Evolutionstheorie war nur eine PR-Kampagne
Moderator: Tyger
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Noriel de Morville
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Evolutionstheorie war nur eine PR-Kampagne
"Die Evolutionstheorie war eine PR-Kampagne"
In Russland kämpfen ein Vater und seine Tochter gegen eine, wie sie meinen, besonders perfide Verschwörung: die Evolutionstheorie von Charles Darwin.
"Darwins Lehre ist keine bewiesene Theorie und hat deshalb auch nichts in den Schulbüchern zu suchen. Alle sogenannten Beweise wurden objektiv als Fälschungen enttarnt", sagt er. Man könne ja auch nicht einfach behaupten, die USA existierten nicht und entsprechende Geografielehrbücher ausgeben. Mascha nickt eifrig zustimmend mit dem Kopf. Sie ist die eigentlich Leidtragende. "Sonderbar" kam es ihr gleich vor, als sie das erste Mal mit der Evolutionstheorie behelligt wurde.
Die Klageschrift wurde denn auch unter Maschas Namen eingereicht, schweres ideologisches Geschütz wurde in Stellung gebracht. Darwins "irreführende Hypothese" sei eine "atheistische Theorie", die darauf gerichtet sei, die religiösen Empfindungen über die Herkunft des Menschen zu diskreditieren. Diese Antireligiosität sei letztlich auf die Festigung der marxistisch-leninistischen Philosophie in Russland gerichtet.
Der gewiefte Werbeexperte Schreiber weiß sehr genau, dass es gegenwärtig in Russland höchst Erfolg versprechend ist, mit der Verletzung religiöser Gefühle zu jonglieren. Russische Künstler und Karikaturisten haben mehrfach erfahren müssen, dass dieses Argument vor Gericht schwerer wiegt als das verfassungsmäßig verbriefte Recht auf die Freiheit der Kunst.
Aber hier geht es um die Naturwissenschaft, um gesicherte Erkenntnisse. Nicht nach Meinung der Schreibers. "Als Werbefachmann kann ich nur sagen: Das mit der Evolutionstheorie war eine sehr gute PR-Kampagne mit sozialem und politischem Auftrag."
Wer diesen Auftrag vergeben haben soll? "Es war die Epoche des viktorianischen England, das Kolonien eroberte. Eine Theorie wurde gebraucht, die erklärte, warum sich Völker anderen Völkern unterordnen sollten. Der Darwinismus erklärte, warum Inder und Afrikaner weniger entwickelt sind und warum Großbritannien herrschen soll." Das Ergebnis: Jetzt glaube jeder zweite Mensch in Europa und Russland daran, dass er vom Affen abstamme. Den Einwand, dass Darwin das keineswegs behauptet hat, sondern die Abstammung aller Organismen von gemeinsamen Vorfahren nachgewiesen hat, wischt er wortlos vom Tisch.
Kirill Schreiber ist in sowjetischer Zeit aufgewachsen. Atheismus, Darwinismus und der bedingungslose Glaube an die Naturwissenschaften prägten den Unterricht an den Schulen. "Jetzt", sagt er, "wird Wissen nicht mehr versteckt, jeder kann sich Informationen beschaffen, die den Darwinismus vollständig widerlegen."
Kirill und Tochter Mascha fühlen sich in ihrem Kampf gegen das Darwin-Komplott nicht allein. "Der Patriarch, die orthodoxe Kirche unterstützen uns, auch die muslimische Gesellschaft." Mascha ergänzt: "Viel Post bekommen wir von russischen Emigranten aus dem Ausland." Von den amerikanischen Kreationisten, den dortigen Anhängern der Schöpfungslehre, reden sie nicht. Russlands orthodoxe Christen, zu denen sich die Schreibers zählen, pflegen ebenso wie die russischen Patrioten einen stark ausgeprägten Antiamerikanismus.
Obwohl die Evolutionstheorie schon 150 Jahre alt sei, habe sich die russische Gesellschaft noch immer nicht an diesen Gedanken gewöhnt, versucht Andrej Pawlenko vom Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften das Auftreten von Antidarwinisten in Russland zu begründen. Den Menschen sei es angenehmer, sich als Schöpfung einer höheren Kraft zu fühlen denn als Ergebnis einer seelenlosen natürlichen Auswahl.
