Angst ensteht im Kopf, meistens vor Taten, die man noch nicht mal in Angriff genommen hat, resultierend aus zu vielem Nachdenken, also praktisch die Angst vor der Angst.
Angst, der stärkste Dämon auf Erden, Teilaspekt des Gefolges des Dis, die Geißel dieses Planeten, die sich die Macht mit der Zwietracht, dem Neid, der Kriegswut, dem Hass, der Vernichtung, der Tücke und dem Kriegsbrand teilt.
Ein lähmender Zustand (Dämon, wie wir ihn aus der Charakteristik des Choronzon kennen) der erst in der frühpupertären Phase beginnt und mit zunehmendem Alter immer stärker wird.
Ein einfaches Beispiel hierzu:
Schaut mal einem kleinen Kind beim Skifahren zu, daß vorher nie diesen Sport ausgeübt hat, mit welcher Selbstverständlichkeit es den Berg hinunterrasselt.
Beobachtet dann einen Erwachsenen, der auch nie zuvor auf Ski gestanden ist, mit welcher verkrampften Haltung er versucht im Pflug den selben Berg heil hinunterzukommen, bildlich aussehend, wie jemand, der vergessen hat sein Inkontinenzhöschen anzuziehn...
Was ich damit sagen will ist das die Angst meist selbst suggeriert im Heranreifen des eigenen Lebens entsteht, dadurch aber immer mehr Macht im Handeln, bzw. Nichthandeln einnimmt, Lebensqualität raubt, Träume durch vermeintliche Logik begraben werden, um einer nicht nachweisbaren Vernunft zu folgen, die keiner kennt, jeder anders sieht und auf keinem Falle aus gesellschaftlichen und kirchlichen Doktrinen übernommen werden sollte, außer dem eigenen Ich - Verständnis, das es auch ständig gesund zu reflektieren gilt, um sich ständig zu erweitern, das eigene Denken, genauso wie Handeln, Glaubensmuster, ja der geistige Horizont den man dehnen kann ins Unermessliche wie ein Gummiband, selbst erlebt.
Manch Jungen hier, die noch daheim wohnen sei gesagt, ok, man kann sich seine Eltern nicht aussuchen, aber den Umgang mit Ihnen und doch stellt sich meistens im Älterwerden das Bewußstsein ein, dass sie die besten Freunde werden können, weil man als Gesprächspartner wertvoller für sie wird durch eigene Lebenserfahrungen, die man in Gesprächen miteinbringen kann.
Magisch gesehen, stellt die Angst den ersten Schritt des Versagens dar, also handle erst, wenn der Angst Patz gemacht wurde durch Wissen.
Setze Dich mit Deinen Ängsten auseinander, ja bekämpfe sie !
Erst dann stellen sich gewünschte Erfolge ein, in allen Bereichen des Seins, vermeintlich verschlossene Türen öffnen sich und praktisch alles wird möglich, auch zuvor gedachtes Unmögliches !
In diesem Sinne, Erfolg Euch Allen für zukünftiges Tun, auf der Strasse des Lebens !
Euer Lestat



