Endlich, Cthulhu!

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Re: Endlich, Cthulhu!

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Thefalus hat geschrieben: 11. Jan 2022 01:58
Zum Organisieren einer Planwirtschaft kann man ja Funktionäre beauftragen
At this point I really don't care anymore. Nobody wants this shit to ever happen again. Honestly, how retarded can one be? :lol:
Was ist die Scheisse die du dabei befürchtest?
Default hat geschrieben: 10. Jan 2022 20:08 Wir kommen nun in das dritte Jahr im Zeichen des C
Besser wird nichts, stattdessen wird alles immer schlimmer.
Und Müdigkeit greift um sich.
Eines aber zeigt sich deutlich in der Meditation:
Gedanken kommen und gehen, der Verstand wird ruhig und leer,
ich schalte meine Fühler ein, was fühle ich?
Tiefe Erschöpfung, soweit die Fühler reichen.
Man möchte sich am liebsten umdrehen und weiterschlafen.

Lasst euch nicht erzählen, eure Müdigkeit wäre eine Art Krankheit.
Sie ist nur der Zustand dieses Planeten.

Und gleichzeitig tut und bewegt man mehr als früher,
oder etwa nicht?

freundliche Grüße
Das Leben im Kapitalismus ist halt scheiße. Da bleibt nicht viel mehr Lebensinhalt als an seiner Abschaffung zu Arbeiten.
„Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.“ — Karl Marx
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Thefalus »

Was ist die Scheisse die du dabei befürchtest?
You'd have to spend months reading relevant and supporting material to begin to understand this stuff. Don't feel bad about it, just either stay in the "low IQ" area of "This shit is evil" or work your way to the higher understanding of "This shit is evil." Then argue with commies online about said mountain of bullshit, knowing they don't care, never will and winning gets you nothing but another day of life with which to do it all again when the next crop of the young and/or ignorant/dumb bring up the same arguments.

'nough said

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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von fehlgeleitet »

But i do care!
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von fehlgeleitet »

@default

ich wollte nicht schroff sein. Klar ich kenne das auch, dieses fatigue Gefühl. Letztendlich ist es aber tatsächlich so, dass ohne die Abschaffung des Kapitalismus unser lebenslanger Schaden garantiert ist.

Es ist also notwendig den Kapitalismus abzuschaffen, wenn man etwas anderes erleben will als das sehr unerfreuliche Leben des Lohnarbeiters.

Du kannst natürlich weiterhin nach Nieschen im System suchen, wo man es eine zeitlang aushalten kann. Aber ich halte das inzwischen für Energieverschwendung und den direkteren Weg für den erfolgsversprechenderen.
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Thefalus »

Es ist also notwendig den Kapitalismus abzuschaffen
Der einfache Trick von Marx war, in der damals seit Jahrhunderten bestehenden Narrative gegen Juden, einfach das Wort Juden durch das Wort Kapitalismus zu ersetzen.

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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von fehlgeleitet »

Geht es nicht Antisemiten immer darum, alle erdenklichen Schauergeschichten in die Welt zu setzen, um die Juden als Monster darzustellen?

Marx ging es jedenfalls nicht darum, die moralischen Verfehlungen der Kapitalisten aufzuzählen, sondern er wollte beweisen, dass in der kapitalistischen Gesellschaft Arbeit und Reichtum auseinanderfallen. Diejenigen die Arbeiten, werden nicht reich und diejenigen die reich sind müssen nicht arbeiten.

Habe mal irgendwann diesen Satz gelesen:
"Die Ideologiekritiker verbringen ihre Zeit damit die jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung zu dementieren, während wir an selbiger arbeiten."

Edit:
Also ich kenn mich was die nur in Deutschland ihr Unwesen treibende Antisemitismusforschung nicht aus. Da gibt es diese krude Geschichte vom "strukturellen Antisemitismus". Ich kann das leider nicht gescheit kritisieren, weil ich deren Machwerke nicht kenne. Das einzige was ich dir dazu sagen kann, dass es zwischen den verschiedenen Gründen Juden zu hassen keinen Zusammenhang gibt, eine Antisemitismusforschung also schon im Kern Unsinn ist.

