Gefahr von Dope bei Astralreisen.

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Thefalus
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von Thefalus »

Daimao_Koopa hat geschrieben:Ich bin mir nicht wirklich sicher (bzw. ich glaube es erst gar nicht), dass durch Drogen induzierte "Aetherreisen" tatsächlich eine Reise ins wirkliche Überunterbewusstsein ist.
Mit anderen Worten, du vermutest, daß eine drogeninduzierte Trance (oder Psychose, wie der Neurologe sagen würde :lol: ) nicht wirklich "echt" sei.
Hm. Das wäre doch so ähnlich wie die damalige Behauptung von Kirche und Bürgertum, daß Orgasmen durch Masturbation nicht "echt" seien. Nur der Orgasmus mit einem geliebten heterosexuelle Partner sei "echt".

Weil ich grad beim Wichsen bin (nein, ich meine natürlich beim Thema Wichsen :lol: ): Die Anwendung von Drogen um Trancen/Psychosen/Wahrnehmungsveränderungen zu induzieren hat tatsächlich etwas direkt und effizient Masturbatorisches. Dem kann es, muß es aber nicht, an Gefühlstiefe fehlen. Aber die Ergebnisse: Orgasmen, Astralebene, Psychose, Trancen usw. sind dabei doch immer "echt".

Und "stecken bleiben" tut da auch niemand. Allerhöchstens kommt man gar nicht erst rein, schwerer Alkoholabusus ist beispielsweise ein echter Traumtöter, während Mescal mit seinen Serotonin-Derivaten einem das spirituelle Glück förmlich durch die Temporallappen pfeift. LSD tut Ähnliches, kommt nur als Adrenalin und Noradrenalin-Derivat daher. Und da muß ich dir natürlich dann am Ende doch recht geben, denn die Steuerungsfähigkeit ist stark beeinflusst, die Erfahrungen sind daher eher passiv-mystischer Natur als aktiv-magischer Natur. Trotzdem aber "echt".

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Thefalus
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von Thefalus »

Chymbau hat geschrieben:
Thefalus hat geschrieben: .......... Ist verdammt schade, ein echter Verlust für mich.
Ja ja, das kommt davon, wenn man die rote statt der blauen Kapsel wählt. :lol:
Witzig. Meine geriatrisch demente Mutter setzt auch gerade auf die blauen Packungen und Pillen. Rot ist wohl mit Aufregung verknüpft - und das können Nervenkranke wirklich nicht brauchen.

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Chymbau
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von Chymbau »

Thefalus hat geschrieben: ..... Allerhöchstens kommt man gar nicht erst rein, schwerer Alkoholabusus ist beispielsweise ein echter Traumtöter.......
Wenn es um exzessiven Alkoholkonsum geht, bleibt es wohl nicht nur bei Traumblockaden. Ich würde weitergehend behaupten, dass dadurch auch eine entsprechende Entwicklung (magisch, mystisch, spirituell) dauerhaft verkrüppelt werden kann.


Wenn es um die Wahrnehmung unter Drogen geht, stellt sich mir eine Frage.

Dazu eine kleine Anekdote.
Ich befand mich einmal in Gesellschaft einer Person. Diese hatte, wie unser Gespräch verdeutlichte, einen aufgeweckten Verstand. Ihre Außenwahrnehmung, entsprach in etwa der meinen. So weit, so gut.
Diese Person hatte leider ein Suchtproblem. Und ich war zugegen, als sie sich mit einer Spritze eine Ladung Dreck injizierte. Mit einsetzen der Wirkung veränderte sich ihr verhalten und es wurde schwer zu ihr durchzudringen.

Sie fing damit an, für mich nicht wahrnehmbare, Dinge von ihrem Körper abzupflücken. Sie sagte mir zwischendurch, dass auf ihrer Kleidung, alles voll von Käfern sei,

Nun die Frage:
Um was handelt es sich bei diesem Horrortrip? Ist es nur eine Vorstellung aus den eigenen unbewussten geboren, oder sind die erwähnten Käfer „astrale“ Parasiten, welche durch den Drogenkonsum, für diese eine Person erkennbar wurden?

