Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

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Wolf Drache
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Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von Wolf Drache »

Es gibt ja haufenweise Versuche, Magie mit naturwissenschaftlichen Methoden nachweisbar zu machen.
Die sind alle auf die eine oder andere Art daran gescheitert, dass die Ergebnisse nicht reproduzierbar waren. Wenn Dinge in einem bestimmten Setting manchmal passieren und manchmal nicht, reicht das eben nicht für eine naturwissenschaftliche Theorie.
Wenn wir annehmen, dass magische Wesen / Entitäten / Kräfte einen eigenen Willen haben, der dazu führt, dass sie sich manchmal zeigen und manchmal nicht, und dass sie sich nur manchen Menschen zeigen, kann man sie dann überhaupt mit naturwissenschaftlichen Methoden nachweisen? Wie kann man etwas reproduzierbar machen, wenn der Effekt von der Kooperation des Untersuchungsgegenstandes abhängt?
"Ach, es ist der Fehler unserer Wissenschaft, dass sie alles zu erklären wünscht; und wenn es ihr nicht gelingt, dann sagt sie, es sei nichts daran zu erklären."
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gabor
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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von gabor »

Mmmmhhh....naja.
Du hast da einen sehr schönen Punkt erwähnt.

"Wenn wir annehmen, dass magische Wesen / Entitäten / Kräfte einen eigenen Willen haben, der dazu führt, dass sie sich manchmal zeigen und manchmal nicht, und dass sie sich nur manchen Menschen zeigen, kann man sie dann überhaupt mit naturwissenschaftlichen Methoden nachweisen? "

Etwas Arbeit bräuchte das schon. Elektrizität hat sich ja auch nicht auf einmal gemeldet, und gesagt:"Guck da bin ich!" :lol:

"Manche Menschen".....auch toll! Dann gibt es das eben für "manche Menschen", für den Rest, der den grösseren Teil ausmachen dürfte, eben nicht."Manche Menschen" sitzen auch zu Recht in der Klapse........
Immer bereit!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von Thefalus »

Klapse
Daa ist korrekt. Wissenschaftler zweifeln an ihrem bisschen Verstand, wenn man es reproduziert. Vorher aber haben sie versucht "den Trick" rauszufinden. Das Leid und die Furcht steigert sich mit jedem misslungenen Versuch und dann werden sie fies. Gehen ad hominem und versuchen dich zu zerstören, während sie selbst irre vor Angst werden.
Ich mache das nicht mehr. Ich bin kein Sadist.

Der einzige, der das ab konnte war der Hans Bender. Er hat von einer Frau erzählt, bei der Glühlampen manchmal zerplatzten. Wir waren bei ihm daheim in Lörrach und ich hab gefragt: Soll ich? Er hat genickt und alle sechs Birnen sind am Deckenleuchter weggeplatzt. Er hat einfach gelacht. Coole Socke!

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Zuletzt geändert von Thefalus am 27. Jan 2022 03:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von Thefalus »

Anders ausgedrückt, jene Wissenschaftler, die soetwas 'erforschen' brauchen einen bezahlten Auftrag. Psychologen und Soziologen sollen dann die Tricks der vorher angenommenen 'Scharlatane' erforschen. Für Geld. Klar.
Alles, was diesem erwarteten Ergebnis zuwiderläuft, gilt als Misserfolg. D.h. kein weiterer Auftrag. Und das wiederrum bedeutet, dass eben nur Scharlatane zurückgeliefert werden. In summa, diese Forscher sind arme Schweine, die ich mit meiner Existenz in ihrem Gelderwerb nie mehr stören werde.

Solche 'Wissenschaft' ist heute auf dem Niveau auf dem Religion im Mittelalter war. Ausgespreiztes Machtgehabe, das seinerseits den Sekten der Siebziger durchaus ähnliche Phänotypen produziert. Das Phänomen ist brandgefährlich. Nehmt euch in Acht! Wer solchen Huren der Wissenschaft heute Glauben schenkt, ist nicht besser als die mittelalterlichen frommen Schafe, die das bitter bereuten, als die Pest über sie kam. Oh, warte mal ...

