Emotionen und Gefühle
Moderator: gabor
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casanova
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Emotionen und Gefühle
Jeder Mensch hat Emotionen, und wir sind alle unseren Gefühlszuständen mehr oder weniger ausgeliefert. Aber was ist das überhaupt ein Gefühl?
Es ist ein erst in Ansätzen erforschtes Phänomen des menschlichen Innenlebens. Ein kurzes Zusammentreffen, eine nette Geste, ein scheuer Blick, eine flüchtige Berührung und plötzlich kriegt man eine spezielle Person tagelang nicht mehr aus dem Kopf.
Schon mal verliebt gewesen?
Schon mal Kummer gehabt, der sich einfach nicht abschalten ließ?
Schon mal von Neid zerfressen worden?
Wer nicht?
Gefühle sind in unserem Leben allgegenwärtig. Nur im Tiefschlaf oder bei tiefer Bewußtlosigkeit fühlen wir möglicherweise nichts, ansonsten fühlen wir immer irgendwas, fühlen uns immer irgendwie, unser Verhalten steht immer in Relation zu einem oder mehreren Gefühlen.
Die menschlichen Gefühlszustände sind ein Ergebnis der Evolution. Aus simplen Reiz-Reaktions-Verhaltensmustern primitiver Lebensformen haben sich über die Jahrmillionen hochnuancierte, extrem komplexe psycho-physische Systeme entwickelt, die absolut essentiell sind für die Beurteilung der uns umgebenden Welt und die Reaktion auf die Interaktion mit ihr.
Aber wirklich erforscht sind unsere Emotionen nicht. Ganz im Gegenteil. Aristoteles, Descartes, Spinoza, Darwin und Freud haben sich mit ihnen befaßt, aber man sucht bis heute vergebens nach klaren Antworten, wenn man man sich wie z. B. Verliebtheit von der Wissenschaft erklären lassen will.
Was ist ein Gefühl?
Die Frage läßt sich offenbar nicht mit wenigen klaren Worten beantworten.
Weil Gefühle ein extrem vielschichtiges Zusammenspiel aus äußeren Reizen, Wahrnehmung, Informatiosverarbeitung und biochemischen Vorgängen im Körper sind.
Und weil sie am Ende aller Erklärungen und Definitionen jener dutzenden Forschungsfelder, die sich mit Emotionen im weitesten Sinn befassen, immer noch von der mysieriösen Faszination des Unerklärbaren umrankt werden.
Würde jemand ernstlich bestreiten, daß Liebe etwas Magisches ist? Trotzdem versuchen wir eine Entzauberung. Essen ist z.B. kein Gefühl, sondern eine Tätigkeit. Hunger dagegen ist ein Gefühl, aber keine Emotion. Ekel beim Anblick eines von Maden zerfressenen Stücks Fleisch dagegen ist. Eine Emotion. Wenn sich ein Mensch zur Goldfliegenmaden-Therapie entschließt, weil er unter einer Wunde leidet, die nicht verheilen will, werden ihm in diese Wunde Maden eingestzt, die das abgestorbene Gewebe und die Krankheitserreger auffressen. Er überwindet aus Besorgnis über seine Krankheit mit Hilfe von Vernunft und Logik seinen Ekel und kommt so in den Genuß einer Mischung von Faszination und Verstörtheit, wenn er spürt, wie Maden in seinem Fleisch herumkriechen. Dafür muß er keine Angst mehr haben, denn die Maden werden ihn heilen. Was noch?
Es gibt zahlreiche unterschiedliche Modelle, die uns näherbringen möchten, welche Gefühle im menschlichen System existieren.
Ein allgemein gültiges Modell gibt es nicht. Sehr häufig zitiert und verwendet wird allerdings jenes des Amerikaners Robert Plutchik, der sich ab 1958 der Entwicklung einer "evolutions-psychologischen Emotionstheorie" widmete, welche er in Folge immer wieder anpasste und veränderte.
Plutchiks Gefühlsbarometer verdeutlicht sehr schön, wie er versucht, die Bandbreite der menschlichen Emotionen zu einer Einheit zu verbinden. Es ist eine recht schlüssige Systematik:
Ekstase, Frude, Gelssenheit|Liebe|Anbetung, Vertrauen, Akzeptanz| Unterordnung| Panik, Angst, Besorgnis|Ehrfurcht|Verwunderung, Überraschung, Verstörtheit|Mißbilligung|Kummer, Traurigkeit, Schwermütigkeit|Reue|Abscheu, Ekel, Langeweile|Verachtung|Wut, Ärger, Verdruß|Agressivität|Wachsamkeit, Antizipation, Interesse|Optimismus|.
Hier schließt sich der Kreis der Gefühlsbarometers und es geht wieder weiter mit Extase, Freude, Gelassenheit.
Aber schön beschrieben ist noch lange nicht erklärt. Plutchik sagt uns nicht, wie die von ihm systematisch erfaßten Zustände entstehen, was sie verursacht, wie. Sie funktionieren. Vielleicht hilft ein Beispiel weiter.
Nehmen wir das Erblicken eines Skorpions mit hochgestrecktem Stachel in Angriffsposition und gehen wir davon aus, daß es bei uns Panik und Abscheu auslöst. Was passiert in diesem Fall?
