Resonanzfeld

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Moderator: shadow

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shadow
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Resonanzfeld

Beitrag von shadow »

Um astral zu werden, muss der Geist in Resonanz versetzt werden. Diese Resonanz muss stark genug sein, dass der Geist in der Lage ist sich mit wenig Energieaufwand zeitweise vom materiellen Körper zu trennen. Der Körper hat also genau die richtige Form, um den Geist drin zu behalten. Man könnte es mit der Gravitation eines Planeten vergleichen, der uns davon abhält weg zu schweben.

Der Haken ist nun: Müssten wir nicht ständig die Körper wechseln, weil immer irgendjemand astral wird? Ich denke nein. Um im niederen Erdorbit ab einer Höhe von 700km verweilen zu können benötigt man eine Geschwindigkeit von mindestens 27.000 km/h, die gehalten werden muss, damit man um die Erde "fällt". Dennoch benötigt es ständig neue Schubkorrekturen, um nicht doch irgendwann wieder herunter zu fallen. Entsprechend wird wohl auch eine höhere Energie benötigt um "um den Körper herum zu fallen".

Wir verlassen also nie die Einflusssphäre des Körpers, aber rein hypothetisch sollte eine Fremdübernahme eines Körpers durchaus im Bereich des Möglichen sein. Das würde dazu führen, dass ein anderer Geist jemanden während einer Astralreise oder mit Hilfe von Resonanz aus seinem "Orbit" kickt oder dazu verdammt ist im Orbit zu bleiben. :chaos:
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Tyger
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Re: Resonanzfeld

Beitrag von Tyger »

An der Idee mit der Resonanz könnte etwas dran sein. Dass das Denken im Gleichschritt die Stabilität des menschlichen Geistes gefährdet, ist eigentlich bekannt.
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shadow
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Re: Resonanzfeld

Beitrag von shadow »

Ich hab das tatsächlich mit der Resonanz physikalisch gemeint. Ich weiß, dass man den Geist mit Akustik in Resonanz versetzen kann und eine Astralreise erzwingen kann. Natürlich spielen die Gedanken ebenfalls eine Rolle und wenn der Geist sich selbst in Schwingung bringt, kann er diese Resonanz vermutlich auch erzeugen.

Bitte jetzt aber nicht nach YouTube rennen und Binaural Beats anhören. Ich halte das Konzept die Hirnwellen eins zu eins zu übertragen für Bullshit. :ruhe:

Auch bringen Kopfhörer wenig: Taille und Brustkorb müssen in Resonanz versetzt werden. Deshalb haben vermutlich auch die Ägypter geglaubt, dass die Seele im Herzen liegt. Bei den paar Versuchsreihen, die ich gemacht hatte, hatte ich versucht die richtige Frequenz zu bestimmen - aber die Ergebnisse waren sehr dürftig mit Kopfhörern und nicht zu gebrauchen. Im Prinzip braucht man einen Raum, der als Klangschale dient um die genannten Bereiche des Körpers in Schwingung versetzt.
body-acoustic.png
Nach meiner Erfahrung liegt die Resonanz irgendwo zwischen 50-100 Hz. Auch nicht unbedingt gesund auf Dauer.
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gabor
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Re: Resonanzfeld

Beitrag von gabor »

shadow hat geschrieben: 15. Mai 2022 10:49 Um astral zu werden, muss der Geist in Resonanz versetzt werden. Diese Resonanz muss stark genug sein, dass der Geist in der Lage ist sich mit wenig Energieaufwand zeitweise vom materiellen Körper zu trennen. Der Körper hat also genau die richtige Form, um den Geist drin zu behalten. Man könnte es mit der Gravitation eines Planeten vergleichen, der uns davon abhält weg zu schweben.

Der Haken ist nun: Müssten wir nicht ständig die Körper wechseln, weil immer irgendjemand astral wird? Ich denke nein. Um im niederen Erdorbit ab einer Höhe von 700km verweilen zu können benötigt man eine Geschwindigkeit von mindestens 27.000 km/h, die gehalten werden muss, damit man um die Erde "fällt". Dennoch benötigt es ständig neue Schubkorrekturen, um nicht doch irgendwann wieder herunter zu fallen. Entsprechend wird wohl auch eine höhere Energie benötigt um "um den Körper herum zu fallen".

