Religionsfreiheit

Moderator: Tyger

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Schwarze Witwe

Religionsfreiheit

Beitrag von Schwarze Witwe »

Warum hört eigentlich die Religionsfreiheit bzgl. des Islam genau dort auf, wo's auch an Verständnis für Nazis z.B. mangelt? Im Grunde sind die Typen ja für rein/rassige Trennungen/Unterscheidungen, also nix mit Mischehen, Kornblumentulpen oder Fischbärenadler, was irgendwo auch Phantasie und Kreativität ein- und beschränkt. Weil einige Muslime ihre Frauen noch behandeln wie Tiere, die's einzusperren gilt, sie ihrer persönlichen Rechte und privaten Freiheit berauben und es demzufolge nicht verdient haben, dass man ihnen und der Religion tolerant begegnet?

Was denkt ihr?

lg
SW
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Fleischwolf
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Beitrag von Fleischwolf »

Mh ich weiss nicht ob dir jemand diese Frage (also ich nicht) in einem Satz beantworten kann....aber wenn du auf Frauenunterdrückung im Islam anspielst dann sag ich dir folgendes: Diese Unterdrückung gibts auch im Christentum ! Warum gibts zB keine Päpstin? oder Patriarchin? (naja vllt gibts irgendeinenhistorischen hintergrund...aber die Tatsache ist und bleibt doch frauenfeindlich)
Deus victus
Schwarze Witwe

Beitrag von Schwarze Witwe »

Fleischwolf hat geschrieben:Mh ich weiss nicht ob dir jemand diese Frage (also ich nicht) in einem Satz beantworten kann....aber wenn du auf Frauenunterdrückung im Islam anspielst dann sag ich dir folgendes: Diese Unterdrückung gibts auch im Christentum ! Warum gibts zB keine Päpstin? oder Patriarchin? (naja vllt gibts irgendeinenhistorischen hintergrund...aber die Tatsache ist und bleibt doch frauenfeindlich)
Mhm, warums keine Päpstin oder Patriarchin gibt? Vielleicht weil so Stinkstiefel wie Marla noch nich kanditiert haben?

Oder weil sich die Männer vor Frauen wie diesen schützen und sich ihre Männerdomäne erhalten wollen? Wohlweislich, dass es oftmals die Ehefrau oder Partnerin im Hintergrund ist, die dem Herr der Schöpfung den Rücken stärkt (bei den warmen Brüdern in den dunkelbraunen Kutten mit Seil um die Hüfte sinds halt die Nonnen für die sie ihre Pfote ins Feuer legen würden ugs. sozusagen), aber in der Politik ists auch nicht anders. Hinter jedem erfolgreichen Mann steht immer ne Frau. Gut, bei Frau Merkel ists vielleicht Alf oder so. Das wird auch noch einige Jahrzehntchen so bleiben. Die Frage wär wahrscheinlich, zumindest bei Frauen im Islam, denk ich, ob sie tatsächlich so glücklich damit sind.

Liebe Grüße
Schwarze Witwe
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Fleischwolf
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Beitrag von Fleischwolf »

genau du hast recht! also ist sowas im christentum auch zur genüge vorhanden!
Deus victus
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Kurai
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Beitrag von Kurai »

Ich habe mal in einem Buch gelesen, das die Christlichen Männer aus einen Grund keine Frauen als Päpstin wählen. Weil die Frau eigensinniger ist und sich dadurch einiges ändern würde. Kurz gesagt haben die Männer bloß Angst das die Frauen alles veränder.

Ich weiß nicht ob es stimmt. Ich sag bloß was ich gelesen habe.

Eure Kurai
Die Schatten kommen, die Schatten gehen,
doch NIEMALS wirst das Licht du seh´n.
BlackWing
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Beitrag von BlackWing »

Fleischwolf hat geschrieben:Mh ich weiss nicht ob dir jemand diese Frage (also ich nicht) in einem Satz beantworten kann....aber wenn du auf Frauenunterdrückung im Islam anspielst dann sag ich dir folgendes: Diese Unterdrückung gibts auch im Christentum ! Warum gibts zB keine Päpstin? oder Patriarchin? (naja vllt gibts irgendeinenhistorischen hintergrund...aber die Tatsache ist und bleibt doch frauenfeindlich)
Übertreibst du es da net ein wenig? Kein Thema auch Christen (streng gläubige) unterdrücken Frauen aber mit dem Islam kann man das woll kaum vergleichen. Noch heute werden Frauen von ihren islamischen Familien zu hunderten nach deutschland verkauft manche von Ihnen leben über Jahre hinweg hier und wissen nicht einmal das es ein anderes Land ist. Sie werden getötet weil man sie vergewaltigt hat und selbst in heißen Ländern wie Ägypten(war kürzlich dort) laufen sie in hosen und langen röcken drüber rum...selbst zum schwimmen tragen sie nen Ganzörperanzug. :grr:
So now I'm dancing in the ashes of the bridge I've burned...
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Fleischwolf
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Beitrag von Fleischwolf »

ja klar stimmt! aber ich denke das mit den hosen ist gewohnheits sache wenn das ihr "natürlicher lebensraum" ist gewöhnen sie sich doch daran....und nicht alles moslems wohnen in heißen ländern
und taucher tragen auch einen ganzkörperanzug und regen sich net auf :P
ich will hier nicht als verteidiger des islam da stehen (ja meine familie kommt zwar auch aus dem libanon ^^ sind aber keine moslems sondern gr.orthodox egal...) aber die christen sind um nichts besser in jedem punkt genau so die juden... (bin kein nazi) genau so alle...alle haben ihre fehler und nur weil frauenbenachteiligung jetzt so aktuell ist muss man sich doch irgendeinen sündenbock als beispiel überlegen mh wie wärs mit dem ISLAM?
Deus victus
Schwarze Witwe

