Mariam
Moderator: Cpt Bucky Saia
- Mystery
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- Wohnort: Mensch: das einzige Lebewesen, das erröten kann. Es ist aber auch das einzige, was Grund dazu hat.
Ich weiß nicht, was Du gedacht hast, als Du das Gedicht geschrieben hast, aber mir gefällts.
Endlich wird mal etwas angesprochen, was die Bibel so gut wie möglich verdrängt hat: Das Empfinden einer Frau, die plötzlich schanger geworden ist in einer Welt, die sowas nur schwer tolleriert.
In den Erzählungen wird immer nur von einem Wunder gesprochen und die negativen Nebenwirkungen dieses "Wunders" nur nebenbei erwähnt.
Aber wie muss sich diese Frau gefühlt haben, plötzlich schwanger, ohne wirklich zu wissen, von wem und warum (ich glaube kaum, dass sie wirklich die Botschaft realisieren konnte in dem Moment, als sie das erfuhr).
Sie wird verwirrt gewesen sein und nichtwissend, wie sie aus dieser ausweglosen Situation wieder heraus kommen sollte.
Dazu wurde sie auch noch von ihrem Liebsten beschuldigt, ihm fremdgegangen zu sein.
Aber wo steht sowas in dem Buch der Bücher, welches schon genauso auf eine Scheinwelt aufbaut, wie sie die heutige Gesellschaft lebt?
Ich höre jetzt mal besser auf, sonst komme ich noch total in den Philosophenwahn.
Aber respekt, Du schaffst es, mit ein paar Zeilen andere den ganzen Tag zu beschäftigen.
In diesem Sinne, einen guten Rutsch ins neue Jahr (falls wir uns nicht mehr schreiben), hoffentlich ohne etwaigen Bruch.
LG,
Mystery
Endlich wird mal etwas angesprochen, was die Bibel so gut wie möglich verdrängt hat: Das Empfinden einer Frau, die plötzlich schanger geworden ist in einer Welt, die sowas nur schwer tolleriert.
In den Erzählungen wird immer nur von einem Wunder gesprochen und die negativen Nebenwirkungen dieses "Wunders" nur nebenbei erwähnt.
Aber wie muss sich diese Frau gefühlt haben, plötzlich schwanger, ohne wirklich zu wissen, von wem und warum (ich glaube kaum, dass sie wirklich die Botschaft realisieren konnte in dem Moment, als sie das erfuhr).
Sie wird verwirrt gewesen sein und nichtwissend, wie sie aus dieser ausweglosen Situation wieder heraus kommen sollte.
Dazu wurde sie auch noch von ihrem Liebsten beschuldigt, ihm fremdgegangen zu sein.
Aber wo steht sowas in dem Buch der Bücher, welches schon genauso auf eine Scheinwelt aufbaut, wie sie die heutige Gesellschaft lebt?
Ich höre jetzt mal besser auf, sonst komme ich noch total in den Philosophenwahn.
Aber respekt, Du schaffst es, mit ein paar Zeilen andere den ganzen Tag zu beschäftigen.
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Bist du wütend, zähle bis vier, bist du sehr wütend, fluche.
Mark Twain, Erzähler, 1835-1910
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- Zerberus
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Naja, heute wird keine unverheiratete Frau gleich als Hure abgestemmpelt und auch nicht, wenn sie ncith weis von wem das Kind ist. Wenn eine frau heut zu tage nciht weis von wem das Kind ist, die ist in meinen Augen etwas, naja, kommt darauf an unter welchen Umständen, dumm genug gewesen sich auf das ein zu lassen. Aber es gibt ja den medizinischen Vortschritt.
Wer weis wie es wirklich war, die Sache mit Maria. Ich denke, es ist eher so, das jemand eine gute Geschichte brauchte und dei einfach aufschrieb. Da ja vieles was nur erzählt wurde so verloren ging und es musste ein Wunder her. So hat man gleich eine gute Geschichte für die Kinder. Vieleicht hat ja Jesus Mutter gar nciht Maria gehiesen und es past nur, da ja später in den Erzählungen Maria Magdalena auftaucht.
Wenn ihr mir jetzt noch Folgen könnt.
Jesus Mutter wuste lediglich das ihr Kind etwas besonderes sein wird. So kann ich mir vorstellen, das es gut möglich ist. Zu dieser Zeit gab es viele Prediger und jesus hat sich als einer von denen hervorgehoben, die etwas besonderes waren. Was meint ihr, warum in der Bibel mind. 20 Jahre fehlen wo man ncihts von ihm erfährt?
Wer weis wie es wirklich war, die Sache mit Maria. Ich denke, es ist eher so, das jemand eine gute Geschichte brauchte und dei einfach aufschrieb. Da ja vieles was nur erzählt wurde so verloren ging und es musste ein Wunder her. So hat man gleich eine gute Geschichte für die Kinder. Vieleicht hat ja Jesus Mutter gar nciht Maria gehiesen und es past nur, da ja später in den Erzählungen Maria Magdalena auftaucht.