Das Bild des Skorpions fällt in unsere Augen, auf die mit Nervenzellen übersäte Netzhaut. Jeder Lichtstrahl, der dabei auf eine Nervenzelle trifft, wiekt als elektrosensorischer Impuls.
Die Nervenzelle wird also elektrisiert, und dieser elektrische Impuls wird über die Nervenstränge ins Gehirn weiter geleitet.
Alle weiteren Vorgänge im Körper erfolgen, weil dieser elektrische Strom auf ganz spezifische Weise auf diverse Hirnregionen und -zentren sowie andere Organe verteilt wird und dort unterschiedlichste Aktivitäten anregt. Daran sind vor allem die entwicklungsgeschichtlichen älteren Teile unseresHirns beteiligt.
Diese verursachen eine instinktive Sofortreaktion auf den Skorpion:
Über das Zwischenhirn, unter Beteiligung des limbischen Systems und der Mandelkerne, gelangt der Strom in die Nebennieren, die einen Schuß des vom Nebennierenmark produzierten Adrenalins und Noradrenalins ausstoßen.
Der Effekt: Wir schrecken instinktiv zurück vor dem Skorpion.
Das Bewußtsein hinkt aber dieser Reaktion hinterher.
Zwar ist das Zwischenhirn extrem dicht vernetzt mit der Großhirnrinde, wo wir logisch Informationen verarbeiten, interpretieren und reflektieren. Aber das limbische System, das für Emotionen zuständig ist, reagiert deutlich schneller und präziser.
Wir haben uns also nicht bewußt dazu entschieden, Abscheu und Panik zu empfinden, und schon gar nicht haben wir entschieden, mehr Adrenalin auszustoßen. Das macht der Organnismus autonom.
Damit Gefühle entstehen können, braucht es Elektrizität, die über Nerven läuft und körpereigene Stoffe, Hormone, wie Adrenalin. Dieses Hormon besitzt auch die Eigenschaft eines Neurotransmitters.
Neurotransmitter stellen temporäre Verbindungsbrücken zwischen Nervenzellen im Gehirn für den Stromfluß her. Wie sich das anfühlt, wenn elektrischer Strom über zu viele Adrenalinbrücken durchs Gehirn schießt, weiß jeder Mensch, der sich scho einmal in einer Gefahrensituatin befunden hat. Andere Neurotransmitter sind: Melatonin, das für Müdigkeit und Schlaf verantwortlich ist. Dann die Glückshormone Dopamin und Serotonin. Sie werden auch körpwreigene Drogen genannt und haben eine Schlüsselfunktion in der menschlichen Gefühlswelt.
Die Tatsache, daß Gefühle noch so weitgehend unerforscht sind, gibt jedenfalls Anlaß zur Vorsicht. Genau so, wie es wichtig ist, sich nicht völlig gefühlsgesteuert durchs Leben treiben zu lassen, darf man Gefühle auch nicht nit Gewalt unterdrücken. Denn das macht erwiesenermaßen krank. Immerhin ist unsere Fähigkeit, intuitiv zu reagieren und unserem Gefühl zu folgen, unvergleichlich älter als unsere Fähigkeit, logisch zu denken.
Es ist ein erst in Ansätzen erforschtes Phänomen des menschlichen Innenlebens. Ein kurzes Zusammentreffen, eine nette Geste, ein scheuer Blick, eine flüchtige Berührung und plötzlich kriegt man eine spezielle Person tagelang nicht mehr aus dem Kopf.
Schon mal verliebt gewesen?
Schon mal Kummer gehabt, der sich einfach nicht abschalten ließ?
Schon mal von Neid zerfressen worden?
Wer nicht?
Gefühle sind in unserem Leben allgegenwärtig. Nur im Tiefschlaf oder bei tiefer Bewußtlosigkeit fühlen wir möglicherweise nichts, ansonsten fühlen wir immer irgendwas, fühlen uns immer irgendwie, unser Verhalten steht immer in Relation zu einem oder mehreren Gefühlen.
Die menschlichen Gefühlszustände sind ein Ergebnis der Evolution. Aus simplen Reiz-Reaktions-Verhaltensmustern primitiver Lebensformen haben sich über die Jahrmillionen hochnuancierte, extrem komplexe psycho-physische Systeme entwickelt, die absolut essentiell sind für die Beurteilung der uns umgebenden Welt und die Reaktion auf die Interaktion mit ihr.
Aber wirklich erforscht sind unsere Emotionen nicht. Ganz im Gegenteil. Aristoteles, Descartes, Spinoza, Darwin und Freud haben sich mit ihnen befaßt, aber man sucht bis heute vergebens nach klaren Antworten, wenn man man sich wie z. B. Verliebtheit von der Wissenschaft erklären lassen will.
Was ist ein Gefühl?
Die Frage läßt sich offenbar nicht mit wenigen klaren Worten beantworten.
Weil Gefühle ein extrem vielschichtiges Zusammenspiel aus äußeren Reizen, Wahrnehmung, Informatiosverarbeitung und biochemischen Vorgängen im Körper sind.
