Ich bin gläubiger Christ.

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Lord_Diabolus

Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Lord_Diabolus »

. is e immer das gleiche,... wir sind die Bösen,... wahrscheinlich noch 2100,...
Eben.
Und wie sieht es mit der Kirche aus?
Ist die noch "böse" wegen Inquisition, Völkermord, Kreuzzügen und Hexenverbrennung?
Wer hat ihr vergeben?
Und vorallem: Warum?
Weil sie gesagt hat: "Sorry Leute. Eigentlich war das ja nicht richtig!" ?
Hätte das NS-Regime das gemacht - trotzdem hätte man sie als Kriegsverbrecher bezeichnet.
Was ist mit der Kirche?
Wo war der "Nürnberger Prozess" für sie?
Gleichberechtigung bitte!

Cheers.
Clown
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Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Clown »

Lord_Diabolus hat geschrieben:
. is e immer das gleiche,... wir sind die Bösen,... wahrscheinlich noch 2100,...
Eben.
Und wie sieht es mit der Kirche aus?
Ist die noch "böse" wegen Inquisition, Völkermord, Kreuzzügen und Hexenverbrennung?
Wer hat ihr vergeben?
Und vorallem: Warum?
Weil sie gesagt hat: "Sorry Leute. Eigentlich war das ja nicht richtig!" ?
Hätte das NS-Regime das gemacht - trotzdem hätte man sie als Kriegsverbrecher bezeichnet.
Was ist mit der Kirche?
Wo war der "Nürnberger Prozess" für sie?
Gleichberechtigung bitte!

Cheers.
Ich denke das ist alles nicht so einfach. Gerechtigkeit suchen, was schon lange vorbei ist, ist schwer dadurch Frieden zu finden. Viele sind heute die Unruhestifter, die der Kirche vergangene Verbrechen nachsagen. Man muss überlegen ob es sich lohnt für diese Vergangenheit zu grollen und hinterher darf man sich nicht wundern, wenn die Leute sagen man soll doch lieber ruhig sein. Ich wollte auch oft Gerechtigkeit für Vergangenes. Dann hiess es oft "Sei doch ruhig, da heult doch niemand mehr hinterher"...ist die Frage ob es sich lohnt die Toten zu rächen, oder ob die damals nicht sowieso alle Dreck am Stecken hatten.

Ich finde man darf sich ruhig über die Vergangenheit aufregen, aber das bringt nicht viel ein. :peace:

Clown :sough:
Gast

Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Gast »

Lord_Diabolus hat geschrieben:
. is e immer das gleiche,... wir sind die Bösen,... wahrscheinlich noch 2100,...
Eben.
Und wie sieht es mit der Kirche aus?
Ist die noch "böse" wegen Inquisition, Völkermord, Kreuzzügen und Hexenverbrennung?
Wer hat ihr vergeben?
Und vorallem: Warum?
Weil sie gesagt hat: "Sorry Leute. Eigentlich war das ja nicht richtig!" ?
Hätte das NS-Regime das gemacht - trotzdem hätte man sie als Kriegsverbrecher bezeichnet.
Was ist mit der Kirche?
Wo war der "Nürnberger Prozess" für sie?
Gleichberechtigung bitte!

Cheers.
man kann seinen unglauben an Gott damit rechtfertigen, indem man zu felde fuehrt, wie sehr seine angeblichen Anhaenger in der Vergangenheit andersglaeubige verfolgten, folterten, umbrachten, einkerkerten etc. Was dabei ausser acht gelassen wird, ist , dass Leute, die solches getan haben, nie wirklich zu Gott gehoerten, denn der Bibel oberstes Gebot ist : liebe deinen naechsten wie dich selbst. Und gemessen an diesem Gebot, ist es kaum moeglich, dass die Inquisition etc, von Gott angeordnet kam, und diejenigen , die Graeueltaten im Namen Gottes veruebten, Jesu wahre nachfolger wahren. Die Bibel geht soweit, zu gebieten, dass wir unsere Feinde lieben sollten.....

der Unglaube an Gott laesst sich mit nichts rechtfertigen, denn Gott hat seine Liebe dem Menschen gegenueber bewiesen, indem Jesus Christus am Kreuz fuer die Suenden der ganzen Menschheit starb. Dieses Opfer abzulehnen, hat die ewige getrenntheit von Gott zur folge, denn ein anderes Opfer ist nicht uebrig. Jesus sagte: ich bin der Weg, die Wahrheit, und das Leben, niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.
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Saiigal
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Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Saiigal »

Gast hat geschrieben:man kann seinen unglauben an Gott damit rechtfertigen, indem man zu felde fuehrt, wie sehr seine angeblichen Anhaenger in der Vergangenheit andersglaeubige verfolgten, folterten, umbrachten, einkerkerten etc.
Achja? Warum bitte nicht? Oder besser, warum muss ich mich überhaupt rechtfertigen?
Gast hat geschrieben:Was dabei ausser acht gelassen wird, ist , dass Leute, die solches getan haben, nie wirklich zu Gott gehoerten, denn der Bibel oberstes Gebot ist : liebe deinen naechsten wie dich selbst. Und gemessen an diesem Gebot, ist es kaum moeglich, dass die Inquisition etc, von Gott angeordnet kam, und diejenigen , die Graeueltaten im Namen Gottes veruebten, Jesu wahre nachfolger wahren. Die Bibel geht soweit, zu gebieten, dass wir unsere Feinde lieben sollten.....
Naja... das ist auch nur die halbe Wahrheit... Was der gute Jesus gesagt hat ist eine Sache, aber was ist den z.B. mit folgenden Bibelstellen:

- Sodom und Gomorrha (Gen 19,24ff): klingt für mich schwer nach Völkermord
- Brudermord (Gen 4): braucht man nicht viel dazu sagen
- Todesstrafe (Gen 9,6): ausgleichende Gerechtigkeit hmm?
- Tieropfer (Lev 5, 7–9): seeeehr christlich... achja ich vergas, die haben ja keine Seele...
- Macht Euch die Erde untertan (1. Mose): äääh, Hitler?
- Frauenmord (4. Mose 31,14-15): brauch ich auch nicks dazu sagen
- Kindesmord (Psalm 137,9): s.o.
- Verfolgung Andergläubier (Psalm 139,19): kenn ich auch von i-wo her...

und diese Liste könnte ich noch ein ganze Stück lang weiterführen, also komm hier nicht mit der "aba-in-der-Bibel-steht-blablabla" Masche.
Gast hat geschrieben:der Unglaube an Gott laesst sich mit nichts rechtfertigen,
blabla :|

denn Gott hat seine Liebe dem Menschen gegenueber bewiesen, indem Jesus Christus am Kreuz fuer die Suenden der ganzen Menschheit starb. Dieses Opfer abzulehnen, hat die ewige getrenntheit von Gott zur folge, denn ein anderes Opfer ist nicht uebrig. Jesus sagte: ich bin der Weg, die Wahrheit, und das Leben, niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.[/quote]
Ich hoffe mal du nimmst/meinst das nicht wörtlich...

Tut mir echt Leid, aber bei soviel Leichtgläubigkeit und Ignoranz könnt ich einfach nur :kotz:
Benutzt du dein Hirn eigentlich auch zum denken oder nur Füllung für deinen Schädel? Meine Fresse...


grz
Saiigal
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Devilhunter999
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Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Devilhunter999 »

Harte Worte, denoch gut ausgedrückt.......

Die Christen haben Viel Schei*** gebaut, aber wollen es doch nicht einsehen das es falsch war sonst wäre es für mich O.K,
ich bin auch ab und zu zu den Freien Christen gegangen das war echt super die sind richtig bei der sache gewesen und waren glücklich, sie hatten auch keine vorurteile und haben sogar mir zugehört wo ich über den satanismus geredet habe, sie waren einfach mit ganzen herzen dabei das finde ich super.

Kirche Braucht man nicht sondern nur seinen Lebensweg.......



Schwarze grüße Devilhunter
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Umbra
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Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Umbra »

ich bin der Weg, die Wahrheit, und das Leben, niemand kommt zum Vater, als nur durch mich
Ich finde diese Botschaft sehr magisch!

Könnte damit eine Art Zustand oder Einstellung gemeint sein? hihihi...
philosophiert mal darüber! :lala:

lg U
"Quo Vadis?"
Gast

Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Gast »

Saiigal hat geschrieben:
- Sodom und Gomorrha (Gen 19,24ff): klingt für mich schwer nach Völkermord
- Brudermord (Gen 4): braucht man nicht viel dazu sagen
- Todesstrafe (Gen 9,6): ausgleichende Gerechtigkeit hmm?
- Tieropfer (Lev 5, 7–9): seeeehr christlich... achja ich vergas, die haben ja keine Seele...
- Macht Euch die Erde untertan (1. Mose): äääh, Hitler?
- Frauenmord (4. Mose 31,14-15): brauch ich auch nicks dazu sagen
- Kindesmord (Psalm 137,9): s.o.
- Verfolgung Andergläubier (Psalm 139,19): kenn ich auch von i-wo her...
du hast ne ganze liste von themen aufgefuehrt. Selbstverstaendlich kann ich nicht auf alle themen mit wenigen worten antworten. wenn es dich jedoch interessiert, koennen wir punkt um punkt durchgehen, und ich geb dir dazu meinen standpunkt.
Saiigal hat geschrieben: Benutzt du dein Hirn eigentlich auch zum denken oder nur Füllung für deinen Schädel? Meine Fresse...
Saiigal
na na, bitte nicht so voreilig.... schnell grosse sprueche klopfen wird dich nicht weiterbringen - wenn du faehig bist, ohne Beleidigungen auszutauschen, ok. Wenn nicht, dann - sorry, ich halte mich nicht dafuer hin, dass man auf mich verbal einprueget.
Gast

Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Gast »

Devilhunter999 hat geschrieben:Harte Worte, denoch gut ausgedrückt.......

Die Christen haben Viel Schei*** gebaut, aber wollen es doch nicht einsehen das es falsch war sonst wäre es für mich O.K,
hab ich nicht oben geantwortet ? nicht jeder, der sich Christ nennt, ist es auch tatsaechlich. Das kennzeichen wahren christentums ist naechstenliebe.
Devilhunter999 hat geschrieben: Kirche Braucht man nicht sondern nur seinen Lebensweg.......
den lebensweg braucht man nicht, den geht man. jeder in seiner richtung.
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Saiigal
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Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Saiigal »

Gast hat geschrieben:du hast ne ganze liste von themen aufgefuehrt. Selbstverstaendlich kann ich nicht auf alle themen mit wenigen worten antworten. wenn es dich jedoch interessiert, koennen wir punkt um punkt durchgehen, und ich geb dir dazu meinen standpunkt.
Wenn du darauf wert legst, bitte. Ich hab meinen Spaß dabei :D
Mir persönlich jedoch ist dein Standpunkt ziemlich egal... Wir hatten hier schon viel zu oft Diskussionen dieser Art und letztendlich führen die eh zu nichts.
Gast hat geschrieben:na na, bitte nicht so voreilig.... schnell grosse sprueche klopfen wird dich nicht weiterbringen - wenn du faehig bist, ohne Beleidigungen auszutauschen, ok. Wenn nicht, dann - sorry, ich halte mich nicht dafuer hin, dass man auf mich verbal einprueget.
Was heißt hier Beleidigung? Ich war noch relativ nett. Aber keine Angst, ich bin nicht der Typ der gerne flamed...

