Ist eigentlich ein Zwischending zwischen Geschichte und Poem.
Dunkel ist mein Land,
einsam und verlassen wie die Wüste.
Nur Geister,
die es auf leisen Schwingen durchfliegen.
Sie fliegen durch die Nächte meiner Seele.
Hinterlassen keinen Ton,
hinterlassen keine Spur.
Verschwinden im Morgengrauen
irgendwo im Nirgendwo.
Ich kann sie dennoch spüren,
sie sind noch nicht fort.
Richten Chaos in meinen Augen an,
die nichts mehr sehen.
Blind ertaste ich meine Wüste am Tage,
die Geister lachen irgendwo neben mir.
Bis ich auch nichts mehr höre,
sie kriechen auch in meine Ohren.
Ich möchte fluchen,
doch meine Stimme versagt,
sie haben auch den Weg in meine Kehle gefunden.
Still, still, nichts kannst du mehr sagen,
oder möchtest du mit Geistern sprechen?
Was willst du sagen?
Was willst du hören?
Was willst du sehen?
Da ist niemand.
Nur die Geister.
Geister kann man nicht hören, nicht sehen.
Sie hören dich nicht
im Dunkeln....
BlaueViper