Wenn ihr mir jetzt noch Folgen könnt.
Jesus Mutter wuste lediglich das ihr Kind etwas besonderes sein wird. So kann ich mir vorstellen, das es gut möglich ist. Zu dieser Zeit gab es viele Prediger und jesus hat sich als einer von denen hervorgehoben, die etwas besonderes waren. Was meint ihr, warum in der Bibel mind. 20 Jahre fehlen wo man ncihts von ihm erfährt?
Lachen, hast du mir gesagt,
du musst lachen.
Komm mach die Augen zu und vergis die Welt....
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- Mystery
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Naja, wenn man Zerberus' Aussage auf damals bezieht (vielleicht hat er sie ja auch darauf bezogen), dann stimmts wieder.
Außerdem bricht auch heutzutage noch für viele Frauen eine Welt zusammen, wenn sie plötzlich erfahren, dass sie schwanger sind (aber das nicht wollten). Erst später denken sie dann über Möglichkeiten nach, die zu Glück gegeben sind.
Außerdem bricht auch heutzutage noch für viele Frauen eine Welt zusammen, wenn sie plötzlich erfahren, dass sie schwanger sind (aber das nicht wollten). Erst später denken sie dann über Möglichkeiten nach, die zu Glück gegeben sind.
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Mark Twain, Erzähler, 1835-1910
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Zerb hat schon recht - es gibt nach wie vor genügend Menschen, die das so negativ sehen. Doch meine Erfahrung lehrt - derjenige, der sich sehr über etwas aufregt was ihn eigentlich gar nichts angeht bzw. was ihn selbst nicht berührt, der hat zumeist selbst die meisten moralischen dunklen Stellen:-)) und solche Menschen findet man bevorzugt in religiös motivierten Kreisen.
-
Annarhi
Ich mag eigentlich religiöse Grundgedanken und die Symbolik, wenn viele Kirchen nich so nen schwülstigen Bockmist draus machen würden, dass einem beim Zuhören schon schwindlig wird, die Querverbindungen, Synonyme und umgangssprachliche, zeitgemässe Bedeutungen ins Gedächtnis gerufen werden. Mir gehts jedenfalls so und ich muss entweder loslachen, völlig albern und kanns nicht mehr ernstnehmen, was ich da höre oder zu lesen bekomme oder ich finds maßlos deprimierend. Deshalb geh ich auch (wenn ich meine Ruhe oder mir die Bauwerke angucken will) meistens alleine in menschenleere Kirchen.
Das Mariam damals unterstellt (und nicht Bewiesenes zu behaupten sind nicht nur Vorwürfe, sondern Unterstellungen), dass sie fremdgegangen ist schon ziemlich daneben, andrerseits von der Ratio her ist die Reaktion auch verständlich und vielleicht gings bei dem allen gar nicht um Maria oder Jesus, ob sie ne Hure mit nem verabscheuungswürdigen Balg ist, sondern um den Glauben von ihrem Mann.
Ist doch heutzutage noch genauso. Wer glaubt schon noch an nicht Bewiesnes und kaum Belegbares? Kaum jemand. Die meisten glauben nur, was sie sehen und fühlen, Wahrheit beginnt und endet bei ihren eigenen Wahrnehmungen, wovon sie überzeugt sind, was sie selber denken, meinen sich allenfalls noch im andren erkennen zu können (allerdings nur, wenn sich die andre Person erkenntlich zeigt :FG) Wenn nich, wär zappenduster oder ne wilde Achterbahnfahrt zwischen wünschen, hoffen und glauben, Ungewissheit, Unsicherheit, Zweifeln usw.
Ich hab nix gegen gläubige Menschen, im Gegenteil. Viele finden im Glauben an etwas Höheres als sie selber sind Halt, ich hab auch nix gegen Leute, die (nur) an sich selber glauben, von sich überzeugt sind.
Ich denk nur, mein Leben wäre ziemlich trist, wenn ich nichts mehr hätte, woran ich glauben, wovon ich träumen, was ich mir wünschen und erhoffen könnte. Unds geht denk ich vielen so.
Was mir nur total gegen den Strich geht ist, wenn ich annehmen soll, was andre sich für mich wünschen, wollen usw. oder wenn sich Männerlippen schürzen, mein Nein übergehen und mich küssen wollen und ich so ne Art Nähe als Nötigung und in Wirklichkeit absolut widerlich find. Das hab ich in real jetzt zwei Mal erlebt und ich hätt die Personen am liebsten ankotzen und wegtreten können.
