Dämonen der Christkichen
Moderator: Tyger
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Gast
Dämonen der Christkichen
Die katholische Theologie unterscheidet folgende Kategorien böser Geister:
Irrlehrer
Widersacher der hl. Kirche
Widersacher des Menschen
falsche Propheten
Magier
falsche Mystiker
Hexenmeister
Spiritisten
in der Geschichte
in der Literatur
im Reiche der Töne
in der Kunst
Aber auch Dämonen und Teufel benötigen erst eine offizielle Existenzberechtigung durch den Papst, sonst gibt es sie nicht - oder hab ich da was missverstanden?
Papst Leo d. Gr. anno 447:
Der Teufel war einst ein guter Engel, aber vom höchsten Gut, dem er anhangen sollte, abgefallen.
Schon kürzeste Zeit später, wenige Jährchen, nämlich anno 1215 erklärt Papst Innozenz III. auf dem XII. allgemeinen und 4. Lateran-Konzil folgendes feierliches Dogma:
Der Teufel und die anderen Dämonen sind von Gott der Natur nach gut erschaffen, aber durch sich selbst böse geworden.
Wobei er das Böse nicht als eine eigene Substanz, sondern nur als ein Nichtvorhandensein des Guten, also als etwas Nicht-Seiendes betrachtet. Nicht, dass noch jemand darauf kommen könnte, dass das Böse etwa erschaffen wurde - wer wäre wohl dann der Schöpfer dieses Geschöpfes?
Desweiteren ist den Dämonen auch auf dem Konzil von Trient noch ein Wirken dogmatisch anerkannt worden.
Engelssturz
Der höchste Engel Luzifer versündigte sich also gegen Gott und fällt daher. Der hl. Thomas weiß auch ganz genau, was der Luzifer angestellt hat: "Die erste Sünde des Engels konnte keine andere sein als der Stolz (superbia)" - der anmaßende Hochmut, sich Gott nicht unterordnen zu wollen. Der Bischof Wilhelm v. Paris weiß es noch besser: "...den Sohn Gottes selbst nachahmen zu wollen". Der Schriftsteller Lactantius im 4. Jahrhundert weiß sogar, dass Gott 2 Söhne hatte und Luzifer, der Jüngere, neidisch auf den großen Bruder (Christus) gewesen sei. Hierbei sei Christus die rechte Hand Gottes und Luzifer die linke (dem zeitgenössischen, gnostischen Apostelroman "Pseudo-Clementinen" entnommen). Die auf dem Konzil von Ephesus 431 als Lästersekte verdammten "Messalianer" behaupten sogar, dass Gottes ältester Sohn Satanael geheißen habe und Christus nur der jüngere sei. Es kommt noch besser, denn die manichäischen Bogomilen glaubten sogar - was natürlich von der katholischen Christenheit vehement abgelehnt wird - dass Gottes Erstgeborener Satanael zur Rechten Gottes saß und nach seinem Verstoß zur damals noch formlosen Erde dort als Demiurg tätig wurde und die ganze irdische Schöpfung der Genesis somit das Werk des Teufels sei.
Da Luzifer angeblich wusste, dass eine Gleichstellung mit Gott sowieso nicht möglich ist, wollte er ihm wenigstens ähnlich sein und aus sich selbst heraus, also durch eigene Kraft selig werden. Als katholischer Oberengel hätte er eigentlich wissen müssen, dass dies per definitionem (catholica) gar nicht möglich ist, da ja jegliche Kraft nur von Gott gegeben ist und dieser wiederum erste Ursache aller Bewegung darstellt.
Allemal könnte sich Luzifer auch als nächste Folgesünde des Neides - und das ausgerechnet auch noch auf die Menschen! - schuldig gemacht haben, theoretisiert der hl. Thomas. Und als er sich versündigt hatte, nahm die Sünde gleich ihren irdischen Lauf und das Dämonenvolk vergriff sich an den Menschentöchtern, siehe das Buch Henoch.
Dass es bei der Apokalypse auch eine Apokatastasis, also eine Erlösung der Dämonen geben sollte, wie Origenes das behauptete, wurde anno 543 und 553 verworfen. Das 4. Lateran-Konzil hat schließlich 1215 feierlich dogmatisch entschieden, dass es eine ewige Hölle gibt und der Teufel dort seine ewige Strafe erhalten wird. Na hoffentlich haben sie bei der Entscheidung den lieben Gott auch ein Wörtchen mitreden lassen...
Damit die Dämonen ihre ewige Feuerstrafe in der Hölle auch ordentlich erleiden können, brauchen sie natürlich Körper: Der hl. Augustinus meint, sie hätten daher "luftartige" Körper - denn solche sollten wohl zur Verbrennung reichen. Eine dogmatische Lehrentscheidung über die Substanz der Dämonenkörper ist allerdings noch nicht getroffen und man nimmt daher an, dass die Dämonen aus reiner Geistigkeit bestünden, gleich wie die Engel - selbst wenn sie sich von Fall zu Fall einmal materialisieren, sofern es ihre Aufgaben erfordern.
Die Stellung in der Hierarchie, die die Dämonen einst als Engel innehatten, haben sie trotz ihres Falls erhalten. Die Kirche stellt sich "die Banden und Rotten" der Dämonen folgendermaßen geordnet vor: "Es herrscht bei ihnen die rein äußere Ordnung einer Räuberbande, nicht mehr die innere Harmonie der Engelchöre."
Sündenfall
Weil die Menschen eigens von Gott dazu erschaffen wurden, die durch die gefallenen Engel leer gewordenen Engel-Throne wieder zu befüllen, sind die gekränkten und neidischen Dämonen ganz besonders daran interessiert, die Menschen am Besetzen IHRER Throne zu hindern. Da Adam und Eva dazu auserwählt gewesen sein sollen, als direkt von Gott erschaffene Stammeltern gar den höchsten, leer gewordenen Engelsthron zu besetzen, trat auch sogleich der höchste Dämon auf dem Plan um SEINEN Thron zu verteidigen - Luzifer höchstpersönlich - mit Erfolg, wie man weiß.
