Lebendiges Szenario

Psychologische, philosophische und wissenschaftliche Betrachtungen

Moderator: gabor

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nola-blair

Re: Lebendiges Szenario

Beitrag von nola-blair »

Sei herzlich gegrüßt Amimatani,

Mir fällt ein Stein vom herzen,denn du hast es verstanden. :)


Gruß
nola-blair
Amimatani
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Re: Lebendiges Szenario

Beitrag von Amimatani »

Freut mich, nola-blair! :)
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gabor
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Re: Lebendiges Szenario

Beitrag von gabor »

Und das ist die Auflösung?....und was kommt dann?
Ich dachte,es wäre ein"lebendiges Szenario".....und das löst sich dann durch philosophisches Geplänkel in Frieden,und Freude auf?
http://www.youtube.com/watch?v=IONyLZn0pLI
Immer bereit!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Chymbau
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Re: Lebendiges Szenario

Beitrag von Chymbau »

Wäre es nicht besser gewesen, einfach zu fragen; „Willst du Leben und wenn ja warum?“


Es mag zwar sein, dass die Vorstellung einer lebensbedrohlichen Situation, einen leichteren Zugang zu Fragestellung ermöglicht. Aber, ich sehe darin auch ein klitzekleines Risiko.

Meine Erfahrungen haben mir schon sehr oft gezeigt, dass die gedankliche Beschäftigung mit einer Thematik, eine dementsprechende Lebenserfahrung nach sich zog.

Lassen wir die Theorien über Resonanzgesetze und Magnetismus mal außen vor. Und nehmen nur mal eine psychologische Komponente in Augenschein.

Das Interesse für eine bestimmte Sache führt oft dazu, dass die eigene Wahrnehmung, auf eben diese geschärft wird. Der Otto-Normalverbraucher, wird sich der Gänze, des auf ihn einströmenden Umfelds ja selten bewusst. Denn der persönliche Wahrnehmungsfilter erlaubt ihn eine Abgrenzung, nach wichtig und unwichtig zu treffen. Wenn sich ein Mensch nun intensiv mit einer Thematik beschäftigt, dies ist bei obiger Fragestellung wohl vonnöten, verschiebt sich sein Filter, sodass eine entsprechende Wahrnehmung möglich wird.

In der Folge wird oft auch das persönliche Verhaltensmuster angepasst. Auch wenn es wohl eher unbewusst abläuft, werden dann Wege eingeschlagen, welche es begünstigen, die forcierte Wahrnehmung zu erhalten.

Die wenigsten werden dadurch wohl den Herren Jigsaw persönlich begegnen. Abhängig von der Intensität, mit der man sich dem Thema widmet, steigt aber die Wahrscheinlichkeit eine spezifische Situation zu erleben.

Ein Selbsttest für meine Behauptung lässt sich einfach durchführen. Vergleicht einfach einmal euere Wahrnehmung und Verhaltensweise, mit denen aus euerem profanen Umfeld. Das muss nicht okkult sein, eine Vorliebe für z. B. gewisse Automodelle reicht schon aus, um einen Unterschied zu erkennen.

Mir ist dann noch ein weiterer Punkt aufgefallen.

Es erscheint mir so, dass die meisten ihr Leben mit der körperlichen Existenz verbinden. Das ist zwar verständlich entspricht aber so gar nicht meiner Vorstellung. Gerade in einem Forum wie diesem hätte ich etwas differenzierte Antworten erwartet. Da wird über „spirituelle“ Wesenheiten gesprochen und der Mensch definiert sich über einen Klumpen kompostierbarer Biomasse.

Um nun die Fragen zu beantworten.

Willst du Leben? Es liegt mir fern, dieses Geschenk, achtlos wegzuwerfen. Ich werde mich aber zumindest nicht krankhaft an diesem Körper festhalten.
Warum willst du Leben? Ich bin mit meiner Arbeit noch nicht fertig.

Gruß Chymbau

P. S. Eigentlich könnte man folgende Frage vorausschicken. „Lebst du wirklich, oder wirst du gelebt?“ :sough:
Ich muss nicht besser sein als Du. Es reicht mir der Beste zu werden, der ich sein kann. (Chymbau)
nola-blair

Re: Lebendiges Szenario

Beitrag von nola-blair »

Sei herzlich gegrüßt Chymbau,
ja das stimmt vollkommen was sie geschrieben haben.
Diese Frage habe ich mal von einem sehr guten Freund gestellt bekommen,als wir uns mal zum Tee getroffen haben.
Er kannte sich gut mit dem Schamanismus aus und er war ein sehr guter Heiler.
Wie gesagt er hatte mir mal die Frage gestellt und ich habe ihm ohne zu überlegen geantwortet,darauf meinte er,es wäre ja ganz
schön das ich wüßte was ich machen würde,und da sagte er mir einen satz,wie kannst du handeln ohne zu wissen was dein Geist dir gerade
sagt,wie kannst du sehen was du vor dir hast wenn du geblendet bist und die Augen nicht aufmachst.
Als ich ihn fragt was er damit meinte,sagte er nur zu mir: Wenn ich dir die Antwort darauf sage nehme ich dich an die hand und du wirst niemals deinen Weg finden den
du zu gehen hast.Nur es sollte dir eines klar sein,beginne niemals etwas wo du weißt das du es nicht beenden wirst.
Heute bin ich ihm dankbar für dieses Gespräch und das weiß er,denn er hat mir einen Gedankenschupps gegeben.

Nun zu der Frage Lebst du wirklich oder wirst du gelebt?
Ich kann von mir aus sagen das ich wirklich lebe,denn ich denke für mich selbstständig und gehe meinen Weg.
Antworten auf meine Fragen bekomme ich immer nur ich entscheide dabei ob es mich auf meinen Weg dann weiter bringt oder nicht.
Denn wenn ich gelebt werde,dann lebe ichn nicht wirklich denn ich bin ein Abbild von dem der für mich denkt.

Gruß
nola-blair
nola-blair

Re: Lebendiges Szenario

Beitrag von nola-blair »

Denn wenn ich mir klar mache das wenn ich gelebt werde,das ich dann nur ein Abbild( Kopie) bin.Was bringt es mir,
es macht mich nicht glücklich,bringt mir keine Freude,keine Freiheit usw.Denn man lebt ja das Leben des anderen.
Und darum denke ich mir man kann nur so sein wie man selber ist,man kann sich weiterentwickeln,nur sollte man sich
dabei selber treu bleiben,und auch seinen weg selber und eigenständig gehen ohne an die hand genommen zu werden.
Wenn ich das Thema verfehlt habe dann kann man mich ruhig korrigieren denn daraus kann man nur lernen.


Gruß
nola-Blair
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gabor
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Re: Lebendiges Szenario

Beitrag von gabor »

Man lebt nicht das Leben eines Anderen...man lebt fremdbestimmt...nennt sich auch EHE! :lol:
Immer bereit!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?