Und weil sie am Ende aller Erklärungen und Definitionen jener dutzenden Forschungsfelder, die sich mit Emotionen im weitesten Sinn befassen, immer noch von der mysieriösen Faszination des Unerklärbaren umrankt werden.
Würde jemand ernstlich bestreiten, daß Liebe etwas Magisches ist? Trotzdem versuchen wir eine Entzauberung. Essen ist z.B. kein Gefühl, sondern eine Tätigkeit. Hunger dagegen ist ein Gefühl, aber keine Emotion. Ekel beim Anblick eines von Maden zerfressenen Stücks Fleisch dagegen ist. Eine Emotion. Wenn sich ein Mensch zur Goldfliegenmaden-Therapie entschließt, weil er unter einer Wunde leidet, die nicht verheilen will, werden ihm in diese Wunde Maden eingestzt, die das abgestorbene Gewebe und die Krankheitserreger auffressen. Er überwindet aus Besorgnis über seine Krankheit mit Hilfe von Vernunft und Logik seinen Ekel und kommt so in den Genuß einer Mischung von Faszination und Verstörtheit, wenn er spürt, wie Maden in seinem Fleisch herumkriechen. Dafür muß er keine Angst mehr haben, denn die Maden werden ihn heilen. Was noch?
Es gibt zahlreiche unterschiedliche Modelle, die uns näherbringen möchten, welche Gefühle im menschlichen System existieren.
Ein allgemein gültiges Modell gibt es nicht. Sehr häufig zitiert und verwendet wird allerdings jenes des Amerikaners Robert Plutchik, der sich ab 1958 der Entwicklung einer "evolutions-psychologischen Emotionstheorie" widmete, welche er in Folge immer wieder anpasste und veränderte.
Plutchiks Gefühlsbarometer verdeutlicht sehr schön, wie er versucht, die Bandbreite der menschlichen Emotionen zu einer Einheit zu verbinden. Es ist eine recht schlüssige Systematik:
Ekstase, Frude, Gelssenheit|Liebe|Anbetung, Vertrauen, Akzeptanz| Unterordnung| Panik, Angst, Besorgnis|Ehrfurcht|Verwunderung, Überraschung, Verstörtheit|Mißbilligung|Kummer, Traurigkeit, Schwermütigkeit|Reue|Abscheu, Ekel, Langeweile|Verachtung|Wut, Ärger, Verdruß|Agressivität|Wachsamkeit, Antizipation, Interesse|Optimismus|.
Hier schließt sich der Kreis der Gefühlsbarometers und es geht wieder weiter mit Extase, Freude, Gelassenheit.
Aber schön beschrieben ist noch lange nicht erklärt. Plutchik sagt uns nicht, wie die von ihm systematisch erfaßten Zustände entstehen, was sie verursacht, wie. Sie funktionieren. Vielleicht hilft ein Beispiel weiter.
Nehmen wir das Erblicken eines Skorpions mit hochgestrecktem Stachel in Angriffsposition und gehen wir davon aus, daß es bei uns Panik und Abscheu auslöst. Was passiert in diesem Fall?
Das Bild des Skorpions fällt in unsere Augen, auf die mit Nervenzellen übersäte Netzhaut. Jeder Lichtstrahl, der dabei auf eine Nervenzelle trifft, wiekt als elektrosensorischer Impuls.
Die Nervenzelle wird also elektrisiert, und dieser elektrische Impuls wird über die Nervenstränge ins Gehirn weiter geleitet.
Alle weiteren Vorgänge im Körper erfolgen, weil dieser elektrische Strom auf ganz spezifische Weise auf diverse Hirnregionen und -zentren sowie andere Organe verteilt wird und dort unterschiedlichste Aktivitäten anregt. Daran sind vor allem die entwicklungsgeschichtlichen älteren Teile unseresHirns beteiligt.
Diese verursachen eine instinktive Sofortreaktion auf den Skorpion:
Über das Zwischenhirn, unter Beteiligung des limbischen Systems und der Mandelkerne, gelangt der Strom in die Nebennieren, die einen Schuß des vom Nebennierenmark produzierten Adrenalins und Noradrenalins ausstoßen.
Der Effekt: Wir schrecken instinktiv zurück vor dem Skorpion.
Das Bewußtsein hinkt aber dieser Reaktion hinterher.
Zwar ist das Zwischenhirn extrem dicht vernetzt mit der Großhirnrinde, wo wir logisch Informationen verarbeiten, interpretieren und reflektieren. Aber das limbische System, das für Emotionen zuständig ist, reagiert deutlich schneller und präziser.
Wir haben uns also nicht bewußt dazu entschieden, Abscheu und Panik zu empfinden, und schon gar nicht haben wir entschieden, mehr Adrenalin auszustoßen. Das macht der Organnismus autonom.
Damit Gefühle entstehen können, braucht es Elektrizität, die über Nerven läuft und körpereigene Stoffe, Hormone, wie Adrenalin. Dieses Hormon besitzt auch die Eigenschaft eines Neurotransmitters.