Gruß Chymbau
Ich muss nicht besser sein als Du. Es reicht mir der Beste zu werden, der ich sein kann. (Chymbau)
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Thefalus
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von Thefalus »

Chymbau hat geschrieben: Um was handelt es sich bei diesem Horrortrip? Ist es nur eine Vorstellung aus den eigenen unbewussten geboren, oder sind die erwähnten Käfer „astrale“ Parasiten, welche durch den Drogenkonsum, für diese eine Person erkennbar wurden?
Solche deliranten Symptome stellen die Endstrecke einer mitunter jahrzehntelangen von Drogenabusus geprägten Ätiologie dar. Da ist von Funktionalität keine Rede mehr, nur noch von völliger Zerstörung.

Aber ich denke, da ist ein himmelweiter Unterschied zwischen einem Crack-Wrack und einem Experimentator psychoaktiver Substanzen? Oder?

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Shaddai
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von Shaddai »

Chymbau hat geschrieben:Nun die Frage:
Um was handelt es sich bei diesem Horrortrip? Ist es nur eine Vorstellung aus den eigenen unbewussten geboren, oder sind die erwähnten Käfer „astrale“ Parasiten, welche durch den Drogenkonsum, für diese eine Person erkennbar wurden?
Schön, dass du gerade darauf kommst, denn ich hatte mir eine ähnliche Frage neulich gestellt. :D
Also ich habe es jetzt nicht deiner Person gleich getan, das mal vorweg. Aber ich habe vor gar nicht so langer Zeit mich auf wilden Seiten herumgetrieben und mir Erlebnisse, gerade in dem Kontext "Drogen-Bewusstsein-Magische/Mythische Erfahrung-etc." durchgelesen. Dabei stieß ich auf Personen, die sich ein hier nicht näher benanntes Mittel gegen Reisekrankheit in Überdosis reinpfiffen und dann nicht nur zwischendurch totale Aussetzer hatten (was diese Form für mich schon wieder total unbrauchbar macht), sondern auch vermehrt gerade beschrieben, wie sie von Spinnen, Krabbeltieren, Würmern und Ratten angegriffen wurden, diese überall auf ihrem Körper herumliefen, etc. Schien ein typischer Effekt bei diesem Medikament zu sein. Das fand ich aber interessant, dass so viele Personen genau den gleichen Effekt in dieser Hinsicht beschrieben. Naja, auf Grund der Tatsache, dass dort aber auch wirkliche Aussetzer/Black-Outs passieren, hab ich das für mich schon wieder abgehakt. Anschließend habe ich aber darüber nachgedacht, dass auch bei natürlichen Mitteln häufig gleiche Erlebnisse geschildert wurden und manche sogar in männliche und weibliche Hilfsmittel unterschieden. Vielleicht steckt da ja wirklich noch so ein (Pflanzen-)Geist drin. ;)

Aber um auf deine Frage zurück zu kommen, da habe ich so aus dem Kontext heraus keine Antwort parat. ^^
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Biergigant
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von Biergigant »

Ich find´s nicht gut wie hier über Bier abgelästert wird. Meiner Erfahrung nach trifft man auf der Astralebene alle möglichen Kreaturen. Manch sind drauf, manche nicht. UND JA! Manche fahren dort sogar Auto.

Man muss den Wesen in die Augen blicken. Alle Äusserlichkeit zählt wenig. In den Augen dort sieht man mit wem man es zu tun hat. Ob auf Dope oder hinterm Steuer, liebe Augen haben selbst manche Ungeheuer.

LG
lady-nebula
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von lady-nebula »

Hallo

@ Biergigant : Und genau aus diesen Grund bin ich der Meinung das es gefährlich ist wenn man Dicht ist, egal ob Alkohol oder andere Substanzen.
Besser ist es wenn man mit einen glasklaren Verstand reist.


