1. Ein schwarz Gewand.
Gewebt von schwarzer Hand.
So steht sie da.
Sind die Gerüchte wahr?
2. Ein kleiner Junge spielt mit seinem Freund.
Fangen welch eine Freud.
Die Dame erscheint.
Ein Junge rennt der andere weint.
3. Hilflos ruft der geflohne im Dorf umher.
Die Männer eilen doch den kleinen zu finden ist schwer.
Sie geben auf der kleine Junge blickt zu den Sternen auf.
4. Die Tage vergehn.
Den verschwundenen hat man nicht mehr gesehn.
Die Dame in schwarz wird verdächtigt und vernommen.
Doch nichts nützliches scheint aus ihrem Mund zu kommen.
5. Ein neues Szenario.
Wieder spielen Kinder und sind froh.
Ein blondes Mädchen entfernt sich.
Ein Schleier taucht umschlingt sie fest, das Kind zappelt wie im Netz ein Fisch.
6. Wieder wird gesucht, wieder wird das Kind nicht gefunden.
Nun sind schon zwei Kinder verschwunden.
Keiner lässt seine Kinder mehr aus dem Haus.
Schule, Arbeit und Haushalt fallen für sie aus.
7. Nacht bricht herein.
Es tut sich was im Mondenschein.
Die Frau sieht in die Erdgeschosse rein.
Oh könnt doch statt der Kinder sie verschwunden sein.
8. Keiner kanns beweisen.
Das sie sich genähert hat mit schritten den leisen.
Die Kinder könnt geholt haben jedermann.
Vielleicht hatten sie sich verirrt und auf ihnen liegt ein Bann.
9. Ein schwarzlockiges Waisenkind.
Es sass auf einer Treppe doch nun rennt es Geschwind.
Es wird verfolgt doch versucht zu fliehn.
Ein Mann öffnet die Tür beginnt den Knaben hineinzuziehen.
10. Die Dame schwebt weg hinfort von dannen.
An dem Gesicht des jungen sieht man die Tränen rannen. Die frau des Mannes nimmt den kleinen in den Arm.
Sein Gesicht rötet sich vor Scham.
11. 'Ein Mann weint nicht' sagt er zu ich selbst leise.
'Manchmal schon, wenn er verfolgt wird auf diese Weise.'
waren die Worte des Mannes, 'wie heisst du mein Kind?'
Dies waren Gute Menschen spührte er.
12. Sie würden ihm nichts tun spührte er.
Und so gab er antwort mit dem namen Märther.
Seine Eltern sind tot seit langem.
Und er glaubt deshalb wollt die Fee ihn fangen.
13. Niemand würd ihn vermissen.
Niemand die Trauerfahne für ihn hissen.
Die frau war gerührt.
Er hatte ihr Herz berührt.
14. Sie sah zu ihrem Mann.
Er wusste was es hiess und bat dem Jungen dann
zu bleiben und bei ihnen zu wohn.
Sie hatten keine Kinder und er wäre sicherlich ein guter Sohn.
15. Märther willigt ein.
Jetzt kann er vor der Fee sicher sein.
Er entwischte ihr noch.
Aber sie gab nie auf ohne ein Zerstörungsjoch.
16. Ein schrei gellend, hoch und laut.
Alles aus dem Fenster schaut.
Niemand konnts sehn.
Doch solch schrecken verbreiten nur Feen.
17. Ich sitze hier und starre raus.
Die Fee steht da und beobachtet uns wie die Katz die Maus.
Heut Nacht wird sie sterben.
Endlich werden wir früheren Kinder uns wehren.
18. Seit dem verschwinden von Markus und Sofie vergingen viele tage.
Es verschwanden noch mehr kinder, deren Zahl ich nicht aufzuzählen wage.
Mein Herz schlägt schnell.
Bald ist es nicht mehr hell.
19. Nun zünden sie die Fackeln an.
Meine Tochter fragt ob sie mitgehen kann.
Schweren Herzens lass ich sie mit den anderen beim Priester zurück.
In die Kirche wagt sich nicht dieses Stück.
20. Ich nehme ein Schwert zur Hand.
Dies gab mein Vater mir nachdem er es fand.
Nun wird sie büssen, sterben soll sie.
Einem Kind etwas zu leide tun können darf sie nie.
21. Das ganze Dorf tut sich zusammen.
Alle waren da, auch die Nonnen und Ammen.
Ich vernahm ein Kinderlachen.
Angst wollte sie uns machen.
22. Zu viele verschwanden durch sie.
In der Nähe hör ich das Getrappel von Vieh.
Sie taucht vor uns auf.
Nun soll der Kampf nehmen seinen Lauf.
23. Der Schleier wird abgenommen.
Dahinter wäre keiner von uns gekommen.
Ein grausiges Antlitz
breitet sich vor uns aus wie ein Blitz.
24. Eine Todesfee begann mit ihrem lauten schrei.
Jeder dachte nun ist es aus und vorbei.
Der freund von Markus löste sich.
Darauf hat er gewartet ewiglich.
25. Es splittert und er fällt hin.
Das einz´ge was ich seh ist Blut an seinem kinn.
Mein Schwert erhebt sich fast magisch.
Der Verlust meines Lebens ist nicht tragisch.
26. Ich schlage zu und treffe in ihr Gesicht.
Ob dies klug war weiss ich nicht.
Sie zerinnt zu Staub.
Raschelt wie Laub.
27. Die anderen Scharen sich darum.
Für die Fee zu dumm.
Ich sehe mein Schwert war eine Elfenklinge.
Ich wünscht ich hätts früher getan, dann wären viele nicht geraten in ihre Schlinge.
Das Böse
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Re: Böse
Als blutige Anfängerin gar nich mal schlecht! Gefällt mir, aber vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel zu lang, das Gedicht. Ich würd die Strophen auch nich durchnumerieren. Das tut nich Not. Ich würds auch nicht "böse" nennen (das Wort wird btw. klein geschrieben, is nen Adjektiv *gg*) sondern vielleicht sowas wie
Dem Herrn der Reusen zum Geleit
oder so ähnlich. Naja, Du machst das schon.
Liebe Grüße,
Mimeo
Dem Herrn der Reusen zum Geleit
oder so ähnlich. Naja, Du machst das schon.
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Die Folge von Charmed hab ich übrigens vor einigen Jahren, als mir an Samedi noch schrecklich langweilig war, auch gesehn. Der luftzerfetzende Schrei der weißhaarigen Todesfee. Megagruslig! *ggg*Rising hat geschrieben:Hey.Ich finds auch klasse aber sehr sehr lang
liebe grüsse
Liebe Grüße
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enjoy!
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