VADE RETRO! APAGE ANANAS!Sehr sozial!
Thefalus
Moderator: Tyger
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Insofern ewig gestrige Kommunisten es nicht noch auf die letzten Meter verkacken, vollendet sich der Kapitalismus in absehbarer Zeit mit genau diesem Ergebnis. Bereits so geschehen in Bhutan.Ich will halt sagen, nach dem Ende des Kapitalismus ist vieles möglich. Wir können einen ruhigen schieben oder den Weltraum erobern oder irgendwas dazwischen oder was ganz anderes. Oder auch mehrere unterschiedliche Sachen.
Genau.fehlgeleitet hat geschrieben: ↑6. Apr 2022 19:46 Man muss sich dann halt überlegen wofür soll gearbeitet werden und wieviel soll da reingesteckt werden.
Das werde ich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr erleben. Mal abwarten was die Zeit bis dahin so alles bringt...
Klar. Es wird nicht so sein, dass dir irgendwas aufgeherrscht wird, dessen nutzen du nicht siehst. Dafür bräuchte es ja auch wieder eine herrschende Klasse, die haben wir ja gerade abgeschafft.Wolf Drache hat geschrieben: ↑7. Apr 2022 07:06Genau.fehlgeleitet hat geschrieben: ↑6. Apr 2022 19:46 Man muss sich dann halt überlegen wofür soll gearbeitet werden und wieviel soll da reingesteckt werden.
Diese Überlegung will ich für mich selbst treffen können, und nicht in irgendetwas reingesteckt werden.
Wenn das gewährleistet ist, bin ich auch beim Kommunismus dabei.

Ja, schon.fehlgeleitet hat geschrieben: ↑7. Apr 2022 07:32 Man kann natürlich den Plan wieder verändern. Aber das muss man dann diskutieren und das ganze dann durch einen neuen verbindlichen Plan ersetzen. Logisch oder?


Na, da kennst Du Bauern aber so rein gar nicht.fehlgeleitet hat geschrieben: ↑7. Apr 2022 08:34 Ich kann mir nicht vorstellen, dass es schwerer ist 3 Bauern von der Zusammenarbeit zu überzeugen als den Kapitalismus abzuschaffen.
Klar, es bedarf dazu flächendeckender Information, was das Ziel dieser Planwirtschaft ist.
Wenn die Leute sich weiterhin genauso verhalten wie sie es aus dem Kapitalismus kennen wird es logischerweise nicht funktionieren. Dementsprechend muss man ihnen halt erklären, dass die Gesellschaft nun anders funktioniert. Ist bestimmt aufwendig, aber machbar.
Das haben die realen Sozialisten übrigens auch nicht wirklich getan. Anstatt den Leuten mit Argumenten zu kommen setzten sie lieber auf Pathos. Das ist auch ein Fehler, den man tunlichst nicht wiederholen sollte.
Und mit so jemand ändere mal einen Plan...
Dieses Video fasst alle Anstrengungen Planwirtschaft und Kommunismus durchzusetzen zusammen:Planwirtschaft
Meine Erfahrung dazu:fehlgeleitet hat geschrieben: ↑7. Apr 2022 21:18 Also wenn man meint, dass Pläne nicht gelingen können, dann soll man mir doch mal verraten, wie die Kapitalisten ihre blöde just in time Produktion auf die Kette kriegen. In Konkurrenz zueinander, wohlgemerkt.
Habe da noch nie gearbeitet. Brauch ich auch nicht, man kann sich auch so darüber informieren.Wolf Drache hat geschrieben: ↑8. Apr 2022 06:50Meine Erfahrung dazu:fehlgeleitet hat geschrieben: ↑7. Apr 2022 21:18 Also wenn man meint, dass Pläne nicht gelingen können, dann soll man mir doch mal verraten, wie die Kapitalisten ihre blöde just in time Produktion auf die Kette kriegen. In Konkurrenz zueinander, wohlgemerkt.
1) Wer meint dass die Just-in-time-Produktion gut läuft hat noch nie in einer Firma gearbeitet, die tatsächlich auf Just-in-time angewiesen war.
logoWolf Drache hat geschrieben: ↑8. Apr 2022 06:50 2) Dass es trotzdem einigermaßen funktioniert ist Selektion: Die Firmen, die just-in-time am schlechtesten auf die Reihe kriegen, fliegen aus dem Markt raus weil ihre Waren zu schlecht oder zu teuer sind. Dann kommt der nächste Kapitalist und machts besser - oder scheitert auch. Übrig bleiben diejenigen Kapitalisten, die am besten (oder manchmal eher: am wenigsten schlecht) und am billigsten produzieren, irgendwo muss man ja sein Klopapier kaufen.
Du willst mir also verkaufen, dass sich internationale Konzerne in ihren Lieferketten auf die Existenz von bestimmten individuellen Mitarbeitern verlassen, die quasi unersetzbar sind?Wolf Drache hat geschrieben: ↑8. Apr 2022 06:50 3) Wenn die Produktion gut läuft liegt das meistens nicht daran, dass der Plan gut ist. Es liegt daran, dass man gute Leute hat, die trotz fehlerhaftem Plan das richtige tun um die Firma am Laufen zu halten. Und die richtig guten Leute wechseln über kurz oder lang zu dem Kapitalisten, der ihnen am meisten von dem von ihnen geschaffenen Mehrwert abgibt oder ihnen am wenigsten Mehrarbeitszeit abnötigt - oder werden selbst Kapitalist.