Beitrag von Schwarze Witwe »

@BlackWing: Die meisten Frauen in den orientalischen Ländern leben ihre traditionelle Rolle gern und es stört schon kaum mehr, dass sie ein Kopftuch tragen oder ihre Arme und Beine, was auf Männer verführerisch wirken könnte, verdecken. Viele lieben ihren Glauben, ihren Gott, ihre Religion (mehr als ihren Mann oder Männer generell und das is auch gut so, denn viele muslimische Männer haben eh keinen Schnall wie Frauen behandelt werden müssen oder besser gesagt wie sie mit Frauen umzugehen, sich zu verhalten haben, dass Frauen sich führen und leiten lassen.)

Als ich da gewesen bin hab ich mich genauso gekleidet, aber schlicht aus dem Grund, dass es einfach vom Klima her angenehmer ist. In leichter (langärmlicher) Bekleidung schwitzt man nicht so leicht und ich hol mir keinen Sonnenbrand ;) Mal davon abgesehen, dass das Klima weniger Luftfeuchtigkeit hat, d.h. ist ne ziemlich trockne Hitze und man kommt nich so leicht ins Schwitzen, ähnlich wie Fönwind.

Und die Männer, gerad in der Wüste tragen ihren Turban und die Gesichtsverdeckung oftmals wegen den Sandstürmen, um die Augen zu schützen. Vieles, was man so sieht hat oftmals ganz andre Begründungen und Bedeutungen. Wobei man natürlich auch mit dem Koran argumentieren und sich maßlos aufregen könnte. Ich vermute, dass Frauen, die zu arg gegen ihr Naturell bedrängt werden, sich zu verkleiden, zu bedecken, charakterlich zu verstellen, haben das Problem damit, dass sie ausbrechen wollen aus den Traditionen, was oftmals auch den Bruch mit der Familie bedeutet.

@Fleischwolf: Wenn du dir den Verlauf der Geschichte von den Jägern und Sammlern bis zur heutigen Zeit anguckst, d.h. die Gesellschaftsformen, dann wird schnell klar, dass das Patriarchat das Mutterrecht einstmals verdrängt hat. Im Grunde genommen spielen Männer die 2. Geige :FG und wahrscheinlich wollten sie das ändern.

@Kurai: Frauenhass und Verachtung gibts auf ziemlich vielen Teilen der Welt. Selbst in China, d.h. nicht unbedingt auf die Religion bezogen. Ich hab vor einiger Zeit auch mal diverse Sprüche von irgendwelchen Kirchenmännern in Puncto Frau gelesen. Da ziehts dir echt die Schuhe aus! Und wenn man genauer drüber nachdenkt, sind die Sprüche in sich und von der Aussage her auch noch falsch, d.h. unlogisch. Wenn ich nen Beispiel hab, schreib ichs mal. Nur denk ich, dass der Weg, Veränderungen herbeizuführen gerade in der Hinsicht nicht "Ich zeig dir getz mal wos ne Harke is!" ist, denn das gäb nen unbarmherzigen Geschlechterkampf, wo schlimmstenfalls nur nen Tausch stattfindet. Dass Frauen zu Mannsweibern mutieren und Männer anfangen zu kuschen, zu kochen und den Müll runterzutragen, Ja und Amen zu sagen, aber nich, weil sie die Frauen verachten, sondern vergöttern. Also ich hätt auf sowas null Bock. Ich mein auf nen Kuschhase von Mann. Ich mein, das kanns letztendlich auch nich sein, wenn ich die Mannsfigur mimen und nen Spargeltarzan von Mann auch noch beschützen müsste. HiHi. Ich denk vieles von dem Alten ist ganz gut so wie's war und teilweise noch ist.

Liebe Grüße
Schwarze Witwe
miyu

Beitrag von miyu »

ich würd sagen frauen sind generell sowieso noch benachteiligt in unserer gesellschaft, das hat nichts mit dem glauben zu tun..bei uns ist die emanzipation zwar schon etwas fortgeschrittener als in den fernöstlichen ländern, vielleicht hängts damit zusammen dass unser land sich nicht dauernd mit anderen bekriegt?
wie dem auch sei, frauen ziehen meiner meinung nach immer noch den kürzeren!!!
Darona
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Beitrag von Darona »

Hab ihr euch eigenlich schon mal überlegt was uns die "Gleichberechtigung" gebracht hat?

Richtig! Nichts!