Der Soziologe Igor Eidman glaubt indes, dass religiöse Gefühle in Russland, auch wenn sich die Kirchen wieder füllen, vorläufig eher oberflächlich sind. Einen Aufschwung des Kreationismus in Russland - vergleichbar dem in den USA - sieht er nicht. Auch deshalb nicht, weil sich in der gesamten christlichen Welt ein Prozess der Säkularisierung abspiele, "den es auch in Russland gibt". Der Streit um Darwin werde deshalb nach Meinung von Eidman weitgehend innerhalb der Kirche ausgetragen. In der Gesellschaft wirke die jahrzehntelange atheistische Erziehung nach, in der die Evolution ein ganz selbstverständlicher Bestandteil war.
Quelle: WELT ONLINE
In Russland kämpfen ein Vater und seine Tochter gegen eine, wie sie meinen, besonders perfide Verschwörung: die Evolutionstheorie von Charles Darwin.
"Darwins Lehre ist keine bewiesene Theorie und hat deshalb auch nichts in den Schulbüchern zu suchen. Alle sogenannten Beweise wurden objektiv als Fälschungen enttarnt", sagt er. Man könne ja auch nicht einfach behaupten, die USA existierten nicht und entsprechende Geografielehrbücher ausgeben. Mascha nickt eifrig zustimmend mit dem Kopf. Sie ist die eigentlich Leidtragende. "Sonderbar" kam es ihr gleich vor, als sie das erste Mal mit der Evolutionstheorie behelligt wurde.
Die Klageschrift wurde denn auch unter Maschas Namen eingereicht, schweres ideologisches Geschütz wurde in Stellung gebracht. Darwins "irreführende Hypothese" sei eine "atheistische Theorie", die darauf gerichtet sei, die religiösen Empfindungen über die Herkunft des Menschen zu diskreditieren. Diese Antireligiosität sei letztlich auf die Festigung der marxistisch-leninistischen Philosophie in Russland gerichtet.
Der gewiefte Werbeexperte Schreiber weiß sehr genau, dass es gegenwärtig in Russland höchst Erfolg versprechend ist, mit der Verletzung religiöser Gefühle zu jonglieren. Russische Künstler und Karikaturisten haben mehrfach erfahren müssen, dass dieses Argument vor Gericht schwerer wiegt als das verfassungsmäßig verbriefte Recht auf die Freiheit der Kunst.
Aber hier geht es um die Naturwissenschaft, um gesicherte Erkenntnisse. Nicht nach Meinung der Schreibers. "Als Werbefachmann kann ich nur sagen: Das mit der Evolutionstheorie war eine sehr gute PR-Kampagne mit sozialem und politischem Auftrag."
Wer diesen Auftrag vergeben haben soll? "Es war die Epoche des viktorianischen England, das Kolonien eroberte. Eine Theorie wurde gebraucht, die erklärte, warum sich Völker anderen Völkern unterordnen sollten. Der Darwinismus erklärte, warum Inder und Afrikaner weniger entwickelt sind und warum Großbritannien herrschen soll." Das Ergebnis: Jetzt glaube jeder zweite Mensch in Europa und Russland daran, dass er vom Affen abstamme. Den Einwand, dass Darwin das keineswegs behauptet hat, sondern die Abstammung aller Organismen von gemeinsamen Vorfahren nachgewiesen hat, wischt er wortlos vom Tisch.
Kirill Schreiber ist in sowjetischer Zeit aufgewachsen. Atheismus, Darwinismus und der bedingungslose Glaube an die Naturwissenschaften prägten den Unterricht an den Schulen. "Jetzt", sagt er, "wird Wissen nicht mehr versteckt, jeder kann sich Informationen beschaffen, die den Darwinismus vollständig widerlegen."
Kirill und Tochter Mascha fühlen sich in ihrem Kampf gegen das Darwin-Komplott nicht allein. "Der Patriarch, die orthodoxe Kirche unterstützen uns, auch die muslimische Gesellschaft." Mascha ergänzt: "Viel Post bekommen wir von russischen Emigranten aus dem Ausland." Von den amerikanischen Kreationisten, den dortigen Anhängern der Schöpfungslehre, reden sie nicht. Russlands orthodoxe Christen, zu denen sich die Schreibers zählen, pflegen ebenso wie die russischen Patrioten einen stark ausgeprägten Antiamerikanismus.
