in ein spannendes Forum habe ich mich da - nach Konsum eines (außergewöhnlich guten) Films - verirrt (?). Erstmal ein freundliches Hallo meinerseits in Eure Richtung. Ich bin zwar ein Skeptiker des rein mechanistischen Weltbilds, lege aber trotzdem viel Wert auf Seriosität, Fachwissen und Menschen mit reifem Verstand. Nach Lektüre einiger Threads meine ich hier gut aufgehoben zu sein.
Zwei Eigenschaften meiner Freundin machen sie zu einem sehr besonderen Menschen.
Seit meine Freundin klein ist, sieht sie nachts unheimliche Gestalten. Diese Wesen manifestieren sich aus einer dunklen Ecke in Form von schattenartigen Wölkchen hin zu "menschenartigen" Kreaturen. Sie sind schattig und unterschiedlichen Aussehens, wobei einer von ihnen der Anführer zu sein scheint und immer im Mittelpunkt der Manifestationen steht. Dieser Chef der Schatten verfügt über feurig-rote Augen und einer furchterlich dämonischen-Fratze. Mal kommt er alleine, mal bringt er Freunde mit, die aber stets im Hintergrund agieren (?) und hinter ihm stehen - und dabei zwar bedrohlich, aber nicht derart bedrohlich wirken. Sobald diese Wesen des Nächtens um ihr Bett erscheinen, fühlt sie die Anwesenheit vom absoluten Bösen, wird sie starr vor Angst, kann sich nicht rühren, ist gezwungen liegen zu bleiben. An dieser Stelle mag dem ein oder anderen bereits das Wort "Schlafparalyse" durch den Kopf schwirren. Bleiben wir aber beim Narrativ.
Seit sie Schlafmittel nimmt, sind die Erscheinungen sehr selten. Sie erzählt es fast niemandem, weil sie Angst hat, als verrückt abgestempelt zu werden. Als ich nach Recherche aufs Thema Schlafparalyse stieß, erzählte ich ihr davon und merkte sofort, wie eine große Last von ihr abfiel. Eine wissenschaftliche Erklärung, schien sie zu beruhigen. Seither sind die Erscheinungen fast gar nicht mehr vorhanden. Sie weiß auch nichts von dem Thread. Es ist Neugier und auch vielleicht wichtig, alle magisch/dämonischen Möglichkeiten auszuschließen, sollten sich Erscheinungen in Zukunft (wider aller Erwarten) doch wieder häufen.
Der Anführer kommt näher. Und näher. Sie schließt voller Angst ihre Augen. Sie fühlt seine Anwesenheit. Manchmal scheint er so nah zu kommen, dass sie seinen "Atem" wahr nimmt (das muss ich noch verifizieren, ob sie wirklich Atem meinte, oder einfach nur seine Anwesenheit spürt). In seltenen Fällen hat er sie berührt. Rausreissen kann sie sich nicht. Einmal betete sie als Kind voller Verzweiflung zu Jesus - wie es ihr ihre Oma beibrachte. Das Wesen begann zuerst zu lachen. Dann schien es, wie sie sagt - "wütend" zu werden, was ihr noch mehr Angst machte.
Vielleicht noch wichtig, die zweite Eigenschaft: meine Freundin ist ein unfassbar positiver Mensch. Sie ist der empathischte Mensch, den ich kenne und leidet sehr unter den Handlungsweisen der Menschheit: dem Hass, der Gewalt, der Unterdrückung, Umgang mit der Natur, Überheblichkeit, ... uvm. Nach Jahren (!) der Beziehung vertraute sie mir noch mehr an. Sie könne bzw müsse die Gefühle anderer manchmal in sich fühlen. Ich gebe zu, auch ich dachte da an irgendeine Form der Schizophrenie oder Borderline. Sie dachte jahrelang diese Gefühl würden von ihr selbst kommen. Bis sie merkte, dass sie wirklich die Gefühle anderer auf der Straße "empfängt". Das es wirklich so ist - und furchtbar quälend - hat sie mir schon öfters unbeabsichtigt erwiesen, als sie mich - eigentlich ohne von Außen zu erkennenden Grund plötzlich umarmte. "Wieso tust du das?" "Weil es dir nicht gut geht. Ich fühle diese Enge. Warum gehts Dir schlecht?". Sie geht nicht sehr gern außer Haus. Wieso? Sie erklärte es mit folgenden Worten: "Stell dir vor, du betritts einen Raum und fühlst urplötzlich *wusch* ganz starke Gefühle der Trauer, dann *zack* fühlst du eine Beklemmung und später musst du stark lachen ohne Grund."
All dies blieb für mich ein Mysterium, bis ich - Bingo - danach googelte. Sie scheint ein "Empath" zu sein. https://transinformation.net/30-wesensz ... path-bist/
Als ich ihr diese Webseite zeigte, war das für sie eine der schönsten Tage ihres Lebens. Denn da wusste sie, sie ist nicht alleine damit.
Generell scheint sie sehr stark empfänglich für "Energien" oder wie immer man das nennen mag zu sein. Sie fühlt, wenn Räume eine schreckliche Vergangenheit hatten oder wenn viel Liebe geschehen ist.
Nun zu meiner Frage:
Wie bewertet ihr diese beiden Charakterzüge (richtiges Wort?) aus dämonologischer Sicht?
Liebe Grüße, Kosmos