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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von Wolf Drache »

Thefalus hat geschrieben: 27. Jan 2022 03:38 Anders ausgedrückt, jene Wissenschaftler, die soetwas 'erforschen' brauchen einen bezahlten Auftrag. Psychologen und Soziologen sollen dann die Tricks der vorher angenommenen 'Scharlatane' erforschen. Für Geld. Klar.
Alles, was diesem erwarteten Ergebnis zuwiderläuft, gilt als Misserfolg. D.h. kein weiterer Auftrag. Und das wiederrum bedeutet, dass eben nur Scharlatane zurückgeliefert werden. In summa, diese Forscher sind arme Schweine, die ich mit meiner Existenz in ihrem Gelderwerb nie mehr stören werde.

Solche 'Wissenschaft' ist heute auf dem Niveau auf dem Religion im Mittelalter war. Ausgespreiztes Machtgehabe, das seinerseits den Sekten der Siebziger durchaus ähnliche Phänotypen produziert. Das Phänomen ist brandgefährlich. Nehmt euch in Acht! Wer solchen Huren der Wissenschaft heute Glauben schenkt, ist nicht besser als die mittelalterlichen frommen Schafe, die das bitter bereuten, als die Pest über sie kam. Oh, warte mal ...

Thefalus
Vollkommen richtig. Das Problem ist, dass die Wissenschaftler die so etwas erforschen, keine Ahnung von Magie haben. Wie kann ich etwas erforschen was ich nicht verstehe? Die einzigen wissenschaftlichen Ansätze, Magie zu erforschen, haben das Ziel, Magie zu widerlegen. Dass es da knallt ist klar, denn ich finde als Wissenschaftler immer nur das was ich suche - oder eben nicht.
Ich würde gerne Magie nicht widerlegen, sondern zu einem Teil der ganz normalen Wissenschaft machen. Warum darf man in einem Krankenhaus mit hochgiftigen Chemikalien mit zweifelhafter Wirkung hantieren, aber nicht mit schamanischem Heilen, das - von den richtigen Leuten und nicht vorn Scharlatanen durchgeführt - bessere Erfolgschancen bietet?
Wenn ich nicht schon zwei Vollzeit-Jobs hätte (Als Informatiker und als Politiker) würde ich gerne daran arbeiten - so richtig mit doppel-blind-Tests, wie sie in der Arzneimittelzulassung Goldstandard sind. Das wäre sicherlich ein interessantes Projekt, aber ich habe dazu weder Geld noch Zeit noch die richtigen Kontakte - also wird das wohl nichts.
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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von Thefalus »

Religion und Wissenschaft scheinen eine Kulturgruppe zu bilden. Eine andere Gruppe bilden Magie und Kunst. Während Wissenschaftler schon müde lächelnd auf Religion herabblicken, bedeutet ihnen Kunst oder gar Magie schlichtweg nichts. Dummheit und Stolz wachsen eben auf dem selben Holz.
Und beide, Religion und Wissenschaften, tun unerwartete Dinge, sind somit auf ihre Art disfunktional. Wenn du also vor Gott sicher sein willst, gehst du in eine Kirche. Alle Rituale und Symbolik sind darauf ausgelegt Gott zu bannen. Aber wer hätte das gedacht? Ebenso bietet Wissenschaft einen sicheren Hafen vor gesundem Menschenverstand. Ergebnisse werden als "in silizio" referenziert, soll heißen eine Projektion einer (selbstgeschriebenen) SOFTWARE. Und die Knallköppe haben keine Ahnung von Informatik. Das wars. Hätte man sich auch auf Kristallkugellesen berufen können.
Nein, ich will die Deppen nicht. Ist nicht bös gemeint, aber nicht mein Niveau.

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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von Thefalus »

BWL Promotion, Thema Osmose als Modell der Durchsetzung von Innovationen.
Labor: Welches Ergebnis erwarten sie denn?
Ich: Was halt rauskommt. Die Versuchsbeschreibung haben sie ja.
Labor: Nee, so läuft das nicht. Sie müssen uns schon sagen was Sie erwarten, sonst stimmt ja das Ergebnis nicht!

Das war's. Aus und vorbei. Fake News war der Anfang. Fake Science ist der nächste Schritt.

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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von Wolf Drache »

Thefalus hat geschrieben: 28. Jan 2022 00:40 Labor: Nee, so läuft das nicht. Sie müssen uns schon sagen was Sie erwarten, sonst stimmt ja das Ergebnis nicht!
Jepp, passt genau:
Promotion in theoretischer Ökologie über ein Simulationsmodell, das mein Doktorvater erfunden hatte. Drei Jahre Material gesucht, dann ein Jahr darauf verwendet, (erfolgreich) zu beweisen, dass das Modell nichts taugt. Glücklich war er nicht drüber, meinen Titel verweigern konnte er mir aber auch nicht. Aber er verwendete das Modell noch jahrelang weiter.
So funktioniert zwar Wissenschaft, aber nicht das Schaffen von Wissen.
Schade eigentlich.