Das tridentinische Dogma im Dekret über die Erbsünde gebietet feierlich dogmatisch unter Androhung des Kirchenbannes Anathema den Glauben an den Teufel und dass der Mensch in dessen Gefangenschaft sich befinde:
"Wenn jemand nicht bekennt, dass der erste Mensch Adam, als er das Gebot Gottes im Paradiese übertreten hatte, ... sich die Gefangenschaft unter der Gewalt ... des Teufels zugezogen habe ... der sei im Banne."
Um den Sündenfall gibt es verschiedene Spekulationen, mit welcher Komposition an Versuchung Luzifer das Menschenpaar beglückt hat:
Satan wollte die Menschen zur Vielgötterei verführen, weil er ihnen versprach, sie würden sein wie Götter.
Satan wollte sich mit diesem Plural selbst zum Gott erhöhen, denn er meinte mit den "Göttern" Gott, die Engel, sich und die Dämonen.
Satan verführte die Menschen zur Ich-Vergöttlichung.
Satan vollführte bei der Versuchung einen ersten magischen Akt der Zauberei.
Satan übergab mit der Frucht an die Menschen den ersten Rausch, da es eine berauschende Frucht war, der wunderbare Bilder und Vorstellungen vorgaukelte (z.B. wie Gott zu sein).
Der Sündenfall war der erste Teufelspakt; die Leistung des Teufels war dabei das Wissen und die Erkenntnis.
Die Frucht brachte dem Menschen die Erkenntnis des Guten und Bösen.
Der Sündenfall war eine sexuelle Sünde, denn die Frucht diente zur Verhinderung der Nachkommenschaft und gab so dem heiligen, gottgewollten Fortpflanzungsakt eine rein lüsterne Bedeutung; die Verhütungs-Frucht ermöglichte quasi die damit völlig "sinnlose" Sexualität, und noch mehr: Sie entheiligte und degradierte die Sexualität zur puren Lust. (Verhütung ist eine teuflische Erfindung und dient dazu, die Menschen an der Vermehrung und damit an der Produktion von Engelsthron-Folgern zu hindern.)
Im Koran will die Erkenntnis selbst gar sein, das der Iblis dem Menschenpaar von seiner Scham erzählte, also ihm vom Sex lehrte. Bei den Katharern ist die erste Sünde ebenfalls Sex: Der Teufel selbst packt sich an Ort und Stelle gleich die Eva und zeugt mit ihr den Kain.
Und demnach ganz üble Sataniker sind nach der katholischen Kirche nun folgende Personen:
Goethe, der das Kruzifix das "leidige Martyrholz ... das Widerwärtigste unter der Sonne" nannte.
Kant und Schiller (und der deutsche Idealismus), die im Sündenfall den ersten Schritt der Kulturentwicklung sehen.
Schiller nennt den Sündenfall einen "Riesenschritt der Menschheit", durch den der Mensch ein frei handelndes Geschöpf und ein sittliches Wesen wurde.
Für Hegel ist der Sündenfall der "ewige Mythos, wodurch der Mensch zum Menschen wird".
Pfui Deiffel!
Dämonische Fähigkeiten
Was hat es nun auf sich mit den Angriffen der Dämonen auf die menschliche Seele und welche Fähigkeiten haben diese Typen? Auch hier hat die katholische Kirche genauestens eruiert:
Dämonen haben die natürliche Freiheit, mit Menschen in Verbindung zu treten.
Sie sind nicht allgegenwärtig, aber sie können sich blitzschnell im Raum bewegen.
Orte, an denen ihnen Götzen- oder Dämonen-Kult dargebracht werden, bevorzugen die Dämonen und besetzen sie (besessene Orte, Spukorte, locae infestae).
Manche meinen, die Dämonen hätten ihre Wohnung im Norden (Zarathustra, die Japaner und Chinesen), es blickten auch die deutschen Heiden beim Gebet gen Norden und ausgetriebene Dämonen wollen sich von Gott ab und dem Norden zugewandt haben.
Dämonen können sich bedingt materialisieren und luftartige Scheinkörper annehmen, damit sie mit Menschen visuellen und verbalen Kontakt aufbauen können.
Dämonen können auch Körper von Menschen und Tieren gebrauchen, bevorzugt hässliche und abstoßende, und diese mit Hilfe von Scheinkörpern umwandeln.
Die Dämonen können auf diese Weise auch Tote "erwecken".
Die Dämonen können sogar die Gestalt Christi annehmen, denn in 2. Kor.11,14 heißt es, der Satan käme als ein Engel des Lichtes.
Extrem mächtig sind die Dämonen in ihrer Fähigkeit mittelbar Einfluss auf das geistige Leben der Menschen zu nehmen.
Sie können sämtliche 5 Sinne täuschen (ein Schelm, wer einen 6. Sinn hat!). Insbesondere kann der Dämon die Strahlung, mittels derer ein Gegenstand dem Auge sichtbar wird, in solcher Weise verändern, dass ein ganz anderes Bild auf der Netzhaut ankommt.
Besonders anfällig für allerlei Einflüsse durch Dämonen ist die menschliche Fantasie, das Gedächtnis und das sinnliche Begehrungsvermögen.
Dämonen können Materie bewegen, allerdings nur innerhalb der Naturgesetze.
Dämonen können keine Wunder vollbringen, auch wenn den Menschen ihre Werke mitunter als Wunder erscheinen.
Die gesamten Mächte der Dämonen können auch von ihnen verbundenen Mittelspersonen ausgeübt werden, z.B. von Wahrsagern oder Hexen.
Dämonen können magische Krankheiten hervorrufen und auch wieder heilen.
Dämonen lassen gerne ihre"Einflüsterungen" in das Innere des Menschen fallen wie Sandkörner auf Metall, um aus dem Klang-Echo zu erkennen, wie es beschaffen sei; Gedanken lesen ist ihnen nicht möglich.
Teufelspakt
Es gibt zwei Arten des Teufelspaktes, nämlich den ausdrücklichen (bewussten, direkten) und den schweigenden (lässlichen durch Nicht-Gebrauch des freien Willens).
