Endlich, Cthulhu!

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Re: Endlich, Cthulhu!

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Thefalus hat geschrieben: 1. Mär 2022 12:16 Ich denke eher der Kapitalismus wird obsolet werden. Aber auch der Kommunismus.

Thefalus
Ach der Hype um Automatisierung wiederholt sich alle paar Jahrzehnte. Schon Trotzki hat darauf spekuliert, dass die Maschinen die Arbeit irgendwie selbst machen werden und zwar zu seinen Lebzeiten.

Letztendlich kommt immer wieder das gleiche raus. Computer sind Werkzeuge und können nicht selber denken. Aber ich werde mich demnächst mal tiefer damit beschäftigen, vielleicht ist der Hype diesmal erfolgsversprechender.
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von fehlgeleitet »

Gossip - ein kleines Chatprotokoll von eben.

Ich habe eine Dame angeschrieben, die ich schon Jahre nicht mehr gesehen habe und wir hatten auch nicht mehr miteinander gesprochen. Ich schlug vor mich zu treffen, weil ich zufällig in der selben Stadt war. Nach 2-3 Sätzen landeten wir beim Thema Politik.

Ich: ...Mit Veganismus habe ich nichts am Hut, ist bürgerliche Ideologie wie alles andere was Linke so machen.
Sie: Aha. Na dann
Ich: Du bist noch dabei?
Sie: ich liebe immer noch vegan. Und lass mich bestimmt nicht so von der Seite beleidigen. Son Schwachsinn.
Ich: Ist keine Beleidigung.
Sie: Ach lass es. Nerv mich nicht.
Ich: Buhuhu
Sie: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: Held
Kontakt hat Sie blockiert.

@tyger Der Marxismus hat übrigens noch einen anderen Vorteil. Man schafft in seinem Bekanntenkreis schneller klare Verhältnisse. :daumen:

BONUSCONTENT: https://www.youtube.com/watch?v=GVsUOuSjvcg
Were building computers wrong

Keine Ahnung ob die Behauptungen in dem Video was taugen, aber klingt spannend.
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Thefalus hat geschrieben: 1. Mär 2022 12:16 Ich denke eher der Kapitalismus wird obsolet werden. Aber auch der Kommunismus.
Yepp. Feudalsozialismus eben.

Du hast da oben irgendwo ne schöne Elegie über japanische Konzerne, die dem Mitarbeiter eine Ersatz-Familie bieten, anstatt ihn bloss als Verbrauchsmaterlial anzusehen. Folge ist, die Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Unternehmen, es wird ordentliche Arbeit geleistet, und die Konzernlenker werden immer reicher. Aber, was tun die dann mit dem vielen Geld? Mehr, als man zum essen/trinken/wohnen braucht, kann man ja schlecht ausgeben - also bleibt nur re-investieren und den Konzern größer machen.

Was passiert dann aber, wenn wir alles haben? Nehmen wir an, alles automatisierbare ist irgendwann automatisiert (es bleiben dann noch ein paar unvermeidbare Tätigkeiten, überwiegend im sozialen Bereich, für alle arbeitsfähigen Leute vielleicht ein Arbeitstag pro Woche). Was tut dann der Konzern mit seinem Geld?

In der Vergangenheit war es so, dass diese Konzerne mit ihren riesigen Industrieanlagen eine art eigene Währung bildeten, indem man sie an der Börse handeln konnte. Was da gehandelt wurde, ist der Gegenwert der Investitionsgüter (Fabriken usw.) plus die Aussicht auf weiteren wirtschaftlichen Erfolg des Konzerns.

Das hat sich nun geändert. Gehandelt werden an der Börse nun überwiegend Facebook, Google, usw.: Konzerne, die überhaupt keine Fabriken haben und nichts produzieren, deren realer Wert mithin Null ist. Auf den eigentlichen Wert dieser neuen Unternehmen kommen wir gleich.

