Das letzte Tor

Antwort erstellen

Bestätigungscode
Gib den Code genau so ein, wie du ihn siehst; Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.

BBCode ist ausgeschaltet
Smilies sind ausgeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Das letzte Tor

von Fallen Angel » 4. Dez 2007 20:43

Ich sollte mich da wahrscheinlich raushalten, da ich eh keine Ahnung hab, aber versuch das ruhig mal weiter. Liegt dir ja! ich bin gespannt!

von Saiigal » 4. Dez 2007 18:10

Nochmals danke :knuddel: Ist ein ungewohnt persönliches Gedicht von mir... normalerweise nehm ich immer etwas Abstand von dem was ich schreibe.

lg
Saiigal

von Fallen Angel » 4. Dez 2007 15:33

Toll! Mir gehen die Worte aus, um das zu beschreiben, was dieses Gedicht ist! Prima, einsa, super, alles das ist untertrieben! Spitze!

Das letzte Tor

von Saiigal » 3. Dez 2007 23:10

Das letzte Tor

Meine Gedanken sind ein Sarg.
Er hütet was mein Geist,
vor mir,
verbarg…

Und kalte Wasser ergießen sich in meiner Seele Schlund.
Die Einsamkeit hält mich hier gefangen.
Sie zieht mich hinab zum tiefsten Grund,
an den ich niemals versuchte zu gelangen.

Meine Tränen verschwinden bedeutungslos im Nichts.
Und die Zeit scheint für immer stillzustehen.
Meine Stimme ist die meines eignen Gerichts.
Und alles scheint niemals vorüberzugehen.

Der Tag vergeht in Ewigkeit.
Meine Sehnsucht nährt sich,
von meiner,
Traurigkeit…

Ich habe mich im Schmerz dieser Nacht verloren.
Der Nacht in der ich auch Gefühl verlor.
Und mein Dämon aus Asche ward wiedergeboren.
Und er sagte zu mir: „Dein Tod sei das letzte Tor!“.

Und ich machte mich auf zum Ende der Nacht.
Die Füße gefesselt mit den Ketten meiner Wut.
Und niemand bei mir der über mich wacht.
Und niemand hält mich, niemand sieht mein Blut.

Nie mehr stehen, nur noch fallen,
sei mein Schicksal.
Mein Leben wird vergehen,
im dunklen Tal.

„Sein
Untergang, war
Immerwährend und
Zynisch, tief vergraben,
Innerlich verborgen,
Durch mich verkörpert.„

Es ist zu spät…

Grabende Trauer bringt mich zum fallen.
Nur der Stolz hält mich mit seinen Krallen.
Dem Tode geweiht schreite ich voran.
Dem Tode geweiht bin ich nur noch Mann.

Endlose Leere umgibt mich leise.
Auf das die Hitze Kälte heiße.
Ich gebe mich ihrer Umarmung hin.
Doch vergesse niemals wer ich war und wer ich bin.

Heil Saiigal!

Ich lebe weiter…

Nach oben