Hitler sah in den Juden Störenfriede die weg mussten, genauso wie in vielen anderen Gruppen, weil sie Deutschlands Aufstieg zur Weltherrschaft im Wege stehen würden. Das ist wohl was anderes als der mittelalterliche Antijudaismus, weil die da ja keinen Begriff von Nationalstaat hatten.

Heutzutage spielt der "Kampf gegen den Antisemitismus" vor allen Dingen eine Rolle um die moralische Überlegenheit der BRD zu beweisen. Dumm nur, wenn da nicht jeder mitspielt:

https://www.tagesschau.de/inland/badenw ... f-101.html
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Thefalus »

Marx hat die "oben mit unten Vertauschung" gemacht. Mein Thema gerade, zu dem ich noch kommen werde. Aber die armen und ohnmächtigen zu wohlhabenden und mächtigen zu machen, war ja sein Ziel. Also Karneval.
Wir kommen noch genauer darauf, aber soviel jetzt schon: Das lässt sich ohne tieferes Verständnis nicht stoppen. Und deshalb ist Marx auch bald selbst ein Anachronismus. Die Geschichte stellt sich solange auf den Kopf, bis alle ohnmächtig sind.

Natürlich war Marx kein Antisemit. Aber, siehe oben, die Dinge stellen sich auf den Kopf. Auch eben das.

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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von fehlgeleitet »

Thefalus hat geschrieben: 13. Jan 2022 01:39 Marx hat die "oben mit unten Vertauschung" gemacht. Mein Thema gerade, zu dem ich noch kommen werde. Aber die armen und ohnmächtigen zu wohlhabenden und mächtigen zu machen, war ja sein Ziel. Also Karneval.
Wir kommen noch genauer darauf, aber soviel jetzt schon: Das lässt sich ohne tieferes Verständnis nicht stoppen. Und deshalb ist Marx auch bald selbst ein Anachronismus. Die Geschichte stellt sich solange auf den Kopf, bis alle ohnmächtig sind.

Natürlich war Marx kein Antisemit. Aber, siehe oben, die Dinge stellen sich auf den Kopf. Auch eben das.

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Nicht die Armen und Ohnmächtigen erheben, sondern die Arbeiter zu dem Herrn der Produktionsmittel machen.

Die Linken heute haben vergessen, dass zum überwinden der Ohnmacht es nicht reicht auf das Opferdasein zu verweisen. Bzw. sie wollen alle, dass die staatliche Gewalt sich ihrem Anliegen zu Diensten macht, deswegen auch der Kampf um Rechte von sogenannten diskriminierten Minderheiten.

Die Arbeiter haben hingegen tatsächlich einen Hebel der ohne den Staat auskommt: Wenn sie sich verbünden würden können sie Staat und Kapital den Saft abdrehen, weil von ihrem Dienst alles abhängt. Die Arbeiter haben also im Grunde alle Macht, sie nutzen sie nur nicht.

Von dem Dienst diskriminierter Minderheiten hängt hingegen nichts ab, dementsprechend sind sie auch nur Opfer die nur als Bittsteller oder Empörte auftreten können.
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Wolf Drache »

fehlgeleitet hat geschrieben: 13. Jan 2022 02:57 Die Arbeiter haben hingegen tatsächlich einen Hebel der ohne den Staat auskommt: Wenn sie sich verbünden würden können sie Staat und Kapital den Saft abdrehen, weil von ihrem Dienst alles abhängt. Die Arbeiter haben also im Grunde alle Macht, sie nutzen sie nur nicht.
Ja, das könnten sie.
Die Frage ist nur, ob die Arbeiter (*innen?) oder von ihnen beauftragte zentralisierte Funktionäre die Wirtschaft tatsächlich besser steuern könnten als ein Schwarm voneinander unabhängiger Kapitalisten. Ich persönlich beantworte diese Frage mit Nein, nach all den Erfahrungen die bisher mit zentral gesteuerter Wirtschaft und Kommunismus gemacht wurden.
Kaputtmachen kann jeder - das reicht aber nicht. Man muss es besser machen können!
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von fehlgeleitet »

Die Frage ob die Alternative geht stellt die Diagnose in Abrede, dass es sich nämlich um Ausbeutung handelt.