Dann fangen wir doch mal an...



Gast hat geschrieben:hab ich nicht oben geantwortet ? nicht jeder, der sich Christ nennt, ist es auch tatsaechlich. Das kennzeichen wahren christentums ist naechstenliebe.
aha, interessant... deiner Definition nach exstiert rein hypothetisch gar kein Christentum, da KEIN Mensch in der Lage ist bedingungslose und aufrichtige Nächstenliebe für jedermann zu empfinden. Das würde seiner tierischen Natur wiedersprechen.
Auserdem, mit welchem Recht behauptest du das das Kennzeichen des "wahren Christentums" die Nächstenliebe ist? Welche christlichen Strömung gehörst du denn an?


grz
Saiigal
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Gast

Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Gast »

Saiigal hat geschrieben: aha, interessant... deiner Definition nach exstiert rein hypothetisch gar kein Christentum, da KEIN Mensch in der Lage ist bedingungslose und aufrichtige Nächstenliebe für jedermann zu empfinden. Das würde seiner tierischen Natur wiedersprechen.
wenn du tierische natur, mit suendiger natur ersetzt, dann stimme ich dir bei.
Da ich an die ernaeuerung des inneren Menschen glaube durch den Geist Gottes, den Gott denen schenkt, die sich ihm oeffnen, glaube ich, dass dieser sehr wohl bedingungslos lieben kann. Ausserdem agiert ein Tier, indem es seinen angeborenen tierischen Instinkten folgt. Der Mensch hingegen ist ein rationales Wesen, ausgestattes mit Gefuehl, intelligent, und Verstand. Liebe hat auch nicht bloss mit gefuehlen zu tun, sondern auch mit der entschiedenheit, das beste des naechsten zu wollen, und ihm zu helfen, ja sogar auch Opfer zu erbringen.
Saiigal hat geschrieben: Auserdem, mit welchem Recht behauptest du das das Kennzeichen des "wahren Christentums" die Nächstenliebe ist? Welche christlichen Strömung gehörst du denn an?
grz
Saiigal
ich bin ein evangelischer Christ. Mein Fundament ist die Bibel, und dort heisst es :

„Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.“
„Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.“
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evoi
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Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von evoi »

:zZz:
Es gibt Tage da bin ich nicht in der Stimmung angehimmelt zu werden.
Clown
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Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Clown »

Auch wenn ich hier wenig Beachtung finde :cool: so ist meine Meinung doch, das Religion so etwas wie ein Zündstoff für die Kreativität bietet. Man kann wirklich alles auslegen wie´s einem passt. GENAU DAS WOLLEN DIE JA AUCH! Die Religion braucht Anhänger aus allen Schichten. Sie wollen Mörder und Diebe aus dem Wlad locken, die dann für eine Sache kämpfen. Die Sache hat nur einen Haken. Wir hinken nicht mehr diesen alten Büchern hinterher. Was alt ist, ist vorbei und die Bibel wäre längst verrottet. Wir haben Grundgesetze. Wenn jemand heute von Jesus spricht meint er weniger die Bibel. Wer braucht die Bibel überhaupt? Aber Jesus wird gebraucht, spätestens wenn man kurz vor dem Krepieren in nem Hauffen Mist aus allen Wunden saftend nach Heilung sinnt, denkt man drüber nach, ob das nicht doch sinnvoll wäre... :sough: Sonst wäre Jesus ja auch arbeitslos oder?

Clown :fu:
Gast

Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Gast »

Clown hat geschrieben:Auch wenn ich hier wenig Beachtung finde :cool: so ist meine Meinung doch, das Religion so etwas wie ein Zündstoff für die Kreativität bietet. Man kann wirklich alles auslegen wie´s einem passt. GENAU DAS WOLLEN DIE JA AUCH! Die Religion braucht Anhänger aus allen Schichten. Sie wollen Mörder und Diebe aus dem Wlad locken, die dann für eine Sache kämpfen. Die Sache hat nur einen Haken. Wir hinken nicht mehr diesen alten Büchern hinterher. Was alt ist, ist vorbei und die Bibel wäre längst verrottet. Wir haben Grundgesetze. Wenn jemand heute von Jesus spricht meint er weniger die Bibel. Wer braucht die Bibel überhaupt? Aber Jesus wird gebraucht, spätestens wenn man kurz vor dem Krepieren in nem Hauffen Mist aus allen Wunden saftend nach Heilung sinnt, denkt man drüber nach, ob das nicht doch sinnvoll wäre... :sough: Sonst wäre Jesus ja auch arbeitslos oder?

Clown :fu:
JEDER braucht die Bibel. Genauso wie der Leib Nahrung braucht, so braucht auch der menschliche Geist geistliche Nahrung, die von Gottes Wort, der Bibel kommt.
Gottes Wort ist genaus wichtig, wie koerperliche Nahrung. Denn sie erhaelt, staerkt, troestet, gibt einem Hoffnung, und alles, was jemand braucht, um ein Gott gefaelliges Leben zu fuehren. Das Leben , ohne Gott, ist hoechstens ein sinnloses, vergaengliches existieren. Mehr nicht. Wirkliches , erfuelltes Leben, findet man nur in und durch Gott.
Gast

Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Gast »

Gast hat geschrieben:
Clown hat geschrieben:Auch wenn ich hier wenig Beachtung finde :cool: so ist meine Meinung doch, das Religion so etwas wie ein Zündstoff für die Kreativität bietet. Man kann wirklich alles auslegen wie´s einem passt. GENAU DAS WOLLEN DIE JA AUCH! Die Religion braucht Anhänger aus allen Schichten. Sie wollen Mörder und Diebe aus dem Wlad locken, die dann für eine Sache kämpfen. Die Sache hat nur einen Haken. Wir hinken nicht mehr diesen alten Büchern hinterher. Was alt ist, ist vorbei und die Bibel wäre längst verrottet. Wir haben Grundgesetze. Wenn jemand heute von Jesus spricht meint er weniger die Bibel. Wer braucht die Bibel überhaupt? Aber Jesus wird gebraucht, spätestens wenn man kurz vor dem Krepieren in nem Hauffen Mist aus allen Wunden saftend nach Heilung sinnt, denkt man drüber nach, ob das nicht doch sinnvoll wäre... :sough: Sonst wäre Jesus ja auch arbeitslos oder?

