Ich stöber ja gerne in Dämonenlexikas herum und ich weiß jetzt schon so einiges über sie. Sie wollte Adam irgendwie nicht unterworfen sein und den selben stellenwert haben. Deswegen wurd sie in einen Schlangenähnlichen Dämonen verwandelt, sie soll auch noch einen neuen Gemahlen haben oder so.
*Aza, Lestat und Noriel herpfeif*
Leutz könnt ihr mich mal aufklären?
Immer wenn man meint das man Recht hat, sollte man sich fragen ob es ein "Recht" überhaupt gibt.
Lilith wollte nicht mehr bei Adam "unten"liegen,sie wollte mal "Oben "liegen.Doch adam liess das nicht zu.So verliess sie Adam und ging in die Wüste,dort paarte sie sich mit den Dämonen,weil es mit Ihnen mehr Spaß machte als mit Adam.
Gott schickte drei Engel aus um Lilith zu Adam zurück zu überreden,doch sie bieb bei den Dämonen und schickte die Engel zurück zu Gott.
So Erschuf Gott Eva,ein braves Weib für Adam.
Lilith wurde die Mutter der Dämonen(Succubi und Inkubi)und vielen Monstern.
Über Lilith wurden ganze Bücher geschreiben...das würde den Rahmen eines Forums sprengen hier nochmal die wesentlichen Fakten komprimiert
Lilith
(hebräisch: die Nächtliche)
Böse Nachtdämonin, die Männer verführt,
und über 480 Legionen an Dämonen befehligt.
ihnen den Samen und das Blut aussaugt, sie auf grausame Weise tötet
und sie in die Hölle wirft. Schwangere Frauen sind durch sie
ebenso gefährdet und Säuglinge werden von ihr getötet.
Lilith, auch als Lichträuberin bekannt gilt als erste Frau
im Paradies (noch vor Eva).
Sie weigerte sich beim Sex unten zu liegen, da sie dem Manne gleich
ist und wurde deswegen aus dem Paradies verbannt und dämonisiert.
Seitdem gilt sie als die Mutter aller Dämonen. Oftmals wird sie
als Mischwesen zwischen Mensch und Schlange dargestellt.
Nach dem Thalmud gehört sie zu den vier bösen,
Dämonen zeugenden Frauen (Lilith, Machalath, Igereth, Naema).
Mit Machalath steht sie im Zwist.
(vgl. babyl. Lilitu, sum. Lillake)
Lilitu
(akkadisch)
Böse Dämonin der Nacht, die Männer im Schlaf
heimsucht und sie zu geschlechtlichen Akten reizt um ihnen
ihre Energie zu rauben. Dies kann bei den Opfern schnell zum
Tode führen. Ursprünglich eine Personifizierung der
Nachtstürme ist sie auch mit Lilith oder Lamashtu zu
vergleichen und sie ist das weibliche Pendant zu Lilu.
Sie wird oft geflügelt und mit Tierkrallen dargestellt.
Diesen Text habe ich in dem Buch „Mond Magie“ (Lori Reid) gefunden.
Es wird dort an der Stelle gerade die mystische Dreiheit des Mondes und der Mondgöttinnen erklärt, Lilith wird zur Gruppe der „dunklen“ Göttinnen gezählt (wie Hathor, Kali, Skadi, Hekate, Circe, Medusa und Nemesis).
“ ... Diese Gruppe spiegelt die Weisheit und Erfahrung wieder, die durch Geburt und Erfüllung erlangt werden. Durch ihr Wissen haben diese Göttinnen gelernt, die Verwandlungskräfte der Natur zu verstehen und sind zu Seherinnen geworden. Sie sind Wächterinnen der Mystik, die der magischen Künste mächtig sind. Die Göttinnen des dunklen Mondes, gefürchtet wegen ihrer Zerstörungsmacht, besitzen Weisheit und Reife und lehren die Menschen die Notwendigkeit der Besinnung und der geistigen Erleuchtung. Hinter ihrem finsteren Gesicht bergen sie Heilung, Trost, Frieden und Ruhe. Doch vor allem versprechen diese Göttinnen des dunklen Mondes Wiedergeburt und Erneuerung. ... “
Lilith
Vor langer Zeit war Lilith dem sumerisch-babylonischen Volk des Nahen Ostens als jene „Schöne Maid“ bekannt, die dem Mond das Leben geschenkt hatte. Später wurde ihre legendäre Schönheit und sexuelle Anziehungskraft von der Hebräischen Lehre verunstaltet, um dem beliebten sumerischen Kult der Göttinnenverehrung ein Ende zu machen.
Und so geschah es, dass die schöne Lilith von der unbefangenen, geflügelten „Vogelgöttin“ in einen weiblichen Dämon verwandelt wurde, in eine gefährliche, böse Schönheit, deren magnetisierende Erotik die Männer unweigerlich in den Wahnsinn trieb.
In ihrer früheren Gestalt assoziierte man Lilith mit der Eule, dem Symbol der Weisheit, der Nacht und des Mondes. Ihr Name selbst bedeutet „Schrei der Eule“, doch auch er wurde später als der grauenhafte Schrei der Teufelin interpretiert.
Lilith wurde zur bösen Zauberin der dunklen Mächte. Selbst in dieser dramatischen Wesensänderung zeichnet sich wiederum der Lauf des Mondes ab: vom Neumond zum Vollmond und wieder zum Neumond.
Und fragst du noch, warum dein Herz
Sich bang in deinem Busen klemmt?
Warum ein unerklärter Schmerz
Dir alle Lebensregung hemmt?
(J. W. Goethe: Faust - Der Tragödie Erster Teil, Z. 410-413)
Lilith. Oh ja. Eine der Figuren die mich sehr prägt!
Da sieht man es mal wieder!
Sie wollte Ihren Kopf durchsetzen - dem Manne gleichgesetzt sein und schon wird sie dämonisiert!
Das ist selbst heute noch oft ein Problem - mit der Gleichsetzung
Die Mutter aller Dämonen!
Niveau sieht von unten immer wie Arroganz aus. "Man kann vieles unbewusst wissen, indem man es nur fühlt aber nicht weiß." F.M.Dostojewski