Der "freie Wille" wird an dieser Stelle offenbar mit bewusstem Nachdenken zu einer Tat und dem Hervorbringen einer bewussten Entscheidung interpretiert: Wer seinen freien Willen nicht benutzt, sondern sich gedankenlos seinen Lüsten ergibt, geht einen Pakt mit den Dämonen ein, denn diese (oder ihre menschlichen Mittelsmänner) füllen sofort mit ihrem Willen die Willenslücke im Menschen, so dass sich der Mensch ihnen automatisch unterwirft. Da dieser Wille besonders im Schlaf verlustig geht, ist gerade der Traum etwas ganz was Gefährliches und öffnet den Dämonen Tür und Tor zur Seele. (Da kann ich ja nur froh sein, dass ich nicht katholisch bin: Vor was man sich da alles fürchten muss! Was für ein Horror-Leben!)
Der "künstliche Schlafzustand" des Geistes, also der Rauschzustand durch äußere Mittel (Drogen) bietet den Dämonen weiteres Betätigungsfeld. Sogar gewisse Farben, Formen und Töne, die berauschende Wirkung haben und in solche Benebelungszustände des Geistes führen, sind ganz besonders schlimm. Was dazu auch gehört sind: Hypnose, Meditation und jegliche Trancezustände, die das bewusstseinsgesteuerte Denken in den Hintergrund rücken. Nur dort siedelt ja der Katholik einen "Willen" an, alle anderen Willen (z.B. Bedürfnisse) sind für ihn keine solchen oder zumindest keine freien Willen. Der höchste Zustand der Trance ist damit die Besessenheit, also die völlig Aufgabe des bewusstseingesteuerten Willens.
Irgendwie merkten schon auch die Katholis, dass der jüdische Dämonenglauben erst nach der babylonischen Gefangenschaft auftrat: "Babylonische Vorstellungen mögen ihr [der jüdischen Dämonologie] einen großen Auftrieb gegeben haben ... Tatsächlich steht nichts der Annahme im Wege, dass der biblische und urchristliche Engelsglaube streckenweise von der babylonisch-assyrischen und persischen Engellehre genährt wurde, da sie ja alle auf die [nur von den Katholiken in ihrer wahren Form erkannten] Uroffenbarung zurückgehen ... Eine Entlehnung aus dem Heidentum kommt nicht in Frage."
Jeder Mensch hat vermutlich (mind.) einen persönlichen Schutzengel, aber vor allem einen persönlichen Schadensdämon.
Sogar in die Arche Noah haben sich die persönlichen Schadensdämonen der menschlichen Passagiere eingeschlichen und so die Sintflut überlebt.
Der Mystikerin Maria von Agreda wurden in Visonen die Handlungen der Dämonen zu Beginn der Zeitrechnung eröffnet: Satan und die Dämonen suchen auf der ganzen Erde nahezu hysterisch nach der Gottesmutter Maria und dem Heiland. Obwohl ihnen sonst kein Mückenfurz entgeht, bemerken die Bösen doch nicht, dass Maria nur zum Schein mit Josef verheiratet wurde und die beiden gar keinen Geschlechtsverkehr hatten. Auch als Jesus geboren wurde, fiel den Dämonen nichts auf, weil sie meinten, er sei der Sohn von Josef. Angeblich fielen in sämtlichen Tempeln Ägyptens die Götzenstatuen (Dämonen) auf die Fresse, als die Gottesmutter mit dem Kinde auf der Flucht die Grenze zu Ägypten übertritt, ohne dass die Teufel von Marias Identität Lunte rochen und auf der Suche nach dem Jesuskind noch immer irgendwo in der Pampa herum rotierten. Erst bei der Taufe Jesus durch Johannes den Täufer stehen anscheinend der Satan und die Seinen kurz vor dem Nervenzusammenbruch, so sieht die Mystikerin Anna Kath. Emmerich in einer Privatoffenbarung: "Ich sah aber in einiger Entfernung auf dem Wasser des Jordan den Satan, eine schwarze dunkle Gestalt, wie eine Wolke und sah in dieser Wolke ein Gewimmel von scheußlichem schwarzen Gewürm und Getier sich um ihn drängen"
Besessenheit
In den Evangelien wird von 6 Austreibungen von Dämonen erzählt, nämlich den Besessenen in der Synagoge von Kapernaum, den besessenene Gerasener, die besessene Tochter eines kanaanäischen Weibes, den mondsüchtigen Knaben, den stummen (und blinden) Besessenen und Maria Magdalena mit 7 Dämonen. All diese (und andere) Besessenheiten haben ihren einzigen Sinn darin, dass bei ihrer Austreibung Gott verherrlicht werde und seine Werke offenbar werden. Drum gab es auch gleich zur Zeit Christi ein vermehrtes Auftreten von Krankheiten, Dämonen und Besessenen, damit die Show des Heilands auch bleibenden Eindruck vermitteln konnte.
Quelle: Rafa
Der Irrglaube ist ein mächtiges Roß im Gestüt der subtilen Manipulation !
Der Zurrgut gelebter Infantilizät !
Irrlehrer
Widersacher der hl. Kirche
Widersacher des Menschen
falsche Propheten
Magier
falsche Mystiker
Hexenmeister
Spiritisten
in der Geschichte
in der Literatur
im Reiche der Töne
in der Kunst
Aber auch Dämonen und Teufel benötigen erst eine offizielle Existenzberechtigung durch den Papst, sonst gibt es sie nicht - oder hab ich da was missverstanden?
Papst Leo d. Gr. anno 447:
Der Teufel war einst ein guter Engel, aber vom höchsten Gut, dem er anhangen sollte, abgefallen.
Schon kürzeste Zeit später, wenige Jährchen, nämlich anno 1215 erklärt Papst Innozenz III. auf dem XII. allgemeinen und 4. Lateran-Konzil folgendes feierliches Dogma:
Der Teufel und die anderen Dämonen sind von Gott der Natur nach gut erschaffen, aber durch sich selbst böse geworden.
Wobei er das Böse nicht als eine eigene Substanz, sondern nur als ein Nichtvorhandensein des Guten, also als etwas Nicht-Seiendes betrachtet. Nicht, dass noch jemand darauf kommen könnte, dass das Böse etwa erschaffen wurde - wer wäre wohl dann der Schöpfer dieses Geschöpfes?
Desweiteren ist den Dämonen auch auf dem Konzil von Trient noch ein Wirken dogmatisch anerkannt worden.