Obwohl die Evolutionstheorie schon 150 Jahre alt sei, habe sich die russische Gesellschaft noch immer nicht an diesen Gedanken gewöhnt, versucht Andrej Pawlenko vom Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften das Auftreten von Antidarwinisten in Russland zu begründen. Den Menschen sei es angenehmer, sich als Schöpfung einer höheren Kraft zu fühlen denn als Ergebnis einer seelenlosen natürlichen Auswahl.
Der Soziologe Igor Eidman glaubt indes, dass religiöse Gefühle in Russland, auch wenn sich die Kirchen wieder füllen, vorläufig eher oberflächlich sind. Einen Aufschwung des Kreationismus in Russland - vergleichbar dem in den USA - sieht er nicht. Auch deshalb nicht, weil sich in der gesamten christlichen Welt ein Prozess der Säkularisierung abspiele, "den es auch in Russland gibt". Der Streit um Darwin werde deshalb nach Meinung von Eidman weitgehend innerhalb der Kirche ausgetragen. In der Gesellschaft wirke die jahrzehntelange atheistische Erziehung nach, in der die Evolution ein ganz selbstverständlicher Bestandteil war.
Quelle: WELT ONLINE
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Lestat de Lioncour
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- Registriert: 1. Aug 2005 15:10
Und die Welt ist eine Scheibe [img]undefined://www.msnemotions.org/emoticons/uploads/10_3_7[1].gif[/img]
- Lirael van Clayr
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Boah...nu ist auch mein Weltbild zerstört.....
und ich dachte immer, ne Theorie...naja.....ok....
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Zuletzt geändert von Lirael van Clayr am 30. Mai 2007 15:22, insgesamt 1-mal geändert.
Lachen, hast du mir gesagt,
du musst lachen.
Komm mach die Augen zu und vergis die Welt....
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- whitestorm
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"Schöpfungsmuseum" in USA unter Protest eröffnet
Cincinnati/New York - Bibel-Fundamentalisten haben ein Museum in den USA eröffnet, das die biblische Schöpfungsgeschichte nach ihren Worten wissenschaftlich darstellt. Tausende Forscher hatten die neue Einrichtung in Petersburg bei Cincinnati mit ihren Unterschriften zu verhindern versucht.
Die offizielle Einweihung am Montag wurde vom Protest dutzender Verfassungsverfechter begleitet, die den Inhalt der Ausstellung als "Lüge" verurteilten.
Das Creation Museum zeigt auf mehr als 5000 Quadratmetern, wie die Erde der Bibel zufolge in sechs Tagen geschaffen wurde. Es behauptet sogar, dass Adam und Eva bis zum verhängnisvollen Biss in den Apfel mit - hier friedlich Pflanzen fressenden - Tyrannosaurus-rex-Dinosauriern Seite an Seite im Garten Eden lebten.
Dabei handelte es sich beim Tyrannosaurus rex nach Erkenntnis von Paläontologen um einen gefährlichen Fleischfresser. Er war außerdem bereits 65 Milliarden Jahre vor "Adam und Eva" durch klimatische Veränderungen vermutlich nach einem Meteoriteneinschlag von der Erde verschwunden und kommt in der Bibel gar nicht vor......
undefined://www.volksstimme.de/vsm/magazin/wissen/? ... cnt=304955
Cincinnati/New York - Bibel-Fundamentalisten haben ein Museum in den USA eröffnet, das die biblische Schöpfungsgeschichte nach ihren Worten wissenschaftlich darstellt. Tausende Forscher hatten die neue Einrichtung in Petersburg bei Cincinnati mit ihren Unterschriften zu verhindern versucht.
Die offizielle Einweihung am Montag wurde vom Protest dutzender Verfassungsverfechter begleitet, die den Inhalt der Ausstellung als "Lüge" verurteilten.