Neurotransmitter stellen temporäre Verbindungsbrücken zwischen Nervenzellen im Gehirn für den Stromfluß her. Wie sich das anfühlt, wenn elektrischer Strom über zu viele Adrenalinbrücken durchs Gehirn schießt, weiß jeder Mensch, der sich scho einmal in einer Gefahrensituatin befunden hat. Andere Neurotransmitter sind: Melatonin, das für Müdigkeit und Schlaf verantwortlich ist. Dann die Glückshormone Dopamin und Serotonin. Sie werden auch körpwreigene Drogen genannt und haben eine Schlüsselfunktion in der menschlichen Gefühlswelt.
Die Tatsache, daß Gefühle noch so weitgehend unerforscht sind, gibt jedenfalls Anlaß zur Vorsicht. Genau so, wie es wichtig ist, sich nicht völlig gefühlsgesteuert durchs Leben treiben zu lassen, darf man Gefühle auch nicht nit Gewalt unterdrücken. Denn das macht erwiesenermaßen krank. Immerhin ist unsere Fähigkeit, intuitiv zu reagieren und unserem Gefühl zu folgen, unvergleichlich älter als unsere Fähigkeit, logisch zu denken.
- gabor
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Re: Emotionen und Gefühle
Ja,die Gefühle!
Ich hab das Gefühl,das Du den geneigten Leser quälen willst!Hau doch ab und zu mal auf"Enter",dann strengt das nicht so an!
Die Sache mit dem Skorpion...naja,wenn der so blöd ist,hab ich einen Angriffspunkt....
Und Ekel ist eine anerzogene Sache....also kann man Gefühle ja züchten,oder?
Freundschaft!
Ich hab das Gefühl,das Du den geneigten Leser quälen willst!Hau doch ab und zu mal auf"Enter",dann strengt das nicht so an!
Die Sache mit dem Skorpion...naja,wenn der so blöd ist,hab ich einen Angriffspunkt....
Und Ekel ist eine anerzogene Sache....also kann man Gefühle ja züchten,oder?
Freundschaft!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
-
Clown
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Re: Emotionen und Gefühle
An Gefühlen kann man arbeiten. Gefühle sind für mich eine chemische Reaktion im Körper.
Diese Elektrizität die du erwähnst dient in meinen Augen generell für die Wärme, trägt natürlich zu einem Teil der Gefühle bei. Deswegen trägt eine Wunde Wärme in sich, da mehrere elektrische Befehle durch den Körper blitzen.. Gefühle kann man entwickeln. Ist ein Zusammenspiel zu vieler Dinge, als dass man Sie gescheit erfassen könnte. Gefühle sind eher ein Cocktail, eine Mischung aus mehreren Zutaten. Die Reaktionen auf diesen Cocktail können verschieden ausfallen, je nach Erziehung, Erfahrung, Weltanschauung oder was man sich angelernt hat.
Diese Elektrizität die du erwähnst dient in meinen Augen generell für die Wärme, trägt natürlich zu einem Teil der Gefühle bei. Deswegen trägt eine Wunde Wärme in sich, da mehrere elektrische Befehle durch den Körper blitzen.. Gefühle kann man entwickeln. Ist ein Zusammenspiel zu vieler Dinge, als dass man Sie gescheit erfassen könnte. Gefühle sind eher ein Cocktail, eine Mischung aus mehreren Zutaten. Die Reaktionen auf diesen Cocktail können verschieden ausfallen, je nach Erziehung, Erfahrung, Weltanschauung oder was man sich angelernt hat.
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Ambra
Re: Emotionen und Gefühle
@casanova:
Nur ein gut gemeinter Tipp, versuche bitte Absätze zu machen und/oder dich etwas kürzer zu fassen. Sicher ist das Thema sehr interessant, aber deinen Beitrag zu lesen ist wirklich nah an einer Belastungsprobe.
Nur ein gut gemeinter Tipp, versuche bitte Absätze zu machen und/oder dich etwas kürzer zu fassen. Sicher ist das Thema sehr interessant, aber deinen Beitrag zu lesen ist wirklich nah an einer Belastungsprobe.
- VonSlavik
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Re: Emotionen und Gefühle
was mich und gefühle angeht sollte ausm "Schlachtfeld Liebe" post raus ersichtlich sein.
wenn dich (casanova) oder sonstwer sich also für meine meinung dazu interessiert, sollte dieser da nachlesen. will jez net des ganze nochmals hier schreiben. bin dann aber natürliche gerne für erneute diskussion bereit
wenn dich (casanova) oder sonstwer sich also für meine meinung dazu interessiert, sollte dieser da nachlesen. will jez net des ganze nochmals hier schreiben. bin dann aber natürliche gerne für erneute diskussion bereit
Mein Schicksal ist mein Verhängnis,
Leben um zu sterben,
Gefangen in meiner Bestimmung,
Voll der Qual, das Ende zu kennen,
Das Ende der Bestimmung,
Zu zerbrechen am Schicksal...
