Wandler und Wertiere

Alles rund um Vampirismus und Lycanthropie

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adiutor equesus
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von adiutor equesus »

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:Spitzmäuse verfügen im Gegensatz zu Kolibris jedenfalls über Haare so wie der Mensch auch und so wie ich das verstanden habe gehts hier in erster Linie um Werwesen mit menschlichem einschlag.

Werspitzmäuse >:->
Wie weit sind denn Haare von Federn wech ? Im Aufbau, Material oder beim Stoffwechsel ?
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Cpt Bucky Saia
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von Cpt Bucky Saia »

Naja Federn resultierten nach allgemeiner auffassung der Wissenschaft aus den Schuppen der Dinosaurier und gingen wohl aus Stoffwechselabläufen hervor um ungesunde Stoffwechselprodukte auszuscheiden (Deswegen stinkt Vogelschiss nicht der von Säugern aber sehr wohl). Haare entwickelten sich bei den Säugern.
Also wenn du so fragst die Gemeinsamkeit endet irgendwann vor ca 65 Mio Jahren.
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gabor
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von gabor »

Der Bursche wäre noch gut in der Mischung.... :lol:
https://www.youtube.com/watch?v=wQH9YZRgRFY
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Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Cpt Bucky Saia
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von Cpt Bucky Saia »

Sorry das mit den Schuppen ist obsolet
https://de.wikipedia.org/wiki/Feder#Evo ... Vogelfeder
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gabor
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von gabor »

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:Naja Federn resultierten nach allgemeiner auffassung der Wissenschaft aus den Schuppen der Dinosaurier und gingen wohl aus Stoffwechselabläufen hervor um ungesunde Stoffwechselprodukte auszuscheiden (Deswegen stinkt Vogelschiss nicht der von Säugern aber sehr wohl). Haare entwickelten sich bei den Säugern.
Also wenn du so fragst die Gemeinsamkeit endet irgendwann vor ca 65 Mio Jahren.
Du hast ja keine Ahnung.......geh mal in Bodenhaltung Hühner fangen...... :lol:
Ausserdem ist das sehr individuel belegt.
Kuhdung stinkt für mein Empfinden nicht....jedenfalls der erwachsener gesunder Tiere.....Kälberscheisse dagegen ist die Pest!!!!! :lol:
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Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von adiutor equesus »

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:Naja Federn resultierten nach allgemeiner auffassung der Wissenschaft aus den Schuppen der Dinosaurier und gingen wohl aus Stoffwechselabläufen hervor um ungesunde Stoffwechselprodukte auszuscheiden (Deswegen stinkt Vogelschiss nicht der von Säugern aber sehr wohl). Haare entwickelten sich bei den Säugern.
Also wenn du so fragst die Gemeinsamkeit endet irgendwann vor ca 65 Mio Jahren.
Zumindest besteht beides hauptsächlich aus Keratin, sagt Wiki. Dann müsste das Zeug auch aus ähnlichen Zellen und Grundstoffen gebildet werden, womit der Stoffwechsel austauschbar wäre. Spitzmaus und Kolobri wären sich, in der Hinsicht, ähnlich genug.
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von adiutor equesus »

gabor hat geschrieben: Kuhdung stinkt für mein Empfinden nicht....jedenfalls der erwachsener gesunder Tiere.....Kälberscheisse dagegen ist die Pest!!!!! :lol:
Immer bereit!
Hab die Tage noch daran denken müssen. Wir haben damals auf´m Misthaufen gespielt, barfuß. Bis heute Null Allergien, keine Hautprobleme, ab und zu Schnupfen.
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Cpt Bucky Saia
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von Cpt Bucky Saia »

Ah da hab ich den Abschnitt doch noch gefunden
Josef H. Reichholf vertritt die Ansicht, dass es sich bei den Federn ursprünglich um ein Abfallprodukt des Stoffwechsels gehandelt habe – der Körper der Tiere hätte auf diese Weise überflüssige oder gar giftige schwefelhaltige Verbindungen ausgeschieden.
Bin mir nicht sicher ob das für Haare auch gilt.
Belegt ist diese Theorie meines wissens zwar nicht aber wohl mit die wahrscheinlichste.
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von adiutor equesus »

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:Ah da hab ich den Abschnitt doch noch gefunden
Josef H. Reichholf vertritt die Ansicht, dass es sich bei den Federn ursprünglich um ein Abfallprodukt des Stoffwechsels gehandelt habe – der Körper der Tiere hätte auf diese Weise überflüssige oder gar giftige schwefelhaltige Verbindungen ausgeschieden.
Bin mir nicht sicher ob das für Haare auch gilt.
Belegt ist diese Theorie meines wissens zwar nicht aber wohl mit die wahrscheinlichste.
In irgendeiner Dino-Doku wurde das auch mal angeschnitten. Aber wie auch immer, scheint gleich aufgebaut und wird sicher auch ähnlich gebildet, Haare und Federn. Ich bin einigermaßen sicher, dass Stoffwechsel, welcher Tiere auch immer, nur deshalb so langsam ablaufen, weil schließlich Nährstoffe und Energie begrenzt verfügbar sind. Sparsamkeit kann lebenswichtig sein. Aber wenn´s darauf nicht ankäme, ein Wer....irgendwas soviel verballern könnte, wie nötig, dann könnte man das Tempo sicher auch steigern.
So, eine Stunde Hohle Erde-Doku....brauch´n Nickerchen
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Tyger
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von Tyger »