Clown :fu:
JEDER braucht die Bibel. Genauso wie der Leib Nahrung braucht, so braucht auch der menschliche Geist geistliche Nahrung, die von Gottes Wort, der Bibel kommt.
Gottes Wort als Speisung fuer den Geist ist genaus wichtig, wie Nahrung fuer den Koerper. Denn sie erhaelt, staerkt, troestet, gibt einem Hoffnung, und alles, was jemand braucht, um ein Gott gefaelliges Leben zu fuehren. Das Leben , ohne Gott, ist hoechstens ein sinnloses, vergaengliches existieren. Mehr nicht. Wirkliches , erfuelltes Leben, findet man nur in und durch Gott.
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Saiigal
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Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Saiigal »

Gast hat geschrieben:wenn du tierische natur, mit suendiger natur ersetzt, dann stimme ich dir bei.
damit kann ich leben... ist nur ein anderes Wort für dieselbe Sache.
Gast hat geschrieben:Da ich an die ernaeuerung des inneren Menschen glaube durch den Geist Gottes, den Gott denen schenkt, die sich ihm oeffnen, glaube ich, dass dieser sehr wohl bedingungslos lieben kann.
könntest du das vielleicht etwas präziser ausführen? So wie das da jetzt steht bezweifle ich doch stark, dass das funktionieren soll.
Gast hat geschrieben: Ausserdem agiert ein Tier, indem es seinen angeborenen tierischen Instinkten folgt. Der Mensch hingegen ist ein rationales Wesen, ausgestattes mit Gefuehl, intelligent, und Verstand. Liebe hat auch nicht bloss mit gefuehlen zu tun, sondern auch mit der entschiedenheit, das beste des naechsten zu wollen, und ihm zu helfen, ja sogar auch Opfer zu erbringen.
Der Mensch ist ein Tier, wir sind nur "bessere" (eigentlich nicht) Affen. Gefühle, Intelligenz und Verstand haben andere Tiere genauso. Und ´niedere´ Tiere verstehen wohl viel mehr von Nächstenliebe als wir, denn bei denen gibt es sowas wie Verat, Neid, unbegründeten Zorn usw nicht. mMn sind wir nur ein großer Fehltritt der Evolution.

Gast hat geschrieben:ich bin ein evangelischer Christ. Mein Fundament ist die Bibel, und dort heisst es :

„Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.“
„Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.“
Und weil irgendjemand vor ewigen Zeiten das da niedergeschrieben hat und behauptet hates wäre das Wort eines Gottes, glaubst du wortwörtlich daran ja? Oder was interpretierst du da hinein?

Gast hat geschrieben:JEDER braucht die Bibel. Genauso wie der Leib Nahrung braucht, so braucht auch der menschliche Geist geistliche Nahrung, die von Gottes Wort, der Bibel kommt.
Richtig, der menschliche Geist braucht ´Nahrung´, aber warum aus der Bibel? Warum nicht z.B. aus dem glauben an den Mensch selbst? oder die Natur? oder den Kosmos in seiner Gesamtheit? Warum gerade sollte ich meinen Geist mit einem jahrtausende alten Sammelsurium von Märchengeschichten füttern? Das ist so als würde ich meinen Körper mit vergammelten Lebensmitteln ernähren, obwohl es an jeder Ecke frische gibt.
Gast hat geschrieben:Gottes Wort ist genaus wichtig, wie koerperliche Nahrung. Denn sie erhaelt, staerkt, troestet, gibt einem Hoffnung, und alles, was jemand braucht, um ein Gott gefaelliges Leben zu fuehren.
Trost und Hoffnung kann ich mir auch auf andere Weise verschaffen, dazu muss ich nicht mutwillig mein Leben einschränken.

Gast hat geschrieben:Das Leben , ohne Gott, ist hoechstens ein sinnloses, vergaengliches existieren. Mehr nicht. Wirkliches , erfuelltes Leben, findet man nur in und durch Gott.
Ich behaupte es ist genau anders herum... aber jedem seine :|


grz
Saiigal
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Lord_Diabolus

Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Lord_Diabolus »

Wenn man GLAUBT, als "Gottloser" eine sinnlose Existenz zu führen, dann stimmt das auch. ;)
Aber bitte nicht projezieren - ich komme auch ohne Bibel in meinem Leben perfekt aus. Monotonie der "Weisheit" ist keine Weisheit, finde ich.