Weil die Frauen meinen sie müssen arbeiten gehen und dafür lieber ihr eigenes Kind in den Kindergarten oder in den Kinderhort gibt.
Weil die "arbeitende Frau" halt keine Zeit zum kochen hat geht sie halt zum Mc Donalds und stopft sich dort und ihre Kinder voll.
Wenn der Mann dann vom arbeiten Nachhause kommt ist alles dreckig...
... aber es steht eine Papiertüte auf dem Tisch - vom Mc Donalds.

So und weil dann Papi und Mami arbeiten, weil man muss ja einen teuren Kredit aufnehmen für den ach so tollen Mercedes und für den tollen Urlaub, werden mal Omi und Opi schnell ins Alterheim geschoben.
Und weil jetzt einfach mal 50% mehr Leute arbeit suchen wie früher haben wir halt nur noch ein Euro-Jobs für die Männer. Also müssen die Frauen arbeiten sonst klappt das mit der Miete nicht mehr und für die Hose Fishbone und für die Schuhe von Niki, usw....

Und so könnte ich ewig weiterfahren.

Früher haben Frauen selbst gekocht und kannten sich in der Heilkunde aus.
Heute werfen sie sich mal schnell ne Kopfwehtablette und eine Antidepressiva hinter die Kiemen weil man muss ja den Haushalt machen und Karriere (Auf kosten der Kinder und der Alten).

Ich arbeite auch aber so das keiner zu kurz kommt. Vor allem ich nicht.
böser Mann

Beitrag von böser Mann »

Feminismus <- Allein das Wort ist schon sexistisch

Sind es nicht die Männer der unterschicht die in Berufsbilder wie Bauarbeiter, Feuerwehrmann und Müllmann hinein gedrückt werden. Berufe die Frauen per Gesetz nicht mal ausüben dürfen.

Und da wunder man sich noch das Männer ne geringere Lebenserwartung hat und versucht das ganze mit der Rolle der Evolution zu erklären: Der Mann hätte sich in der Steinzeit nicht um die Kinder gekümmert und deswegen war es für die gemeinschaft besser das er früher stirbt... so ein Schwachsinn, wo doch jeder sehen kann das Männer in die Berufsgruppen hineingezwängt werden die grundsätzlich eine niedriegere Lebenserwartung haben.

Aber was ist wenn ein Mann mal meckert, oder was ist wenn ein Mann mal sich darüber beklagt das er von seiner Frau geschlagen wird? Er wird ausgelacht. Als ich mich mal über die Diskriminierung durch eine Frau beschwerte habe gab es gleich zu hören: "IHR MÄNNER diskrimminert uns doch andauernd".

Männer haben bis heute kaum ein Recht auf Gleichberechtigung, Männer haben gefälligst männlich zu sein! Den Männern die sich erlauben weibliche züge zu haben werden auch nur als Narren geduldet.


Frau hingegen dürfen Vermännlichen, und dürfen sich dann auch beschweren das sie dann an Weiblichkeit verlieren. Das einzige was der Feminismus gebracht hat ist das Frauen Männer spielen.


Natürlich will ich mit dem vorstehenden Text auch ein bisschen provozieren, aber ich mag es einfach nicht wenn der Eindruck entsteht Männer seien an der geschlechtlichen Ungleichgewicht schuld.

Der Grundfehler bei jeder Diskrimminierung ist der Glaube das der Mensch eine besondere Identität bräuchte. Die Suche nach einer Identität ist letztendlich die Suche nach dem was einen vom anderen Menschen trennt, das trifft auch bei männlicher, weiblicher, religiöser oder nationaler Identität zu. Dadurch das man anders ist hat man typischer weise ein viel höheres Verständnis für diejenigen die so sind wie man selbst und diejenigen die anders sind versteht man wiederum nicht. Aus nicht verstehen wird schnell die annahme das die anderen gar nicht so helle wären wie man selbst, wenn sie schon auf eine weise anders sind, warum sollen sie dann im Kopf nicht auch anders sein.

Identität ist das was uns trennt, aber sollten wir nicht nach vereinigung streben?
Darona
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Beitrag von Darona »

Wie müssen eigendlich nur akzeptieren das Frauen Frauen sind,
Und Männer Männner.
Passta!
Aber es stimmt schon was der "böse Mann" da geschrieben hat.
Da hat er recht.
Warum nur wollen Frauen unbedingt Männer sein.
Ich war auch mal so. *schäm*
Bin Motorrad gefahren und wollte unbedingt auch ein Zeichen am Rücken und habe mich Tätowieren lassen.
Tja aber da war ich 18 und zog es bis zum 25 Lebenjahr beinhart durch. *lächel*
HAbe erkannt das ich eine Frau bin und liebe mich wie ich bin.