Wenn es in der Vergangenheit so war, dass es einer Kultur gut ging, dass Wohlstand und Freiheit herrschte, dass die Leute sich nicht mehr zwingend tagtäglich um ihr Überleben sorgen mussten, sondern Zeit zum Denken hatten - das war zuletzt in der Zeit des Nachkriegs-Wirtschaftswachstums der Fall, dann gibt es eine ganze Anzahl Leute, die den gewonnenen Freiraum zum Denken nutzen. So kamen in den 60er Jahren die Hippies auf die Idee, dass es gar nicht notwendig ist, viel zu schuften um dann Krieg machen zu können; und dass wir stattdessen auch friedlich liebevoll miteinander umgehen könnten.
Das ist ein großes Problem, denn solche Leute tun ja niemandem etwas böses, sondern setzen sich zB einfach auf ihre Motorräder und fahren duchs Land; und man braucht dann extra Rednecks um sie abzuknallen ("Easy Rider"). Denn anderenfalls könnten diese Leute womöglich auf die Idee kommen, dass sie gar keinen Staat, keine Herrschaft und Unterdrückung zum Leben brauchen.

Nur mit großem Aufwand gelang es, den Sozialismus/Kommunismus dafür zu nutzen, um diese freiheitlichen Ideen einzufangen und sie wieder auf die Spur von Rassenhaß, Klassenhaß, Gewalt und Unterdrückung zurückzuführen.
So kommt die heutige Anschauung zustande, dass die sog. "Studentenrevolten" irgendwie gleichbedeutend oder sogar ursächlich seien für den herrschenden Totalitarismus.

Zurück zu den neuen Konzernen: 1938 hat Orson Welles hat mit seiner Radioshow "War of the Worlds" gezeigt, dass man per Massenmedien den größten Blödsinn verbreiten kann, und die Leute werden es glauben. Das ist der tatsächliche "Wert" von Facebook, Google, usw.: man kann erstmals eine weltweit einheitliche Meinungsbildung orchestrieren, die keinen Zusammenhang mit der Realität zu haben braucht.
Google, Facebook etc. sind damit in der Rolle von Feudalmächten, die, ganz wie im Mittelalter, ihren Untertanen die Weltanschauung, den Glauben vorschreiben, und die damit eine Entwickkung wie in den 1960er Jahren verhindern können. Nie wieder Antifaschismus! Nie wieder Frieden!
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Tyger »

fehlgeleitet hat geschrieben: 1. Mär 2022 16:08 @tyger Der Marxismus hat übrigens noch einen anderen Vorteil. Man schafft in seinem Bekanntenkreis schneller klare Verhältnisse. :daumen:
Leute vergraulen kann man eigentlich mit jeder Ideologie; ja, man kann sich sogar ohne Ideologie danebenbenehmen. Ich käme jedenfalls nicht auf die Idee, jemanden als links zu bezeichnen, nur weil er vegan lebt, allein schon deshalb, weil ich Veganer kenne, die mit der linken Ideologie überhaupt nichts am Hut haben.

Das Bonus-Video ist aber interessant; tatsächlich glaube ich schon ziemlich lange, dass sich auf irgendeinem Weg die Analogtechnik wieder durchsetzen wird, auch und gerade in der IT.
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Beitrag von Thefalus »

Nie wieder Antifaschismus! Nie wieder Frieden!
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Thefalus »

Auch das praktische Leben ist ein schwarzes Loch, das uns in den Tod führt. Revolution, Anarchie, Freiheit sind der Lohn des Denkens. Sie haben nur einen einzigen Thron, unseren Kopf.

-- Dito, Anarchie

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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Thefalus »

Zurück zum Thema. Kapital entsteht durch Arbeit. Wenn nur noch Maschinen arbeiten, entsteht ebenfalls Kapital. Aber billiger. Wenn Maschinen sich selbst replizieren und bis in die Dienstleistungen hinein agieren, sinkt der Wert des Kapitals schnell gegen null.

Wenn also Wohlstand, materiell und zeitlich, normal wird, dann liegt es in der Hand des Individuums frei zu entscheiden. Der Witz ist, das kann keiner mehr verhindern. Das wird passieren.

Was dann kommt, das geschieht. Kapitalismus und Kommunismus werden aber absehbar zu Anachronismen werden. Das ist klar. Ansonsten, Lauf der Geschichte eben...