Engelssturz
Der höchste Engel Luzifer versündigte sich also gegen Gott und fällt daher. Der hl. Thomas weiß auch ganz genau, was der Luzifer angestellt hat: "Die erste Sünde des Engels konnte keine andere sein als der Stolz (superbia)" - der anmaßende Hochmut, sich Gott nicht unterordnen zu wollen. Der Bischof Wilhelm v. Paris weiß es noch besser: "...den Sohn Gottes selbst nachahmen zu wollen". Der Schriftsteller Lactantius im 4. Jahrhundert weiß sogar, dass Gott 2 Söhne hatte und Luzifer, der Jüngere, neidisch auf den großen Bruder (Christus) gewesen sei. Hierbei sei Christus die rechte Hand Gottes und Luzifer die linke (dem zeitgenössischen, gnostischen Apostelroman "Pseudo-Clementinen" entnommen). Die auf dem Konzil von Ephesus 431 als Lästersekte verdammten "Messalianer" behaupten sogar, dass Gottes ältester Sohn Satanael geheißen habe und Christus nur der jüngere sei. Es kommt noch besser, denn die manichäischen Bogomilen glaubten sogar - was natürlich von der katholischen Christenheit vehement abgelehnt wird - dass Gottes Erstgeborener Satanael zur Rechten Gottes saß und nach seinem Verstoß zur damals noch formlosen Erde dort als Demiurg tätig wurde und die ganze irdische Schöpfung der Genesis somit das Werk des Teufels sei.
Da Luzifer angeblich wusste, dass eine Gleichstellung mit Gott sowieso nicht möglich ist, wollte er ihm wenigstens ähnlich sein und aus sich selbst heraus, also durch eigene Kraft selig werden. Als katholischer Oberengel hätte er eigentlich wissen müssen, dass dies per definitionem (catholica) gar nicht möglich ist, da ja jegliche Kraft nur von Gott gegeben ist und dieser wiederum erste Ursache aller Bewegung darstellt.
Allemal könnte sich Luzifer auch als nächste Folgesünde des Neides - und das ausgerechnet auch noch auf die Menschen! - schuldig gemacht haben, theoretisiert der hl. Thomas. Und als er sich versündigt hatte, nahm die Sünde gleich ihren irdischen Lauf und das Dämonenvolk vergriff sich an den Menschentöchtern, siehe das Buch Henoch.
Dass es bei der Apokalypse auch eine Apokatastasis, also eine Erlösung der Dämonen geben sollte, wie Origenes das behauptete, wurde anno 543 und 553 verworfen. Das 4. Lateran-Konzil hat schließlich 1215 feierlich dogmatisch entschieden, dass es eine ewige Hölle gibt und der Teufel dort seine ewige Strafe erhalten wird. Na hoffentlich haben sie bei der Entscheidung den lieben Gott auch ein Wörtchen mitreden lassen...
Damit die Dämonen ihre ewige Feuerstrafe in der Hölle auch ordentlich erleiden können, brauchen sie natürlich Körper: Der hl. Augustinus meint, sie hätten daher "luftartige" Körper - denn solche sollten wohl zur Verbrennung reichen. Eine dogmatische Lehrentscheidung über die Substanz der Dämonenkörper ist allerdings noch nicht getroffen und man nimmt daher an, dass die Dämonen aus reiner Geistigkeit bestünden, gleich wie die Engel - selbst wenn sie sich von Fall zu Fall einmal materialisieren, sofern es ihre Aufgaben erfordern.
Die Stellung in der Hierarchie, die die Dämonen einst als Engel innehatten, haben sie trotz ihres Falls erhalten. Die Kirche stellt sich "die Banden und Rotten" der Dämonen folgendermaßen geordnet vor: "Es herrscht bei ihnen die rein äußere Ordnung einer Räuberbande, nicht mehr die innere Harmonie der Engelchöre."
Sündenfall
Weil die Menschen eigens von Gott dazu erschaffen wurden, die durch die gefallenen Engel leer gewordenen Engel-Throne wieder zu befüllen, sind die gekränkten und neidischen Dämonen ganz besonders daran interessiert, die Menschen am Besetzen IHRER Throne zu hindern. Da Adam und Eva dazu auserwählt gewesen sein sollen, als direkt von Gott erschaffene Stammeltern gar den höchsten, leer gewordenen Engelsthron zu besetzen, trat auch sogleich der höchste Dämon auf dem Plan um SEINEN Thron zu verteidigen - Luzifer höchstpersönlich - mit Erfolg, wie man weiß.
Das tridentinische Dogma im Dekret über die Erbsünde gebietet feierlich dogmatisch unter Androhung des Kirchenbannes Anathema den Glauben an den Teufel und dass der Mensch in dessen Gefangenschaft sich befinde:
"Wenn jemand nicht bekennt, dass der erste Mensch Adam, als er das Gebot Gottes im Paradiese übertreten hatte, ... sich die Gefangenschaft unter der Gewalt ... des Teufels zugezogen habe ... der sei im Banne."
Um den Sündenfall gibt es verschiedene Spekulationen, mit welcher Komposition an Versuchung Luzifer das Menschenpaar beglückt hat:
Satan wollte die Menschen zur Vielgötterei verführen, weil er ihnen versprach, sie würden sein wie Götter.
Satan wollte sich mit diesem Plural selbst zum Gott erhöhen, denn er meinte mit den "Göttern" Gott, die Engel, sich und die Dämonen.
Satan verführte die Menschen zur Ich-Vergöttlichung.
Satan vollführte bei der Versuchung einen ersten magischen Akt der Zauberei.
Satan übergab mit der Frucht an die Menschen den ersten Rausch, da es eine berauschende Frucht war, der wunderbare Bilder und Vorstellungen vorgaukelte (z.B. wie Gott zu sein).
Der Sündenfall war der erste Teufelspakt; die Leistung des Teufels war dabei das Wissen und die Erkenntnis.
Die Frucht brachte dem Menschen die Erkenntnis des Guten und Bösen.
Der Sündenfall war eine sexuelle Sünde, denn die Frucht diente zur Verhinderung der Nachkommenschaft und gab so dem heiligen, gottgewollten Fortpflanzungsakt eine rein lüsterne Bedeutung; die Verhütungs-Frucht ermöglichte quasi die damit völlig "sinnlose" Sexualität, und noch mehr: Sie entheiligte und degradierte die Sexualität zur puren Lust. (Verhütung ist eine teuflische Erfindung und dient dazu, die Menschen an der Vermehrung und damit an der Produktion von Engelsthron-Folgern zu hindern.)