Vieleich können sich heute die Frauen nicht mehr so annehmen wie sie sind, weil wir einfach eine unzufriedene Gesellschaft sind die nie mit dem zufrieden ist was sie hat.
Schwarze Witwe

Beitrag von Schwarze Witwe »

Hi Miyu und Darona,

ich denk, dass die Frauenverachtung schon damit anfängt, dass die holde Weiblichkeit angeblich nur ne Rippe von Adam ist. Wenn ich dran denk, dass meinem Vater bei seinem Sterben (er hatte Lungenkrebs) ne Rippe rausgesägt wurde, um die angesammelte Flüssigkeit in den Lungen über das Loch aus dem Rücken zu saugen wird mir nur schlecht. Er konnte zum Schluss kaum mehr am Telefon sprechen. Ich glaub, dagegen is ans Kreuz genagelt werden noch ne Wohltat oder ne willkommene Erlösung.

Frauen wurden auf der ganzen Welt missachtet. Bei der chinesischen Zivilisation angefangen, wo die gesetzliche Regelung herrschte, dass Frauen als minderwertig, gar nichts wert oder untauglich angesehen werden sollten, die absolut niedrigste Rasse von Menschen ist über die Griechen (Hellenistisches Reich), wo man der Meinung war, dass sie hinter Türen und Heimischen Wänden verborgen bleiben sollten, Männer sich Prostituierte nehmen durften, Konkubinen für den Sex und Ehefrauen für die legitime Nachkommenschaft.

In Italien wurden Frauen wie Ware behandelt, auf sie herabgeblickt, mit der Geschäfte gemacht werden konnten, die Sklavinnen und Hausmägde darstellten und in der Gegenwart des Mannes nur aufm Boden sitzen durften. Die Hindus und in der römischen Zivilisation wars genauso wenig besser wie bei den Christen und Juden.

Und selbst wenn die vorislamischen Gesetzgebungen und Traditionen in der arabischen Gesellschaft, wo erstgeborene Mädchen bei lebendigem Leib begraben wurden durch Haditen des Propheten umgelenkt werden sollten "Derjenige, dem ein Mädchen geboren wurde und der sie nicht lebendig begraben hat, sie nicht verachtet und seine Söhne nicht bevorzugt, der wird durch den Segen, den sie bringt, in den Garten der Ewigkeit kommen. (überliefert Abu Dawud und Ahmad Bin Hanbal), merkt man, wenn man sich die Traditionen heutzutage anguckt, dass es in vielen muslimischen Familien noch rückständiger zugeht und Frauen sogar noch zwangsverheiratet werden, anstatt sich an das zu halten, was der Prophet anno dazumal überliefert hat.

Ein bissel was hat die Emanzipation doch schon gebracht. Frauen dürfen schließlich wählen, sind in der Gesellschaft anerkannter als früher, zumindest haben sie das Recht, machen davon Gebrauch, auch wenn der Kampf der Geschlechter gerade im Berufsleben immer noch ziemlich hart ist und viele Männer einfach besser dastehen, ggf. härtere Geschütze auffahren, manchmal offensiver kämpfen als es sich Frauen selber zugestehen würden, weil ihnen noch eingetrichtert ist, sie dürften oder könntens nicht.

Andrerseits bringt wie Darona schon geschrieben hat (wie ichs teilweise versteh) die Emanzipation insofern nicht sehr viel, wenn schlussendlich an Frauen alles hängenbleibt. Sie nicht nur für den Lebensunterhalt der Kinder und des Mannes (der vielleicht arbeitslos mit ner Bierbulle auf der Couch abhängt) zu sorgen hat und extra noch nem Beruf nachgeht. Wie soll man sowas alles unter einen Hut kriegen, ohne sich dabei aufzureiben, zu erschöpfen und vor die Hunde zu gehn?

Dass da manche nur noch Zeit und Lust haben, sich bei McDoof oder beim Bürger King mit Essen bedienen zu lassen (und nebenher noch für Spannung, Spiel und Schokolade, ne Überraschung für Kinder) gesorgt wird, ist solchen Frauen, die sich mit der Rolle als Mann UND Frau überfordert fühlen, nur ne willkommene Abwechslung.

Ich bewundere alleinerziehende Frauen und Männer (gibts ja teilweise auch schon), aber ich bin auch keine Freundin davon, dass Emanzipation nur soweit reicht, dass sich Männer zum Trottel machen und den Müll runterschaffen, die Frau bekochen, während sie sich früh ins Sakko schmeißt, um mehr schlecht als recht im Berufsleben ihren Mann zu stehen, dafür möglichst noch vergisst den Kleiderbügel rauszunehmen, d.h. wenn die Rollen einfach nur vertauscht sind. Ich mein, dass kanns ja nu auch nich sein, oder? Sich entgegen- und übereinkommen, Kompromisse sind für mich was andres.

Liebe Grüße
Schwarze Witwe
Schwarze Witwe

Beitrag von Schwarze Witwe »

Darona hat geschrieben:Wie müssen eigendlich nur akzeptieren das Frauen Frauen sind,
Und Männer Männner.
Passta!
Aber es stimmt schon was der "böse Mann" da geschrieben hat.
Da hat er recht.
Warum nur wollen Frauen unbedingt Männer sein.
Ich war auch mal so. *schäm*
Bin Motorrad gefahren und wollte unbedingt auch ein Zeichen am Rücken und habe mich Tätowieren lassen.
Tja aber da war ich 18 und zog es bis zum 25 Lebenjahr beinhart durch. *lächel*
HAbe erkannt das ich eine Frau bin und liebe mich wie ich bin.

