Hey Leute, ich wollte bei euch gewisse Meditationsarten erfragen, um verschiedene Bereiche meines Lebens zu verbessern.
An Rituale und ähnlichem Traue ich mich nicht herann, da ich zu große Angst vor eventuellen Konsequenzen habe. (Ich kann Tote sehen, werde von Geistern andauernd genervt, ich bekomme "Stirb, STIIIRB!!!" in mein Köpfchen geflüssert etc, könnte ja alles passieren)
Außerdem halte ich mich für einen 15 Jährigen dummen kleinen Jungen, und bin daher umso vorsichtiger.
Von daher suche ich nach Meditationsarten, die folgende Aspekte verbessern.
1. Ich möchte mich besser auf Dinge konzentrieren können, ob nun schulisch, handwerklich, taktische computer- oder gemeinschaftsspiele wie schach
2. MEHR KLARHEIT IN MEINEM KOPF! Ich möchte in meinem Kopf einen klareren Gedankenfluss haben. Denn derzeit habe ich ständig einen überfluss an Gedanken, die mich ständig von meinen eigentlichen aufgaben ablenken und meine Konzentration sinken lassen.
3. Auflösung von Minderwertigkeitskomplexen, Freimachung von Vorurteilen, die ich gegen mich selbst richte. Damit möchte ich eine Enorme Stärkung Meines Selbstbewusstseins erreichen. (Ohne überheblich zu werden)
Ich würde mich freuen wenn ihr Techniken und Meditationsübungen zu dem Thema kennt. Wenn nicht, werde ich den komplizierten Weg gehen und versuchen eigene zu entwickeln.
LG Dexter
Meditationsarten für gewisse Zwecke
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Dexter1997
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Re: Meditationsarten für gewisse Zwecke
Sei gegrüßt!
Der "kompliziertere Weg" ist eigentlich der einzig vernünftige, wenn man an sich selbst arbeiten will. Nur wer eigene Übungen schafft, kann Übungen nachgehen, die wirklich absolut zu ihm passen. Für den Anfang aber darf man sich an Übungen anderer orientieren.
Je einfacher, desto besser; das ist wohl die Regel, die am Anfang am Wichtigsten ist. Ohne auf komplizierte Atemübungen etc. zurückzugreifen, setze dich aufrecht hin, die Beine gerade in einem 90°-Winkel zum Oberkörper und die Hände in den Schoß; und entspanne dich von Kopf bis Fuß langsam. Über Kopfhaut, Gesichtsmuskeln; Schultern über Bauchmuskeln hinunter bis in den kleinen Zeh. Diese Haltung nennt sich die Götterhaltung, inspiriert durch die Haltung, die ägyptische Priester bei ihren geistigen Übungen eingenommen haben sollen.
Der beste Weg, jetzt deine Gedanken zu beherrschen ist, auf dieselben zu achten. Es gibt eine Menge an Übungen zu dem Thema, von denen dir einige leichter fallen werden als andere. Hier einige Beispiele:
1. Verfolge den Lauf deiner Gedanken für einige Minuten und versuche dir zu merken was du denkst
Während am Anfang noch viele Gedanken auf dich einströmen, werden es nach einigen Wiederholungen der Übung immer weniger.
2. Versuche, einen Gedanken oder ein Bild längere Zeit aufrechtzuerhalten und lass dich von anderen aufkommenden Gedanken nicht davon abbringen.
3. Versuche, eine absolute Gedankenstille herbeizuführen, indem du streng alle aufkommenden Gedanken aus dem Kopf verdrängst. Dies kannst du auch mithilfe einer
Visualisierung tun, indem du dir eine Mauer aus Licht vorstellst, durch die du alle auftauchenden Bilder hinauswirfst.
4.Zur Auflösung von Minderwertigkeitskomplexen und Charakterentwicklung eignen sich teilweise Fantasiereisen, auch das bloße Lesen eines Romans kann dir dabei sehr
gut helfen. Wenn du dann doch tiefer in die magischen Bereiche der Persönlichkeitsveredelung eintauchen willst, empfehle ich dir als weitere Meditationsübung, zwei sogenannte Seelenspiegel zu erstellen. Das bedeutet, als einen sogenannten schwarzen Seelenspiegel meditierst du über dein Leben und notierst alle deine Fehler und Schwächen in so vielen Facetten, wie du kannst, und dasselbe machst du nachher mit deinen Stärken. Für den schwarzen sowie den weißen Seelenspiegel solltest du jeweils ca. eine bis zwei Wochen lang jeden Tag meditieren. Das verschafft dir ein gutes Bild von dir selbst, und indem du deine Schwächen erkennst, kannst du sie im Alltag ausmerzen, indem du dich ihrer ständig bewusst wirst.
Na gut, diese Übungen sollten für den (noch) Durchschnittsmenschen ausreichend sein, um sich in den von dir genannten Lebensbereichen gut zu entwickeln.