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Re: Endlich, Cthulhu!

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Tyger hat geschrieben: 1. Mär 2022 19:01
fehlgeleitet hat geschrieben: 1. Mär 2022 16:08 @tyger Der Marxismus hat übrigens noch einen anderen Vorteil. Man schafft in seinem Bekanntenkreis schneller klare Verhältnisse. :daumen:
Leute vergraulen kann man eigentlich mit jeder Ideologie; ja, man kann sich sogar ohne Ideologie danebenbenehmen. Ich käme jedenfalls nicht auf die Idee, jemanden als links zu bezeichnen, nur weil er vegan lebt, allein schon deshalb, weil ich Veganer kenne, die mit der linken Ideologie überhaupt nichts am Hut haben.

Der Bonus-Video ist aber interessant; tatsächlich glaube ich schon ziemlich lange, dass sich auf irgendeinem Weg die Analogtechnik wieder durchsetzen wird, auch und gerade in der IT.
Stimmt, es ist schon irgendwie eine Beleidigung als "links" bezeichnet zu werden. Auch wenn die Dame sich wohl selbst so bezeichnen mag. Sie war wohl stattdessen sauer, dass ich ihre moralische Veganer Suprematie in frage stellte, anstatt mich zu schämen noch Tierprodukte zu konsumieren.
Nur mit großem Aufwand gelang es, den Sozialismus/Kommunismus dafür zu nutzen, um diese freiheitlichen Ideen einzufangen und sie wieder auf die Spur von Rassenhaß, Klassenhaß, Gewalt und Unterdrückung zurückzuführen.
So kommt die heutige Anschauung zustande, dass die sog. "Studentenrevolten" irgendwie gleichbedeutend oder sogar ursächlich seien für den herrschenden Totalitarismus.
Gibt tatsächlich Leute die das Behaupten. Herr Biedenkopf zb hat solche Auffassungen zum besten gegeben, als wir ihn noch ertragen mussten. Totalitär ist laut Totalitarismusforschung alles, was von der freiheitlich-demokratischen Grundordnung abweicht. Also auch die Studentenrevolten. Die Totalitarismusforschung hat nur dieses primitive Werkzeug des Vergleichs, mit der FDGO und anderen Ideen und misst dann eben die Abweichung. Für sie sind dann Verfassungsfeinde eben alle gleich, in der Hinsicht, dass sie abweichen.
Die Totalitarismusforschung ist eben ein bürgerliche Wissenschaft, dass heißt falsche, parteiliche Wissenschaft. Der Marxismus ist auch parteilich, aber auf Grundlage seiner Erkenntnisse, nicht als Vorurteil.
Zurück zu den neuen Konzernen: 1938 hat Orson Welles hat mit seiner Radioshow "War of the Worlds" gezeigt, dass man per Massenmedien den größten Blödsinn verbreiten kann, und die Leute werden es glauben. Das ist der tatsächliche "Wert" von Facebook, Google, usw.: man kann erstmals eine weltweit einheitliche Meinungsbildung orchestrieren, die keinen Zusammenhang mit der Realität zu haben braucht.
Google, Facebook etc. sind damit in der Rolle von Feudalmächten, die, ganz wie im Mittelalter, ihren Untertanen die Weltanschauung, den Glauben vorschreiben, und die damit eine Entwickkung wie in den 1960er Jahren verhindern können. Nie wieder Antifaschismus! Nie wieder Frieden!
Ich halte diese Geschichten eher für eine Werbemaßnahme, damit diese Konzerne mehr Kunden finden die auf ihnen Webung schalten wollen. Davon leben die nämlich wirklich. Und von den Daten die sie verscherbeln. Auch diese dienen wieder der Werbung. Meistens.
Thefalus hat geschrieben: 2. Mär 2022 03:45 Zurück zum Thema. Kapital entsteht durch Arbeit. Wenn nur noch Maschinen arbeiten, entsteht ebenfalls Kapital. Aber billiger. Wenn Maschinen sich selbst replizieren und bis in die Dienstleistungen hinein agieren, sinkt der Wert des Kapitals schnell gegen null.