HS
Diabolus
Gast

Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Gast »

Saiigal hat geschrieben:
Gast hat geschrieben:wenn du tierische natur, mit suendiger natur ersetzt, dann stimme ich dir bei.
damit kann ich leben... ist nur ein anderes Wort für dieselbe Sache.
Gast hat geschrieben:Da ich an die ernaeuerung des inneren Menschen glaube durch den Geist Gottes, den Gott denen schenkt, die sich ihm oeffnen, glaube ich, dass dieser sehr wohl bedingungslos lieben kann.
könntest du das vielleicht etwas präziser ausführen? So wie das da jetzt steht bezweifle ich doch stark, dass das funktionieren soll..
hier gibt es ein paar erlaeuterungen dazu.

undefined://www.arche-stiftung.de/media/pdf/tv031116.pdf

Saiigal hat geschrieben:
Gast hat geschrieben: Der Mensch ist ein Tier, wir sind nur "bessere" (eigentlich nicht) Affen. Gefühle, Intelligenz und Verstand haben andere Tiere genauso. Und ´niedere´ Tiere verstehen wohl viel mehr von Nächstenliebe als wir, denn bei denen gibt es sowas wie Verat, Neid, unbegründeten Zorn usw nicht. mMn sind wir nur ein großer Fehltritt der Evolution.
Der Mensch unterscheidet sich dadurch nicht graduell von der Tierwelt, wie die Darwinisten und andere Evolutionstheoretiker behaupten, sondern qualitativ, in seinen grundlegenden Merkmalen. Diese Unterschiede finden sich sowohl im Körper, als auch im geistigen Bereich. Der Mensch kann aber auch neues erdenken, erfinden, und erschaffen , und hat schoepferische Kraft, und so gottebenbildlichkeit.
Eine weitere wichtigste Eigenschaft, die den Menschen gottähnlich erscheinen lässt ist die Fähigkeit eine Wahl zu treffen, für die er auch die Verantwortung tragen kann.Kein Wesen in der kosmischen Hierarchie - höher oder niedriger als der Mensch – besitzt diese beiden Fähigkeiten. Gerade diese zwei Eigenschaften machen den Menschen zum Ebenbild Gottes.
Nur der Mensch kann zwischen Asketismus und Hedonismus wählen. Er kann einen Hungerstreik veranstalten, sich überwinden, zwischen den Alternativen wählen, dem Gott oder dem Satan nachgehen.

Gast hat geschrieben: Und weil irgendjemand vor ewigen Zeiten das da niedergeschrieben hat und behauptet hates wäre das Wort eines Gottes, glaubst du wortwörtlich daran ja? Oder was interpretierst du da hinein?
es gibt dinge, die nehme ich woertlich, andere interpretiere ich.

Gast hat geschrieben: Richtig, der menschliche Geist braucht ´Nahrung´, aber warum aus der Bibel? Warum nicht z.B. aus dem glauben an den Mensch selbst? oder die Natur? oder den Kosmos in seiner Gesamtheit? Warum gerade sollte ich meinen Geist mit einem jahrtausende alten Sammelsurium von Märchengeschichten füttern? Das ist so als würde ich meinen Körper mit vergammelten Lebensmitteln ernähren, obwohl es an jeder Ecke frische gibt.
Nun, jeder hat das recht, eine eigene Meinung zu haben. Ich glaube an die Bibel als Gottes offenbarung, als Gottes Wort, und damit hat sie qualitativ eine wichtigkeit und bedeutung, wie sonst nichts anderes, wie zb.was irgend vom Menschen kommt.
Sie ist der Wegweiser zu Gott. Durch sie koennen wir Gott finden, und damit letztendlich unsere bestimmung : MIT Gott zu leben, in Gemeinschaft mit ihm.
Gast hat geschrieben: Trost und Hoffnung kann ich mir auch auf andere Weise verschaffen, dazu muss ich nicht mutwillig mein Leben einschränken.
Gott hat den Menschen zur Freiheit berufen, nicht zur versklavung unter der Suende. Nur wer Gott nachfolgt, ist wirklich frei.

undefined://www.veitc.de/Predigten/Freiheit.pdf

Jeder Mensch träumt von Freiheit und Unabhängigkeit. Er spricht von Selbstverwirklichung, Lustmaximierung ohne Moral- und Rechtszwänge. Und genau derselbe Mensch erlebt dann, wenn er sein eigenes Leben planen und gestalten muss, wie ungeheuer schwer und risikoreich das angestrebte Glück dieser Freiheit - und damit auch der Eigenverantwortung - zu leben ist.

Bindungen und Normen werden gerne als Einschränkung der Freiheit empfunden. Doch wohin führt ein Leben ohne Ordnungen und Verbindlichkeiten? Im persönlichen Umfeld wie im gesellschaftlichen führt es zu Masslosigkeit, Rücksichtslosigkeit, Lieblosigkeit, Egoismus und Krankheit. Der Mensch ist aus seinen natürlichen Trieben heraus nicht fähig, die aus Freiheit erwachsende Verantwortung zu tragen. Echte Freiheit ist nur in Geborgenheit und Liebe möglich; und Abwesenheit von Zwang schafft nicht Geborgenheit. Und wer nicht geborgen ist, lebt in Angst. Angst wiederum steht jeder Freiheit entgegen.

Nicht das Abschaffen von Grenzen, auch nicht politische und wirtschaftliche Verhältnisse allein bringen die ersehnte Freiheit, sondern ein innerer Befreiungsprozess. Es sind nämlich die Leidenschaften und Triebe im Menschen, mit denen er sich an der freien Entfaltung zum wahren Menschsein behindert. Unzählige Jugendliche und Erwachsene, die der vermeintlichen Freiheit nachjagten, sind heute gefangen in Drogen, Alkohol, sexuellen Abhängigkeiten, Medikamenten, kriminellen Handlungen und vielem mehr. Andere sind beherrscht von Macht, Ruhm, Erfolg, Reichtum etc. Viele leben in zerrütteten Ehen und Familien und sind eingeengt durch Groll, Bitterkeit und Unversöhnlichkeit. Manche erleben durch Ängste oder Schuldgefühle die Enge einer Depression und bleiben abhängig von Psychiatern. Zu viele wissen nicht, wie mit gesprengten Grenzen umzugehen.

Nur wenn der Mensch in seinem Innern zu Ruhe und Ordnung kommt, und von Liebe und Geborgenheit getragen wird, kann er wahre Freiheit erleben, unabhängig von äusseren Umständen und Menschen. Die Bibel greift des Menschen Sehnsucht nach echter Freiheit auf. Sie spricht von Freiheit des schlechten Gewissens, vom Freisein von Sorgen- und Lebensängsten, auch vom Freiwerden von Handlungszwängen, Hass und Unversöhnlichkeit.