Im Koran will die Erkenntnis selbst gar sein, das der Iblis dem Menschenpaar von seiner Scham erzählte, also ihm vom Sex lehrte. Bei den Katharern ist die erste Sünde ebenfalls Sex: Der Teufel selbst packt sich an Ort und Stelle gleich die Eva und zeugt mit ihr den Kain.
Und demnach ganz üble Sataniker sind nach der katholischen Kirche nun folgende Personen:
Goethe, der das Kruzifix das "leidige Martyrholz ... das Widerwärtigste unter der Sonne" nannte.
Kant und Schiller (und der deutsche Idealismus), die im Sündenfall den ersten Schritt der Kulturentwicklung sehen.
Schiller nennt den Sündenfall einen "Riesenschritt der Menschheit", durch den der Mensch ein frei handelndes Geschöpf und ein sittliches Wesen wurde.
Für Hegel ist der Sündenfall der "ewige Mythos, wodurch der Mensch zum Menschen wird".
Pfui Deiffel!
Dämonische Fähigkeiten
Was hat es nun auf sich mit den Angriffen der Dämonen auf die menschliche Seele und welche Fähigkeiten haben diese Typen? Auch hier hat die katholische Kirche genauestens eruiert:
Dämonen haben die natürliche Freiheit, mit Menschen in Verbindung zu treten.
Sie sind nicht allgegenwärtig, aber sie können sich blitzschnell im Raum bewegen.
Orte, an denen ihnen Götzen- oder Dämonen-Kult dargebracht werden, bevorzugen die Dämonen und besetzen sie (besessene Orte, Spukorte, locae infestae).
Manche meinen, die Dämonen hätten ihre Wohnung im Norden (Zarathustra, die Japaner und Chinesen), es blickten auch die deutschen Heiden beim Gebet gen Norden und ausgetriebene Dämonen wollen sich von Gott ab und dem Norden zugewandt haben.
Dämonen können sich bedingt materialisieren und luftartige Scheinkörper annehmen, damit sie mit Menschen visuellen und verbalen Kontakt aufbauen können.
Dämonen können auch Körper von Menschen und Tieren gebrauchen, bevorzugt hässliche und abstoßende, und diese mit Hilfe von Scheinkörpern umwandeln.
Die Dämonen können auf diese Weise auch Tote "erwecken".
Die Dämonen können sogar die Gestalt Christi annehmen, denn in 2. Kor.11,14 heißt es, der Satan käme als ein Engel des Lichtes.
Extrem mächtig sind die Dämonen in ihrer Fähigkeit mittelbar Einfluss auf das geistige Leben der Menschen zu nehmen.
Sie können sämtliche 5 Sinne täuschen (ein Schelm, wer einen 6. Sinn hat!). Insbesondere kann der Dämon die Strahlung, mittels derer ein Gegenstand dem Auge sichtbar wird, in solcher Weise verändern, dass ein ganz anderes Bild auf der Netzhaut ankommt.
Besonders anfällig für allerlei Einflüsse durch Dämonen ist die menschliche Fantasie, das Gedächtnis und das sinnliche Begehrungsvermögen.
Dämonen können Materie bewegen, allerdings nur innerhalb der Naturgesetze.
Dämonen können keine Wunder vollbringen, auch wenn den Menschen ihre Werke mitunter als Wunder erscheinen.
Die gesamten Mächte der Dämonen können auch von ihnen verbundenen Mittelspersonen ausgeübt werden, z.B. von Wahrsagern oder Hexen.
Dämonen können magische Krankheiten hervorrufen und auch wieder heilen.
Dämonen lassen gerne ihre"Einflüsterungen" in das Innere des Menschen fallen wie Sandkörner auf Metall, um aus dem Klang-Echo zu erkennen, wie es beschaffen sei; Gedanken lesen ist ihnen nicht möglich.
Teufelspakt
Es gibt zwei Arten des Teufelspaktes, nämlich den ausdrücklichen (bewussten, direkten) und den schweigenden (lässlichen durch Nicht-Gebrauch des freien Willens).
Der "freie Wille" wird an dieser Stelle offenbar mit bewusstem Nachdenken zu einer Tat und dem Hervorbringen einer bewussten Entscheidung interpretiert: Wer seinen freien Willen nicht benutzt, sondern sich gedankenlos seinen Lüsten ergibt, geht einen Pakt mit den Dämonen ein, denn diese (oder ihre menschlichen Mittelsmänner) füllen sofort mit ihrem Willen die Willenslücke im Menschen, so dass sich der Mensch ihnen automatisch unterwirft. Da dieser Wille besonders im Schlaf verlustig geht, ist gerade der Traum etwas ganz was Gefährliches und öffnet den Dämonen Tür und Tor zur Seele. (Da kann ich ja nur froh sein, dass ich nicht katholisch bin: Vor was man sich da alles fürchten muss! Was für ein Horror-Leben!)
Der "künstliche Schlafzustand" des Geistes, also der Rauschzustand durch äußere Mittel (Drogen) bietet den Dämonen weiteres Betätigungsfeld. Sogar gewisse Farben, Formen und Töne, die berauschende Wirkung haben und in solche Benebelungszustände des Geistes führen, sind ganz besonders schlimm. Was dazu auch gehört sind: Hypnose, Meditation und jegliche Trancezustände, die das bewusstseinsgesteuerte Denken in den Hintergrund rücken. Nur dort siedelt ja der Katholik einen "Willen" an, alle anderen Willen (z.B. Bedürfnisse) sind für ihn keine solchen oder zumindest keine freien Willen. Der höchste Zustand der Trance ist damit die Besessenheit, also die völlig Aufgabe des bewusstseingesteuerten Willens.
Irgendwie merkten schon auch die Katholis, dass der jüdische Dämonenglauben erst nach der babylonischen Gefangenschaft auftrat: "Babylonische Vorstellungen mögen ihr [der jüdischen Dämonologie] einen großen Auftrieb gegeben haben ... Tatsächlich steht nichts der Annahme im Wege, dass der biblische und urchristliche Engelsglaube streckenweise von der babylonisch-assyrischen und persischen Engellehre genährt wurde, da sie ja alle auf die [nur von den Katholiken in ihrer wahren Form erkannten] Uroffenbarung zurückgehen ... Eine Entlehnung aus dem Heidentum kommt nicht in Frage."