Vieleich können sich heute die Frauen nicht mehr so annehmen wie sie sind, weil wir einfach eine unzufriedene Gesellschaft sind die nie mit dem zufrieden ist was sie hat.
Mannsweiber sind ätzend. Halt ich auch nich viel davon, aber ein bissel Ehrgefühl sollte der Frau schon gelassen werden. Sich selber zu lieben hat manchmal nich sehr viel mit Selbstachtung zu tun. Ich kann mich auch selbst aufopfend (lieben). Was würde dann von mir achtbares übrig bleiben?
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Azazel
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Beitrag von Azazel »

Egal wer nun wie daran schuld ist...die meisten Gesellschaften auf diesem Planeten sind Männergesellschaften bzw. von Männern dominiert.
Man könnte da jetzt tausend Beispiele aufzählen und stundenlang darüber diskutieren..aber es genügt eigentlich zu überprüfen bzw. sich anzusehen wie die Führungshierarchie der Religionen, der Politik und der Großkonzerne aussieht...man zähle die Männer und die Frauen dort und man wird sehen wer dominiert:-))
Schwarze Witwe

Beitrag von Schwarze Witwe »

In so ziemlich allen Statistiken schneiden Frauen geringer ab als Männer. Selbst was die Internetnutzung anbelangt ist das Männer/Frauen-Verhältnis von 65% der Erwachsenen, die online sind, 73 zu 59. (hat nix mit Fußball zu tun :au: )

Wobei ich trotzdem der Meinung bin, dass ich als Frau nicht zu übersehen bin und in keiner Statistik untergänge und das nicht, weils heißt, traue keiner Statistik, die du nich selber gefälscht hast :FG

lg
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Darona
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Beitrag von Darona »

Das einzige was ich bewunder sind intakte Familien die auf ihre Kinder achten und die Alten pflegen. Wo Kinder nicht den ganzen Tag auf der Gosse abhängen und Drogen konsunieren. Wo Alte Leute noch in würde alt wedrden dürfen.
Ich bewundere Frauen die Ihr Essen wieder selber kochen. Denn ich will wissen was auf dem Tisch steht. Die Männer haben uns ja die Dosen und die "Packern" mit allen möglichen Chemikalien auf den Tisch gestellt.
Aber wir Frauen essen es. Und dadurch geben wir dem Partiachat die Macht!
Wann lernen wir endlich wieder Frau und Mann zu sein?
Uns zu respektieren und akzeptieren?
Ich denke das es mal bei "Selbstliebe" beginnen sollte.
Ein Mensch der sich selbst nicht achtet und liebt, kann unmöglich in der Lage sein dies Gefühl für andere zu empfinden.

Ein sich liebende Darona *sich mal selber knuddelt*
Lestat de Lioncour
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Beitrag von Lestat de Lioncour »

Ich sags wie´s ist: ich liebe Frauen, aber ich unterscheide zwischen Weiber und Frauen...Frauen gibt es leider meiner Meinung nach wenige, wenn, aber göttlich schön, in allem, was sie tun, magisch, sie treten auf und der Raum ist ausgefüllt, Mann ist geneigt, Ihnen eine Ode zu widmen, erhaben und feierlich, sie als Muse geschenkt bekommen zu haben, eine Ehre.

Weiber sind für mich Frauen in untergeordneter Entwicklungsebene, niedrigerer Karmastufe der neun.
Das soll keine Bewertung sein, eher eine Feststellung aus meinem individuellen erfahrenem Leben, der Umgang, der mir zu teil wurde, meine Ansicht bis jetzt...