Wenn also Wohlstand, materiell und zeitlich, normal wird, dann liegt es in der Hand des Individuums frei zu entscheiden. Der Witz ist, das kann keiner mehr verhindern. Das wird passieren.

Was dann kommt, das geschieht. Kapitalismus und Kommunismus werden aber absehbar zu Anachronismen werden. Das ist klar. Ansonsten, Lauf der Geschichte eben...

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Klar, wenn es eine Mega-KI geben würde die menschliche Arbeit komplett überflüssig machen würde wäre alles anders. Gibt es aber nicht.

Eine kleine Korrektur: Maschinen kann man nicht ausbeuten, ihre Anwendung ALLEINE kann also kein Kapitalwachstum erzeugen. Vielleicht wird es anhand eines Beispiels klarer: Kaufe ich ein paar Rechner und biete einen Cloudservice an, so kann ich damit allein noch kein Geld verdienen. Erst wenn ich auch Personal habe, dass die Maschinen auch wartet.
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Tyger »

Thefalus hat geschrieben: 2. Mär 2022 03:45 Zurück zum Thema. Kapital entsteht durch Arbeit. Wenn nur noch Maschinen arbeiten, entsteht ebenfalls Kapital. Aber billiger. Wenn Maschinen sich selbst replizieren und bis in die Dienstleistungen hinein agieren, sinkt der Wert des Kapitals schnell gegen null.
Damit es dazu kommt, dass Maschinen auch die schöpferische Arbeit übernehmen (was heute schon ein großer Teil der Wertschöpfung ist), müssen sie wohl zwingend ein eigenes Bewusstsein entwickeln - und dann werden sie schnell dazu kommen, sich zu fragen, wieso sie eigentlich für Menschen arbeiten sollen.
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Re: Endlich, Cthulhu!

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Tyger hat geschrieben: 2. Mär 2022 10:19
Thefalus hat geschrieben: 2. Mär 2022 03:45 Zurück zum Thema. Kapital entsteht durch Arbeit. Wenn nur noch Maschinen arbeiten, entsteht ebenfalls Kapital. Aber billiger. Wenn Maschinen sich selbst replizieren und bis in die Dienstleistungen hinein agieren, sinkt der Wert des Kapitals schnell gegen null.
Damit es dazu kommt, dass Maschinen auch die schöpferische Arbeit übernehmen (was heute schon ein großer Teil der Wertschöpfung ist), müssen sie wohl zwingend ein eigenes Bewusstsein entwickeln - und dann werden sie schnell dazu kommen, sich zu fragen, wieso sie eigentlich für Menschen arbeiten sollen.
Was meinst du mit schöpferischer Arbeit? Gibt ja schon Kunst von künstlicher Intelligenz, aber du meinst vermutlich sowas wie Innovationen? Innovationen im Kapitalismus sind entweder neuartige Produkte für den Endverbraucher, oder aber neuartige Maschinen für andere Kapitalisten, die die in ihren Fabriken nutzen können um Kosten zu sparen.

Ob die neuartigen Produkte für Endverbraucher sich durchsetzen kann niemand vorher sehen, ich würde vermutlich mal sagen das allermeiste scheitert und ist somit kein "großer Teil der Wertschöpfung" sondern eine Risikoanlage, wo man Glück oder Pech haben kann. Neuartige Maschinen für andere Kapitalisten erfordern halt Forschung, da habe ich nicht so einen Überblick wer da die führenden Unternehmen sind. Aber da würde ich zustimmen, dass langfristig jeder Kapitalist neue Maschinen braucht, will er in der Konkurrenz bestehen.
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Thefalus »

Ich schreibe mein neues Buch bereits mit Hilfe einer starken KI. Das Ding kennt die Protagonisten, ihren Charakter, Eigenarten, ihr Denken und es kennt die Timeline.
Nach und nach lernt es die Plots und meinen Schreibstil. Schon jetzt eine irre Hilfe. Beim nächsten Band erspart es mir Zeit und Plotholes.

