Einzelgänger

Psychologische, philosophische und wissenschaftliche Betrachtungen

Moderator: gabor

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gabor
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Einzelgänger

Beitrag von gabor »

Moin!
Was haltet Ihr eigentlich von solchen Leuten?
Ich mein jetzt nicht so sehr diese komischen Typen,die kontaktscheu sind...oder Beziehungsängste haben.
Nein,einfach so Menschen,die eben nicht unbedingt irgendwelchen Trends folgen(egal ob das jetzt "allgemein gültige"Modetrends,pol.Ansichten,oder "erstrebenswerte" Lebensziele sind),sondern einfach"IHREN"Weg gehen.
Mit all den unschönen Konsequenzen,oder auch Vorteilen,die sich daraus ergeben.
Immer bereit!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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asfaloh
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Re: Einzelgänger

Beitrag von asfaloh »

Jeder nach seiner Facon...

asfaloh
Zuletzt geändert von asfaloh am 6. Mai 2012 05:13, insgesamt 1-mal geändert.
"An der Mitfreude erkennt man den Freund, nicht am Mitleid. " Friedrich Nietzsche
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Ich
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Re: Einzelgänger

Beitrag von Ich »

...
Zuletzt geändert von Ich am 6. Mai 2012 12:29, insgesamt 1-mal geändert.
"Ich bin kein Bekenner, ich bin ein leidenschaftlich beteiligter Betrachter!" (E.v.S.)
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Re: Einzelgänger

Beitrag von Mi+ »

Die Frage führt nirgendwo hin, weder das eine noch das andere ist nur gut oder nur schlecht, jedes ist halt das was es eben ist.

Eine Scheinfrage.

mi
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Deyja
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Re: Einzelgänger

Beitrag von Deyja »

Ich denke das sehr viele tief in sich irgendwo Individualisten sind und sich meisst nur oberflächlich manchen Trends anpassen um es manchmal einfach etwas leichter, zum Beispiel im Berufsleben zu haben.

Umgekehrt gibts das sicher auch.

Schönen Tag allen ;)
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Azazel
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Re: Einzelgänger

Beitrag von Azazel »

jedem Tierchen sein Pläsierchen:-)
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gabor
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Re: Einzelgänger

Beitrag von gabor »

@Ich:Gut,ich präzisiere.....Was halten sie persönlich von Clint Eastwood in seiner Rolle als "Dirty Harry"? :lol:
@Mi+:Eine Wertung,also die gut/schlecht -Frage....war nun nicht unbedingt meine Intention.Ich hätte vielleicht eher fragen sollen:"Braucht die Welt solche Menschen?"
@Deyja:Oberflächliches Anpassen?Wie lange wäre das denn"oberflächlich",bzw.ab wann fängt man an,sich zu verbiegen?
@Azazel:Von Tieren war hier nicht die Rede! :lol:
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Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
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Re: Einzelgänger

Beitrag von Mi+ »

Braucht die Welt überhaupt Menschen? Das läßt sich auch mit Nein beantworten.

Was ich aber ganz sicher habe, braucht die Menschheit Trolle? Nein.

mi
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Ich
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Re: Einzelgänger

Beitrag von Ich »

...
Zuletzt geändert von Ich am 25. Jun 2012 02:45, insgesamt 1-mal geändert.
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asfaloh
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Re: Einzelgänger

Beitrag von asfaloh »

Aristoteles bemerkte schon, dass der Mensch ein geselliges Wesen ist. Wir sind Gruppentiere...auch wenn jeder für sich ein Individuum ist (oder sein sollte). Meiner Meinung nach widerspricht der Einzelgänger seiner biologischen Natur und der Einzelgänger ohne Beziehungsangst ist ein Widerspruch an sich. Natürlich sollte sich jeder Mensch seine eigenen Meinungen bilden, egal in welchem Bereich, funktionieren kann er auf Dauer aber nur im Austausch mit Anderen.

Ein schönes Beispiel für die innerer Zerrissenheit eines "Einzelgängers" sehe ich in der Duschszene im Film "Leon - der Profi".

