantworten, ganz im Gegenteil, es wird sogar von heidnischen Gedankenguts gesprochen, von Blasphemie, trauriges Resultat unbequem gestellter Fragen unter dem Mantel der nicht nachzufragenden Heiligkeit und Unfehlbarkeit päpstlicher Auffassung.
Während die 12 Apostel sich in voller Verzückung aufmachten, die Welt zu bereisen , um das unfehlbare Wort Gottes zu predigen, also dem Wortverlauf eines an den Menschen gescheiterten Predigers (Jesus) der als einzige Lösung für die böse Welt und Ihren bestienhaften Bewohnern, den Menschen, den eigenen Tod und die daraus resultierende kollektive Schuld der Menschheit als einzige Erlösung ansahen, zeichnete sich Dubius durch logischere Argumentation und Gedanken aus.
Er war offen, forsch, und sprach ständig mit Gott, allerdings nicht im Sinne eines Herrschers , sondern als Freund.
Das alleine reichte schon den anderen Kollegen, ihn aus der religiösen Gemeinschaft zu verbannen, es ist sogar von Neid die Rede, weil er Gott dadurch näher war, als sie, denn Ihr Bestreben war einzig und allein sich dem vermeintlichem Gesetze zu beugen, zu ducken.
Dubius war es auch, der sagte, Gott ist der Humor, betrachte er die Mannigfaltigkeit der Flora und Fauna ( Beispiel Giraffe)
Für ihn gab es auch keinen heiligen Geist als solches, er sprach auch davon, daß die Menschheit bereits durch die Geburt erlöst wäre.
Erst aus dem 4. Jahrhundert stammen Abschriften der gesamten heiligen Schrift, für die man damals Tierhäute verwendete, ein äußerst brüchiges Schreibmaterial, der Grund auch, warum die Urschriften als verloren angesehen werden.
Angesichts dieser Tatsache muß die Frage erlaubt sein, wie die Kirche davon ausgehen kann, daß die heiligen Texte überhaupt noch unverfälscht sein können, weiß doch jeder, daß durch Kriege, Verfolgungen , ethnischen Säuberungsaktionen und Zerstörung das meiste in mündlicher Form weitergegeben wurde, in Form eines Kettenbriefes.
Die Auslegung der Kirche, daß sich ein religiöses Leben nur durch Opfer, Buße und Leid definiere, ist die reinste Farce und ein Schlag ins Gesicht, für jeden logisch denkenden Menschen.
Hierzu ein Zitat:
" Abraham machte sich daran, seinen Sohn Isaak auf dem Altar zu opfern.
" In Gottes Namen !", sagte er, packte das Messer und blickte nach oben.
Ein Engel ergriff seinen Arm.
" Herrgottnochmal, der Herrgott will keine Menschenopfer, um mit Euch Menschen zurechtzukommen !
Er will solche abscheulichen Opfer jetzt nicht und später nicht und in der gesamten Menschheitsgeschichte nicht"!
" Oh Gott, dachte Gott, als er erkannte, was die Menschen in seinem Namen alles tun würden "...Oh, Gott...!" das dachte er.