Jeder Mensch hat vermutlich (mind.) einen persönlichen Schutzengel, aber vor allem einen persönlichen Schadensdämon.
Sogar in die Arche Noah haben sich die persönlichen Schadensdämonen der menschlichen Passagiere eingeschlichen und so die Sintflut überlebt.
Der Mystikerin Maria von Agreda wurden in Visonen die Handlungen der Dämonen zu Beginn der Zeitrechnung eröffnet: Satan und die Dämonen suchen auf der ganzen Erde nahezu hysterisch nach der Gottesmutter Maria und dem Heiland. Obwohl ihnen sonst kein Mückenfurz entgeht, bemerken die Bösen doch nicht, dass Maria nur zum Schein mit Josef verheiratet wurde und die beiden gar keinen Geschlechtsverkehr hatten. Auch als Jesus geboren wurde, fiel den Dämonen nichts auf, weil sie meinten, er sei der Sohn von Josef. Angeblich fielen in sämtlichen Tempeln Ägyptens die Götzenstatuen (Dämonen) auf die Fresse, als die Gottesmutter mit dem Kinde auf der Flucht die Grenze zu Ägypten übertritt, ohne dass die Teufel von Marias Identität Lunte rochen und auf der Suche nach dem Jesuskind noch immer irgendwo in der Pampa herum rotierten. Erst bei der Taufe Jesus durch Johannes den Täufer stehen anscheinend der Satan und die Seinen kurz vor dem Nervenzusammenbruch, so sieht die Mystikerin Anna Kath. Emmerich in einer Privatoffenbarung: "Ich sah aber in einiger Entfernung auf dem Wasser des Jordan den Satan, eine schwarze dunkle Gestalt, wie eine Wolke und sah in dieser Wolke ein Gewimmel von scheußlichem schwarzen Gewürm und Getier sich um ihn drängen"
Besessenheit
In den Evangelien wird von 6 Austreibungen von Dämonen erzählt, nämlich den Besessenen in der Synagoge von Kapernaum, den besessenene Gerasener, die besessene Tochter eines kanaanäischen Weibes, den mondsüchtigen Knaben, den stummen (und blinden) Besessenen und Maria Magdalena mit 7 Dämonen. All diese (und andere) Besessenheiten haben ihren einzigen Sinn darin, dass bei ihrer Austreibung Gott verherrlicht werde und seine Werke offenbar werden. Drum gab es auch gleich zur Zeit Christi ein vermehrtes Auftreten von Krankheiten, Dämonen und Besessenen, damit die Show des Heilands auch bleibenden Eindruck vermitteln konnte.
Quelle: Rafa
Der Irrglaube ist ein mächtiges Roß im Gestüt der subtilen Manipulation !
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Noriel de Morville
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*Lach* Du hast absolut Recht, Aza, ... es geht um die Macht und die Herrlichkeit; wieviele des "Inneren Zirkels" wohl eher zu diesen Konstanten ihre Gebete schicken denn zu ihrem Gott ... es sei dahingestellt. Dies beschränkt sich nicht nur auf das Christentum; auch beispielsweise der Buddhismus hat seine "Dominikanerorden" *zwinker*
N.
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Zuletzt geändert von Noriel de Morville am 24. Jan 2007 11:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dämonen der Christkichen
<<< Der Papst...Anonymous hat geschrieben:Die katholische Theologie unterscheidet folgende Kategorien böser Geister:
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Bist du wütend, zähle bis vier, bist du sehr wütend, fluche.
Mark Twain, Erzähler, 1835-1910
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Sehr schön.
Und wißt ihr, was für mich dunkle Mächte sind?
Unter dunklen Mächten verstehe ich Leute, die meist in schwarzen Ganzkörperuniformen herumlaufen, und die einem uraltem Totenkult angehören. Merkwürdigerweise beziehen sie sich auf jemand, der über sie so gesprochen hat:
Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat!
undefined://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/23.html#23,27

Und wißt ihr, was für mich dunkle Mächte sind?
Unter dunklen Mächten verstehe ich Leute, die meist in schwarzen Ganzkörperuniformen herumlaufen, und die einem uraltem Totenkult angehören. Merkwürdigerweise beziehen sie sich auf jemand, der über sie so gesprochen hat:
Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat!
undefined://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/23.html#23,27
- Zerberus
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- Registriert: 15. Okt 2006 14:35
- Religionszugehörigkeit: Religionsfrei
- Wohnort: Immer locker bleiben
Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat!
gruß zerb.
"Eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken."
-
Gerry
;-{{ Wo sich Dämonie heute sichtlich zeigt!
- Medieninhalte deuten auf teuflische Besessenheit
(1) "Herr Haltaus! Seid ihr völlig blind
Für das, was Satans Kniffe sind?
Seid ihr ans Böse so gewöhnt?
Mit Unrecht, Sünde, schon versöhnt?
Ist auch bei euch allschon zersplissen
Das Mass fürs Rechte: das Gewissen?
Seid ihr als Leser, Fernseh-Gucker,
Bar allen Spürsinns, nur noch Schlucker?
Ich bitte euch, aus GOttes Sicht –
Im Schein von etwas Himmels-Licht –
Die Medien einmal anzusehen,
Um Dämonie recht zu verstehen!