-Von Slavik
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-Von Slavik
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Clown
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Re: Emotionen und Gefühle
Oft ist das so. Vor Allem gutherzige Menschen werden seelisch oft gefressen und dann liegen die Nerven blank...heraus hilft nur auch mal Zähne zu zeigen. Und auch Gestaltenwandler die sich für Mami ausgeben mal nen Fireball in die Maske zu feuern.Umbra hat geschrieben:lass mal raten Slavik: aus Prinzip gegen Alles, oder? ^^
- VonSlavik
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- Wohnort: Fatum - Schicksal ist Verhängnis
Re: Emotionen und Gefühle
gegen alles? hmm, kann man fast so sagen.
gefühle bringen nichts ausser leid, tjo, traurig und fast nicht zu glauben, aber wahr.
und wenn wirs gleich von "gegen alles haben"... Das Zitat:
„Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht, denn alles, was entsteht, ist wert, daß es zugrunde geht..." is eines meiner lieblingszitate
gefühle bringen nichts ausser leid, tjo, traurig und fast nicht zu glauben, aber wahr.
und wenn wirs gleich von "gegen alles haben"... Das Zitat:
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-Von Slavik
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Clown
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- Registriert: 16. Mai 2009 09:26
Re: Emotionen und Gefühle
Ja und ich bin der Geist der alles nicht so ernst nimmt weil er noch bisschen Spass im Leben haben möchte.VonSlavik hat geschrieben:gegen alles? hmm, kann man fast so sagen.
gefühle bringen nichts ausser leid, tjo, traurig und fast nicht zu glauben, aber wahr.
und wenn wirs gleich von "gegen alles haben"... Das Zitat:
„Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht, denn alles, was entsteht, ist wert, daß es zugrunde geht..." is eines meiner lieblingszitate
Ausserdem bin ich der Geist der sich Brüste anoperieren lassen will, weil ich mich totlachen will!!! So richtig Grosse mit saftigen Nippeln
ey das ist jetzt Grundlage für nen neuen Zauberspruch. Doch verdammt!
EDIT BY DIABOLUS:

Kinders, im Philosophie-Bereich gehts um Philosophie und nicht um "saftige Nippel", obgleich dies ein interessantes Thema wäre. *Schnäpschen in die Runde* Und nun wieder die Pfeifen raus und weiterphilosophieren!
- VonSlavik
- Beiträge: 52
- Registriert: 2. Okt 2009 12:29
- Wohnort: Fatum - Schicksal ist Verhängnis
Re: Emotionen und Gefühle
hm, einerseits geb ich dir voll und ganz recht 
der Comedian aus watchmen immer sacht: alles is n einziger grosser witz
also scheiss auf den rest und freude haben.
ne, au wenn ich sag gefühle sind scheisse, wer sagt, ich mag keinen spass?
spass hat nichts mit gefühlen zu tun, da spass mehr n zustand ist, meiner meinung nach.
und das beste mittel gegen gefühlsprobleme ist das abschalten sämtlicher gefühle und das lockernehmen aller tatsachen. es gibt ein problem? einfach darüber lachen und net ernst nehmen! hab ioch auch schon emacht - und probleme verschwinden so zimlich schnell. au wenn man mit der zeit auf andere etwas zynisch wirkt... zumindest wars in meinem fall so.
der Comedian aus watchmen immer sacht: alles is n einziger grosser witz
ne, au wenn ich sag gefühle sind scheisse, wer sagt, ich mag keinen spass?
spass hat nichts mit gefühlen zu tun, da spass mehr n zustand ist, meiner meinung nach.
und das beste mittel gegen gefühlsprobleme ist das abschalten sämtlicher gefühle und das lockernehmen aller tatsachen. es gibt ein problem? einfach darüber lachen und net ernst nehmen! hab ioch auch schon emacht - und probleme verschwinden so zimlich schnell. au wenn man mit der zeit auf andere etwas zynisch wirkt... zumindest wars in meinem fall so.
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-Von Slavik
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Clown
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- Registriert: 16. Mai 2009 09:26
Re: Emotionen und Gefühle
Hey du hast Recht! So hab ich das noch gar nicht betrachtet...auch gut, dann kann ich meinen schwarzen Humor noch bisschen tiefer grabenVonSlavik hat geschrieben: spass hat nichts mit gefühlen zu tun, da spass mehr n zustand ist, meiner meinung nach.
Bin sowieso schon dabei paar innere Leichen auszugraben und nochmal reinzuschellten
-
Lord_Diabolus
Re: Emotionen und Gefühle
Nette Idee, scheitert nur an der Umsetzung nach einiger Zeit.ne, au wenn ich sag gefühle sind scheisse, wer sagt, ich mag keinen spass?
spass hat nichts mit gefühlen zu tun, da spass mehr n zustand ist, meiner meinung nach.
und das beste mittel gegen gefühlsprobleme ist das abschalten sämtlicher gefühle und das lockernehmen aller tatsachen. es gibt ein problem? einfach darüber lachen und net ernst nehmen! hab ioch auch schon emacht - und probleme verschwinden so zimlich schnell. au wenn man mit der zeit auf andere etwas zynisch wirkt... zumindest wars in meinem fall so.
Spaß ist sehr wohl ein Zustand, aber auch gleichzeitig ein Gefühl.
Ebenso wie Zorn, Wut, Hass, Liebe, Verliebt-Sein, Freude, Trauer, Verzweiflung,...
Man entgeht der Geschichte nicht, indem man ihr einen anderen Namen gibt!
Verzweiflung, Depression, Trauer und vorallem Konflickte nicht ernst nehmen und darüber lachen?
Das versuchst Du vielleicht, kannst es aber niemals.