Des weiteren ist zu hören, wie Gott sagte:
" Die Skepsis des Menschen ist das Suchen nach einer besseren Welt "!
Der Erfolg eines jeden Lebens, hören wir, sei die Veränderung, also verändere, was du willst und kannst.
Und wenn du etwas nicht ändern kannst, mach das Beste daraus !
Auch die Schnecke wurde nicht wie eine Schnecke erschaffen, die Schöpfung machte das Beste daraus !
Ich könnte endlos den Schriftsatz so weiterführen, möchte aber zum Schluß kommen.
Eins noch:
Was der Kirche ganz klar mißfällt, bei dieser historischen Figur, ist die Tatsache, daß Gott vor Dubius einen Fehler zugab, als er sagte, daß die Menschen sich nähren und vermehren sollten.
Er sagte dazu, er habe nicht gewußt, daß der menschliche Geist diesen Ausspruch nicht verstünde, was dem Klerus nicht zusagte, ist Gott und die heilige Kirche nach eigener Auffassung unfehlbar, obwohl die Geschichte anderes beweißt, man betrachte nur die Inquisition, wo Frauen schon deshalb ausgerottet wurden , weil sie schön oder belesen waren. Und alles nur aus Angst der frühzeitlichen Macht, die Frauen in unaufgeklärten Zeiten ausstrahlten, weil sie der Geburt fähig waren, also dem Manne nicht untertan, sondern mächtiger wie des Mannes Geschlecht. So entstand auch die Verteufelung des Weibes, das Patriachat war geboren und die Mannigfaltigkeit weiblicher Gottheiten wurden zusammengefasst in die einzig relevante Frauenfigur, die die Kirche zuließ, in Form der Bittstellerin, ein kläglicher Versuch, die Frau als Wesen in Ihrer ganzen Schönheit zu diskreditieren.
Die Kirche erklärt die Frau als schmutzig, den Homosexuellen als geisteskrank, Unverheiratete als Sünder, und solches in hiesiger Zeit !
Wie erklären sie sich die ständigen Kirchenaustritte, wenn ihr Haus nicht mal den Veruch unternimmt, sich von innen heraus zu reformieren ?
Wie wollen Sie sich allen Ernstes als Glaubensalternative retten, zeigen sie doch an dem Menschen (Abschaffung der Schwangerschaftberatung) die eiskalte Schulter nicht nachvollziehbarer Engstirnigkeit.
Papst Johannes Paul II. segnete allen Ernstes in Afrika eine Kirche in der Wüste, während vor den Toren die Kinder verhungerten. Die Priester aber, schwelgten in Gaumenfreudigen Genüssen, dekadenter Philosophie, wie man den Menschen am besten lehrt, nicht über den geistigen Tellerrrand zu blicken, sich in teuerster Robe schmücken, mit Gold behängt, wie die Weihnachtsbäume in weihnachtlicher Pracht es nicht vermögen und uns etwas von Sittsamkeit und Maß predigen wollen ?
Wäre es nicht angebracht, erstmal vor der eigenen Türe zu kehren ?
Ich denke schon...zum Gruße
Gast