Wir verlassen also nie die Einflusssphäre des Körpers, aber rein hypothetisch sollte eine Fremdübernahme eines Körpers durchaus im Bereich des Möglichen sein. Das würde dazu führen, dass ein anderer Geist jemanden während einer Astralreise oder mit Hilfe von Resonanz aus seinem "Orbit" kickt oder dazu verdammt ist im Orbit zu bleiben. :chaos:
Resonanz....bitte mal die Begrifflichkeit ergurgeln.
Es bedarf eines Impulses von aussen. Klar kann man Gläser zersingen, aber von allein machen die das eben nicht.
Wie soll denn mein Geist von meinem Geist angestubst werden?
Frequenz(gemessen in Hertz....wahrscheinlich als Hommage an die Ägytpteneden) wäre da auch noch so ein Punkt......braucht man aber beim Zaubern nicht..... :lol:
Und natürlich kann ich einem Astralreisenden mit Schwung eine auf die Rübe hauen....entweder kickt ihn/sie/es das völlig raus=tod, oder verschafft ein Koma...
Das ist dann die Resonanz, die der Schlag auf den Schädel verursacht.
Immer bereit! :chaos:
Zuletzt geändert von gabor am 15. Mai 2022 12:04, insgesamt 1-mal geändert.
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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shadow
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Re: Resonanzfeld

Beitrag von shadow »

:handshake: whatever floats your boat. Weißt du, ich bin nicht hier um mir etwas über Linguistik sagen zu lassen. Also besser du bleibst beim Thema oder es gibt Hacktroll! :o

Edit: Zu deiner Aussage bzgl. Erzeugung von Resonanz. Der Einfluss von "Außen" ist ziemlich relativ, denn Menschen werden Astral einfach so. Manche auch aus eigener Kraft. Was ist "Außen" für den Geist? Der Körper ist ebenso "Außen", wenn man so will. Es geht darum den Geist zu bewegen, nicht den Körper. Der Geist kann aber den Körper bewegen und damit auch Resonanz erzeugen. :lala:
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gabor
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Re: Resonanzfeld

Beitrag von gabor »

Erstmal hab ich kein Boot, denn ich mag Wasser nicht.
Linguistik ist kein Problem, da der Begriff "Resonanz" doch recht eindeutig definiert ist.
Entschuldige bitte, wenn ich Dir da in die Parade gebrettert bin, aber mal ernsthaft......klar gibt es Resonanzfelder, aber es muss dann auch etwas geben, was die Schwingung erzeugt...jetzt passiert erstmal nix, AUSSER die Frequenz passt zu den im Feld befindlichen Gegenständen.....die fangen dann an auch zu schwingen. Gut, soweit der plöde Physikkram.
Du hättest also gern gleichschwingende Seelen, oder eher etwas, was deine Seele anstubst?
Da Du ja Schall ausschliest...wie soll das gehen?
Ich mein in allen Religionen werden ja Gesänge, Trommeln...............................genutzt für die gemeinsame Extase.
Und das nun nicht nur seit Erfindung der Kirche.
Immer bereit!
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shadow
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Re: Resonanzfeld

Beitrag von shadow »

Gab noch ein Edit. Hoffe, du hast es gesehen.

So wie ich das sehe, haben wir eine relativ ähnliche Sicht auf das Thema. Für dich scheint der Sinn dahinter noch nicht so klar zu sein. Religionen haben das Grundprinzip sicher gewusst und wissen es heute noch, aber sie hatten nicht unsere Mittel heutzutage und sind teilweise auch in ihrer eigenen Sichtweise verblendet für Neuerungen. Irgendwo muss doch mal Grundlagenforschung betrieben werden und ich denke hier ist ein guter Ansatz um das zu starten.
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Thefalus
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Re: Resonanzfeld

Beitrag von Thefalus »

"Wer gut berät, baut mit einer Hand;
Wer gute Ratschläge erteilt und mit gutem Beispiel
vorangeht, der baut mit beiden Händen;
Aber jene, mit ihren gutgemeinten Mahnungen und
ihren abschreckenden Beispielen, bauen mit einer
Hand und zerstören mit der anderen."
[Francis Bacon]

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Cosonanz für die Goetische und Henochische Magie
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So mancher Magier wäre wohl beraten den Begriff "Cosonanz" statt "Resonanz" zu verwenden, dann würde ihm vielleicht eher bewußt, daß er es bei den Dämonen und Engeln der Goetischen und Henochischen Magie mit intelligenten, lebendigen und fühlenden Wesen zu tun hat. Da schreiben manche Magier: "Alles was ich für Magie brauche, ist Resonanz und Fokus." Klingt für mich wie ein Schüler des asiatischen Kampfsportes, der vor seinem ersten Kumite nach einer Pistole verlangt.