Ich schlage vor: ihr zählt zwei Wochen
Was ward in Medien ausgesprochen:
(a) An Üblem, Unmut, Überdruss,
Verblendung, Kränkung, Hass-Erguss,
Entstellung, Bosheit, Lästerung,
Durchtriebenheit, Beleidigung,
Abscheulichkeit und böse Ränke,
Erbittrung, Schufterei, Gezänke,
Beschuldigung voll Niedertracht,
Behauptung, Vorwurf unbedacht,
Beschwerde, Grimm, Bezichtigung,
Verfälschung und Entwürdigung;
(b) Gekeife, Wortstreit, Zänkerei,
Disput und Hetze, Wühlerei,
Gezeter, Jammer, Klage, Lug,
Protest, Gehechel, Häme, Trug,
Missachtung, Schmähung, Lüge, Hass,
Verleumdung ohne Unterlass,
Gezerr, Gemeuchel sonder Glimpf,
Scharwenzel, Machwerk, Schwindel, Schimpf;
(c) Verspottung, Abgunst, krasser Neid,
Begeiferung, Gezänk und Streit,
Gestichel, Schande, Schurkerei,
Krawall, Empörung, Wühlerei,
Erregung, Aufruhr, Schadenfreude,
Verdacht, Gesudel, Dunst-Gebäude,
Attacken aus dem Hinterhalt,
Bedrohung, Terror mannigfalt,
Betrug, Verrat, Erschütterung,
Verwirrung, Blendwerk, Lästerung,
Verschwörung, Rachgier, Fanatismus,
Betrügerei, Gewalt, Zynismus;
(d) Gemeinheit, Büberei und Schwindel,
Als Vorbild hingestellt Gesindel,
Gemeine Lotterbuben, Huren,
Erzböse, üble Kreaturen,
Gelump, Verführer, schieche Dichter,
Verbrecher, Gauner, Pack, Gelichter;
(e) An Unrechtheit und Winkelzüge,
Erpressung, Fälschung, Schiebung, Lüge,
Entmenschlichung, Brutalität,
Abscheulichkeit, Bestialität,
Verhöhnung, Tücke, Groll und Schmutz,
Verherrlichung von Eigennutz,
Auch faule Spässe, leeres Stroh,
Geplauder unter Null-Niveau,
Veralberung von Pflicht und Treue,
Als Irrsinn hingestellt die Reue,
Verächtlichung der Elternliebe,
Verkasperung der Mutterliebe;
(f) Entehrung, Kränkung, Hohn-Gewieher
Auf Priester, Nonnen und Erzieher,
Beschmutzung, Dreck und blanken Hohn
Nebst Spott auf alle Religion,
(Insonders auf die Katholiken:
Man sieht mit hasserfüllten Blicken
Auf deren Leitungs-Team zu Rom,
Verflucht den Papst und Petersdom,
Derweil ein jeder Apostat
Geniesst der Medien Patronat:
Sehr gern lässt ihn zu Wort man kommen,
Wenn er nur dreinschlägt auf die Frommen
Und nimmt in Heisswut, rot vor Zorn,
Der Kirche Auftrag, Dienst, aufs Korn.
Gehätschelt wird er und erhoben,
Mit Beifall, Lob und Gunst umwoben;
Als Weiser, Denker, hingestellt,
Bezahlt dazu noch mit viel Geld;
Man schickt ihn auch durchs ganze Land,
Dass seine Hetze wird bekannt
Bis in des Staates letztem Nest:
Man dies sich etwas kosten lässt;
Und wer dem Wicht laut Beifall zollt,
Dem sind die Medien dafür hold:
Er wird als jemand vorgestellt,
Der zeitgemäss: ein Mensch von Welt);
(g) An Nachrichtgebung arg entstellt,
Verherrlichung der Drogenwelt,
Ermunterung zum Kindesmord,
Vergötterung von Spiel und Sport
(Bestärkung Dummer in dem Wahn,
Dass wenn man Turnerei getan,
Die Sehnen härtet, Muskeln stärkt,
Einjeder dann sehr bald bemerkt,
Wie man sich als Persönlichkeit
Entwickelt habe tief und breit –
Was Tausenden nun Anlass wird,
Dass man sich auf Geräte schirrt,
Um wild-verbissen drauf zu strampeln,
Zu treten, radeln, rollern, trampeln,
Zu ziehen, zerren, zappeln, kreisen,
Gewichte in die Höh' zu reissen:
Sich quält, fanatisch sich bewegt
Und Schmerzen gar dabei erträgt,
Weil man sich selber so erweist,
Wie voller Kraft wird nun der Geist –
Als ob je irgendwo Verstand
Durch starken Körper Nahrung fand
Und Seelengrösse schritte fort,
Betreibt man nur genügend Sport!),
(h) Begeisterung zur Schmauserei,
Gefrässigkeit und Völlerei,
Zur Spielsucht, Lotterie und Toto,
Zerstreuung, Glücksspiel, Jassen, Lotto,
Zu Pferderennen, Flipperei,
Für Wetten, Knobeln, Würfelei;
(i) Zu Modewahn, Angeberei,
Bombast und Putz, Aufschneiderei,
Zu Kleiderpracht und Eitelkeit,
Zu Prunksucht, Selbst-Gefälligkeit,
Auch Plustern, Prangen, Protzerei,
Geprahle, Strotzen, Flunkerei,
Zu Blenden, Schnickschnack, Blähen, Brüsten,
Sichspreizen, Dicktun, Snobgelüsten,
Getue, Mätzchen, eitlen Schwulst,
Gezier, Gehabe, Faxen-Wulst;
(j) Erst recht an Orgien, Laster, Zoten,
Gemeinheit von Natur verboten,
Begierde, Brunst, Pornographie,
Entwürdigung weit unters Vieh,
Entbrennen, Lechzen, Lottern, Schmachten,
Hofieren, Schwärmen, Gieren, Trachten,
Gelüsten, Taumel, Liebeswut,
Versessenheit, die alles tut,
Perversität und Buhlerei,
Bordellgeschichten, Schweinerei;
(k) Gegaukel, Schaum und leerem Dunst,
Betrügerei und schwarze Kunst,
Verwünschung, Zauberei, Magie,
Ergüsse irrer Phantasie,
Behexung, Täuschung, Klauberei,
Auch Sinnes-Taumel, Raserei,
Verhüllung, Schwindel, Infamie,
Verzauberung, Astrologie,
Ermunterung zum Bubenstück,
Verdunkelung von wahrem Glück;
(l) An feilem Glitzer, Tand und Glimmer,
Pompösen Firlefanz und Flimmer,
Gewäsch, Gerede, Dalkerei,
Gefasel, leere Plapperei,
Erkünstelung und Dreistigkeit,
Beschummelung, Durchtriebenheit,
Verdummung, Irrsal, Idiotie,
Gehöhn, Sarkasmus, Ironie;
(m) Salbadern, Heucheln, Künstelei,
Getölpel, Wahnwitz, Kasperei,
Halunkenlob und -Huldigung,
Der Redlichkeit Behinderung,
Bedarfslenkung, Agitation,
Beeinflussung, Provokation,
Verlockung, Bauernfängerei,
Tamtam, Reklame, Wurzerei.