Grüße Nebula
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Chymbau
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von Chymbau »

Thefalus hat geschrieben:Aber ich denke, da ist ein himmelweiter Unterschied zwischen einem Crack-Wrack und einem Experimentator psychoaktiver Substanzen? Oder?
Im Grunde gebe ich dir hier recht. Auch wenn das Eine zum Anderen führen kann (nicht muss).

Es bleibt aber immer noch abzugrenzen, was den die Wahrnehmungsveränderungen der süchtigen Personen von jenen der Experimentierenden unterscheidet. Damit meine ich die Art, nicht die Intensität.
Shaddai hat geschrieben: ..... Also ich habe es jetzt nicht deiner Person gleich getan, das mal vorweg. ........
................. sondern auch vermehrt gerade beschrieben, wie sie von Spinnen, Krabbeltieren, Würmern und Ratten angegriffen wurden, diese überall auf ihrem Körper herumliefen, etc. Schien ein typischer Effekt bei diesem Medikament zu sein. Das fand ich aber interessant, dass so viele Personen genau den gleichen Effekt in dieser Hinsicht beschrieben. ..........
Ich kann dir versichern, dass du nichts verpasst hast. Ich hatte damals, auch mehr zufällig, diesen flüchtigen Kontakt.

Die wiederholten Berichte, der Wahrnehmung von „Schädlingen,“ welche die Körper von Konsumenten befallen, scheinen mir schon musterhaft zu sein.
Ich halte es für möglich, dass damit etwas (Unterbewusstsein?) eine drastische Mahnung an die entsprechende Person sendet. In diesem Fall wäre das Anknabbern wohl ein Hinweis auf die zerstörende Wirkung der Droge.

Gruß Chymbau
Ich muss nicht besser sein als Du. Es reicht mir der Beste zu werden, der ich sein kann. (Chymbau)
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von Lord Keks »

Kann man auch behaupten, dass diese Art von Drogen ein Homöopathischer Lockvogel für diese Viecher sind?
Evtl sind diese Viecher gebündelte Ängste und weiteres, welche sich über die Jahre in der Umgebung angesammelt haben und dieser "Lockvogel" ändert die eigene energetische Signatur so, dass man für dieses Zeuch sichtbar wird und als häppchen dargestellt wird. Dann befallen diese den Körper und saugen schön. Und da gleiches gleiches anzieht stirbt der Wirt irgendwann an seinen Drogenproblemen.

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Thefalus
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von Thefalus »

Chymbau hat geschrieben:Es bleibt aber immer noch abzugrenzen, was den die Wahrnehmungsveränderungen der süchtigen Personen von jenen der Experimentierenden unterscheidet. Damit meine ich die Art, nicht die Intensität.
Echt jetzt, was ist der Unterschied in der Wahrnehmung eines Geniessers, der einen Brunello di Montalcino schlürft und einem Alkoholiker, dem die Pisse am Bein runterläuft, während er seine Flasche Pennerglück leer zieht?

Die Wahrnehmung der beiden hat _nichts_ miteinander zu tun. Wage ich mal zu behaupten...

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Eno
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von Eno »

Thefalus hat geschrieben: Echt jetzt, was ist der Unterschied in der Wahrnehmung eines Geniessers, der einen Brunello di Montalcino schlürft und einem Alkoholiker, dem die Pisse am Bein runterläuft, während er seine Flasche Pennerglück leer zieht?

Die Wahrnehmung der beiden hat _nichts_ miteinander zu tun. Wage ich mal zu behaupten...
Da der Übergang vom Geniesser zum Alkoholiker bei ungünstigen Rahmenbedingungen fliessend ist und es den Alkoholiker nicht nur in der Brückenbewohner- sondern auch in der Villenbesitzer-Variante gibt, würde ich vermuten, dass es auch bei der Wahrnehmung einen fliessenden Übergang gibt.
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von Thefalus »

Eno hat geschrieben:
Thefalus hat geschrieben: Echt jetzt, was ist der Unterschied in der Wahrnehmung eines Geniessers, der einen Brunello di Montalcino schlürft und einem Alkoholiker, dem die Pisse am Bein runterläuft, während er seine Flasche Pennerglück leer zieht?