Warum sollte es so sein, dass das größte Glück der größten Zahl bedeutet, dass die größte Zahl den Reichtum in fremder Hand vermehrt? Macht Arbeit frei oder was soll dann die Behauptung sein?

Es ist leider so, dass die realsozialistischen Staaten nicht gerade Werbung für das Programm gewesen sind. Wenn Interesse an dem Thema besteht kann ich dazu auch nochmal was schreiben.
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von gabor »

Lustigerweise gibst Du die Antwort (unbewusst?) selber...
REAL exestierende sozialistische Staaten....
Als Unternehmer/Manager in einem kapitalistischen System kann ich auch persönlich voran kommen, und sogar so weit, dass Arbeit ein Fremdwort wird.
Was mach ich als realer Funktionär? :lol: :lol: :lol: :lol: Häng mir ein paar schöne Orden um....tolle Motivation! :lol: :lol:
Immer bereit!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Thefalus »

Die Linken heute haben vergessen, dass zum überwinden der Ohnmacht es nicht reicht auf das Opferdasein zu verweisen.
OMG. Perfekte Vorlage, danke!

Also weiter im Text.
was bisher geschah: Adam Kadmon.

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Alpha
Delta
Omicron
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Schon gemerkt? Die Anfangsbuchstaben ergeben ADOLF. Mehr dazu im Dämonenforum!
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Karl Marx war gerade erst verstorben, als eine massive Fangemeinde in England begann ihre Begeisterung in die Tat umzusetzen. Alles schwerreiche Elite, natürlich. Mentorin die russische Waffenhändlerin Helena Blavatsky, Begründerin der Esoterik. Projekt: The Hermetic Order of the Golden Dawn. Darin etablierte Psychoanalytiker, Künstler, adelige Intellektuelle und eine Menge Playboys. Ziel nach Blavatsky: Auf der Basis ihres kruden Verständnisses der Tabula Smaragdina, oben wie unten, ihr krudes Verständnis von Karl Marx, oben nach unten, mit ihren esoterischen Mitteln umzusetzen.

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Ein gewaltiges Unternehmen, man machte sich also daran die (falsch verstandenen) Prämissen von Marx mit den (falsch verstandenen) Ideen Freuds und den (falsch verstandenen) Prinzipien archäologischer und historischer Spiritualität auf einen Nenner zu bringen. Und das mit kulturellem Nachdruck. Während der Berater Blavatskys, Charles Leadbeater, davon träumte die dadurch ohnmächtig gewordene Bevölkerung dann zu willenlosen Sklaven zu machen. Also letztendlich durch Marx, nicht wahr?
Wie auch immer, der G.D. entwickelte ein Ordenssystem des Karnevalierens: Anfänger/Neophyt 0°=10°. Höchster Grad/Ipsissimus 10°=0°. Usw usf. Schöpfung (Produktionsmittel) nicht mehr von oben nach unten, sondern von unten nach oben! Versprechen: So kann jeder Gott werden! Wahrheit? Folgt.

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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Thefalus »

Es wundert nicht, dass ausgerechnet ein umgedrehter Adam Kadmon zum Leitbild dieser internationalen Bewegung wurde: Der Gehängte des Tarot. Stylisiert zum Ziel aller Adepten. Inbegriff auch des Ziels einer unitären neuen Religion, Magier, Mystiker, Christen, Buddhisten, Hindus, Moslems, alle dasselbe Ziel: Hoffnungslosigkeit, Ohnmacht. Selbstauslöschung. Erst dann würde man Gott werden und Schöpfer. Weil, wenn man Omnipotenz auf den Kopf stellt, dann ist es ja Omniimpotenz, gelle.
Während "Der Gehängte" so in den Tiefen des ersten Abyssos im Schatten der Eremiten herumhängt, er ja nur (von allen suggerierten Weltbildern) loslassen müsste. Seine Beine bilden eine umgekehrte "4", die Beine des "Kaisers", aber die Aufrechte "4" = Jupiter, Glück. Der Gehängte dann Unglück. Loslassen und fallen lassen in "Mem", das Wasser unter ihm. Fertig. Zu spät aber, verführt mit falschen Versprechungen, Lügengespinsten und hohlen Drohungen. Auswegslos, Crowley nannte das in seiner Biographie einen echten, wirklichen Tod.