Jede Diskriminierung der weiblichen Schwestern, die sie sind, ist eine Herabsetzung und Bankrotterklärung des unterentwickelten männlichen Genus als auch Egos und archaischer Relikthaftigkeit, es zeigt die wahre Furcht vor unseren starken, weiblichen Aspekten, die jeder in sich verinnerlicht, der eine gelebt, der andere latent ruhend, der dritte krampfhaft unterdrückend, es ist ein Gen, was Frauen und Männer unterscheidet, defakto ist der Mensch Bi, was nicht unbedingt heissen muss, dieses auch auszuleben.
Wir sind uns aber als Wesenheit, also Männer wie Frauen ähnlicher vom Aufbau und der Konstitution, physischer und psychischer Natur, wie viele denken mögen, auch wenn das Klischee vorherrscht, dass die Geschlechter unterschiedlich denken würden. Frauen verarbeiten Schmerz anders, sie sind von der Konstitution stärker, sind Sammlerinnen, Bewahrerinnen, Schutzkämpferinnen mit spontanem organisatorischen Talent . (wie es eine Mutter zu vollbringen vermag, die Ihr Nest bewacht )
Männer sind Krieger, reif an Geist, Beschützer, meist Logiker mit kriegerischem territorialem Refugiumserhaltungstrieb ( komm mir nicht ins Gehege, das ist mein Platz ), das müssen sie urtrieblich, um die Art zu erhalten, geprägt meist mit urmütterlichem Instinkt .
- Die erste Frau, von der Ihr Frauenblid geprägt wurde, der Abnabelungsprozess dieses Bildes unumstösslich, um den Reifungsprozess nicht zu gefährden .
Die Herausforderung an vor allem Männer, liegt darin verwurzelt, anzuerkennen, dass die Frauen den männlichen Genus zu erden wissen, und zwar nur sie, dass beide zusammen eine Einheit bilden, die von der Natur vorgegeben ist, wie im Tierreich auch.
Wie wir wissen gibt es die menschliche Rasse ja seit ca. 160.000 Jahren, also bedenkt man den zivilisatorischen Prozess unserer Spezies, wiegt diese dünne Zivilisationsschicht, wie ein filligranes Tuch über den Uraffen.
Die Frau hat sich aber spätestens in den 60ger Jahren, nach dem Pillenknick und der späteren Emanzipierungswelle, in Deutschland durch Alice Schwarzer begründet kollektiv gesehen, weiterentwickelt, emanzipiert, neuzeitlich ausgedrückt. Es gab aber zu allen Zeiten schon starke Frauen, wie Cleopatra, Hatschepsut, Lukrezia Borgia, nur um einige zu nennen.
Es ist der Mann, der kollektiv hinterherhinkt, obwohl vielerorts zu erleben ist, gerade in bei den neuen Generationen männlichen Lebens, dass sich in dieser verkrustetem Denke, die viele Männer nach wie vor in sich tragen, oder sich davon leiten lassen, also Herrschsucht, päpstlicher Ignoranz, archaischer Selbstgefälligkeit und dergleichen, Wandlungen vollziehen, der Mann von diesem meist der Vaterfigur übernommenen Handlungsfiktionschematas des Agierens lösen, was nur gut sein kann, damit sich der männliche Genus dem weiblichen nähern kann, denn nur die Einsicht, dass beide eine Einheit bilden, die auf gegenseitigem Urrespekt aufgebaut sein muss, wird uns zu dem führen, was beide Geschechter bedürfen.
Schwarze Witwe

Beitrag von Schwarze Witwe »

Darona hat geschrieben:Das einzige was ich bewunder sind intakte Familien die auf ihre Kinder achten und die Alten pflegen. Wo Kinder nicht den ganzen Tag auf der Gosse abhängen und Drogen konsunieren. Wo Alte Leute noch in würde alt wedrden dürfen.
Ich bewundere Frauen die Ihr Essen wieder selber kochen. Denn ich will wissen was auf dem Tisch steht. Die Männer haben uns ja die Dosen und die "Packern" mit allen möglichen Chemikalien auf den Tisch gestellt.
Aber wir Frauen essen es. Und dadurch geben wir dem Partiachat die Macht!
Wann lernen wir endlich wieder Frau und Mann zu sein?
Uns zu respektieren und akzeptieren?
Ich denke das es mal bei "Selbstliebe" beginnen sollte.
Ein Mensch der sich selbst nicht achtet und liebt, kann unmöglich in der Lage sein dies Gefühl für andere zu empfinden.

Ein sich liebende Darona *sich mal selber knuddelt*
schmunzelt (is hoffentlich keine Habdichliebjacke die aufm Rücken zuzubinden geht, hihi)

Ich bin ähnlicher Meinung wie du, dass Frauen weiblich und Männer männlich zu sein haben, um sich selber gerecht zu werden und dem, was nicht nur die Natur für sie vorgesehen hat, aber wie sollen Männer z.B. mehr als Tiefkühlkost auf den Tisch bringen können, wenn sie von ihrer Mutter nie gezeigt und gelernt bekommen haben, wie kochen geht usw., weils nicht notwendig war und Männer das nich können brauchen müssen.

Ich denk auch, dass einige Männer umso weniger attracktiv und anziehend wären, wenn sie sich nicht ein kleines bisschen weiblich verhalten würden, zärtlich sein und Tränen zulassen können z.B. oder um Hilfe (beim Kochen) bitten, wenn die Frau gerade unpässlich ist, es sonst nix zum Essen gäb und alle gar jämmerlich verhungern und verdursten müssten.

Ich möcht auch meinen Führerschein nich mehr hergeben und nur neben dem Mann sitzen, ihn 10 m vor jeder Ampel drauf hinweisen, was die Ampelschaltung anzeigt und mit auf die Klötzer gehn, wenn das Auto davor bedrohlich schnell näher kommt unds zu verhindern gilt die Stoßstange zu knutschen *ggg* Ich möcht schon gerne auch selber Auto (fahren) können, was nich unbedingt heißt, dass wenn ich mit einem Mann unterwegs bin, er das Steuer übernimmt. Aber ich wills eben können und nicht drauf verzichten, weil Frauen der traditionellen Rollenverteilung gemäß, das (Autofahren) Können eh nicht in Anspruch nehmen (brauchen).