Die Wahrnehmung der beiden hat _nichts_ miteinander zu tun. Wage ich mal zu behaupten...
Da der Übergang vom Geniesser zum Alkoholiker bei ungünstigen Rahmenbedingungen fliessend ist ...
Bist du ein fanatischer Antialkoholiker? :???:

Egal. Ein Mensch, der etwas geniest, muß deshalb nicht süchtig sein. Er muß nicht mal in die Nähe oder den Verdacht einer Sucht geraten. "Ungünstige Rahmenbedingungen" hin oder her!

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Biergigant
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von Biergigant »

lady-nebula hat geschrieben:Hallo

@ Biergigant : Und genau aus diesen Grund bin ich der Meinung das es gefährlich ist wenn man Dicht ist, egal ob Alkohol oder andere Substanzen.
Besser ist es wenn man mit einen glasklaren Verstand reist.


Grüße Nebula
Recht hast du. Sein Bier kann man danach geniessen.
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von lady-nebula »

Hallo

@ Biergigant : Es geht nicht um ein Gläschen oder um einen leicht berauschten Zustand, sondern es wurde behauptet das man sich völlig zudröhnen kann und auf der Astralebene klar ankommt.


Grüße Nebula
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Eno
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von Eno »

Thefalus hat geschrieben:
Eno hat geschrieben: Da der Übergang vom Geniesser zum Alkoholiker bei ungünstigen Rahmenbedingungen fliessend ist ...
Bist du ein fanatischer Antialkoholiker? :???:
Nein, eigentlich nicht.

Ich denke aber, dass die allerwenigsten Alkoholiker eines schönen Tages beschlossen haben Säufer zu werden und sich fortan zudröhnten.

In der Regel werden auch die Alkoholiker Geniesser gewesen sein, und zwar welche, die den „Geist des Weines“ unterschätzt haben. Er gehört zu jenen Pflanzengeistern, die solange angenehme Gefährten sind, bis man ihnen eine Schwäche zeigt…
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Daimao_Koopa
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von Daimao_Koopa »

Thefalus hat geschrieben:Mit anderen Worten, du vermutest, daß eine drogeninduzierte Trance (oder Psychose, wie der Neurologe sagen würde :lol: ) nicht wirklich "echt" sei.
Nein, ich behaupte, dass drogeninduzierte "Aetherreisen" keine wirkliche Reise in das tatsächliche Überunterbewusstsein ist, weil der
Konsument es nicht fertig bringt, den eigenen aetherischen Vorgarten zu verlassen, sprich nicht über den eigenen Anteil am Aether
hinaus kommt
. Um den Übergang vom persönlichen in den unpersönlichen Bereich des Aethers zu vollziehen, muss man voll und ganz
bei der Sache sein (Konzentration).

Der Drogenkonsument hingegen, gibt während dem Trip seinem Unterbewusstsein die Kontrolle über das eigene Bewusstsein. Dumm nur,
dass das Unterbewusstsein mit relativer Sicherheit kein Interesse hat, den eigenen Spielplatz zu verlassen. Stattdessen nutzt das Unter-
bewusstsein die Zeit des Trips dazu, dem Menschen per Bewusstsein (der drogeninduzierte Zustand kehrt die Kontrollmechanismen um:
Unterbewusstes beherrscht und steuert Bewusstes) wie gewohnt Botschaften zukommen zu lassen.

Demnach ist so ein Trip durchaus real, doch er führt den Akteur niemals über die innerpersonellen Grezen hinaus. Sozusagen eine "Kinder-
sicherung"
, damit der unbemannte Kahn des "Ich" nicht auf hoher See leckt und unfreiwillig in die Tiefen des Seelenmeeres hinab sinkt.