Der Weg dazu ist die wiederhergestellte Beziehung und Bindung zu unserem Schöpfer, dem himmlischen Vater. Zu dieser Liebesgemeinschaft sind wir geschaffen. Gott ist Liebe und damit das Lebenselement des Menschen, in dem er sich in Geborgenheit entfalten kann; - so wie das Wasser für den Fisch. Die Gabe wahrer Freiheit bleibt an den Geber gebunden. Des Menschen Abwenden von Gott hat den Verlust echter Freiheit zur Folge, der Mensch ist sozusagen Gebundener seiner eigenen Gottlosigkeit; er ist seinen Trieben ausgeliefert, an Sünde versklavt.
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Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Saiigal »

Gast hat geschrieben:hier gibt es ein paar erlaeuterungen dazu.

http://www.arche-stiftung.de/media/pdf/tv031116.pdf
Schön und gut, wems gefällt... ich für meinen Teil verzichte freiwillig auf die "Heiligung", bzw. hab sie aufgrund meiner Spiritualität garnicht nötig.

Gast hat geschrieben:Der Mensch unterscheidet sich dadurch nicht graduell von der Tierwelt, wie die Darwinisten und andere Evolutionstheoretiker behaupten, sondern qualitativ, in seinen grundlegenden Merkmalen. Diese Unterschiede finden sich sowohl im Körper, als auch im geistigen Bereich. Der Mensch kann aber auch neues erdenken, erfinden, und erschaffen , und hat schoepferische Kraft, und so gottebenbildlichkeit.
Eine weitere wichtigste Eigenschaft, die den Menschen gottähnlich erscheinen lässt ist die Fähigkeit eine Wahl zu treffen, für die er auch die Verantwortung tragen kann.Kein Wesen in der kosmischen Hierarchie - höher oder niedriger als der Mensch – besitzt diese beiden Fähigkeiten. Gerade diese zwei Eigenschaften machen den Menschen zum Ebenbild Gottes.
Nur der Mensch kann zwischen Asketismus und Hedonismus wählen. Er kann einen Hungerstreik veranstalten, sich überwinden, zwischen den Alternativen wählen, dem Gott oder dem Satan nachgehen.
Meiner Ansicht nach sind wir "Götter" und kein Abbild eines solchen. Das was du Gott nennst ist nur eine Projektion von dem was wir uns wünschten zu sein. Der Mensch schuff Gott nach seinem Abbild, nicht umgekehrt.
Und er ist in der Lage Leben zu erschaffen und es zu zerstören (mittlerweile ist er sogar in der Lage in die natürliche Evolution aktiv einzugreifen und tut dies auch), aber das dies und die anderen Eigenschaften, welche deiner Meinung nach den Menschen ausmachen, als "gut" zu bewerten sind bezweifle ich stark. Unser "Intellekt " wird unser Untergang sein...

Gast hat geschrieben:es gibt dinge, die nehme ich woertlich, andere interpretiere ich.
gut so, dann machst du dir wenigstens auch selber ein paar Gedanken dazu =)

Gast hat geschrieben:Nun, jeder hat das recht, eine eigene Meinung zu haben. Ich glaube an die Bibel als Gottes offenbarung, als Gottes Wort, und damit hat sie qualitativ eine wichtigkeit und bedeutung, wie sonst nichts anderes, wie zb.was irgend vom Menschen kommt.
Sie ist der Wegweiser zu Gott. Durch sie koennen wir Gott finden, und damit letztendlich unsere bestimmung : MIT Gott zu leben, in Gemeinschaft mit ihm.
Meinungs- und Glaubensfreihheit respektiere ich zu 100%, das kannst du mir glauben. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Was jeder für sich selbst glaubt ist sein Bier, solange er/sie niemanden damit belästigt.

Gast hat geschrieben:Gott hat den Menschen zur Freiheit berufen, nicht zur versklavung unter der Suende. Nur wer Gott nachfolgt, ist wirklich frei.

Jeder Mensch träumt von Freiheit und Unabhängigkeit. Er spricht von Selbstverwirklichung, Lustmaximierung ohne Moral- und Rechtszwänge. Und genau derselbe Mensch erlebt dann, wenn er sein eigenes Leben planen und gestalten muss, wie ungeheuer schwer und risikoreich das angestrebte Glück dieser Freiheit - und damit auch der Eigenverantwortung - zu leben ist.

Bindungen und Normen werden gerne als Einschränkung der Freiheit empfunden. Doch wohin führt ein Leben ohne Ordnungen und Verbindlichkeiten? Im persönlichen Umfeld wie im gesellschaftlichen führt es zu Masslosigkeit, Rücksichtslosigkeit, Lieblosigkeit, Egoismus und Krankheit. Der Mensch ist aus seinen natürlichen Trieben heraus nicht fähig, die aus Freiheit erwachsende Verantwortung zu tragen. Echte Freiheit ist nur in Geborgenheit und Liebe möglich; und Abwesenheit von Zwang schafft nicht Geborgenheit. Und wer nicht geborgen ist, lebt in Angst. Angst wiederum steht jeder Freiheit entgegen.

