Leere (Hinter den Sternen)

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Moderator: Cpt Bucky Saia

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Saiigal
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Leere (Hinter den Sternen)

Beitrag von Saiigal »

Leere (Hinter den Sternen)

Stille und ewige Kälte.
Nichts erfüllt den Raum.
Leere hinter den Sternen.
Sie erfasst mich.

Gefangen in tiefster Schwärze.
Am Ende der Zeit.
Wo alles vergangen ist,
und seine Bedeutung verlor.

Diese zyklische Monotonie.
Sie hat sich meiner bemächtigt.
Kalte stumpfe Farbenlosigkeit,
ist was in mir bleibt.

Vakuum das mich einhüllt.
Ängste die mich zerfressen.
Gefühle die langsam verblassen,
bis nur noch Grauen bleibt.

Ich war dort wo alles begann.
An dem Ort wo Gottes Teufel sang…



grz
Saiigal
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Azazel
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Beitrag von Azazel »

gutes poem - würde gut zu dem Roman um Elric von Melnibone passen!
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Saiigal
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Beitrag von Saiigal »

Danke Aza :)
hmm... der Buchtitel selber sagt mir leider nichts aber ein paar Leute aus meinem Bekanntenkreis haben mal eine Zeit lang ein Pen-&-Paper-Rollenspiel mit dem Namen "Sturmbringer" gespielt. Da gings auch um einen Elric von Melnibone wenn ich mich recht entsinne...

grz
Saiigal
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Beitrag von Azazel »

Fantasy-Saga von Michael Moorcock über den ewigen Kampf zwischen Ordnung und Chaos - der Albino Elric ist da ein sehr gut dargestellter Charakter - sehr differenziert mit einem Hang zum Chaos:-)
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Fallen Angel
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Beitrag von Fallen Angel »

Also erstmal schließ ich mich Aza soweit an, dass es ein prima gedicht ist.

Die melancholie des gedichtes wird durch die worte perfekt ausgedrückt. Die "Leere" und womöglich auch die einsamkeit wird perfekt zum ausdruck gebracht!
Bild

Ingenuus homo sit, auxliaris et bonus. wenn der Mensch berechenbar ist, ist er dann noch frei?
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Saiigal
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Beitrag von Saiigal »

Danke dir :knuddel:

Das Gedicht beschreibt übrigens die langsame Vernichtung eines Geistes, einer Seele durch religiösen Wahn.

grz
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