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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Thefalus »

Mit anderen Worten, lieber "fehlgeleitet", diese Welt da draussen ist zu einer Clownswelt geworden. Sobald dann die Stasi auftaucht, tickt die Uhr. In spätestens dreißig Jahren ist hier restlos alles ausgeluscht. Wie auch immer, ohne mich. Ich werde dieses Land für immer verlassen.

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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von fehlgeleitet »

gabor hat geschrieben: 13. Jan 2022 18:59 Lustigerweise gibst Du die Antwort (unbewusst?) selber...
REAL exestierende sozialistische Staaten....
Als Unternehmer/Manager in einem kapitalistischen System kann ich auch persönlich voran kommen, und sogar so weit, dass Arbeit ein Fremdwort wird.
Was mach ich als realer Funktionär? :lol: :lol: :lol: :lol: Häng mir ein paar schöne Orden um....tolle Motivation! :lol: :lol:
Immer bereit!
Die Menschen arbeiten doch im Kommunismus zusammen, weil sie direkt was davon haben. Der Funktionär für Energie in einem Dorf würde sich drum kümmern, damit er auch weiterhin Strom hat, nehme ich an.

Und schließlich ist es sein Job, das ist sein Teil in der gesellschaftlichen Produktion. Wenn er das nicht macht, oder auch schlecht macht, wird er eben abberufen.
Thefalus hat geschrieben: 14. Jan 2022 02:33 Mit anderen Worten, lieber "fehlgeleitet", diese Welt da draussen ist zu einer Clownswelt geworden. Sobald dann die Stasi auftaucht, tickt die Uhr. In spätestens dreißig Jahren ist hier restlos alles ausgeluscht. Wie auch immer, ohne mich. Ich werde dieses Land für immer verlassen.

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Wo gehts denn hin? :lol:

Ein Wort nochmal zum Gehängten: Es ist ein Fehler anzunehmen, dass verzweifelte Menschen sich besser für den Kommunismus eignen würden als solche die bloß normal unzufrieden sind. Auf die Urteile der Menschen kommt es an.
Verzweifelte Menschen sind sicher in ihren Maßnahmen radikaler, aber dass bedeutet nicht, dass ihre Maßnahmen irgendwie in Richtung Kommunismus gehen.

Wer sich seine Arbeitslosigkeit mit dem Weltjudentum erklärt wählt eben Hitler und wird kein Kommunist.
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Wolf Drache »

fehlgeleitet hat geschrieben: 14. Jan 2022 11:43 Die Menschen arbeiten doch im Kommunismus zusammen, weil sie direkt was davon haben. Der Funktionär für Energie in einem Dorf würde sich drum kümmern, damit er auch weiterhin Strom hat, nehme ich an.

Und schließlich ist es sein Job, das ist sein Teil in der gesellschaftlichen Produktion. Wenn er das nicht macht, oder auch schlecht macht, wird er eben abberufen.
Der erste Absatz ist der Grund, warum Kommunismus nur mit einem relativ kleinen Personenkreis funktioniert: Solange der Funktionär für die Stromproduktion selbst die Folgen zu spüren bekommt wenn es im Dorf X keinen Strom mehr gibt, solange macht er seine Arbeit gut. Wenn er nicht mehr selbst direkt betroffen ist, kümmern ihn die Probleme nicht mehr.
Der zweite Absatz zeigt in die Richtung, in die alle Politik geht, auch in der Wahl-Demokratie: Gegen das Abberufen-werden gibt es drei Möglichkeiten: Entweder man macht seinen Job gut, oder man tut nur so als ob man seinen Job gut macht, oder man schafft sich Beziehungsnetzwerke die eine Abberufung verhindern. Je schwerer der Job wird, desto attraktiver werden Möglichkeit 2 und 3.