Nicht das Abschaffen von Grenzen, auch nicht politische und wirtschaftliche Verhältnisse allein bringen die ersehnte Freiheit, sondern ein innerer Befreiungsprozess. Es sind nämlich die Leidenschaften und Triebe im Menschen, mit denen er sich an der freien Entfaltung zum wahren Menschsein behindert. Unzählige Jugendliche und Erwachsene, die der vermeintlichen Freiheit nachjagten, sind heute gefangen in Drogen, Alkohol, sexuellen Abhängigkeiten, Medikamenten, kriminellen Handlungen und vielem mehr. Andere sind beherrscht von Macht, Ruhm, Erfolg, Reichtum etc. Viele leben in zerrütteten Ehen und Familien und sind eingeengt durch Groll, Bitterkeit und Unversöhnlichkeit. Manche erleben durch Ängste oder Schuldgefühle die Enge einer Depression und bleiben abhängig von Psychiatern. Zu viele wissen nicht, wie mit gesprengten Grenzen umzugehen.

Nur wenn der Mensch in seinem Innern zu Ruhe und Ordnung kommt, und von Liebe und Geborgenheit getragen wird, kann er wahre Freiheit erleben, unabhängig von äusseren Umständen und Menschen. Die Bibel greift des Menschen Sehnsucht nach echter Freiheit auf. Sie spricht von Freiheit des schlechten Gewissens, vom Freisein von Sorgen- und Lebensängsten, auch vom Freiwerden von Handlungszwängen, Hass und Unversöhnlichkeit.

Der Weg dazu ist die wiederhergestellte Beziehung und Bindung zu unserem Schöpfer, dem himmlischen Vater. Zu dieser Liebesgemeinschaft sind wir geschaffen. Gott ist Liebe und damit das Lebenselement des Menschen, in dem er sich in Geborgenheit entfalten kann; - so wie das Wasser für den Fisch. Die Gabe wahrer Freiheit bleibt an den Geber gebunden. Des Menschen Abwenden von Gott hat den Verlust echter Freiheit zur Folge, der Mensch ist sozusagen Gebundener seiner eigenen Gottlosigkeit; er ist seinen Trieben ausgeliefert, an Sünde versklavt.
Echte Freiheit ist eine Illusion, niemand wird sie je erreichen können und schon garnicht wenn man sich einem Gott unterordnet (logisch oder?). Totale Freiheit findet der Mensch wahrscheinlich nur im Tod, in dem er aufhört zu existieren.


grz
Saiigal
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Gast

Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Gast »

Saiigal hat geschrieben: Meiner Ansicht nach sind wir "Götter" und kein Abbild eines solchen. Das was du Gott nennst ist nur eine Projektion von dem was wir uns wünschten zu sein. Der Mensch schuff Gott nach seinem Abbild, nicht umgekehrt.
Und er ist in der Lage Leben zu erschaffen und es zu zerstören (mittlerweile ist er sogar in der Lage in die natürliche Evolution aktiv einzugreifen und tut dies auch), aber das dies und die anderen Eigenschaften, welche deiner Meinung nach den Menschen ausmachen, als "gut" zu bewerten sind bezweifle ich stark. Unser "Intellekt " wird unser Untergang sein...
ja, diese Geschichte kenne ich. Schon im paradies sagte die alte Schlange zu Adam und Eva : Ihr werdet sein wie Gott !!
Die selbe Luege gaukelt der Teufel dem Menschen auch heute noch vor.
Wenn wir Goetter waeren, dann wuerden wir ewig existieren, haetten keinen Anfang, und kein Ende, und waeren nicht an Zeit und Raum gebunden. dann waeren wir die Schoepfer Himmels und der Erde, dann waeren wir allmaechtig, allwissend, allgegenwaertig. Sind wir aber leider alles nicht. Du kannst morgen ueber die Strasse laufen, ueberfahren werden, dann bist du tot.

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Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Azazel »

ja, diese Geschichte kenne ich. Schon im paradies sagte die alte Schlange zu Adam und Eva : Ihr werdet sein wie Gott !!
Die selbe Luege gaukelt der Teufel dem Menschen auch heute noch vor.


Das Problem dabei ist, dass Du Dich da auf Dinge beziehst, die es nur in der Phantasie gibt:-) und das nicht der Teufel lügt, sondern die selbst ernannten Stellvertreter der jeweiligen Götter auf Erden - der Baum der Erkenntnis steht sinnbildlich für die Freiheit des Denkens und die Selbsterkenntnis - das Religionen das 'Essen' davon als verderblich ansehen ist logisch; denn alle Menschen, die das Denken anfangen sind per se für Religionen früher od. später verloren
:lol:
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Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Alveradis »

@Aza :)

Zur Bibel als notwendige Nahrung:
Ich gebe zu, ich brauche geistigen, spirituellen und seelischen Input. Ohne das, muss ich mich so in Arbeit stürzen, dass ich von der Außenwelt nichts mehr mitbekomme.
Das kann die Bibel sein, klar. Ich bin den Menschen dankbar dafür, dass sie ihre Weisheit und ihr Erlebtes aufschrieben, scheinbar sogar ohne Rücksicht auf ihr Ansehen. Es werden ja grauslige Sachen geschildert, von denen ich mir nicht vorstellen kann, dass das "Volk Gottes" sie mit Stolz an die Nachwelt vermittelt.
Ebenso erfüllend finde ich aber die Lektüre der 'anderen heiligen Schriften': Die Edda, der Gilgamesh-Epos, der Koran, die Schriften Buddhas.
Und bitte spare dir Aussagen in der Preisklasse von "Nur die Bibel kommt von Gott.", "Gottes Wort ist unantastbar.", usw. Auf der Basis gewinnst du hier keinen Blumentopf und eine konstruktive Diskussion kommt auch nicht zu Stande.

Zum Mensch als Tier:
In meinen Augen ist der Mensch ein Tier. Was sollte er auch anders sein?
Und für mich kann die tierische Natur nicht sündig sein, denn sie ist natürlich. Wenn es überhaupt 'Sünde' gibt, dann kann das in meinen Augen nur darin liegen, seiner Natur zuwider zu handeln. Der Mensch ist das Ergebnis von Jahrmilliarden der Evolution. Er ist, wie jede Tier- und Pflanzenart heute, das optimierte Ergebnis jahrmilliardenlanger Entwicklung. Die Natur hat uns alle Lösungen unserer Probleme mitgegeben. Wir müssen nur auf sie hören-
So sehe ich das. Diese Meinung ist natürlich, wie nichts von irgendwem absolut.