Denn diese Emotionen sind vorhanden - ergo kannst Du sie nicht ewig ausschalten.
Zudem wäre es recht dumm, dies zu tun.
Du bist ein Mensch.
Und als Mensch bist Du auf Umgang mit anderen Menschen angewiesen.
Nimm dabei eine ernsthafte Konfliktsituation "nicht ernst" oder "lach drüber" und Du verbaust Dir selbst tausende Wege Deiner Zukunft.
Und so nebenbei...Angst davor, verletzt zu werden, ist auch ein Gefühl.
Diese Angst angeblich "konstruktiv" zu nutzen, um Gefühle zu verdrängen, klingt zwar heroisch, bleibt aber, was es ist: ANGST.
Und irgendwann schaltet sich Dein Selbsterhaltungstrieb ein.
Psychosomatische Auswirkung - verdränge Zorn und Hass und wenn Du Pech hast, liegst Du mit Magengeschwüren im Krankenhaus.
Das wird Dein Geist nicht zulassen und der gesamte Mist wird nach oben katapultiert.
Und sowas nennt man dann "Nervenzusammenbruch".
Wenn dieses Gewitter nicht kommt, bleibt alles, wie es ist:
Ein Leben im Dreck geheuchelter Zufriedenheit und Realitätsflucht.
Klingt nicht so schön.
Vor den eigenen Emotionen fliehen - gute Handlung für ein Drama.
Wichtig dabei: DRAMA. Nix Happy End.
Gefühle lassen sich ausschalten, ja.
Aber meiner Meinung nach ist das auf Dauer Schwachsinn - sie sind existent, Teil von Dir und müssen verarbeitet werden.
Wenn Du das nicht tust, fliehst Du vor Dir selbst.
Und welchen Sinn hat Dein Leben, wenn Du vor Dir selbst fliehst?
Ich weiß was mir tragischer erscheinen würde - dass meine Existenz nichtig ist, weil ich sie mir zusammenlüge oder Verzweiflung über eine zerbrochene Liebe.
Ersteres ist der Fall.
Gruß
Diabolus
-
Clown
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Re: Emotionen und Gefühle
Du verstehst nicht...ich meinte "Alles nicht SO ernst nehmen"...ist ein kleiner aber sehr gravierender UnterschiedLord_Diabolus hat geschrieben: Nimm dabei eine ernsthafte Konfliktsituation "nicht ernst" oder "lach drüber" und Du verbaust Dir selbst tausende Wege Deiner Zukunft.
Gruß
Diabolus
Das bedeutet: Gefühle sind da, ernst nehmen, aber nicht SO ernst nehmen.
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Lord_Diabolus
Re: Emotionen und Gefühle
Clown hat geschrieben:Du verstehst nicht...ich meinte "Alles nicht SO ernst nehmen"...ist ein kleiner aber sehr gravierender UnterschiedLord_Diabolus hat geschrieben: Nimm dabei eine ernsthafte Konfliktsituation "nicht ernst" oder "lach drüber" und Du verbaust Dir selbst tausende Wege Deiner Zukunft.
Gruß
Diabolus
Das bedeutet: Gefühle sind da, ernst nehmen, aber nicht SO ernst nehmen.
Wenn Du damit einen gefassten Umgang mit Situationen meinst, hat das weniger was mit Spaß zutun, aber wir meinen das Gleiche.
Ich denke aber nicht, dass Slavik das gemeint hat, darum habe ich es erwähnt.
Gruß
Diabolus
-
Clown
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Re: Emotionen und Gefühle
Hm...der Trick an der Sache ist ja, dass Spass das Gegenteil von Ernst ist (denke ich zumindest)...wenn ich also Dinge nicht SO ernst nehme müsste ich nahe dran sein Spass an der Sache zu finden, so sehr es mich auch belastet...zumindest habe ich positive Erfahrungen damit gemacht und es war ein Lernprozess von über einem Jahr mir diese Einstellung einzuprägen. Aber ich hab´s gemacht und es hat sich gelohnt.Lord_Diabolus hat geschrieben: Wenn Du damit einen gefassten Umgang mit Situationen meinst, hat das weniger was mit Spaß zutun, aber wir meinen das Gleiche.
Gruß
Diabolus
Vermutlich ist daraus sogar mein Nickname Clown erwachsen. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch
- gabor
- Moderator

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Re: Emotionen und Gefühle
Na dann mal ein trolliger Denkanstoss:Kann man an einer Sache Spass haben,die man NICHT ernsthaft betreibt?
Freundschaft!
Freundschaft!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
-
Clown
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Re: Emotionen und Gefühle
Wenn du genug Zeit in eine Sache investierst brauchst du auch keinen Ernst mehr für die Sache entwickeln. Dann flutscht die Sache irgendwann wie von Selbst...das ist ganz normal.gabor hat geschrieben:Na dann mal ein trolliger Denkanstoss:Kann man an einer Sache Spass haben,die man NICHT ernsthaft betreibt?
Freundschaft!
Aber Zeit investieren ist ernst genug. Glaub mir Zeit ist sozusagen der Ernst.
- Ich
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Re: Emotionen und Gefühle
...
Zuletzt geändert von Ich am 19. Mär 2012 03:27, insgesamt 1-mal geändert.