Meine Neugier habe ich mir erhalten, wenn Wissen kommt ist es mir herzlich willkommen - alles weitere wird man sehen.
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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von gabor »

Das Ganze hier erinnert an den ewigen Streit zwischen Landwirten, und Umweltschützern...im Grunde grosse Schnittmengen, ABER keiner ist bereit das zuzugeben....einfach aus Prinzip....also wird völlig fruchtlos gestritten,anstatt einen vernünftigen Konsens zu finden.
Wie schon öfter erwähnt kann ich mit Maggie nicht viel anfangen, und das sich da allerlei Scharlatane tummeln (und man hört eben nur die völlig Irren, da sie eben auch viel Lärm machen)..ist wohl ein Fakt.
Allerdings bin ich mir auf grund persönlicher Erfahrungen auch sicher, dass da "mehr" ist. Nur ist das eben nicht steuerbar.
Da fängt für mich der Blödsinn(Kohle machen) an.
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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von gabor »

Lustige Begebenheit.....kurz nachdem ich obiges schrob hab ich aus lauter Langeweile mal den Film "The Butterfly Effekt" geschaut.
Einen Handlungsabriss erspar ich mir.....wer will liest das schell bei "keine Quelle".
Allerdings war ich doch recht angetan von dem Film, UND überrascht wie nett er doch zusammenfasst, was ich bei meinem Geschreibsel meinte.
Sicher mag es Menschen geben, die eine Gabe haben....aber trotzdem haben sie eben nur die Würfel, und müssen am Ende den Preis zahlen.
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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von Thefalus »

Was für einen Preis? Was meinst du?

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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von Thefalus »

Meine Zustimmung zu den LARPern und Spinnern. entspricht meiner Erfahrung. Ebenso, dass das etwas ist. Da ist sogar eine Menge, vorhersehbar, konkret und real. Von Gabe weiss ich jetzt nichts, ganz normale Menschen haben mit mir diese Erfahrungen gemacht.

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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von gabor »

Jaaa...die GABE.... :lol:
Man könnte es auch "Macke" nennen....eben nicht im konventionellen Denkrahmen agieren, oder sich derart beeinflussen lassen, dass man glaubt, da wäre einer auf `nem See rumspaziert.
Ähnlich sinnvoll ist natürlich die Annahme ein Romanheld nebst Gefolgschaft wäre anbetungswürdig.
Ich möcht nicht wissen, wieviele "Orkspalter" an irgendwelchen Wänden hängen??? :lol:
Wer hängt sich ein Handtuch auf?....und da spiel ich ja nun wirklich auf einen wahren Helden an.
Der Preis...der Preis sich einer Passion, oder auch Irrsin(also irrem Sinn) hinzugeben, erfordert Opfer.
Nämlich Ausgrenzung.
Wenn Du genug Gleichgesinnte findest....mag das funktionieren....für `ne Zeit. Das dauert aber nicht lang, und dann haben die `nen anderen Messias.
Ich erspar mir hier den Link zu den "Phytons". :lol:
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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von Thefalus »

Die Schizos sind echt nervig. Und nicht ungefährlich. Sie sind sicherlich Grenzgänger, oft Borderliner und der wahre Grund, warum es keine Gemeinschaft Gleichgesinnter geben kann. Einsamkeit ergibt sich hingegen für mich nicht. Da ich ja diese Macke nicht habe, kann ich hinreichend normal leben und tue das auch.
Wenn Leute aber bemerken wer ich bin, dann gehe ich mit unbekanntem Ziel. Noch bevor sie ihren Scheiterhaufen fertig haben. Blöd bin ich nicht und arm schon gar nicht.

Zu beweisen habe ich mit 63 sowieso nichts mehr. Landwirr-schaftler haben einen innerten Pragmatismus, ist die Kuh gesund gewirden, liegt ein Schinken vor meiner Tür. Wir kommen miteinander klar.