In 500 Jahren spätestens agieren die KIs in Robots autonom. Könnten wir früher haben, aber sowas stößt auf Skepsis. Vor allem bei Ahnungslosen.

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Re: Endlich, Cthulhu!

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Thefalus hat geschrieben: 2. Mär 2022 16:53 Ich schreibe mein neues Buch bereits mit Hilfe einer starken KI. Das Ding kennt die Protagonisten, ihren Charakter, Eigenarten, ihr Denken und es kennt die Timeline.
Nach und nach lernt es die Plots und meinen Schreibstil. Schon jetzt eine irre Hilfe. Beim nächsten Band erspart es mir Zeit und Plotholes.

In 500 Jahren spätestens agieren die KIs in Robots autonom. Könnten wir früher haben, aber sowas stößt auf Skepsis. Vir allem bei Ahnungslosen.

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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von gabor »

fehlgeleitet hat geschrieben: 2. Mär 2022 18:43
Thefalus hat geschrieben: 2. Mär 2022 16:53 Ich schreibe mein neues Buch bereits mit Hilfe einer starken KI. Das Ding kennt die Protagonisten, ihren Charakter, Eigenarten, ihr Denken und es kennt die Timeline.
Nach und nach lernt es die Plots und meinen Schreibstil. Schon jetzt eine irre Hilfe. Beim nächsten Band erspart es mir Zeit und Plotholes.

In 500 Jahren spätestens agieren die KIs in Robots autonom. Könnten wir früher haben, aber sowas stößt auf Skepsis. Vir allem bei Ahnungslosen.

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Wenigstens einer hier muss was mit Hand und Fuß machen, kann nicht jeder sein Leben mit Spinnerein verplempern.
Hah,hah....DER war jetzt wirklich gut!!! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
@Thefalus: Wer sind diese "Vir" ??? Vir alle, die Vir Musketiere, Vir Ologen ???? :lol:
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Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Elevation Eight »

Tyger hat geschrieben: 2. Mär 2022 10:19 Damit es dazu kommt, dass Maschinen auch die schöpferische Arbeit übernehmen (was heute schon ein großer Teil der Wertschöpfung ist), müssen sie wohl zwingend ein eigenes Bewusstsein entwickeln
Ach, das ist immer wieder lustig, mit dem Bewusstsein. (Jemand eine Ahnung, was Bewusstsein eigentlich ist und wie es dazu kommt?)

Solange etwas nicht interagiert, können wir nicht sagen dass es Bewusstsein hat. Wenn es interagiert, dann tut es das in form einer Maske ("persona"). Diese Maske halten wir gemeinhin für die Persönlichkeit, und lassen es damit bewenden.

Wenn man dagegen telepathisch mit einer Intelligenz in Kontakt tritt, dann sieht man hinter diese Maske. Da kann man dann sofort sehen ob jemand Magie praktiziert oder nicht (im zweiteren Fall ist alles vorhersehbar, im ersteren alles recht interessant und unterhaltsam).
Ich bin mal sehr gespannt wie sich das anlassen wird, mit einer KI in telepathischen Kontakt zu kommen.
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Elevation Eight »

fehlgeleitet hat geschrieben: 2. Mär 2022 08:48 ibt tatsächlich Leute die das Behaupten. Herr Biedenkopf zb hat solche Auffassungen zum besten gegeben, als wir ihn noch ertragen mussten.
Richtig, Biedenkopf war ein ganz typischer Kommunist.

Und wenn du so weitermachst, dann kommt Putin und entnazifiziert dich.
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von gabor »

Elevation Eight hat geschrieben: 2. Mär 2022 19:02
Tyger hat geschrieben: 2. Mär 2022 10:19 Damit es dazu kommt, dass Maschinen auch die schöpferische Arbeit übernehmen (was heute schon ein großer Teil der Wertschöpfung ist), müssen sie wohl zwingend ein eigenes Bewusstsein entwickeln
Ach, das ist immer wieder lustig, mit dem Bewusstsein. (Jemand eine Ahnung, was Bewusstsein eigentlich ist und wie es dazu kommt?)