"Ich bin kein Bekenner, ich bin ein leidenschaftlich beteiligter Betrachter!" (E.v.S.)
Bedecktes Feuer hitzt am meisten.
Bedecktes Feuer hitzt am meisten.
- VonSlavik
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- Registriert: 2. Okt 2009 12:29
- Wohnort: Fatum - Schicksal ist Verhängnis
Re: Emotionen und Gefühle
jaj, die lieben gefühle.
immer nehmen alle an, das wär was aus der psyche oder aus der seele.
naja, "LEIDER" sind gefühle "nur" eine abfolge von chemischen reaktionen im gehirn. folglich:
ja, wenn man "nur" die gefühle unterdrückt, dann schmeisst man das produkt weg - aber die produktion bleibt --> der kreislauf kommt aus dem ruder und alles zwerbricht
daher muss man nicht nur die gefühle "unterdrücken" oder ignorieren, sonder auch deren ursache. man müsste eiskalt, völlig rational denken, um am sinnvollsten zu handeln. weder hass empfinden, noch hass entstehen lassen. von anfang an, sämtliche chemie im hirn unterbinden.
gut, ihr werden sagen, dann ist man nur noch ne maschine und/oder kann sich ja gleich umbringen ( was theoretisch das rationalste von allem wäre - auf den einzelnen bezogen(da eh alles mal untergeht und eh jeder mal stirbt))
das problem ist aber: eine kalte maschine ist nunmal effizienter, logischer und rationaler als JEDER mensch. meiner meinung nach, wäre es ein fortschritt, wenn man die menschlichkeit zugunsten von logik und purem realismus aufgibt. aber ihr werdet so oder so einer anderen meinung sein und mich evt. sogar als idioten bezeichnen wenn ihr des lest. tjo, is mir egal - klar könnt ich dann wütend sein, oder mich aufregen - nur wäre dass äusserst... irational... denn, was bringt es mir, mich darüber aufzuregen? an den festen tatsachen ändert es nichts. und feste tatsachen kann ein einzekner NICHT ändern. wieso es versuchen?
immer nehmen alle an, das wär was aus der psyche oder aus der seele.
naja, "LEIDER" sind gefühle "nur" eine abfolge von chemischen reaktionen im gehirn. folglich:
ja, wenn man "nur" die gefühle unterdrückt, dann schmeisst man das produkt weg - aber die produktion bleibt --> der kreislauf kommt aus dem ruder und alles zwerbricht
daher muss man nicht nur die gefühle "unterdrücken" oder ignorieren, sonder auch deren ursache. man müsste eiskalt, völlig rational denken, um am sinnvollsten zu handeln. weder hass empfinden, noch hass entstehen lassen. von anfang an, sämtliche chemie im hirn unterbinden.
gut, ihr werden sagen, dann ist man nur noch ne maschine und/oder kann sich ja gleich umbringen ( was theoretisch das rationalste von allem wäre - auf den einzelnen bezogen(da eh alles mal untergeht und eh jeder mal stirbt))
das problem ist aber: eine kalte maschine ist nunmal effizienter, logischer und rationaler als JEDER mensch. meiner meinung nach, wäre es ein fortschritt, wenn man die menschlichkeit zugunsten von logik und purem realismus aufgibt. aber ihr werdet so oder so einer anderen meinung sein und mich evt. sogar als idioten bezeichnen wenn ihr des lest. tjo, is mir egal - klar könnt ich dann wütend sein, oder mich aufregen - nur wäre dass äusserst... irational... denn, was bringt es mir, mich darüber aufzuregen? an den festen tatsachen ändert es nichts. und feste tatsachen kann ein einzekner NICHT ändern. wieso es versuchen?
Mein Schicksal ist mein Verhängnis,
Leben um zu sterben,
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-Von Slavik
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Voll der Qual, das Ende zu kennen,
Das Ende der Bestimmung,
Zu zerbrechen am Schicksal...
-Von Slavik
- Ich
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Re: Emotionen und Gefühle
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Zuletzt geändert von Ich am 19. Mär 2012 03:22, insgesamt 1-mal geändert.
"Ich bin kein Bekenner, ich bin ein leidenschaftlich beteiligter Betrachter!" (E.v.S.)
Bedecktes Feuer hitzt am meisten.
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Clown
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Re: Emotionen und Gefühle
Gefühle sind eine Flut von Gedanken und jeder Mensch muss eingestehen Gefühle zu unterdrücken weil sonst wären wir vermutlich alle gleich. Sind wir aber nicht.
Viele Wege führen nach Rom oder auch nach Berlin und von dort aus kann man mit dem Flugzeug nach Rom wenn man genug Geld hat, wenn nicht dann muss man Gefühle unterdrücken und Teller waschen...
usw etc...
Viele Wege führen nach Rom oder auch nach Berlin und von dort aus kann man mit dem Flugzeug nach Rom wenn man genug Geld hat, wenn nicht dann muss man Gefühle unterdrücken und Teller waschen...
- gabor
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Re: Emotionen und Gefühle
Ich denke"unsinnige"Gefühle gibt es reichlich!Es wird einem nur leider immer erst bewusst,wenn es zu spät ist!