Hier gibts einen schönen und ausführlichen Artikel über Werwölfe:
https://www.dailygrail.com/2016/10/the-werewolf/
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gabor
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von gabor »

Cpt Bucky Saia hat geschrieben:Ah da hab ich den Abschnitt doch noch gefunden
Josef H. Reichholf vertritt die Ansicht, dass es sich bei den Federn ursprünglich um ein Abfallprodukt des Stoffwechsels gehandelt habe – der Körper der Tiere hätte auf diese Weise überflüssige oder gar giftige schwefelhaltige Verbindungen ausgeschieden.
Bin mir nicht sicher ob das für Haare auch gilt.
Belegt ist diese Theorie meines wissens zwar nicht aber wohl mit die wahrscheinlichste.
Aha, dann sind Krallen,Klauen,Nägel wohl auch so Zeugs, was man besser ausgesch..sen hätte, wenn`s denn möglich gewesen wär?
Zähne und Knochen sind auch so dummes Zeug! Braucht keine Schnecke, und kein Krake.
Ach, Mist.....Schnecken haben Zähne, und Kraken Schnäbel.
Vorschlag zum Selbstversuch: Rasier Dir `ne Glatze, und geh vor die Tür....Kalt am Kopp?
Das ist halt der Fluch der Warmblüter....die müssen sich ihr ganz persönliches Kleinklima schaffen.
Gut, wenn da Mutti Natur auf die Idee gekommen ist, sich den Abfall an die Birne zu tackern....
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Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Tyger
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von Tyger »

Wusstet ihr schon, dass es nicht als Entschuldigung für eine rücksichtslose Fahrweise anerkannt wird, dass man nackt fährt und ein Kamel ist? Vor allem, wenn Letzteres für Außenstehende nicht erkennbar ist.
http://www.weirduniverse.net/blog/comme ... as_a_camel
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gabor
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von gabor »

:shock: :lol: :shock:
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Ruvaak
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von Ruvaak »

"Don't shift and Drive" würde ich da sagen....... oder einfach mal auf das Verfallsdatum vom Whiskey schauen........
Wolf Drache
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von Wolf Drache »

adiutor equesus hat geschrieben: 14. Sep 2019 16:28 ...
Erstmal ganz simpel in den Raum gestellt.
Wie müsste ein Organismus beschaffen sein, der sich relativ zügig phänotypisch transformiert ? Könnten Unmengen Muskeln so etwas bewerkstelligen ? Könnte organische Biochemie sogar Knochen zunächst aufweichen, dann verformen und wieder verfestigen ? Bestimmte, einzelne Stoffwechselprozesse können extrem schnell ablaufen. Metamorphosen im Tierreich sind dadurch schnell möglich. Sicher, eine Sekundenverwandlung ist wohl ohne Magie unvorstellbar, eine Tikki-Transformation ausgeschlossen, aber in Tagen oder vielleicht einigen Stunden ? Es wäre so eine Art Fantasy-Roman-Wissenschaft, aber könnte man eine Verwandlung pseudo-wissenschaftlich plausibel erklären ? Bislang muss ich dazu immer auch eine arkane Komponente bemühen. Ich würde gerne ohne eine solche auskommen.
Je komplexer die beiden Wesen sind, die sich ineinander umwandeln sollen, desto komplizierter ist es. Das größte mechanische Problem sind die die Knochen, die ja dem menschlichen bzw. Säugetierkörper die Stabilität geben. Sie sind aus recht hartem, sprödem und zudem unbelebten Material gemacht. Deshalb dauert es ja auch mehrere Wochen bis ein Knochenbruch heilt.
Also generelle Antwort: Beim menschlichen Körper ist das naturwissenschaftlich gesehen ausgeschlossen.
Der Tintenfisch ist ein ganz gutes Beispiel dafür, wie ein Körper beschaffen sein muss, der sich phänotypisch transformieren kann:
1) Keine versteifenden Elemente aus unbelebtem Material, also keine Knochen, Chitinpanzer oder so. Stabilität geht nur über Druck, wie bei Hüpfburgen.
2) Wenig Differenzierung im Gewebe, jede Zelle sollte also so ziemlich alles machen können.
3) Pluri- oder Totipotenz der Zellen, d.h. jede Zelle des Körpers sollte nicht nur schnell wachsen, sondern auch sich teilen und andere Zellarten bilden können. Ebenso schnell müssen überschüssige Zellen abgebaut werden können.
4) am besten kein zentrales Nervensystem sondern ein dezentrales Netzwerk, sonst bekommt man Probleme mit Nervenleitbahnen die bei der Verwandlung im Weg sind.

Also ich gehe davon aus, dass Verwandlung in der physikalischen Welt nicht möglich ist.
Aber es ist ein echt geiles Gefühl, als Drache mit 20m Spannweite über die Oberschwäbischen Ebenen zu gleiten, das kann ich Euch sagen!
Tu was Du willst, aber wisse was Du tust
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Tyger
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von Tyger »

Alternative Variante: Das Wesen existiert gleichzeitig in mehreren parallelen Welten in unterschiedlicher Gestalt und shiftet zwischen den Welten hin und her.
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Thefalus
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Re: Wandler und Wertiere

Beitrag von Thefalus »

Du musst dich nicht verwandeln. Sie sind Teil deiner Phylogenese. Beim Übergang von den Aminosäuren zu den Silikaten kann es etwas holprig werden, ist aber kein Problem. Spannend wird es erst jenseits der Ursuppe.

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