khezef hat geschrieben: Und was hier auch reinspielt, ist natürlich die "englische Grenzziehung", so nannte man das, glaube ich. Das heißt, Grenzziehungen mitten durch Gebiete, die eigentlich zusammengehören und umgekehrt, aber das wird mehr als ausfürchlich von Ken behandelt. Vergleich Nationalstaat und Clanterritorium.
Meinst Du vielleicht die sog. "Kongokonferenz" (
http://de.wikipedia.org/wiki/Kongokonferenz)
?
Wie gesagt, Ich habe das o.g. Video noch nicht gesehen, werde das aber schleunigst nachholen...
Nachtrag: Sehr guter Link, danke nochmal!
Das Kernproblem, was die (westlichen) Bürger, also auch uns, angeht, hat der Kommentator kurz und zutreffend auf den Punkt gebracht:
Allgemeine Unbildung und fehlendes Interesse.
Ich persönlich kann diesbezüglich immer nur empfehlen, sich aus
allen erreichbaren Quellen zu informieren, darüber (die jeweiligen Interessen beachtend!) nachzudenken und daraufhin eigene Schlußfolgerungen zu ziehen (bez. Afrika erfährt man manches z.B. durch französische Medien, was in der eher US-dominierten BRD verschwiegen wird - und umgekehrt. Dies gilt auch bei anderen Konflikten, z.B. bei/für Rußland etc.). Eine Konkurrenzmacht (!) gibt nicht selten ein paar Details bekannt, die z.B. hierzulande (oder allgemein im Westen) verschwiegen werden, durch die sich aber dann plötzlich auch mal ein (ganz anderes) Bild ergeben kann. Ich nenne das "Puzzleteilchen sammeln".
Die Aussagen bez. Afghanistan decken sich übrigens mit Informationen, die Ich u.a. durch Gespräche mit einem BW-Soldaten, der dort im Einsatz war, erhalten habe. Der verstand nicht (und regte sich darüber auf), warum die BW bzw. (auch) seine Einheit den ausdrücklichen
Befehl (!) erhalten hat, die dortigen Mohnfelder
nicht anzurühren (ergo: ein striktes Vernichtungsverbot!) und auch
nicht zu filmen oder zu fotographieren! Sie durften diese (beim Vorbeifahren) nur anschauen - mehr
ausdrücklich nicht! Tja, warum nur?