Es leider mir an Zeit gebricht,
Um mehr zu stellen noch ins Licht,
Was Presse, Funk und Fernsehn bringen,
Um Tugend, Sitte zu verschlingen!
Verlust der Stille und des Glücks
(2) Nehmt, Haltaus, jetzt auch noch dazu
Den Raub von Stille, Schweigen, Ruh,
Der durch die Medien rings geschah:
Dies stellt als Unglück, Tod sich da
Für Zu-Sich-Kommen, Sammlung, Denken,
Besinnung, sich in GOtt versenken;
Für Guttat, Helfen, Nächstenliebe,
Entfaltung edler Seelentriebe.
(3) Die Gier, die Hast, der Stress, die Hatz
Treibt Menschen nun von Platz zu Platz:
Nie innehalten! Stets gleich fort!
Nicht weilen lang an einem Ort!
Im Auto immer drangvoll rasen
Verbohrt selbst sonntags auf den Strassen,
Um Irrsinns-Ziele zu erreichen,
Doch GOttes An-Ruf auszuweichen.
Lest dazu, was zum Auto-Wahn
Ich jüngsthin habe kundgetan.9
(4) So sind die Medien, Haltaus, schon
Allein durch ihre Position
Zerstörer ächten Glücks der Menschen,
Verbreiten Schaden sonder Grenzen.
Nur Teufel können solches tun:
Ich hoffe, dass ihr glaubt mir nun!"
Quelle:
[url]undefined://www.uni-siegen.de/~stilling/downloads.htm[/url]
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diese leute haben es als ihre pflicht angesehen über solche fragen klarheit zu schaffen und die problematik im sinne der katholischen kirche zu lösen. denn über den fall des wesens, dass man zu jener zeit den teufel nannte, ranken sich seit urzeiten mythen unüberschaubarer vielfalt.Azazel hat geschrieben:schöne Zusammenfassung!
Ich finde es am meisten erheiternd, dass die jeweiligen Päbste bzw. der Innere Kreis der Konzile sich diese Definitionen aus den Finger saugten...haben sie sich damit nicht über ihren Gott gestellt?
und ne ich denke nicht, dass sie sich über ihren gott gestellt haben. diese konzilien waren von anfang an dazu gedacht, solche theologischen probleme zu lösen und das machen sie mit bestem gewissen. DAS ist die katholische kirche.
die größte macht auf erden ist die, die nicht ausgeübt wird.
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Stimmt im Großen und Ganzen schon.
Und ich will jetzt auch gar nicht damit anfangen, daß auch auf Konzilien hier und da Bestechungen und/oder politische Erwägungen mitgespielt haben könnten.
Das Problem bei der Sache ist viel grundlegender: Selbst dem wohlwollensten und schärfsten Verstand stehen immer nur die Mittel seiner Zeit zur Verfügung. Wenn aber die Ergebnisse eines Konzils als kanonisch gelten und damit gedanklich als Grundlage für alles weitere gelten, die restliche Wissenschaft sich aber unabhängig davon weiterentwickelt, so entsteht im Laufe der Jahrhunderte nunmal eine Kluft zwischen Theorie und Realität. Kleine Unwahrscheinlichkeiten summieren sich auf und werden zu großen. Und am Ende steht nach 1500 Jahren eine Lehrmeinung, die trotz guter Systematik in allen Einzelpunkten im Ganzen kompletter Blödsinn ist. Und leider sind die mathematischen Grundlagen für diese Betrachtung erst ab etwa 1800 verfügbar. Seit der Zeit also, da die Sekunlarisierung überhand nahm. Und was davon jetzt wieder Ursache und Wirkung ist, möchte ich nicht immer zweifelsfrei entscheiden.
Pampe,
Rall
Stimmt im Großen und Ganzen schon.
Und ich will jetzt auch gar nicht damit anfangen, daß auch auf Konzilien hier und da Bestechungen und/oder politische Erwägungen mitgespielt haben könnten.
Das Problem bei der Sache ist viel grundlegender: Selbst dem wohlwollensten und schärfsten Verstand stehen immer nur die Mittel seiner Zeit zur Verfügung. Wenn aber die Ergebnisse eines Konzils als kanonisch gelten und damit gedanklich als Grundlage für alles weitere gelten, die restliche Wissenschaft sich aber unabhängig davon weiterentwickelt, so entsteht im Laufe der Jahrhunderte nunmal eine Kluft zwischen Theorie und Realität. Kleine Unwahrscheinlichkeiten summieren sich auf und werden zu großen. Und am Ende steht nach 1500 Jahren eine Lehrmeinung, die trotz guter Systematik in allen Einzelpunkten im Ganzen kompletter Blödsinn ist. Und leider sind die mathematischen Grundlagen für diese Betrachtung erst ab etwa 1800 verfügbar. Seit der Zeit also, da die Sekunlarisierung überhand nahm. Und was davon jetzt wieder Ursache und Wirkung ist, möchte ich nicht immer zweifelsfrei entscheiden.
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Naja, schließen wir einmal aufgrund des Begriffes "Fall" die Möglichkeit aus, daß er einfach seine Flügel ausgebreitet hat.
Dann hängt alles von der spezifischen Dichte sowohl des Engels als auch der Impaktzone ab. Es ergeben sich hierdurch zwei Möglichkeiten:
a.) Der gefallene Engel ist extrem hart, besteht also aus einer massiven Titanlegierung oder dergleichen.
b.) Die Impaktzone, also die Hölle, ist extrem matschig, besteht also aus Schlamm oder Wackelpeter. Oder dergleichen.
Vielleicht auch beides.
Rall
Dann hängt alles von der spezifischen Dichte sowohl des Engels als auch der Impaktzone ab. Es ergeben sich hierdurch zwei Möglichkeiten:
a.) Der gefallene Engel ist extrem hart, besteht also aus einer massiven Titanlegierung oder dergleichen.
b.) Die Impaktzone, also die Hölle, ist extrem matschig, besteht also aus Schlamm oder Wackelpeter. Oder dergleichen.
Vielleicht auch beides.
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