@ Mi: Einspruch, es gibt Menschen, die Trolle brauchen!

asfaloh :knuddel:
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Deyja
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Re: Einzelgänger

Beitrag von Deyja »

@Deyja:Oberflächliches Anpassen?Wie lange wäre das denn"oberflächlich",bzw.ab wann fängt man an,sich zu verbiegen?
Ab da wo man aufhört drüber zu schmunzeln, es zu ernst sieht und in Stress übergeht ;)
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Daimao_Koopa
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Re: Einzelgänger

Beitrag von Daimao_Koopa »

@Gabor:
Gut, ich versuche dir deine Frage zu beantworten, ohne dabei dem Relativismus zu verfallen.

Ich gehe mal davon aus, dass du mit deiner Beschreibung auf Individualisten abzielst; also solche Menschen, die (um jeden Preis?) versuchen
ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Solche Menschen gibt es zu Hauf und das mMn. zu recht. In einer Gesellschaft, die immer mehr in
Richtung Globalisierung und Vernetzung der Systeme strebt, beginnt der Einzelne langsam aber sicher unter zu gehen.

In dieser künstlich erweiterten Gesellschaft treffen oft tausende Menschen unterschiedlichsten Charakters aufeinander. Je größer die Masse,
desto weniger gewichtig sind die kleinen, feinen Unterschiede, die das Individuum ausmachen. Das schöne an so einer Gesellschaftsform ist,
dass man mit eigenen Augen miterleben kann, wie unwichtig, bzw. instabil die hochgelobte Individualität eigentlich ist. Dummerweise hängt
der Mensch zu sehr an dem, was er als Individualismus bezeichnet und wird schon bald alles versuchen, um sich aus der trüben,
gleichförmigen Masse hervor zu heben.

Der Mensch will etwas sein - Nein, sogar noch mehr: er will jemand sein. Er will ein Denkmal seiner "unzulänglichen" Sterblichkeit hinterlassen,
um durch sein (verewigtes) Werk Quasi-Unsterblichkeit zu erlangen. Doch was er nicht weiß ist, dass auch sein ach so großartiges Werk dem
Verfall geweiht ist. Um das zu verstehen, reicht der Verstand eines einfachen Menschen aber nicht aus - er wird immer weiter nach immer
extremer werdender Abgrenzung von der Masse streben. Wie extrem und in welcher Form diese Abgrenzung stattfindet, hängt immer vom
aktuellen Zeitgeist ab.

Kurz um: die Individualisten sind Menschen, die sich ihrer Sterblichkeit bewusst sind und aktiv danach streben diese zu umgehen.
Auch wir hier, die wir alle auf die eine- oder andere Art Sterblich sind, zählen zu Ihnen. Auch wir streben mit unserer Suche nach
dem Verborgenen, Geheimen, Aetherischen nach einem Weg, um das Rätsel der Unsterblichkeit zu lösen. Dummerweise braucht
diese Suche mehr Zeit, als ein einziges Leben zu geben vermag und vieles Wissen, das wir im Laufe unseres Lebens erlangen,
geht mit dem Eintritt in die große Dunkelheit mitsamt aller Individualität wieder verloren...

Individualisten sind kluge, sich ihrer selbst bewusste Menschen; das macht sie besser als die seelenlosen Massen, die jedem noch so
kleinen Leuchtfeuer hinterher wanken. Individualisten sind zugleich aber auch dumme, in sich selbst gefangene Menschen, denn sie
jagen einem Ziel nach, das sie ohne gewisses Wissen niemals erreichen werden. Ich persönlich mag Sie mehr, als die Seelenlosen,
denn Individualisten haben immer eine spannende Geschichte zu erzählen, aus denen man wertvolle Erkenntnisse ziehen kann.

Ansosten sind wir alle - egal ob Individualist oder Herdentier - nichts weiter als kleine Lichter im großen Kosmos, die einfach
zu kurz aufleuchten, als dass man sich ihrer Existenz bewusst werden könnte, bevor sie wieder verblassen und verschwinden.
gabor hat geschrieben:ab wann fängt man an,sich zu verbiegen?
Ich würde sagen, sobald man einem anderen Willen, anstelle des Eigenen, nachgibt. Ob dieser Wille jetzt menschlich ist, oder ob es sich
um ein Kollektiv, oder sogar eine Gottheit handelt, spielt dabei keine Rolle. Sobald du etwas tust, was du nicht aus deinem eigenen Innersten
heraus willst, fängst du an dich zu verbiegen. Das ist aber nicht unbedingt negativ zu verstehen...
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Clown
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Re: Einzelgänger

Beitrag von Clown »

Einzelgänger.