Und nebenbei: Sex an sich (also, der Akt der Kopulation) unterliegt derselben Dekadenz, wie die Masturbation auch. Wirklich tiefer (wenn
denn überhaupt - man denke an den berühmten gespielten Orgasmus) wird Sex dadurch erfahrungstechnisch nicht. Sowohl Sex als auch
Masturbation sind Anfangs unbeschreiblich erhebend und später eher... eine Art von Ritual. ;)
Thefalus hat geschrieben:...Placebos wie Homöopathie... Ist verdammt schade, ein echter Verlust für mich.
Homöopathie, bzw. die homoöpathischen Mittel, sind keine Placebos! So viel sei wissenschaftlich mittlerweile bewiesen...!
Wenn ein derartiger Beweis noch immer kein Grund für dich ist, die Homöopathie vom Rest der unsinnigen Heilpraktiken
ab zu trennen, kann ich es nachvollziehen. Die eingefleischten Homoöpathiegegner (bist du, denke ich, nicht) tun es auch.

Dennoch fürchte ich, dass du buchstäblich einen echten Verlust erleidest, wenn du den Beweis trotzdem ignorierst.
Chymbau hat geschrieben:Ein weiterer Punkt, der noch nicht angesprochen wurde, lautet; „warum ist da eigentlich noch diese Blockade, welche auf solche Art aufgebrochen werden muss?“ Hat diese ihre Berechtigung?
Eine gute Frage! Genau aus diesem Grund sollte man von der Verwendung von Drogen absehen, wenn die induzierten Effekte sich ausschließlich
durch den Konsum dieser Droge herbeiführen lassen! Blockaden solcher Art, wie du sie beschreibst, lassen sich auch durch Meditation, oder auch
bewusster Konfrontation (Bewusstwerdung) mit den inneren Barrieren lösen. Bei anderen Personen (außer sich selbst) hilft da auch noch der
Dämonenblick (dazu schreibe ich bald noch etwas).

Der Link zu diesem Buch und den allgemeine Gedanke dazu, finde ich übrigens genial wie auch einfach. Wer braucht schon Substanzen, die zum
Preis der eigenen Gesundheit die Wahrnehmung verändern, wenn man ähnliche Stoffe (ohne schwächende Wirkung) bereits in sich trägt? Schön!
Chymbau hat geschrieben:Nun die Frage:
Um was handelt es sich bei diesem Horrortrip? Ist es nur eine Vorstellung aus den eigenen unbewussten geboren, oder sind die erwähnten Käfer „astrale“ Parasiten, welche durch den Drogenkonsum, für diese eine Person erkennbar wurden?
Auch von mir ein Gedanke dazu: Würmer und Insekten aller Art, sind ein beliebtes und signifikantes Motiv des geistigen Reiches der Verzweiflung,
dem Ort, an dem u.a. alle Ängste zusammen kommen. Jedes Unterbewusstsein ist mit diesem Reich verbunden und zieht von dort die sogenannten
Ur-Ängste raus, die für das Individuum in Frage kommen. Wir Europäer haben quasi alle vor Ratten und/oder den meisten Insekten Angst, denn wir
verbinden sie mit Krankheit und Verfall (was auch der Grund ist, warum beide ein signifikantes Motiv im Reich der Verzweiflung sind).

Was die Drogenkonsumenten also wahrnehmen, sind die Manifestationen des eigenen Unterbewusstseins, das genährt durch Drogen, freie Hand
über das Ich und das Bewusstsein hat. Diese Sichtweise würde auch alle anderen "merkwürdigen" Erlebnisse während eines Drogentrips erklären.
Chymbau hat geschrieben:Ich halte es für möglich, dass damit etwas (Unterbewusstsein?) eine drastische Mahnung an die entsprechende Person sendet.
Ich sehe es eher so, dass das Unterbewusstsein das ganze viel einfacher angeht. Es denkt quasi "Oh hey, du! Schön, dass ich endlich mal direkt
mit dir reden kann! Ach ja, wusstest du schon, dass deine Vorfahren Angst vor Ratten und Spinnen hatten? Sieh mal - so sehen die aus. Es wäre
toll, wenn du dich (das Bewusstsein) endlich mal damit auseinandersetzt. Bis zum nächsten mal; dein Unterbewusstsein!"


