Trauer: Totengesänge in A(ngst) Moll

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von Saiigal » 22. Mär 2008 18:54

so in etwa :D

von Lord_Diabolus » 22. Mär 2008 18:51

:D Scheiß aufs Paradies und Erlösung, wa?
:lol:

von Saiigal » 22. Mär 2008 18:49

Uuund ein weiteres mal danke an euch alle :knuddel:
Lord_Diabolus hat geschrieben:Für mich eine Hymne des Wahnsinns, langsamer Verfall, Hoffnungslosigkeit.
Kurz: Grausamkeit auf eine wunderschöne, inspirierende Art.
Hast du schön interpretiert =) Ich persönlich wollte damit die Unausweichlichkeit und den Schrecken des Todes in Worte fassen (wie schon so oft ;))

grz
Saiigal

von Lord_Diabolus » 22. Mär 2008 17:13

Nunja, wo soll ich anfangen..
Zuerst mal ein großes Lob.
Ich möchte durchaus unterstreichen (ich wusste, ich brauche den Knopf mal :D), dass mich das Gedicht durchaus anspricht.
Doch für mich persönlich zählen die Worte nichts.
Viel mehr die bildliche Vorstellung dessen, was das Gedicht ausdrückt.
Für mich eine Hymne des Wahnsinns, langsamer Verfall, Hoffnungslosigkeit.
Kurz: Grausamkeit auf eine wunderschöne, inspirierende Art.
Weiter so ;)

von Fallen Angel » 22. Mär 2008 12:28

ICh fang mal wieder an mich zu wiederholen, aber was solls.

Klasse, Saiigal, einfach klasse! Die tragik, die du mit dem gedicht führst, macht dem leser glauben, dass er dieses Gedicht liebt, bzw. gelebt hat. Die worte, die du gewählt hast, verstärken diesen Eindruck nur noch!

MfG Fallen Angel und mach weiter so!

von Apokalypse » 21. Mär 2008 21:19

romantisch und traurig ich dahin schmelz in selbstmitleid....

Trauer: Totengesänge in A(ngst) Moll

von Saiigal » 21. Mär 2008 21:13

Trauer: Totengesänge in A(ngst) Moll

Kurz ist die Zeit, die der Mensch auf Erden verweilt.
Lang ist die Qual, die er zurücklässt im Trauertal.
Bleiche Gesichter zu Fratzen verzerrt.
Der Tod ist abscheulich anzusehen,
und doch ist er es der uns zu Leben lehrt.

Tilge die Vergangenheit, erlöse dich von diesem Leid.
Das alte Blut gerann, die Trauer hielt den Atem an.
Und du hoffst, dass es vorübergeht.
Empfang den Tod mit offnen Armen.
Der Staub von Knochen im Winde verweht.

Was bleibt ist Angst, die du unbewusst verlangst.
Ein Bewusstsein wankt, an dem Schwarzgeflecht sich rankt.
Die Trauer frisst sich bis zum Grund.
Immerzu nagend an diesem Verstand.
Alles im Innern blutig und wund.

Regen fällt auf dein Grab, das es schon vor dir gab.
Zu deinem Gott du flehst und in die Dunkelheit du gehst.
Doch er kann dich nicht hören.
Nur die Wölfe nehmen sich dir an.
Singend sie den Tod beschwören.

Siehst du die Wolken fliehen?
Die Schlächter deines armen Geistes.
Siehst du die Toten ziehen?
Gefallne bei ihrer letzten Fahrt.
Und sie singen leise…

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