Aber stimmt schon, intakte Familien sind in der heutigen Zeit ziemlich selten geworden und gewinnen wahrscheinlich an antiquarischem Wert. Leider gibts immer mehr Singlehaushalte und beziehungsgestörte Menschen. Möglicherweise der Grund dafür, dass die traditionellen Beziehungsmodelle nen Wandel erfahren.Ich finds selber z.B. auch (noch) schön, wenn sich Eltern Zeit für ihre Kinder nehmen, mit ihnen spielen, basteln und nich vor der Glotze absetzen und am Joystick rumknüppeln und bis in die Puppen aufbleiben lassen.
Lestat de Lioncour
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Beitrag von Lestat de Lioncour »

Was ist weiblich, was männlich...ist das nicht eher eine aufgezwungene, von Kirche und Gesellschaft vermeintlich vorgelebte Fiktion, die mit dem realen, neuzeitlich verändertem Weltbild nicht in Einklang zu bringen ist, weil sich die Familienstruktur geändert hat ( Kleinfamilien, wilde Ehen, gleichgeschlechtliche Partnerschaften, Dreierbeziehungen, Singledasein )
Der Mann ist nicht mehr der Alleinernährer, die Frau nicht mehr das Herdenmütterchen, diese Grenzen lösen sich in der Neuzeit auf, die Teambereitschaft rückt massgeblich in den Vordergrund, das kollektive Denken wird mit zunehmender Globalisierung auf aller materiellen wie imaterieller Ebene essentiell, ja selbstverständlich.
Schwarze Witwe

Beitrag von Schwarze Witwe »

Lestat de Lioncour hat geschrieben:Was ist weiblich, was männlich...ist das nicht eher eine aufgezwungene, von Kirche und Gesellschaft vermeintlich vorgelebte Fiktion, die mit dem realen, neuzeitlich verändertem Weltbild nicht in Einklang zu bringen ist, weil sich die Familienstruktur geändert hat ( Kleinfamilien, wilde Ehen, gleichgeschlechtliche Partnerschaften, Dreierbeziehungen, Singledasein )
Der Mann ist nicht mehr der Alleinernährer, die Frau nicht mehr das Herdenmütterchen, diese Grenzen lösen sich in der Neuzeit auf, die Teambereitschaft rückt massgeblich in den Vordergrund, das kollektive Denken wird mit zunehmender Globalisierung auf aller materiellen wie imaterieller Ebene essentiell, ja selbstverständlich.
Genau das meinte ich, Lestat, dass die Trennlinie in der Definition, was männlich und was weiblich ist, gar nicht mehr klar ziehbar ist, weil alles im Ändern begriffen ist, sich die Menschen dadurch ändern, was sie leben, nämlich verschiedene Beziehungsmodelle. Männer entdecken ihre Liebe zu Männern, erst in Gedanken, fühlen Seelenverwandtschaften und dann irgendwann wollen sie sich auch körperlich berühren. Vielleicht bin ich zu hoffnungslos romantisch, dass ich denke, dass jede (körperliche) Berührung im Herzen, im Geist bzw. in Gedanken, im Träumen, der Phantasie, dem Wünschen, Wollen, Begehren seinen Ursprung hat und in Folge dessen das physisch in die Tat umgesetzt wird. Gut, bei manchen dauerts vielleicht nur einige Sekunden bis sie sich entschließen, mit jemanden in die Kiste zu springen, aber früher war in der Hinsicht tatsächlich vieles besser. Da kam man sich erst ganz lange einfach so näher (mit langen parfümierten Briefen, die mit Geschenkschleifen gebündelt wurden), ehe man sich berührt hat, da war noch Interesse am anderen da. Heutzutage ist doch alles ziemlich schnellebig geworden. Die Ehen dauern kürzer, die Konstellationen von Männern und Frauen sind chaotisch, weil beide Geschlechter schneller bereit sind, sich auf irgendetwas oder jemanden einzulassen und nicht erst zu prüfen, was sich da (ewig) bindet, ob sich nich was bessres findet :grinst
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evoi
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Beitrag von evoi »

Lestat de Lioncour hat geschrieben: Die Herausforderung an vor allem Männer, liegt darin verwurzelt, anzuerkennen, dass die Frauen den männlichen Genus zu erden wissen, und zwar nur sie, dass beide zusammen eine Einheit bilden, die von der Natur vorgegeben ist, wie im Tierreich auch.
Bruder Lestat,

endlich sind wir mal nicht einer Meinung :har: ...

Männer und Frauen müssen einander vereinigen, wenn es darum geht ein (menschen)Kind zu zeugen. Ich bin da eher Plato´s Meinung. Menschen kleinen Geistes zeugen Kinder, Menschen grossen Geistes zeugen grosse Gedanken. - aber egal.

Jedenfalls "spirituell" gesehen, denke ich nicht, dass ein Individuum die vereinigung mit einem anderem Expemplar des jeweils anderen Geschelchts benötigt. Es geht nicht darum als "Mann besonders männlich" (da kommt mir immer ein Gorilla in den Sinn :chaos: ) und als "Frau besonders weiblich" (armes Hascherl..) zu sein, sondern diese Dualität in sich selbst aufzulösen (= als Mann seine weibliche Seite akzeptieren, annehmen, integrieren und einen Ausgleich herstellen) ((für die Frauen halt umgekehrt..). Auch der Tarot weist auf diese Notwendigkeit hin, und auch im Baum des Lebens gibt es männliche, webliche und "ausgeglichene" Sephirot.