Für etwas wie eine Mahnung, ist das Unterbewusstsein mMn zu "naiv". Ernst und strenge passen vielmehr zum Bewusstsein - weswegen viele
ernste Angelegenheiten gerne verdrängt werden... ...(Alkohol-)Sucht zum Beispiel.
Lord Keks hat geschrieben: Evtl sind diese Viecher gebündelte Ängste und weiteres, welche sich über die Jahre in der Umgebung angesammelt haben
Soweit stimme ich dir zu. ;)
Thefalus hat geschrieben:Egal. Ein Mensch, der etwas geniest, muß deshalb nicht süchtig sein. Er muß nicht mal in die Nähe oder den Verdacht einer Sucht geraten. "Ungünstige Rahmenbedingungen" hin oder her!
Stimmt! Es muss nicht, aber es kann sein. Teste dich doch spaßeshalber mal...! Lass das wöchentliche Glas Wein für sechs Monate weg
und beobachte dich selbst. Den Konsum kannst du - wenn du die Zeit ohne Suchtphänomene überstehst - danach wieder beginnen.
Auf diesem Weg habe ich eine Mögliche Gurken- und Schokoladensucht bei mir ausgeschlossen. ;)
Eno hat geschrieben:Er gehört zu jenen Pflanzengeistern, die solange angenehme Gefährten sind, bis man ihnen eine Schwäche zeigt…
Und zu welcher Art von Pflanzengeistern gehört dann der "Geist des Holzes"? Ein Schluck davon und man erblindet und wird taub, bevor
man von ihm niedergestreckt wird...
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Biergigant
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von Biergigant »

lady-nebula hat geschrieben:Hallo

@ Biergigant : Es geht nicht um ein Gläschen oder um einen leicht berauschten Zustand, sondern es wurde behauptet das man sich völlig zudröhnen kann und auf der Astralebene klar ankommt.


Grüße Nebula
Klar auf der Ebene "Vollgedröhnt" dann eben.

LG
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von lady-nebula »

Hallo

Und genau das ist es nicht was ich nicht verstehe, die Person hat behauptet das wenn man sich im Hier und Jetzt komplett zudröhnt auch auf den Astralebenen stocknüchtern ist.
Es geht nicht um ein Gläschen Wein oder Bier, sondern darum das man suggeriert das wenn man hier komplett Handlungsunfähig ist, dann eben drüben klar in der Rübe ist.
Das ist das was bei mir nicht ganz ankommt.

Grüße Nebula
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Alveradis
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von Alveradis »

Ich würde jetzt mal unterstellen, dass es Menschen geben könnte, auf die das tatsächlich zutrifft.

Die "Astralwelt" hat für viele Menschen etwas von einer "Traumwelt", mit den Zusammenhängen eines Traumes. Und die werden "komplette Zugedröhntheit" nicht unbedingt durcheinander geworfen.
Versteh mich nicht falsch, ich halte das auch für eine blöde Idee, ich meine nur, dass es durchaus möglich ist, dass es Menschen gibt, die die Astralwelt im nüchternen Zustand genau so wahr nehmen wir im "völlig zugedröhnten".
Letztendlich muss doch jeder selbst heraus finden, wie er leben sollte und wie er praktizieren kann.
- Harmony, like a following breeze // at sea, is the exception." (Harvey Oxenhorn, Turning the rig)
- Der beste Ort, das Kriegsbeil zu begraben ist in deinem Gegner!"

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lady-nebula
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von lady-nebula »

Hallo

@ Alveradis : Habe eine Pn geschrieben, mit der einen Sache die ich nicht öffentlich erwähnen kann......

Grüße Nebula
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gabor
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Re: Gefahr von Dope bei Astralreisen.

Beitrag von gabor »

Man,man.....warum werdet ihr nicht alle Suchtberater?Soviel Blödsinn hab ich selten gelesen!!!

Übrigens der "Holzgeist" lässt sich durch Hitze erwecken,und äussert sich in Rauch,also etlichen lustigen Kondensaten.....und wird ja z.B. bei den Indianern für vielerlei Zwecke genutzt.....
Immer bereit!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?