Hallo ihr Lieben,
Heute möchte ich ein paar Gedanken meinerseits hier zu Papier bringen im Bezug zur Persönlichkeitsarbeit und der Auseinandersetzung mit sich selbst.
Beides gehört ja für viele Leute als fester Bestandteil zur Magie dazu, doch auch in der Psycho- und Philosophie sind sie anzutreffen.
Im Alltag habe ich die Menschen nun etwas beobachtet und sie im Bezug auf die oben genannten Punkte analysiert.
Mein Fazit: Bei einigen Leuten, und das müssen nicht einmal Kinder sein, ist nicht einmal der für mich erste Schritt, die "Selbstreflexion" vorhanden. Bei vielen Leuten trifft man immerhin auch auf diese erste Stufe.
Doch für mich ist Persönlichkeitsarbeit und Auseinandersetzung mit sich selbst noch viel mehr als das Reflektieren einer Handlung.
Wenn ich ein kleines Beispiel geben darf:
Ich bin einmal vor etwas weggelaufen.
Jahre Später reflektiere ich dieses Ereignis und frage mich: Warum habe ich so gehandelt? So, das war die Selbstreflexion. Die Beantwortung der Frage lautet wohl eventuell: "Weil ich feige war". Doch man kann noch weiter gehen.
Als nächstes kann man diese Eigenschaft, dieses Attribut, diesen Grund, der einen dazu veranlasst hat, für sich selbst ergründen, in diesem Fall die Feigheit. Man kann ihr Wesen ergründen, ihre Bedeutung, welche sie für einen selbst hat. Das ist wichtig für den nächsten Schritt.
Das nächste Warum. 2Warum war ich feige?" Wieder das gleiche Prinzip.
Doch auf diese Art und Weise kann man tiefer graben als mit einer einzigen oberflächlichen Reflexion. Doch sehr weit verbreitet kommt es mir irgendwie nicht vor. Oder habe ich eine falsche Betrachtungsweise?
Dies waren nur ein paar Gedanken meinerseits zu diesem Thema. Was denkt ihr dazu?
Arbeit mit sich selbst
Moderator: gabor
- khezef
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little_light89
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- Wohnort: streben nach Weisheit ist nicht genug, lebe sie.
Re: Arbeit mit sich selbst
Die Auseinandersetzung mit Taten, Emotionen und Ereignissen, in meinem Leben, gehört für mich zum Alltag.
Diese Selbstreflexion ist wichtig um im Einklang mit sich selbst zu leben, doch ist sie auch ein Lernprozess.
Ich führe deinen Gedankengang mal etwas weiter und nehme dein Beispiel als ein Negativereignis.
Wenn ich mich frage, "Warum war ich so feige?" ,dann führt das unweigerlich dazu einer Angst zu begegnen, diese hat einen Ursprung, der wiederum ein anderes Ereignis war mit dem ich mich dann auseinandersetzen muss.
In anderen Beispielen gehen diese Gedankengänge dann noch wesentlich weiter, selbst wenn man zunächst annimmt den Ursprung bereits erkannt zu haben.
Es kommt also oft zu einer regelrechten Abwärtsspirale, aus negativ eingestuften Emotionen. Die Reaktion der meisten Menschen darauf erfolgt bevor sie überhaupt die erste Emotion überdacht haben, sie verdrängen einfach.
Vorallem bei negativen und intensiven Ereignissen geschieht dies. Aus Sicht derer die es tun, ist es nur Eigenschutz, jedoch kann es dazu führen auch positive Ereignisse schnell zu verdrängen und führt dann zu Gleichgültigkeit oder aber auch Depression, oder beidem.
Solchen Menschen, die scheinbar teilnahmslos durchs Leben gehen, begegne auch ich immer öfter, in mal mehr mal weniger ausgeprägtem Stadium.
Mein Fazit:
Selbsterkenntnis ist nun mal wirklich der erste Schritt zur Besserung, doch um ein wirklich ausgeglichenes Leben zu führen muss man auch den Weg weitergehen.
Strahlende Grüße
Little_Light

Diese Selbstreflexion ist wichtig um im Einklang mit sich selbst zu leben, doch ist sie auch ein Lernprozess.
Ich führe deinen Gedankengang mal etwas weiter und nehme dein Beispiel als ein Negativereignis.
Wenn ich mich frage, "Warum war ich so feige?" ,dann führt das unweigerlich dazu einer Angst zu begegnen, diese hat einen Ursprung, der wiederum ein anderes Ereignis war mit dem ich mich dann auseinandersetzen muss.
In anderen Beispielen gehen diese Gedankengänge dann noch wesentlich weiter, selbst wenn man zunächst annimmt den Ursprung bereits erkannt zu haben.
Es kommt also oft zu einer regelrechten Abwärtsspirale, aus negativ eingestuften Emotionen. Die Reaktion der meisten Menschen darauf erfolgt bevor sie überhaupt die erste Emotion überdacht haben, sie verdrängen einfach.
Vorallem bei negativen und intensiven Ereignissen geschieht dies. Aus Sicht derer die es tun, ist es nur Eigenschutz, jedoch kann es dazu führen auch positive Ereignisse schnell zu verdrängen und führt dann zu Gleichgültigkeit oder aber auch Depression, oder beidem.
Solchen Menschen, die scheinbar teilnahmslos durchs Leben gehen, begegne auch ich immer öfter, in mal mehr mal weniger ausgeprägtem Stadium.
Mein Fazit:
Selbsterkenntnis ist nun mal wirklich der erste Schritt zur Besserung, doch um ein wirklich ausgeglichenes Leben zu führen muss man auch den Weg weitergehen.
Strahlende Grüße
Little_Light
- gabor
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Re: Arbeit mit sich selbst
Was hat das denn mit"Arbeit" zu tun????
Wer anders agiert ist doch schon tot!
Immer bereit!
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Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