In der Hinsicht vergleich ich mich manchmal mit dem Mariam Gedicht. Manche Leute sind einfach spirituelle und mentale Vergewaltiger, seelische Stümper und richten schon Schaden an, wenn sie noch nich mal mit einem Finger gezuckt und handgreiflich geworden sind.
Das Mariam damals unterstellt (und nicht Bewiesenes zu behaupten sind nicht nur Vorwürfe, sondern Unterstellungen), dass sie fremdgegangen ist schon ziemlich daneben, andrerseits von der Ratio her ist die Reaktion auch verständlich und vielleicht gings bei dem allen gar nicht um Maria oder Jesus, ob sie ne Hure mit nem verabscheuungswürdigen Balg ist, sondern um den Glauben von ihrem Mann.
Ist doch heutzutage noch genauso. Wer glaubt schon noch an nicht Bewiesnes und kaum Belegbares? Kaum jemand. Die meisten glauben nur, was sie sehen und fühlen, Wahrheit beginnt und endet bei ihren eigenen Wahrnehmungen, wovon sie überzeugt sind, was sie selber denken, meinen sich allenfalls noch im andren erkennen zu können (allerdings nur, wenn sich die andre Person erkenntlich zeigt :FG) Wenn nich, wär zappenduster oder ne wilde Achterbahnfahrt zwischen wünschen, hoffen und glauben, Ungewissheit, Unsicherheit, Zweifeln usw.
Ich hab nix gegen gläubige Menschen, im Gegenteil. Viele finden im Glauben an etwas Höheres als sie selber sind Halt, ich hab auch nix gegen Leute, die (nur) an sich selber glauben, von sich überzeugt sind.
Ich denk nur, mein Leben wäre ziemlich trist, wenn ich nichts mehr hätte, woran ich glauben, wovon ich träumen, was ich mir wünschen und erhoffen könnte. Unds geht denk ich vielen so.
Was mir nur total gegen den Strich geht ist, wenn ich annehmen soll, was andre sich für mich wünschen, wollen usw. oder wenn sich Männerlippen schürzen, mein Nein übergehen und mich küssen wollen und ich so ne Art Nähe als Nötigung und in Wirklichkeit absolut widerlich find. Das hab ich in real jetzt zwei Mal erlebt und ich hätt die Personen am liebsten ankotzen und wegtreten können.
In der Hinsicht vergleich ich mich manchmal mit dem Mariam Gedicht. Manche Leute sind einfach spirituelle und mentale Vergewaltiger, seelische Stümper und richten schon Schaden an, wenn sie noch nich mal mit einem Finger gezuckt und handgreiflich geworden sind.
- Zerberus
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derjenige, der sich sehr über etwas aufregt was ihn eigentlich gar nichts angeht bzw. was ihn selbst nicht berührt, der hat zumeist selbst die meisten moralischen dunklen Stellen:-)) und solche Menschen findet man bevorzugt in religiös motivierten Kreisen.
rrrrrrrrrichtig!!!
naja , wenigstens sind die zeiten vorbei wo alle verbrannt wurden ....
"Eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken."
- Mystery
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Leider hast Du da auch Recht, aber das ist, denke ich mal, auch nicht zu übersehen. Was man nicht berechnen kann, dass ist unmöglich, kann nicht war sein, oder man ignoriert es einfach.Ist doch heutzutage noch genauso. Wer glaubt schon noch an nicht Bewiesnes und kaum Belegbares? Kaum jemand. Die meisten glauben nur, was sie sehen und fühlen, Wahrheit beginnt und endet bei ihren eigenen Wahrnehmungen, wovon sie überzeugt sind, was sie selber denken, meinen sich allenfalls noch im andren erkennen zu können (allerdings nur, wenn sich die andre Person erkenntlich zeigt :FG)
Da fällt mir nämlich auch schon das beste Beispiel von allen ein: Wie ist das denn nun mit unseren Seelen? Wie kommen die in den Körper und wieso haben sie, normalerweise jedenfalls, eine eigene Meinung???
Wissenschaftler haben sich eine Zeitlang den Kopf zerbrochen, aber nun hört man nichts mehr von ihnen. Mann stellt einfach die Frage, unternimmt aber nicht wirklich etwas. Und warum? Weil man sich das Phänomen eben nicht erklären kann und das auch nicht berechnen kann. Man könnte notfalls die Charaktereigenschaften mit den Sternzeichen heraus finden, aber dann müssten sich viele auch eingestehen, dass was dran ist an der Theorie mit den Sternzeichen und wer glaubt schon ernsthaft daran, wenn er sich sein Horoskop in der Bild und anderen diversen Klatschzeitungen ansieht (wobei es auch seriöse Horoskope gibt, die auch zufällig fast immer richtig liegen)? Nicht viele jedenfalls...
Bist du wütend, zähle bis vier, bist du sehr wütend, fluche.
Mark Twain, Erzähler, 1835-1910
Mark Twain, Erzähler, 1835-1910