Freundschaft!
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Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Lord_Diabolus
Re: Emotionen und Gefühle
Entschuldige, aber diese "chemischen Vorgänge" nehmen Einfluss auf Deine Psyche, mon ami.naja, "LEIDER" sind gefühle "nur" eine abfolge von chemischen reaktionen im gehirn. folglich:
ja, wenn man "nur" die gefühle unterdrückt, dann schmeisst man das produkt weg - aber die produktion bleibt --> der kreislauf kommt aus dem ruder und alles zwerbricht
Und genau damit löst Du chemische Reaktionen aus.daher muss man nicht nur die gefühle "unterdrücken" oder ignorieren, sonder auch deren ursache. man müsste eiskalt, völlig rational denken, um am sinnvollsten zu handeln. weder hass empfinden, noch hass entstehen lassen. von anfang an, sämtliche chemie im hirn unterbinden.
Ein Leben als von Emotionen losgelöster homo technicus ist ebenso utopisch, wie sinnfrei.
Und wieder wären wir bei dem Grund für die Unterdrückung von Gefühlen: ANGST.
Vielleicht in abgewandelter, unbewusster Form, aber eindeutig Angst.
Und wenn Du es schaffst, mit Deinem Bewusstsein jegliche Gefühlsregung deines Unterbewusstseins zu unterdrücken: Glückwunsch, denn das hat noch niemals ein humanoides Wesen dieses Universums geschafft.
Und was genau wäre dann der SINN dabei?das problem ist aber: eine kalte maschine ist nunmal effizienter, logischer und rationaler als JEDER mensch. meiner meinung nach, wäre es ein fortschritt, wenn man die menschlichkeit zugunsten von logik und purem realismus aufgibt.
Maschinen wurden dazu entwickelt, das Leben zu verbessern oder zu vereinfachen - und wo bitte liegt jetzt der Fortschritt, wenn jegliches menschliches Leben durch Maschinen ersetzt wird?
Was haben die Maschinen davon?
Wo wir wieder bei Ipod-Verschwörungstheorien wären.
Des weiteren ist Deine Theorie in der Hinsicht unlogisch, als dass Du alles, was von der Ratio des Menschen noch nicht vollständig erfasst wurde, als IRRATIONAL hinstellst - was falsch ist.
Wie willst Du etwas verstehen, was Du nicht verstehst?
Die Antwort liegt dabei im Fortschritt der Forschung - und wie der User Ich bereits gesagt hat, existiert NICHTS sinnloses in diesem Universum.
Alles entsprang einer Aktion/Reaktion und ruft Aktionen und Reaktionen hervor.
Der Nihilismus und die Unterbindung jeglicher Gefühlsregung (was, wie zum tausendesten Mal erwähnt einfach eine Umformung von Angst ist), hat eben so seinen Zweck, allerdings einen destruktiven - aber mach nur, wie Du meinst.
Wobei ich nicht ganz verstehe, warum Du diskutierst, wenn Du jegliche Gefühle unterbinden willst - was erwartest Du dann auf einem Dämonenforum, wo es hauptsächlich um Philosophie, Psychologie, Okkultismus und Magie geht?
Sind diese Dinge denn vollkommen mit der Ratio zu erklären?
Falls nicht hast Du einen anderen Antriebsgrund - versuch, diesen zu erklären.
Und sag jetzt bitte nicht "Interesse", denn das wäre eine Gefühlsregung, entstanden durch Neugierde und Hingabe zu einem bestimmten unbekannten Thema!
Gleichgültigkeit ist eine Emotion!tjo, is mir egal
Vorsicht, sonst beißt sie!
Gruß
Diabolus
-
Clown
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Re: Emotionen und Gefühle
Hey VonSlawik.
Ich hab mal nachgedacht über das was du geschrieben hast und mir ist ne tolle kleine Geschichte dazu eingefallen...
Also du verneinst alles, weil es zu Grunde gehen soll"...zerfällt also zur Erde. Bei dir geht es um Gefühle: WASSER... Wasser schwemmt kaltes Metall aus der Erde...und in dieser Kälte siehst du ja deine Vorteile.
Mein Fazit und nicht von Doktor Sommer: Du solltest dich mit dem kaltem Metallelement beschäftigen. Der weinerlichen kalten Matrix.
Ich hab mal nachgedacht über das was du geschrieben hast und mir ist ne tolle kleine Geschichte dazu eingefallen...
Also du verneinst alles, weil es zu Grunde gehen soll"...zerfällt also zur Erde. Bei dir geht es um Gefühle: WASSER... Wasser schwemmt kaltes Metall aus der Erde...und in dieser Kälte siehst du ja deine Vorteile.
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- gabor
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Re: Emotionen und Gefühle
Aus Prinzip gegen alles.....erinnert mich so an Punker mit 2grossen Hunden,die die Gesellschaft verachten,aber trotzdem von ihr leben
Nichts gegen Punker,aber die Einstellung funktioniert nur wenn man Eremit wird,und selbst dann......
Man kann eino so einseitige Einstellung nicht ewig beibehalten!
Freundschaft!
Nichts gegen Punker,aber die Einstellung funktioniert nur wenn man Eremit wird,und selbst dann......
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Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?