In den Modellen der Resonanz steht ein Rufer in einem geschlossenen System und erzeugt ein Echo. Dieses Modell suggeriert eine Welt, in der es nur diesen Rufer als lebendiges und agierendes Wesen geben kann, alles andere sind bloße Reflektionsflächen, also Objekte, totes Inventar. Dies ist eines der Lieblingsmodelle der Esoterik und konsequenterweise wird Seele dort auch als Spiegel begriffen, das optische Äquivalent zum akustischen Echo. Initiationen der Esoterik führen daher i.a.R. zu der Erkennnis, daß - da es ja nur ein wirkliches Wesen geben kann, nämlich den "Rufer" - alles andere nur Illusion sei, nämlich ein verzerrtes Echo oder ein Spiegelkabinett des eigenen "Rufens", sprich Handelns. Logisch und konsequent weitergedacht führt das Weltbild der Resonanz zu einer vollen Eigenverantwortlichkeit jedes Menschen ("selbst schuld"), denn es gibt ja nur einen Impulsgeber, ihn selbst, fremde Einflüsse ignoriert das esoterische Modell der Resonanz fast vollständig.

Während das esoterische Weltverständnis dem Bilde eines Echos, also einer Resonanz, entspricht, haben insbesondere die schamanistischen Angänge der Magie einen anderen Angang gewählt. Der Impulsgeber begreift sich dort nicht als einzig existente Person und alles um ihn herum als pure Illusion, also Echo seines Seins, sondern er erfährt sich in einer lebendigen Interaktion mit ebenso lebendigen Wesen, meist Naturgeister wie Tiergeister, Pflanzendivas aber auch Götter und Ahnen. Er begreift sich auch nicht als alleinigen Impulsgeber, sondern ist sensibel und empfänglich für Eindrücke und Impulse, die auf ihn einwirken. Anstelle einer monotonen Ich-Reflektion ist das Ziel also ein gemeinsamer Tanz und ein gemeinsames Lied des Selbst. Dieser gemeinsam begangene Weg bedeutet statt dumpfem Echo einen starken Chor und statt ignoranter Resonanz eine offenherzige "Cosonanz". Das bedeutet aber auch die Seele nicht mehr zum Objekt der eigenen narzisstischen Neigungen zu degradieren, sondern vielmehr sich auf das Abenteuer der Entdeckung einer lebendigen Seele als eine durchaus fremde, intelligente, eigenständige und eventuell sogar erschreckende Lebensform einzulassen. Es bedeutet auch, sich von vielen althergebrachten und manchmal auch liebgewordenen Denkmustern zu verabschieden.

Der esoterische Angang erhebt das Ich zu einer bedeutenden Majestät, einem Gott (allerdings in einem ansonsten leeren Universum) während der magisch-schamanistische Angang das Ich nur als kleinen, eher unbedeutenden Teil eines ungleich viel mächtigeren und komplexeren Systems erlebt. Wenn ein Esoteriker zurückblickt, dann betreibt er gerne Reinkarnationsforschung und entdeckt, daß er in einem früheren Leben ein Pharaoh, ein König oder eine sonstige bedeutende und wichtige Persönlichkeit war. Wenn ein Schamane zurückblickt, dann entdeckt er seine Ahnen und die Atavismen, die sein Herz mit dem Pulsschlag des Universums auf ewig und in Liebe verbinden.

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Re: Resonanzfeld

Beitrag von shadow »

Ist Resonanz nicht immer auch Cosonanz? Wellen löschen sich aus oder steigern die Amplitude im Zusammenspiel mit anderen Rufern. Passt für mich :handshake:
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gabor
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Re: Resonanzfeld

Beitrag von gabor »

Neee, ist es nicht! Drum die unterschiedliche Wortgebung.
Aber das sind ja wieder nur linguistische Spielereien...... :lol:
@Thefalus: Bin ich da irgendwie gemeint, mit dem Poem vom Herrn Schinken?Und wenn ja...wo? :lol:
Immer bereit!
P.S.: Dissonanz hatten wir noch gar nicht...also gegenläufige Wellen, die einander aufheben....Ist das nicht der Weg zur perfekten Meditation?
Und etwas Klugscheisserei: Für COsonantz braucht es zwei Quellen. Drum CO.
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: Resonanzfeld

Beitrag von Thefalus »

Das Schinkenspeck-Zitat bezieht sich auf Resonanz-Kasper in der Magie. Voller Theorie und null Ahnung. Aber schonmal nen Buch schreiben.

Ne, du machst sowas nicht. Bei dir deute ich auch nix an, sondern immer voll auf die Zwölf. Ich mag klare Verhältnisse.

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Re: Resonanzfeld

Beitrag von gabor »

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