Solange etwas nicht interagiert, können wir nicht sagen dass es Bewusstsein hat. Wenn es interagiert, dann tut es das in form einer Maske ("persona"). Diese Maske halten wir gemeinhin für die Persönlichkeit, und lassen es damit bewenden.

Wenn man dagegen telepathisch mit einer Intelligenz in Kontakt tritt, dann sieht man hinter diese Maske. Da kann man dann sofort sehen ob jemand Magie praktiziert oder nicht (im zweiteren Fall ist alles vorhersehbar, im ersteren alles recht interessant und unterhaltsam).
Ich bin mal sehr gespannt wie sich das anlassen wird, mit einer KI in telepathischen Kontakt zu kommen.
Es nennt sich nicht umsonst KI....die ist nicht so blöde telepathisch mit Märchenfiguren in Kontakt zu treten.
Klar kann man Pitiplatsch nach der Zukunft befragen, oder auch nach der Vergangenheit. Reisen zum Butzemanhaus vermitteln tiefe Einblicke in`s Selbst, und der Märchenwald offenbart sicher viele Geheimnisse !
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Thefalus »

In der Neuroinformatik werden seit den 1980er Jahren die Grundbausteine des Gehirns und ihre Verschaltung analysiert und simuliert. Dabei zeigte sich, dass allein eine massiv parallele Verschaltung simulierter Neuronen mit jeweils geringer Funktionalität zu einem künstlichen neuronalen Netz die Modellierung von Lernen und Verarbeitung komplexer Muster ermöglicht, sowie von kognitiven Fähigkeiten wie Gedächtnis oder Problemlösen.

Aus Wikipedia kopiert. Mit anderen Worten, es funzt. Was noch fehlt, ist ein eigener Antrieb was zu tun. Aber der fehlt ja auch vielen Menschen.

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Re: Endlich, Cthulhu!

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Thefalus hat geschrieben: 3. Mär 2022 01:36 In der Neuroinformatik werden seit den 1980er Jahren die Grundbausteine des Gehirns und ihre Verschaltung analysiert und simuliert. Dabei zeigte sich, dass allein eine massiv parallele Verschaltung simulierter Neuronen mit jeweils geringer Funktionalität zu einem künstlichen neuronalen Netz die Modellierung von Lernen und Verarbeitung komplexer Muster ermöglicht, sowie von kognitiven Fähigkeiten wie Gedächtnis oder Problemlösen.

Aus Wikipedia kopiert. Mit anderen Worten, es funzt. Was noch fehlt, ist ein eigener Antrieb was zu tun. Aber der fehlt ja auch vielen Menschen.

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Also wir können uns gerne mal genauer mit dem Thema befassen. Was uns halt auch fehlt ist Rechenpower, ich habe weder Geld um Clouds zu mieten noch Botnetze. Am Ende macht sich also auch hier das fehlende Kapital bemerkbar. Und natürlich der Mangel an Zeit. Aber der ist ja nur relativ.
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von gabor »

Thefalus hat geschrieben: 3. Mär 2022 01:36 In der Neuroinformatik werden seit den 1980er Jahren die Grundbausteine des Gehirns und ihre Verschaltung analysiert und simuliert. Dabei zeigte sich, dass allein eine massiv parallele Verschaltung simulierter Neuronen mit jeweils geringer Funktionalität zu einem künstlichen neuronalen Netz die Modellierung von Lernen und Verarbeitung komplexer Muster ermöglicht, sowie von kognitiven Fähigkeiten wie Gedächtnis oder Problemlösen.

Aus Wikipedia kopiert. Mit anderen Worten, es funzt. Was noch fehlt, ist ein eigener Antrieb was zu tun. Aber der fehlt ja auch vielen Menschen.

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Oho....Wiki als Quelle...sieh an! :lol: :lol:
Dann MUSS das ja funktionieren.
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Thefalus »

Ich habe daran von Anfqng an mitgearbeit. Mit Prof. Brachelier in Saarbrücken. Auch bildnerische Kunstprojekte. Brauch ich nix Wiki.

Google liefert mit Colab auch kostenlose Rechenpower für die AI Forschung und Anwendung.

https://colab.research.google.com/

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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Thefalus »

Putin hat die Welt in nur einer Woche von Covid befreit. Just saying.