Beitrag von Gast »

Azazel hat geschrieben:Ein Paradies gibt es nur in einem Selbst, nämlich dann wenn es einem gelungen ist seinen freien Willen zu entdecken und nach ihm frei zu leben.
Sehr schön, Du hast es ja geradezu trefflich ausgedrückt.
heiliger Apostel und Evangelist Lukas hat geschrieben:17:20 Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, daß man es beobachten könnte.

21 Man wird nicht sagen: Siehe hier! oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist inwendig in euch.
Auch das mit dem freien Willen ist korrekt. Nur sieh man zu, daß man kein Knecht der eignen Leidenschaften wird. Wer Knecht Gottes wird, der wird frei und zu einem Sohn Gottes. Gott läßt einem seinen freien Willen.
hl. Apostel und Evangelist Johannes hat geschrieben:Joh. 8:31 Da sprach nun JEsus zu den Juden, die an ihn glaubten: So ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jünger

32 und werdet die Wahrheit erkennen; und die Wahrheit wird euch freimachen.

33 Da antworteten sie ihm: Wir sind Abrahams Samen, sind nie keinmal jemands Knechte gewesen; wie sprichst du denn: Ihr sollt frei werden?

34 JEsus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer Sünde tut der ist der Sünde Knecht.

35 Der Knecht aber bleibet nicht ewiglich im Hause; der Sohn bleibet ewiglich.

36 So euch nun der Sohn freimacht, so seid ihr recht frei.
Azazel hat geschrieben:So ein Gott schmeckt sicher nicht gut, es sei denn es ist Dyonysos, den der würde wenigstens nach Wein schmecken...
Du weißt halt nicht, wie er schmeckt.
Psalm 34:8 So kostet und erfahrt, wie gut der Herr! / Wie wohl dem Mann, der ihm vertraut!
tlahuizcalpantecutli hat geschrieben:Ich respektiere sie als deine subjektive Wahrheit, nicht aber als vorformulierte Dogmen.
Fasse sie auf, wie Du möchtest, tlahuizcalpantecutli. Ich belege einfach die Quellen der Worte, die ich anbringe.. Du bist ja frei, das aufzunehmen, wie Du es für richtig hälst.
Noriel de Morville hat geschrieben:Wo Licht ist , dort ist auch Schatten.... Je gleissend heller das Licht, desto expanisiver der Schatten, den es wirf. Und wenn die Dunkelheit der Schatten des Lichtes ist, muss auch das Licht der Schatten der Dunkelheit sein. So wie oben, so auch unten. Sie können nicht trennen, was Sie selbst nicht zusammengefügt haben.
Schatten gibt es nur, wo etwas einen Schatten wirft. Ist man selbst so transparent, daß einen das Licht Gottes voll erfüllt, so wirft man keinen Schatten mehr. Schatten ist ja nicht, so rein materiell, das Licht ist. Wo wenig Licht ist, da "ist" Schatten.
Noriel de Morville hat geschrieben:In Ihnen spiegelt sich die unerträgliche Arroganz der Selbstgerechtigkeit, die andere verdammt und richtet um das unerlöste "BÖSE" in Ihnen selbst zu befreien.
Nana, Noriel de Morville, ich verdamme doch niemand, und hege keinerlei aggressive Absichten *lach*
Noriel de Morville hat geschrieben:die blinde Justizia
Ich denke nicht juridisch, Noriel de Morville, denn ich bin kein Westler. "Gott allein ist gut". Nicht das ist gut, was die Menschen [wie Sie und ich] für richtig halten, denn die Menschen sind sich diesbezüglich nicht einig. Gottes Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden.
ex oriente

Beitrag von ex oriente »

Hab vergessen, meinen Nick anzugeben --- bitte um Verzeihung, voriger Beitrag ist von mir geschrieben worden.
ex oriente

Beitrag von ex oriente »

Noriel de Morville hat geschrieben:der Individuelle Weg
Ja... jeder hat einen individuellen Weg.

Stellen Sie es Sich doch einmal so vor: ein Kreis mit einem Mittel und Radien, die zu Punkten an der Kreislinie führen. Der Mittelpunkt stehe für Gott, die Radien seien unsere individuellen Wege, die Punkte aber --- wir selbst.

Je näher wir zum Mittelpunkt schreiten, densto näher sind wir auch einander. Das nennt man Liebe. Je weiter wir uns davon entfernen, desto weiter entfernen wir uns voneinander. Das ist die Ermangelung der Liebe. Wenn wir von den Radien abkommen, dann kommen wir nie zum lichten Mittelpunkt, zu der Liebe, sondern schweifen ab in die äußere Finsternis.

Der Herr Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

[img]undefined://www.orthodoxphotos.com/Icons_and_Fresco ... rist/3.jpg[/img]
ex oriente

Beitrag von ex oriente »

Ich bitte, mir meine vielen Tippfehler zu verzeihen. Mittel=Mittelpunkt usw.
Noriel de Morville hat geschrieben:Gott ist unendlich und die Sättigung an ihm und Lichtwerdung hat nichts mit Weiterentwicklung oder Nichtweiterentwicklung zu tun. Woher wissen sie das überhaupt? Wie belegen sie ihre Aussage?
Von dem hl. Gregor von Nyssa z.B., haha. Zu Deutsch: Der Herr hat den Christen einiges offenbart. Das Christemtum ist die Offenbarung Gottes zu und in dem Menschen.
Noriel de Morville
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Beitrag von Noriel de Morville »

Möchten Sie einen Kaffee, Ex Oriente?

Noriel de Morville
Zuletzt geändert von Noriel de Morville am 19. Jul 2007 12:10, insgesamt 2-mal geändert.
Noriel de Morville
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Beitrag von Noriel de Morville »

Einen Keks?