Meines Erachtens braucht kein Wesen ein Zweites um "vollkommen" zu sein. (Ein zweites Wesen zu lieben und/oder geliebt zu werden ist zwar schön, aber keine Voraussetzung zur Erlangung höherer Stufen).

lg :peace:

evoi
Es gibt Tage da bin ich nicht in der Stimmung angehimmelt zu werden.
Lestat de Lioncour
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Beitrag von Lestat de Lioncour »

Ich gebe Dir vollkommen recht, Witwe, dass in dieser von archetypischen Schnelllebigekeitswahnparameter, die da von Wirtschaft und Konsum so progressiv vermittelt werden ( Sex mit jedem, zu aller Zeit, der Akt mehr sportlicher Trieb des Gewinners je mehr geht, wie wahres Lustempfinden ) welt, viele meinen, es müsse so sein, aber wie evoi in einem anderen Post sehr gut formuliert, ist es die eigene ratio, die Ein bzw. Weitsicht des sich entwickeln können und wollens, die im Endeffekt letzendlich die handlungs und Agierensweise bestimmt, die klischees müssen ja nicht zwangshaft gelebt werden, das eigene Streben nach mehr als das Vorraussetzung.
Wir werden zugemüllt, das alles billig zu haben ist, Geld Macht bedeutet, nur der Starke, der auch über Leichen zu gehen weiss, der Gewinner, ja der Auserkorene ist, der Mensch mehr zum Objekt der Kurzen Begierde degradiert, als ganzheitlich erfasst.

es heisst aber nicht, das dies die Richtlinien zwangshaft bedeuten müssen, es liegt an jedem selber Prioritäten im zwischenmenschlichen zu stecken, durch Selbstreflektion und Ändern der Verhaltensstruktur ( wie wirke ich, wie werde ich eingeschätzt vom Gegenüber )

Eigene Prioritäten werden zum gelebten Leben ( Grundsätzliches, was will ich, was brauch ich, was muss ich an mir ändern, wie muss ich mich anders vermitteln, um von meiner Umwelt differrenziert wahrgenommen zu werden )
Darona
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Beitrag von Darona »

:) zu Lestat aufblickt :)
Lestat de Lioncour
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Beitrag von Lestat de Lioncour »

evoi hat geschrieben:
Lestat de Lioncour hat geschrieben: Die Herausforderung an vor allem Männer, liegt darin verwurzelt, anzuerkennen, dass die Frauen den männlichen Genus zu erden wissen, und zwar nur sie, dass beide zusammen eine Einheit bilden, die von der Natur vorgegeben ist, wie im Tierreich auch.
Bruder Lestat,

endlich sind wir mal nicht einer Meinung :har: ...

Männer und Frauen müssen einander vereinigen, wenn es darum geht ein (menschen)Kind zu zeugen. Ich bin da eher Plato´s Meinung. Menschen kleinen Geistes zeugen Kinder, Menschen grossen Geistes zeugen grosse Gedanken. - aber egal.

Jedenfalls "spirituell" gesehen, denke ich nicht, dass ein Individuum die vereinigung mit einem anderem Expemplar des jeweils anderen Geschelchts benötigt. Es geht nicht darum als "Mann besonders männlich" (da kommt mir immer ein Gorilla in den Sinn :chaos: ) und als "Frau besonders weiblich" (armes Hascherl..) zu sein, sondern diese Dualität in sich selbst aufzulösen (= als Mann seine weibliche Seite akzeptieren, annehmen, integrieren und einen Ausgleich herstellen) ((für die Frauen halt umgekehrt..). Auch der Tarot weist auf diese Notwendigkeit hin, und auch im Baum des Lebens gibt es männliche, webliche und "ausgeglichene" Sephirot.

Meines Erachtens braucht kein Wesen ein Zweites um "vollkommen" zu sein. (Ein zweites Wesen zu lieben und/oder geliebt zu werden ist zwar schön, aber keine Voraussetzung zur Erlangung höherer Stufen).

lg :peace:

evoi

Hi evoi, vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, aber genau darum ging es mir, die Grenzen, was ist männlich, was weiblich, aufzulösen, um den Geist zu befreien, das meinte ich....

Jeder setzt aber andere Prioritäten, was er braucht, weas er haben will


ich zum Beispiel, liebe prinzipiell den Geist, das Geschlecht ist ein dreidimensionales Faktum, das weder Mass noch Ziel ist, die geistige Liebe kennt solche Grenzen nicht, weil der Geschlechtsakt nicht mehr das Non Plus Ultra darstellt, ich gehe sogar soweit zu sagen, weil ich es lebe, das nicht mal der Tod diese Liebe beenden kann, weil der Tod nur noch eine Grenze der veränderten Gesetzesgegebenheiten darstellt, eine Brücke zur einer anderen Bewußtseinsebene, oder wie es ein indisches sprichwort sagt:


Das Leben ist der Schlaf, der Tod das Erwachen, ich lebe solch eine Liebe und weiss urnatürlich, das uns der Tod nicht trennen wird, frag mich warum...ich weiss es einfach nur, das es in meinem Falle so ist.