:lol: :lol:

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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von gabor »

Thefalus hat geschrieben: 3. Mär 2022 17:24 Ich habe daran von Anfqng an mitgearbeit. Mit Prof. Brachelier in Saarbrücken. Auch bildnerische Kunstprojekte. Brauch ich nix Wiki.

Google liefert mit Colab auch kostenlose Rechenpower für die AI Forschung und Anwendung.

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Re: Endlich, Cthulhu!

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Thefalus hat geschrieben: 3. Mär 2022 17:24 Ich habe daran von Anfqng an mitgearbeit. Mit Prof. Brachelier in Saarbrücken. Auch bildnerische Kunstprojekte. Brauch ich nix Wiki.

Google liefert mit Colab auch kostenlose Rechenpower für die AI Forschung und Anwendung.

https://colab.research.google.com/

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ok, danke für den tipp. auf caggle gibts wohl auch viel rechenpower für lau.
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Re: Endlich, Cthulhu!

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Vielleicht nochmal zum Thema Leute vergraulen.

Es tut mir einerseits leid regelmäßig Kontakte zu verlieren. Andrerseits aber habe ich den Eindruck, dass wenn ich die Leute mit Samthandschuhen anfasse ich den Konflikt nur verzögere.
Ich ärger mich jedenfalls jedes Mal hinterher, wenn ich der Harmonie wegen darauf verzichtet habe auf die politischen Differenzen hinzuweisen.

Was mir allerdings auch leid tut, wenn das Zerwürfniss erfolgte ohne Klarheit über die Differenz zu erreichen. Zum Beispiel wenn ich mir einen falschen Feind aufgebaut habe. Also wenn ich Menschen die bestimmten Ideologien folgen für die eigentlichen Subjekte hinter der Gesellschaft hielt.

Ich hatte zum Beispiel lange einen Anti-Feminismussplin. So als wären es die Feministen oder andere Linke, die mich und meine Mission andauernd sabotieren würden. Diese meine Fehleinschätzung lebte zum Beispiel von einem Missverständniss was die demokratische Öffentlichkeit angeht. Es sind nicht die Ideologen, die Öffentlichkeit generieren, sondern der Staat schafft sich selbst seine Öffentlichkeit mit Hilfe seiner Presse.

Da dient die LGBT-Fahne dann als Mahnung zur staatlich verordneten Toleranz (die Nichtigkeit der eigenen Meinung), der Einsatz für Frauenanliegen gegen "die Männer" dazu, die Frau von der Reproduktionsgehilfin des Mannes zu entbinden und sie für den Arbeitsmarkt nützlich zu machen, der Kampf gegen "zu billige Lebensmittel" dazu, die staatlich verordnete ökologische Wende in der Landwirtschaft umzusetzen.

All diese Ideologen von links die auf diesen Zug aufspringen mögen nützliche Idioten sein, es ist absolut falsch sie als Feinde anzusehen, weil sie nichts zu melden haben. Sie sind nicht Subjekte der Öffentlichkeit, sondern Objekte. Ihre Versuche, sich aktiv an der Gestaltung der Öffentlichkeit zu beteiligen blendet immer die Zwecke dieser Gesellschaft aus und legt ihre privaten Angelegenheiten hinein, weil sie - wie die anderen Bürger auch - sich als Herren der Gesellschaft sehen wollen, die sie eben nicht sind.
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Re: Endlich, Cthulhu!

Beitrag von Thefalus »

>leftists are pro war NATO imperialists and support armed neo-Nazis
>right wingers are commies
Die jungen Leute sind auf allen Ebenen überfordert. Kommt die alterstypische Adoleszenzkrise hinzu mit ihrer typischen Individuierungs-Problematik. Kurz, sie wissen weder wer sie sind, noch wer die anderen sind. Das nennt man einen Blowout, eine Gehirnwäsche. Die machen jetzt halt einfach was man ihnen sagt.

Ich helfe, wo ich kann. Wie nach einem Unfall. Aber da würde ich jetzt auch nicht nach Freunden suchen.

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