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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von gabor »

Aber Schinken kommt doch von`s Schwein....... :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von Tyger »

Was wissenschaftliche Beweise von Magie angeht - wieso sollte man die als Magier wollen? Damit es wieder Hexerei-Gesetze gibt? Ich finde es eigentlich ganz gut, dass wir zumindest in der Beziehung Wildwest-Zustände haben.
fehlgeleitet
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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von fehlgeleitet »

Wenn man etwas nachweisen möchte, sollte man in der Lage zu sein zu sagen um was es sich handelt.

Was ist also Magie?
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gabor
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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von gabor »

Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
Wolf Drache
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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von Wolf Drache »

fehlgeleitet hat geschrieben: 31. Jan 2022 20:48 Wenn man etwas nachweisen möchte, sollte man in der Lage zu sein zu sagen um was es sich handelt.

Was ist also Magie?
Das ist ja eben das interessante. Es gibt unheimlich viele Leute, die über mehr oder weniger das gleiche berichten was ich vor einiger Zeit erlebt habe. Manche können es nachvollziehen, manche können es provozieren, manche behaupten sogar, es messen zu können. Aber so richtig logisch über eine durchgängige Kausalkette erklären, wie was genau bewirkt wird, hat noch keiner geschafft - außer diejenigen, die Magie in die Schublade der Geisteskrankheiten stopfen und dort verschimmeln lassen.
Die Naturwissenschaft ist bei Magie so weit wie die Infektionsmedizin vor Louis Pasteur oder die Astronomie vor Einstein: Man nimmt allmählich widerstrebend zur Kenntnis, dass es da etwas gibt was eigentlich laut der vorherrschenden Meinung gar nicht sein kann, kann es aber weder umfassend beschreiben noch ursächlich erklären.
Mich ganz persönlich fuchst das total: Ich bin zu 100% davon überzeugt, dass alles auf der Welt dem Ursache-Wirkungs-Prinzip mit Zufallseffekten unterliegt. Und dann laufe ich plötzlich monatelang in meinen Träumen und Tagträumen mit einem Wolf durch die Gegend, verwandle mich in einen Drachen, habe keine Probleme mehr mit meiner Bronchitis, rede mit Bäumen und bekomme auf Schwedisch gesagt was ich tun soll, um zu Yggdrasil zu werden.
Und nein, ich nehme keine Drogen, wozu auch wenn ich das ganz große Kino auch ohne hinbekomme :lol:

Also: Was ist das? Irgendeine Spinnerei die sich mein Hirn von alleine ausgedacht hat? Dazu haben viel zu viele Leute von zu ähnlichen Dingen berichtet.
Die genaue, vorurteilslose Beschreibung dessen, was Magie ist, wäre schon mal der erste Schritt, denn die Kernfrage ist ja noch gar nicht beantwortet:

Was ist also Magie???
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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von gabor »

Also nur so als Einstieg.....Einstein war Physiker,Jude, und Deutscher! :lol: :lol: :lol:
Jaaa...die Theorie kippelt
Pasteur(seine Ideen) ist meines Wissens nicht widerlegt worden.
Schreib doch mal auf Schwedisch....Lautschrift natürlich......den Übersetzer kann ich selber. :lol:
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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von fehlgeleitet »

Also solange man nicht weiß, womit man es zu tun hat braucht man sich um einen Nachweis auch nicht zu bemühen.

Ich kann dir nur eine ganz langweilige Deutungen anbieten. Je mehr man sich mit seinen Träumen beschäftigt, desto mehr erinnert man sich daran.
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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von Thefalus »

ganz langweilige Deutungen
Daran besteht hier vermutlich kein Bedarf :lol:

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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von Thefalus »

Machs mal andersrum, was ist nicht Magie?

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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von Thefalus »

bekomme auf Schwedisch gesagt was ich tun soll
Bergatrollet ut på dörren sprang
Hon rister och jämrar sig svåra
Hade jag fått den fager ungersven
Så hade jag mistat min plåga

Herr Mannelig trolofven i mig
För det jag bjuder så gerna
I kunnen väl svara endast ja eller nej
Om i viljen eller ej


Die Geschichte mit den Hamadryaden in Norwegen erzähle ich später mal. Wenn du weißt, was Magie ist.

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Re: Naturwissenschaftliche Nachweisbarkeit von Magie

Beitrag von fehlgeleitet »

Thefalus hat geschrieben: 1. Feb 2022 02:03 Machs mal andersrum, was ist nicht Magie?

Thefalus
Das kann ich schlechterdings auch nicht sagen, solange ich nicht weiß was du mit Magie meinst.