Ich mag Extreme sowieso nicht, weder den neoliberalen Kapitalismus noch den reinen Kommunismus. Kapitalismus im Extrem führt zu absoluter Ausbeutung, aber Kapitalismus kann gezähmt werden, wie wir in Deutschland und Schweden in den 80ern (unter Helmut Schmidt und Olof Palme) erlebt haben.

So, jetzt habe ich auch meine politische Grundhaltung geoutet :lol:
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von fehlgeleitet »

Wolf Drache hat geschrieben: 14. Jan 2022 12:00
fehlgeleitet hat geschrieben: 14. Jan 2022 11:43 Die Menschen arbeiten doch im Kommunismus zusammen, weil sie direkt was davon haben. Der Funktionär für Energie in einem Dorf würde sich drum kümmern, damit er auch weiterhin Strom hat, nehme ich an.

Und schließlich ist es sein Job, das ist sein Teil in der gesellschaftlichen Produktion. Wenn er das nicht macht, oder auch schlecht macht, wird er eben abberufen.
Der erste Absatz ist der Grund, warum Kommunismus nur mit einem relativ kleinen Personenkreis funktioniert: Solange der Funktionär für die Stromproduktion selbst die Folgen zu spüren bekommt wenn es im Dorf X keinen Strom mehr gibt, solange macht er seine Arbeit gut. Wenn er nicht mehr selbst direkt betroffen ist, kümmern ihn die Probleme nicht mehr.
Aber er ist doch immer selbst betroffen. Sagen wir, es geht nicht um ein Dorf sondern um mehrere Dörfer, so findet ja eine Arbeitsteilung zwischen den Dörfern statt. Liefert Dorf A nicht an Dorf B, so ist auch Dorf A betroffen, weil Dorf B sich ja aufgrund der ausbleibenden Leistungen ja auch seine Leistung ausfallen lassen wird.

Oder auch bei ganzen Städten. Wird Ware XY nicht geliefert, gibt es Leute, die sich beschweren werden und Ursachenforschung betreiben. Wenn Leute oder Gruppen von Leuten ihre Mitarbeit verweigern, fallen sie halt aus der Arbeitsteilung raus. So einfach ist das. Vorher kann man natürlich nochmal mit denen reden um sie zur Einsicht zu bewegen. Keine Ahnung, da gibt es verschiedene Optionen. Zwangsarbeit für Uneinsichtige ist auch möglich, falls diese versuchen die Planwirtschaft zu sabotieren. Wird man dann sehen müssen, was notwendig ist und wie man mit Störern umgeht.

Ich gehe aber stark davon aus, dass Störer ein Randproblem sein werden, sobald sich diese Wirtschaftsweise erstmal etabliert hat.
Wolf Drache hat geschrieben: 14. Jan 2022 12:00 Der zweite Absatz zeigt in die Richtung, in die alle Politik geht, auch in der Wahl-Demokratie: Gegen das Abberufen-werden gibt es drei Möglichkeiten: Entweder man macht seinen Job gut, oder man tut nur so als ob man seinen Job gut macht, oder man schafft sich Beziehungsnetzwerke die eine Abberufung verhindern. Je schwerer der Job wird, desto attraktiver werden Möglichkeit 2 und 3.
Im Kapitalismus mag es so sein, dass es Managerjobs gibt die nur mit Drogenkonsum durchzuhalten sind. Eine vernünftige Arbeitsteilung sieht so nicht aus. Dann wird aus einem Funktionärsposten eben ein Posten für mehrere Leute. Das man nur so tut als würde man seinen Job gut machen funktioniert im Kapitalismus auch nicht, auch wenn das ein beliebter Vorwurf im Kapitalismus ist, Arbeitnehmer XY sei unfähig. Kommt eine Leistung nicht zustande, folgt die Beschwerde doch auf dem Fuß.

