Washbär und Enok.
Moderator: gabor
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Washbär und Enok.
Sie kommen von weit her, sind echte Lebenskünstler- anpassungsfähig, schlau und gar nicht heikel. Sie treiben sich in Schrebergärten herum und ernähren sich von Abfällen und Fallobst und haben so gut wie keine natürlichen Feinde: Marderhund [Enok] und Waschbär. In manchen Teilen Deutsclands erreichen ihre Bestände bereits das Niveau einheimischer Raubsäuger wie Rotfuchs oder Dachs. Der Enok stammt ursprünglich aus Ostasien. Zwischen 1928 und 1956 wurden in der ehemaligen Sowjetunion 9000 Tiere zwecks Pelzgewinnung ausgesetzt. Heute kommt er von Skandinavien bis zum Schwarzen Meer und in Westeuropa vor. Auch bei dem aus Nordamerika stammenden Waschbären war sein dichter Pelz die Ursache für die Ansiedlung in Europa. Die heutigen Bestände entstanden durch die Bombardierung einer Pelztierfarm im Zweiten Weltkrieg. Nicht alle Waschbären wurden dabei getötet, die Überlebenden bildeten die Basis für die Ausbreitung dieser Tiere auf dem alten Kontinent. Außerdem sind Waschbären in Nordfrankreich auch die Hinterlassenschaft amerikanischer Soldaten, die sie als Maskottchen gehalten haben. Wie hoch die Bestände von Waschbär und Enok in Österreich tatsächlich sind, weiß bislang niemand. Tanja Duscher, Wildbiologin am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie in Wien, will erstmals Zahlen erheben. "Ich möchte wissen, wie sich Enok und Waschbär in Österreich entwickeln und welchen Einfluß sie auf die einheimische Tierwelt haben sowie auf den Menschen", erzählt die31-jährige Verhaltensforscherin. "In vielen Teilen der Welt sind beide Tierarten bekannte Tollwut-Überträger, doch in Österreich gilt diese Krankheit als ausgerottet," so Duscher. Wie geeignet die Lebensräume in Österreich für die pelzigen Zeitgenossen sind, hat sie bereits untersucht: "Nach unseren Berechnungen sind rund ein Drittel der österreichischen Landesfläche ein guter bis optimaler Lebensraum für die 2 Neulinge. Insbesondere in den gewässerreichen Tieflagen rechnen wir mit einer weiteren Ausbreitung." Enok und Waschbär sind leider sehr scheu, das erschwert die detektivische Arbeit. Sie meint lächend: " Wir gehen jedem Hinweis aus der Bevölkerung nach." Allerdings ist die Ermittlerin in freier Wildbahn wie in CSI auf zweckdienliche Hinweise angewiesen, ohne die jede Fahndung nach den Tieren unmöglich wäre. Sie hat auch in der Umgebung von Wien im Wald und in den Donauauen Fotofallen aufgestellt.
- flame
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Re: Washbär und Enok.
1. Quellenangabe
2. Thema verfehlt. Was haben Waschbären mit Kryptozoologie zu tun?
2. Thema verfehlt. Was haben Waschbären mit Kryptozoologie zu tun?
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Re: Washbär und Enok.
Österreuchische Kronenzeitung
- gabor
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Re: Washbär und Enok.
Wo liegt denn Österreuch?
Und natürlich wurden viele Pelztierfarmen bombardiert.Die sind ja militärisch eigentlich unverzichtbar!!!
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Und natürlich wurden viele Pelztierfarmen bombardiert.Die sind ja militärisch eigentlich unverzichtbar!!!


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Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
- Zerberus
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Re: Washbär und Enok.
jopp2. Thema verfehlt. Was haben Waschbären mit Kryptozoologie zu tun?
"Eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken."
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Re: Washbär und Enok.
Hah,mach mal frühmorgens den Müllkübel auf,und so`n Vieh faucht Dich an!Das ist schon erschreckend!
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Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?