Alle Übungen müssen öfter wiederholt werden, um Resultate zu erzielen, und es kann sein, dass es nach einigen anfänglichen Resultaten eine Zeit lang so aussieht, als würdest du keine Fortschritte machen. Dann heißt es: Trotzdem die Übung weiter fortführen.
Viel Erfolg
Der "kompliziertere Weg" ist eigentlich der einzig vernünftige, wenn man an sich selbst arbeiten will. Nur wer eigene Übungen schafft, kann Übungen nachgehen, die wirklich absolut zu ihm passen. Für den Anfang aber darf man sich an Übungen anderer orientieren.
Je einfacher, desto besser; das ist wohl die Regel, die am Anfang am Wichtigsten ist. Ohne auf komplizierte Atemübungen etc. zurückzugreifen, setze dich aufrecht hin, die Beine gerade in einem 90°-Winkel zum Oberkörper und die Hände in den Schoß; und entspanne dich von Kopf bis Fuß langsam. Über Kopfhaut, Gesichtsmuskeln; Schultern über Bauchmuskeln hinunter bis in den kleinen Zeh. Diese Haltung nennt sich die Götterhaltung, inspiriert durch die Haltung, die ägyptische Priester bei ihren geistigen Übungen eingenommen haben sollen.
Der beste Weg, jetzt deine Gedanken zu beherrschen ist, auf dieselben zu achten. Es gibt eine Menge an Übungen zu dem Thema, von denen dir einige leichter fallen werden als andere. Hier einige Beispiele:
1. Verfolge den Lauf deiner Gedanken für einige Minuten und versuche dir zu merken was du denkst
Während am Anfang noch viele Gedanken auf dich einströmen, werden es nach einigen Wiederholungen der Übung immer weniger.
2. Versuche, einen Gedanken oder ein Bild längere Zeit aufrechtzuerhalten und lass dich von anderen aufkommenden Gedanken nicht davon abbringen.
3. Versuche, eine absolute Gedankenstille herbeizuführen, indem du streng alle aufkommenden Gedanken aus dem Kopf verdrängst. Dies kannst du auch mithilfe einer
Visualisierung tun, indem du dir eine Mauer aus Licht vorstellst, durch die du alle auftauchenden Bilder hinauswirfst.
4.Zur Auflösung von Minderwertigkeitskomplexen und Charakterentwicklung eignen sich teilweise Fantasiereisen, auch das bloße Lesen eines Romans kann dir dabei sehr
gut helfen. Wenn du dann doch tiefer in die magischen Bereiche der Persönlichkeitsveredelung eintauchen willst, empfehle ich dir als weitere Meditationsübung, zwei sogenannte Seelenspiegel zu erstellen. Das bedeutet, als einen sogenannten schwarzen Seelenspiegel meditierst du über dein Leben und notierst alle deine Fehler und Schwächen in so vielen Facetten, wie du kannst, und dasselbe machst du nachher mit deinen Stärken. Für den schwarzen sowie den weißen Seelenspiegel solltest du jeweils ca. eine bis zwei Wochen lang jeden Tag meditieren. Das verschafft dir ein gutes Bild von dir selbst, und indem du deine Schwächen erkennst, kannst du sie im Alltag ausmerzen, indem du dich ihrer ständig bewusst wirst.
Na gut, diese Übungen sollten für den (noch) Durchschnittsmenschen ausreichend sein, um sich in den von dir genannten Lebensbereichen gut zu entwickeln.
Alle Übungen müssen öfter wiederholt werden, um Resultate zu erzielen, und es kann sein, dass es nach einigen anfänglichen Resultaten eine Zeit lang so aussieht, als würdest du keine Fortschritte machen. Dann heißt es: Trotzdem die Übung weiter fortführen.
Viel Erfolg
"Wer hat den Teufel an die Wand gemalt?" - "Schatz, das ist ein Spiegel."
- Biergigant
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- Religionszugehörigkeit: Christ
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Re: Meditationsarten für gewisse Zwecke
1. Konzentriere dich auf deinen rechten Arm denn es ist dein bewusster Arm (Konzentration)Dexter1997 hat geschrieben: 1. Ich möchte mich besser auf Dinge konzentrieren können, ob nun schulisch, handwerklich, taktische computer- oder gemeinschaftsspiele wie schach
2. MEHR KLARHEIT IN MEINEM KOPF! Ich möchte in meinem Kopf einen klareren Gedankenfluss haben. Denn derzeit habe ich ständig einen überfluss an Gedanken, die mich ständig von meinen eigentlichen aufgaben ablenken und meine Konzentration sinken lassen.
3. Auflösung von Minderwertigkeitskomplexen, Freimachung von Vorurteilen, die ich gegen mich selbst richte. Damit möchte ich eine Enorme Stärkung Meines Selbstbewusstseins erreichen. (Ohne überheblich zu werden)
Ich würde mich freuen wenn ihr Techniken und Meditationsübungen zu dem Thema kennt. Wenn nicht, werde ich den komplizierten Weg gehen und versuchen eigene zu entwickeln.
