das erkennen von mustern als akt der schöpfung

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kona
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das erkennen von mustern als akt der schöpfung

Beitrag von kona »

guten tag miteinander : )

ich bin zur zeit sehr fasziniert vom phänomen form im raum. bin ja alles andere als eine naturwissenschaftlerin, und nähere mich dem thema halt so an, wie es mir am besten liegt. folgende sätze aus einer doku finde ich gerade sehr inspirierend:

"fraktale sind von natur aus chaotisch, voller lärm und ordnung. wenn unser geist muster erkennt oder definiert, konzentrieren wir uns darauf, als wäre es eine sache. um die muster in unseren köpfen zu behalten, müssen wir den rest des fraktals beiseite schieben. ein fraktal mit den sinnen zu verstehen bedeutet, seine bewegung einzuschränken.
alle energie des universums ist neutral, zeitlos, dimensionslos. unsere eigene kreativität und fähigkeit, muster zu erkennen ist die verbindung zwischen mikrokosmos und makroskosmos. die zeitlose welt der welle und die solide welt der dinge.
beobachtung ist ein akt der schöpfung durch grenzen, die in unserem denken verankert sind. wir erschaffen die illusion der solidität durch die kennzeichnung und bennenung von dingen."
aus: 2014 heilige geometrie der akasha, innere und äussere welten
https://www.youtube.com/watch?v=cI6LPTuqLe0
(mein zitat ist von minute 11-14)

mich fasziniert die idee, dass ich mit meiner vorstellung quasi in den chaotischen raum "reingreifen" und darin muster erkennend dinge in meinen "vordergrund" rücken kann. der "schöpferische akt" ist so nicht ein neu-schaffen, sondern ein eingrenzen. wow, ganz neue aussichten, für mich zumindest.

auch die kabbalistische vorstellung des schaffenden wortes erhält so noch eine tiefere dimension - ich spreche/klinge und wähle dadurch das muster, welches ich aus der "ursuppe" herausheben will. das gewählte muster der schallwellen, (auch nur innerlich) ausgesprochen, kann sich in der art des fraktals (also sich selbstähnlich vergrössernd, auch verkleinernd?) im raum ausbreiten. die nicht gewählten muster sind quasi unaktivierte möglichkeiten, schlummernd im chaos...

und, auch crazy als vorstellung find ich, dass ich gar nicht anders kann, als dauernd eizugrenzen/zu erschaffen, weil ich ohne grenzen ja wahnsinnig würde. schöpfungszwang zur eigenen geistigen gesundheit, sozusagen...
es geht also vernünftiger weise gar nicht darum, dass ich ordne, sondern nur wie.

...hmja, vielleicht hats ja noch andere hier, die das thema erfreuen mag : )

grüsse!

kona
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Tyger
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Re: das erkennen von mustern als akt der schöpfung

Beitrag von Tyger »

Wieso entdecke ich diesen interessanten Thread erst jetzt?!
Da habe ich doch auch gleich einen ganz aktuellen Beitrag dazu, die Harriss-Spirale, ein neues Muster, das jemand aus dem Goldenen Schnitt abgeleitet hat:
http://www.theguardian.com/science/alex ... iss-spiral
kona
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Re: das erkennen von mustern als akt der schöpfung

Beitrag von kona »

die ist schön, die harris-spirale : )

erstaunt mich eigentlich nicht, dass sie so "keltisch" wirkt, da der goldene schnitt so viel ich weiss häufig vorkommt in der natur und die kelten dies wohl noch völlig im blut hatten.
bin eh total spiral-fan zur zeit. habe letzthin mit der spiralform visualisieren geübt, und da gab es so einen moment, in dem das ding auf einmal voll die tiefendimension annahm - mega cool. bin natürlich grad ein wenig erschrocken, da ich nicht damit gerechnet hatte :har:

überhaupt macht es mir grad spass, mit geometrischen formen und körpern im (astral?)raum zu spielen, also um mich herum würfel, oktaeder etc aufzubauen. oder bewegte auch formen, z b eine sich umeinander drehende doppelhelix durch meinen körper (die bewegung der EIWAZrune in meiner wahrnehmung), oder so riesenhafte liegende achten, die langsam hin- und herbalnacieren, jonglieren (PEORD mag diese bewegung, nebst anderen).

die idee, dass raum eigentlich dadurch entsteht für meine wahrnehmung, dass ich punkte setze und (sich bewegende) verbindungen schaffe dazwischen, find ich nach wie vor superinspirierend.

...habe eine zeitlang damit meditiert, dass ich versuchte, den übergang zwischen geist und körper zu finden - zuerst hats da mich als wahrnehmende im inneren sternenraum, in welchem es keine punkte gibt (kanns nicht besser benennen); dann gibts eine recht grosse mir ziemlich unverständliche wooshy grauzone, und dann hats auf einmal fixe punkte, fingerspitzen und ellbogen etc...

das leben spinnt :lol:

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