Die Frage ist ob der "Einzelgänger" sich mit MP3-Player volldröhnt oder zu Hause nur Fernsehen schaut und sich so seine Welt aufbaut, oder ob er einfach nur weiss wie die Welt sein kann.
Ein Einzelgänger tut nichts Falsches dran wenn er sich keine heile Welt mit Fernsehen und MP3-Player vorgaukelt. So viel mal aus meiner Erfahrung heraus.

Ein Einzelgänger tut gut daran alleine zu wandeln wenn er die Welt noch nicht so ganz versteht. Aber er sollte sich nicht mit Fernsehen und MP3-Player oder so abkapseln und selbst verarschen als wäre er in einer heilen Welt.

Man "darf" ruhig "Einzelgänger" sein. Die Helden in Aasgard heissen Einherier "Die Alleine kämpfenden", aber dann bitte ohne Fernsehen, ohne Musikvollgedröhne die das Äussere verschleiern. Lieber mit Bier, das liegt dann wenigstens im Innerem, tranken Einherier auch sehr gerne, ist weniger vorgegaukel als man vielleicht denkt, denn man kommt wenigstens heraus aus sich. Bei Fernsehen und Mp3-Player- gedröhne ist sehr wenig mit HERAUSKOMMEN. Das ist etwas schwierig aber machbar.
Und so wird der Einzelgänger zum Widergänger :chaos: wenn er MP-3 Player und Fernseher etc weglässt, so kommt er unter Leute...und Menschen, so krass Sie auch sind, sind besser als Fernseher und MP3-Player wenn man sich damit abkapselt und langsam einsam stirbt...ich weiss wovon ich rede, ich habe vorgestern "meinen" ganzen Scheiss weggeworfen :o und ich fühle mich...guuuuuut :chaos:
Mi+

Re: Einzelgänger

Beitrag von Mi+ »

Ah, nun werden die Schwachen hier schon angehalten sich vollaufen zu lassen.

Was für ein Scheiße.

Klo, hau ab.
Mi+

Re: Einzelgänger

Beitrag von Mi+ »

Ah, nun werden die Schwachen hier schon angehalten sich vollaufen zu lassen.

Was für eine Scheiße.

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gabor
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Re: Einzelgänger

Beitrag von gabor »

Dann tu`s doch einfach...
Immer bereit!
Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?
Averiya

Re: Einzelgänger

Beitrag von Averiya »

Solche Leute gehen nun mal ihren Weg. Das ist eigentlich auch schön. Man weiss, wie man im Leben alleine zurechtkommt, ohne Hilfe zu benötigen. Einzelgänger sind stark. Ob physisch oder psychisch ist wohl bei jedem anders.

Leider werden sie oft als arrogant bezeichnet, was ich sehr schade finde.
Was ich auch noch schade finde ist, dass viele keinen Unterschied zwischen einem Aussenseiter und Einzelgänger erkennen.






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Zerberus
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Re: Einzelgänger

Beitrag von Zerberus »

ich denke ein leben , wie du es beschreibst wurde früher als "einsiedelei " bezeichnet . menschen die ihre freiheit leben wollten taten dies auch .

nun , in unserer heutigen gesellschaft , in der wir alle von konsumgütern , internetanbietungen etc. abhängig sind , ist soetwas kaum noch nötig . wer sich trotzdem zurückzieht wird sozial geächtet und hat es heutzutage im stark besiedelten deutschland schwer anderen leuten aus dem weg zu gehen .


in einer verwöhnten gesellschaft , in der man sich freiheit nur kaufen kann , werden einzig und alleine die einsiedler die mengen von geld haben toleriert und sogar teilweise in den himmel gelobt .
"Eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken."
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Seth Atum
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Re: Einzelgänger

Beitrag von Seth Atum »

:lol: :lol:
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Re: Einzelgänger

Beitrag von gabor »

@Zerb:Nein,das geht auch ohne Geld.....tut weh,aber macht stolz!
Immer bereit!
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