LG Dexter
2. Dein Gehirn besteht aus sehr viel Wasser. Wasser ist im Fluss. Stelle dir einen Gedankenfluss vor. Aus deinem Kopf fliesst Wasser zur Erde.
3. Sei wahrhaftig. Nur dadurch bekommst du die benötigte Resonanz. Rede was du fühlst. Das ist die Mutprobe des LEbens der du dich stellen musst.
- Daimao_Koopa
- Moderator

- Beiträge: 2204
- Registriert: 8. Aug 2011 21:34
- Religionszugehörigkeit: Was soll ich damit
- Wohnort: Blickt man in einen Abgrund, blickt der Abgrund irgendwann zurück.
Re: Meditationsarten für gewisse Zwecke
@Dexter1997:
Zu 1.): Hier mal ganz schamlos etwas von mir: Techniken zur Steigerung der (allgemeinen) Konzentration
Zu 2.): Wirf mal einen Blick in unsere magischen FAQs und öffne den Link zu "Gedankenkontrolle".
Zu 3.): Das ist etwas schwieriger, aber dennoch möglich: Ego-Magie. Dummerweise gibt es dazu noch keinen Eintrag hier im Forum...
Ich werde dazu in Zukunft etwas schreiben, aber damit du für den Moment nicht ganz leer ausgehst, ein paar Fakten dazu:
Ego-Magie ist eine traditionelle Unterart von Caroll'scher Chaosmagie. Sie dient dazu, den eigenen Willen über aetherische Umwege
durch zu setzen und - infolge der kommenden Erfolge/Erfüllung des Willens - das Selbstbewusstsein zu stärken. Ego-Magie an sich, ist
mMn nur für kurzweilige Erfolge von Nutzen (langfristige Befriedigung findet man durch das Durchsetzen des eigenen Willens ohnehin
nie - warum auch, denn Wille ist Bewegung und kennt daher kein Ziel, also auch keine Zufriedenheit). Zur Stärkung des Selbstbewusst-
seins dient sie aber dennoch hervorragend...!
Ich persönlich würde die Ego-Magie in "Metall-Magie" umdeuten, da das Bearbeiten von Metallen (und die Transmutation von Metallen in
der Alchemie, die ich zur Metall-Magie zählen würde) ein Akt des reinsten Willens ist. Der Wille formt die Materie und die Materie formt
im Gegenzug den Charakter (Selbstbewusstsein), welcher wiederum neuen Willen formt. Gewisse Metalle stehen zudem für grundlegende,
menschliche Charakterzüge und lassen sich durch Metall-Magie verfeinern, bzw. umwandeln.
Demnach sind Prozesse, die Metall-Magie verwenden, u.a. die Herstellung von Astralwaffen, nicht metaphysische Philosophie, und generell
solche Prozesse, die alchemistische Verfahren anwenden. So viel vorerst dazu.
Zu 1.): Hier mal ganz schamlos etwas von mir: Techniken zur Steigerung der (allgemeinen) Konzentration
Zu 2.): Wirf mal einen Blick in unsere magischen FAQs und öffne den Link zu "Gedankenkontrolle".
Zu 3.): Das ist etwas schwieriger, aber dennoch möglich: Ego-Magie. Dummerweise gibt es dazu noch keinen Eintrag hier im Forum...
Ich werde dazu in Zukunft etwas schreiben, aber damit du für den Moment nicht ganz leer ausgehst, ein paar Fakten dazu:
Ego-Magie ist eine traditionelle Unterart von Caroll'scher Chaosmagie. Sie dient dazu, den eigenen Willen über aetherische Umwege
durch zu setzen und - infolge der kommenden Erfolge/Erfüllung des Willens - das Selbstbewusstsein zu stärken. Ego-Magie an sich, ist
mMn nur für kurzweilige Erfolge von Nutzen (langfristige Befriedigung findet man durch das Durchsetzen des eigenen Willens ohnehin
nie - warum auch, denn Wille ist Bewegung und kennt daher kein Ziel, also auch keine Zufriedenheit). Zur Stärkung des Selbstbewusst-
seins dient sie aber dennoch hervorragend...!
Ich persönlich würde die Ego-Magie in "Metall-Magie" umdeuten, da das Bearbeiten von Metallen (und die Transmutation von Metallen in
der Alchemie, die ich zur Metall-Magie zählen würde) ein Akt des reinsten Willens ist. Der Wille formt die Materie und die Materie formt
im Gegenzug den Charakter (Selbstbewusstsein), welcher wiederum neuen Willen formt. Gewisse Metalle stehen zudem für grundlegende,
menschliche Charakterzüge und lassen sich durch Metall-Magie verfeinern, bzw. umwandeln.
Demnach sind Prozesse, die Metall-Magie verwenden, u.a. die Herstellung von Astralwaffen, nicht metaphysische Philosophie, und generell
solche Prozesse, die alchemistische Verfahren anwenden. So viel vorerst dazu.