Der Vorwurf die Politiker würden ihren Job nicht machen lebt von der Illusion der Job der Politiker wäre es, dass es allen gut geht. Das ist mitnichten der Fall. Der Job der Politiker im Kapitalismus ist es, Deutschland voranzubringen und da fällt schonmal der eine oder andere durch den Rost, verstärkt in Coronazeiten.

"Weiß Merkel wie schlecht es mir eigentlich geht?" Das wollte doch sagen, wenn Merkel mein Unglück kennen würde würde sie etwas dagegen tun. Das ist eben ein Irrtum. "Regieren heißt leiden" sagt Merkel. Vor allen Dingen für die Regierten :lol:
https://www.stern.de/gesellschaft/regio ... 37584.html
Wolf Drache hat geschrieben: 14. Jan 2022 12:00 Ich mag Extreme sowieso nicht, weder den neoliberalen Kapitalismus noch den reinen Kommunismus. Kapitalismus im Extrem führt zu absoluter Ausbeutung, aber Kapitalismus kann gezähmt werden, wie wir in Deutschland und Schweden in den 80ern (unter Helmut Schmidt und Olof Palme) erlebt haben.

So, jetzt habe ich auch meine politische Grundhaltung geoutet :lol:
Hört man häufig die Legende vom gemütlichen rheinischen Kapitalismus. Mag sein, dass der Kapitalismus mal mehr oder weniger unangenehm ist. Aber selbst in "guten" Zeiten, wo der Lohn zum Leben reicht und sogar ein Eigenheim drin ist, ist das Leben der allermeisten auf Lohnarbeit prädestiniert. Kaum hat man das Eigenheim, hat man Angst die Schulden nicht bezahlen zu können. Was soll da dran gut sein?

Man verbringt den Großteil seines Lebens auf der Arbeit und den Rest des Lebens mit Vor- und Nachbereitung der Lohnarbeit. Ansonsten mit der Familie, die eben selbst wenn man sie nicht als Notgemeinschaft sondern als Wahlgemeinschaft sieht reichhaltig an Heucheleien und inneren Konflikten ist.

Also selbst wenn niemand verhungern muss ist das Leben im Kapitalismus keineswegs ein angenehmes. Wobei die Teuerung der Lebensmittel von Energie und Wohnraum ja auch wieder die Befriedigung solcher Grundbedürfnisse für einen zunehmenden Personenkreis schwieriger macht.
Özdemir weiß Rat. Wer nicht zahlen kann, darf sich seine Lebensmittel zumindest - ganz legal - aus dem Mülleimer fischen. Na dann guten Appetit :lol:

https://www.fr.de/politik/cem-oezdemir- ... 10915.html
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Thefalus »

Ein Wort nochmal zum Gehängten: Es ist ein Fehler anzunehmen, dass verzweifelte Menschen sich besser für den Kommunismus eignen würden als solche die bloß normal unzufrieden sind. Auf die Urteile der Menschen kommt es an.
Wieso verzweifelt? Der ist am Ende. Durch Extremismus dahin getrieben. Zwangsarbeit hast du geschrieben? Tatsächlich, genau dahin führt das.
Kapitalismus in seiner reinen Form gibt es ohnehin nicht mehr. Genauso wie seine Kritik, der Marxismus. Der ganze kommunistisch-sozialistische Utopismus hingegen, hätte, müsste, könnte, sollte, alles den Bach runter. Millionen tot, das Unglück der Überlebenden und Vertriebenen nicht genannt. Kraftlos, dumm und verkehrt, gescheitert, schuldig und wohl deshalb rücksichtslos fanatisch, die wenigen ewig renitenten Merkbefreiten. Einzige Chance: Loslassen von dem gefährlichen Marx-Murks! Eintauchen in echtes Gefühl.

Wo auch immer ich auf diesem Planeten hingehen werde, ich bin bekannt und willkommen. Selbst die Naturgeister respektieren mich und helfen mir. Feels good, man.