Das Creation Museum zeigt auf mehr als 5000 Quadratmetern, wie die Erde der Bibel zufolge in sechs Tagen geschaffen wurde. Es behauptet sogar, dass Adam und Eva bis zum verhängnisvollen Biss in den Apfel mit - hier friedlich Pflanzen fressenden - Tyrannosaurus-rex-Dinosauriern Seite an Seite im Garten Eden lebten.
Dabei handelte es sich beim Tyrannosaurus rex nach Erkenntnis von Paläontologen um einen gefährlichen Fleischfresser. Er war außerdem bereits 65 Milliarden Jahre vor "Adam und Eva" durch klimatische Veränderungen vermutlich nach einem Meteoriteneinschlag von der Erde verschwunden und kommt in der Bibel gar nicht vor......
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- Registriert: 20. Aug 2006 11:34
Christen sollen „biblische Fundamentalisten“ sein
P r a c h t (idea) – Christen sollten „biblische Fundamentalisten“ sein. Dazu hat der Leiter des Bibelcenters Breckerfeld, Johannes Vogel (Breckerfeld bei Hagen), auf der Maleachi-Konferenz aufgerufen, die vom 26. bis 28. Mai im Bibel- und Erholungsheim Hohegrete (Pracht/Sieg) stattfand. Das Treffen unter dem Motto „Gemeinde vor dem Ende – untergehen oder überwinden?“ zählte rund 450 Teilnehmer.
Nach Vogels Worten ist die Bibel das Fundament für den persönlichen Glauben und das Gemeindeleben: „Wo das Wort Gottes in seiner Autorität angegriffen wird, da ist Kraftlosigkeit, Fruchtlosigkeit und schleichendes Versagen vorprogrammiert.“....
undefined://www.idea.de/index.php?id=355&tx_ttnews% ... 04f2f3f90b
P r a c h t (idea) – Christen sollten „biblische Fundamentalisten“ sein. Dazu hat der Leiter des Bibelcenters Breckerfeld, Johannes Vogel (Breckerfeld bei Hagen), auf der Maleachi-Konferenz aufgerufen, die vom 26. bis 28. Mai im Bibel- und Erholungsheim Hohegrete (Pracht/Sieg) stattfand. Das Treffen unter dem Motto „Gemeinde vor dem Ende – untergehen oder überwinden?“ zählte rund 450 Teilnehmer.
Nach Vogels Worten ist die Bibel das Fundament für den persönlichen Glauben und das Gemeindeleben: „Wo das Wort Gottes in seiner Autorität angegriffen wird, da ist Kraftlosigkeit, Fruchtlosigkeit und schleichendes Versagen vorprogrammiert.“....
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Tom Bombadil
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Body & Brain
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- Registriert: 21. Jun 2007 13:32
- Wohnort: Es ist nie falsch, das Richtige zu tun (Al Bundy)
Viele Menschen wollen eben für alles, was es gibt, einen Grund wissen.
Wenn es den nicht gibt, denken sie sich einen aus!
Gerade der Wegfall des Regimes läßt in der ehem. SU bunte Blüten treiben, wo vorher tristes Einerlei herrschte. Väterchen Frost und Zarin Katharina sind austauschbar geworden. Manch einer wünschte sich insgeheim, von Kuchen blühender Kriminalität etwas abbekommen zu haben. Oder sonst was.
Doch wenn man sich schon immer vor sie hinstellte und verkündete "alle Menschen sind was Besonderes", braucht man sich jetzt nicht wundern, wenn einige von denen ihren eigenen Kuchen backen...
Zurecht hatte man versucht, solche Störenfriede zu unterdrücken, nur kam man am Ziel nie an.
Wenn es den nicht gibt, denken sie sich einen aus!
Gerade der Wegfall des Regimes läßt in der ehem. SU bunte Blüten treiben, wo vorher tristes Einerlei herrschte. Väterchen Frost und Zarin Katharina sind austauschbar geworden. Manch einer wünschte sich insgeheim, von Kuchen blühender Kriminalität etwas abbekommen zu haben. Oder sonst was.
Doch wenn man sich schon immer vor sie hinstellte und verkündete "alle Menschen sind was Besonderes", braucht man sich jetzt nicht wundern, wenn einige von denen ihren eigenen Kuchen backen...
Zurecht hatte man versucht, solche Störenfriede zu unterdrücken, nur kam man am Ziel nie an.
Im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte...