Noriel de Morville
Zuletzt geändert von Noriel de Morville am 19. Jul 2007 12:10, insgesamt 1-mal geändert.
ex oriente

Beitrag von ex oriente »

So so, Noriel de Morville, Sie möchten objektive Argumente? Ein verständlicher Wunsch.
Wessen können Sie sich aber momentan überhaupt sicher sein als nur dessen, daß Sie und ich sterben werden? hehe
Vielleicht finde ich morgen Zeit, um weiterzudiskutieren.
Derweil allen Gottes Segen wünschend,

ex oriente

[img]undefined://www.orthodoxphotos.com/graphics/stnektariosicon.jpg[/img]
Lestat de Lioncour
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Registriert: 1. Aug 2005 15:10

Beitrag von Lestat de Lioncour »

Betrüblich, daß Sie mir nicht antworten wollen, aber schließlich ist auch dieses eine klare Aussage, auch als griechisch orthodoxer Christ !
Mangelt es an der Argumentation, weil mann sich nicht hinter biblischen Zitaten verstecken kann ?
Mir dünkt !

Gruss
Stollentroll

Beitrag von Stollentroll »

Gast

Beitrag von Gast »

Hallo Leute,

ihr seid halt auf der Seite des Verlierers, da heißt es starke Sprüche klopfen, dass man die schwäche nach außen nich merkt.

Kleiner Tipp, besser währ die Seite zu wechseln, solang es noch geht, aber das is jetzt vermutlich erst mal ne gute Grundlage für die nächsten Postings, wo ihr wieder Stärke zeigen könnt.

Übrigens, fand es gut das ihr in dem christlichen Forum mal nen gut verpackten Hilfeschrei abgesetzt habt, vermute dadurch werden jetzt einige für euch beten.
Lestat de Lioncour
Beiträge: 1650
Registriert: 1. Aug 2005 15:10

Beitrag von Lestat de Lioncour »

Ein Witz, mein Gutster !

In der Anonymität läßt es sich leicht mit Steinen werfen, obwohl Euer Gott da sagte:
Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein !
Das gilt für Eure von Selbstüberschätzung geprägte Sippschaft
anscheinend nicht !

Gott sagte:
Hebe einen Stein und Du wirst mich finden !
Spalte ein Stück Holz und Du wirst mich sehen !

Er sagte nicht:
Baut das Hurenhaus der Pharisäer und schmücket es mit Gold wie das Haupte der Hure Babylons !

Wohl vergessen, Meister !


Ihr, die da die Frömmigkeit Euer eigen nennt, seit die Schlimmsten und Verlogensten unter Allen und Gott, möge es ihn geben, wird Euch und Eure verlogene Blasphemie als erstes zertreten !

Oder sagte da Gott:
Ihr kirchlichen Vertreter meines Wortes, mißbraucht da die Jünglinge, die Schutzbefohlenen, die ich Euch anvertraute ?!

Ihre Impertinenz stinkt bis zum Himmel !

Dämonische Grüße
Shubnigurrath

Beitrag von Shubnigurrath »

Lestat zitiert das Pseudo-Thomas-"Evangelium". Nun gut. Das haben ein paar Kaputtniks (und nicht Gott, wie Lestat meint) im 3. Jahrhundert oder so geschrieben.

Andererseits stimmt es, daß Gott nicht in menschengemachten Tempeln wohnt; das meinte noch Salomo bei der Weihe des Jerusalemer Tempels, und Paulus wiederholt es später. (Lestat vermengt dabei einen Haufen recht plakativer, doch biblischer Begriffe zu einer sehr komischen Melange, von der man maximal auf sein Alter schließen kann.. ca. 17-19, also kurz nach der Emanzipation von der fleißig besuchten Christenlehre.)

Der Vorwurf mit den Mißbräuchen Schutzbefohlener ist recht billig; Lestat müßte erst einmal nachweisen, daß er und seine weltweiten Dämonen-Brothas weniger Schutzbefohlene mißbrauchen. Käme er dabei aber auf eine ähnliche Häufigkeit, ließe sich über den Grund dafür reden, der ja beiden Gruppen gemeinsam sein müßte.

Impertinenz stinkt wirklich zum Himmel. Das ist mal wahr.