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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von fehlgeleitet »

RIP gehängter.
Immerhin ein Fortschritt!

Viel Spass noch in deinem Freiheitsstall :lol:
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Tyger
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Tyger »

Es ist witzig, dass in dem Ctulhu-Thread prompt der Kommunismus seine Fangarme ausstreckt. ;)
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Thefalus »

Eher seine Ärmchen. Womit wir wieder bei den Calamari friti wären. :lol:

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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Default »

Oh. Ist in Zeiten von Angst, Panik und Massenpsychose
das Kommunismusgelaber vielleicht einfach nur harmlos?
Und jetzt im großen Cyber-, IT- und KI-Wettbewerb zwischen Ost und West
wäre es ein Wunder, wenn wir im Westen keine chinesischen Verhältnisse bekämen.

Sarah finde ich immer noch gut. Hier ihr neuestes Video:

Lobbyismus, gekaufte Politik, Meinungsmache – Leben wir in einer liberalen Demokratie? Sahra Wagenknecht, 13.01.2022
https://youtu.be/dOCB87649D0

Sie versteht es, sich intelligent und jung zu erhalten.
Der verstaubte Karl Marx kommt bei ihr eher nicht vor.

Selten erzähle ich Persönliches. Heute mache ich einmal eine Ausnahme.
Mein Vater ist verstorben.
Ich war zufällig dabei, als mein Vater vom Notarzt anbeholt wurde.
Da habe ich ihn das letzte Mal gesehen.
Im Krankenhaus wurde mein doppelt geimpfter Vater positiv getestet.
Nach einer Woche starb er im Krankenhaus infolge Corona an einer Lungenentzündung.
Die andere Seite ist allerdings, dass sogar meine Mutter froh ist,
dass sein langes Leiden endlich ein Ende hatte. Außerdem war sie mit ihm völlig überlastet.

Natürlich habe ich mich intensiv um meine Mutter gekümmert in dieser Zeit.
Dann wurde auch sie positiv getestet. Doch sie blieb symptomlos.
Wieder habe ich es nicht geschafft, einen positiven Test zu bekommen, und meine negativen Tests
reichen inzwischen 2 Monate zurück.

Meine natürliche Immunität hält nun seit zwei Jahren. Wie lange hält die von der Impfung?
Tut mir leid, ich kann es nicht anders ausdrücken:
Das Impferium hat ein echtes Problem mit der Leugnung der natürlichen Immunität.

freundliche Grüße
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von fehlgeleitet »

Wagenknecht empfiehlt sich mal wieder als bessere Regierung, wie alle anderen Politiker auch.

Bei ihrem ganzen herumgehacke auf dem Lobbyismus fällt unter den Tisch, dass der Staatszweck innerhalb einer Demokratie das Wirtschaftswachstum ist. Eine Demokratie nimmt Schulden auf, um ihren Wirtschaftsstandort in Konkurrenz zu anderen Staaten voranzubringen, um die entsprechende Infrastruktur bereitzustellen zb. Diese Schulden müssen bedient werden. Das geht nur mit mehr Wirtschaftswachstum.

Was steht dem Wirtschaftswachstum im Wege? Natürlich unproduktive Ausgaben, wie Sozialstaat und der gleichen.

Das bisschen Korruption ist nur das Sahnehäubchen auf dem ganzen Kuchen.
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Thefalus »

Das Impferium hat ein echtes Problem mit der Leugnung der natürlichen Immunität.
Ich glaube mein Arzt ist auf der Flucht. Armer Kerl, hätte er sich mal nicht kundig gemacht.

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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Default »

fehlgeleitet hat geschrieben: 16. Jan 2022 14:48 ...Bei ihrem ganzen herumgehacke auf dem Lobbyismus fällt unter den Tisch, dass der Staatszweck innerhalb einer Demokratie das Wirtschaftswachstum ist...
Wie dem auch sei, man spricht jedenfalls schon von "Kapitulation im Klassenkampf" :chaos:

freundliche Grüße