Zur Schlange, dem Baum der Erkenntnis und dem Sündenfall:
Ich vertrete die heidnische Auslegung des Symbols der Schlange: Die Schlange steht für Weisheit, Heilung und im übertragenen Sinne für das alte Heidentum. Viele hoch verehrten Götter trugen die Schlange als Zeichen, ihr wiederfur kultische Verehrung. Also kein Wunder, dass es ausgerechnet die Schlange war, die Adam und Eva angeblich ins Unglück führt, was ;) Die bösen bösen Heiden bringen den Gläubigen vom rechten Weg ab.
Wobei man sich fragen sollte, was war vorher? Was war mehr? Tausende indigene und heidnische Stömungen, oder etwa 6 verschiedene christliche Strömungen? Nicht dass altes immer gut wäre, aber womit kann man rechtfertigen, dass so altes Wissen, welches über die JahrZEHNtausende gesammelt wurde, einfach so in den Schmutz getreten wurde?
Ich kenne genug Heiden und habe mich genug mit den Ideologien auseinandergesetzt, um zu wissen, dass Heidentum nicht gefährlich ist, wenn es, was jeden Glauben gefährlich macht, nicht ins Fanatische geht.
Warum also, können Christen wie du uns nicht einfach Asentreu, Keltisch, Satanistisch, Indigen oder sonst was sein lassen?!
Warum muss es immer ein Gott sein?
Weil du keine anderen Götter haben sollst neben mir?
Ja, DU. Nicht wir!
Wir nerven dich nicht mit unseren Ansichten (wenn du nicht gerade auf die Fundamente unserer Selbstverwirklichung spuckst und auch dann hörst du hier immer den Ruf nach Meinungsfreiheit. Für alle Beteiligten. Ich denke, es gibt nur wenige Kirchen, in denen das möglich wäre), also diskutiere du entweder so mit uns, dass es etwas bringt (keine stumpfen Mantren, keine absoluten Aussagen, keine zigfachen Wiederholungen) oder lass uns zu frieden.

Danke und einen schönen Tag,
Al
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Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Clown »

Hm.

Der Mensch braucht Gott wie Nahrung? Ich würde das anders formulieren, sonst fängt der Mensch an in sich reinzufressen. Man sollte Gott ausleben. Kreativ und voller Leben. :cool:
Ich verwende auch dieses "Kein Bildnid". Ist gut zum Einschlafen, aber ansonsten bin ich kreativ mit Gott in allen möglichen Formen und Farben und auch heidnischen Gottheiten die mir sehr viel Einblick in´s Weltliche geben.
Hört sich komisch an, aber ich bin so etwas wie ein zum Heidentum bekehrter Christ. Mir war dieses "Kein Bildnis" einfach zu langweilig, auch wenn die Heilung sehr wichtig für mich war/ist, so gehe ich doch zusätzlich noch einen anderen Weg.

Die pure Heilung ist für mich ein farbloses kein Bildnis. Aber der Mensch kann nicht sein Leben lang wie ein Eiswürfel rumlaufen. Manche können das vielleicht aber für mich ist das nichts.

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Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Saiigal »

Azazel hat geschrieben:Das Problem dabei ist, dass Du Dich da auf Dinge beziehst, die es nur in der Phantasie gibt:-) und das nicht der Teufel lügt, sondern die selbst ernannten Stellvertreter der jeweiligen Götter auf Erden - der Baum der Erkenntnis steht sinnbildlich für die Freiheit des Denkens und die Selbsterkenntnis - das Religionen das 'Essen' davon als verderblich ansehen ist logisch; denn alle Menschen, die das Denken anfangen sind per se für Religionen früher od. später verloren
:lol:
besser kann mans nicht ausdrücken =)

Alveradis hat geschrieben:also diskutiere du entweder so mit uns, dass es etwas bringt (keine stumpfen Mantren, keine absoluten Aussagen, keine zigfachen Wiederholungen) oder lass uns zu frieden.
darauf können wir wahrscheinlich lang warten ;)


grz
Saiigal
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Gast

Re: ich bin glaeubiger Christ.

Beitrag von Gast »

Alveradis hat geschrieben:@Aza :)
Warum also, können Christen wie du uns nicht einfach Asentreu, Keltisch, Satanistisch, Indigen oder sonst was sein lassen?!
Warum muss es immer ein Gott sein?
Weil du keine anderen Götter haben sollst neben mir?
Ja, DU. Nicht wir!
Wir nerven dich nicht mit unseren Ansichten (wenn du nicht gerade auf die Fundamente unserer Selbstverwirklichung spuckst und auch dann hörst du hier immer den Ruf nach Meinungsfreiheit. Für alle Beteiligten. Ich denke, es gibt nur wenige Kirchen, in denen das möglich wäre), also diskutiere du entweder so mit uns, dass es etwas bringt (keine stumpfen Mantren, keine absoluten Aussagen, keine zigfachen Wiederholungen) oder lass uns zu frieden.
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hast du meinen Einfuehrungspost gelesen ? ich bezeuge meinen glaubem, wen das interessiert. ich zwinge niemandem meinen glauben auf. Wenn du dich fuer meinen ( anderen ) glauben interessierst, und ihn kennenlernen moechtest, stehe ich antwort. Wenn nicht, ist mir das auch o.k..... also bitte, fuehle dich frei,wenn dir mein glaube nicht passt, diesen thread nicht mitzuverfolgen.