Schau Dich doch mal in England um. Wie viele Speditionen und Busunternehmen da sind inzwischen pleitegegangen weil sie keine qualifizierten Fahrer mehr finden?fehlgeleitet hat geschrieben: ↑8. Apr 2022 08:14 Also der internationale Konzern kann einpacken, wenn Mike der LKW-Fahrer zur Konkurrenz wechselt, weil sein Kollege Tommy es einfach nicht geschissen kriegt?

Kapitalisten produzieren überhaupt nichts; sie finanzieren lediglich. Dass Kapitalist und Unternehmer in Personalunion auftreten, ist eher ein Spezialfall.Wolf Drache hat geschrieben: ↑8. Apr 2022 06:50 Meine Erfahrung dazu:
1) Wer meint dass die Just-in-time-Produktion gut läuft hat noch nie in einer Firma gearbeitet, die tatsächlich auf Just-in-time angewiesen war.
2) Dass es trotzdem einigermaßen funktioniert ist Selektion: Die Firmen, die just-in-time am schlechtesten auf die Reihe kriegen, fliegen aus dem Markt raus weil ihre Waren zu schlecht oder zu teuer sind. Dann kommt der nächste Kapitalist und machts besser - oder scheitert auch. Übrig bleiben diejenigen Kapitalisten, die am besten (oder manchmal eher: am wenigsten schlecht) und am billigsten produzieren, irgendwo muss man ja sein Klopapier kaufen.
Hier stimme ich dir in beiden Fällen zu.Wolf Drache hat geschrieben: ↑8. Apr 2022 13:07Schau Dich doch mal in England um. Wie viele Speditionen und Busunternehmen da sind inzwischen pleitegegangen weil sie keine qualifizierten Fahrer mehr finden?fehlgeleitet hat geschrieben: ↑8. Apr 2022 08:14 Also der internationale Konzern kann einpacken, wenn Mike der LKW-Fahrer zur Konkurrenz wechselt, weil sein Kollege Tommy es einfach nicht geschissen kriegt?
Ein internationaler Konzern geht davon nicht pleite, der macht halt die Abteilung dicht - das ist weitaus weniger spektakulär.
Aber es gibt ja auch kleinere Kapitalisten, und da habe ich schon selbst miterlebt, dass eine Softwarefirma an einen Mitbewerber verkauft werden musste weil zwei Softwareentwickler gegangen sind und die anderen Kollegen die Wartung und Weiterentwicklung nicht gebacken gekriegt haben.
Sorry, nurnochmal um das festzuhalten.

Ein Entrepeneur ist ein Untenrehmer. Ja, sicher, Unternehmer sind diejenigen, die Dinge produzieren, transportieren, Dienstleistungen erbringen usw. Ein Kapitalist lebt vom Geld bzw. vom Schuldgeldsystem als solchem. Die Unterscheidung ist wesentlich, um nicht etwa Kapitalismus mit Marktwirtschaft zu verwechseln.fehlgeleitet hat geschrieben: ↑8. Apr 2022 15:08Sorry, nurnochmal um das festzuhalten.
Was verstehst du unter einem Unternehmer? Jemand der nützliche Dinge produziert bzw sie entwickelt? Also sowas ähnliches wie ein Entrepreneur?
Im Kapitalismus geht es darum sein Kapital zu vermehren. Worum geht es in dem, was du Marktwirtschaft nennst?Tyger hat geschrieben: ↑8. Apr 2022 16:29Ein Entrepeneur ist ein Untenrehmer. Ja, sicher, Unternehmer sind diejenigen, die Dinge produzieren, transportieren, Dienstleistungen erbringen usw. Ein Kapitalist lebt vom Geld bzw. vom Schuldgeldsystem als solchem. Die Unterscheidung ist wesentlich, um nicht etwa Kapitalismus mit Marktwirtschaft zu verwechseln.fehlgeleitet hat geschrieben: ↑8. Apr 2022 15:08Sorry, nurnochmal um das festzuhalten.
Was verstehst du unter einem Unternehmer? Jemand der nützliche Dinge produziert bzw sie entwickelt? Also sowas ähnliches wie ein Entrepreneur?

Den Unterschied verstehe ich nicht ganz. Willst du sagen, in der Marktwirtschaft so wie du sie gerne hättest würden gute Leistungen belohnt werden?