Abgrund einer einzelnen Seele

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Re: Abgrund einer einzelnen Seele

von Fallen Angel » 19. Mai 2008 19:26

Saiigal hat geschrieben:Danke dir Fallen :knuddel:
Nix zu danken, persöhnliche Meinung!
hmm... das kann schon gut sein, ich hab die Göttliche Komödie mehrmals mit begeisterung gelesen =)
Ich hab sie mehrmals mit begeisterund angefangen. Vllt. kann ich mich ja jetzt mal dazu durchringen sie zu lesen.

Re: Abgrund einer einzelnen Seele

von Saiigal » 19. Mai 2008 13:10

Danke dir Fallen :knuddel:
Fallen Angel hat geschrieben:Irgnedwie erinnert mich das an Dante Alighiri. Kann das sein?

hmm... das kann schon gut sein, ich hab die Göttliche Komödie mehrmals mit begeisterung gelesen =)

grz
Saiigal

Re: Abgrund einer einzelnen Seele

von Fallen Angel » 19. Mai 2008 08:06

Sehr schön geschrieben. Wieder sehr... "Düster" gehalten. Gefällt mir gut. Du bringst die melancholie/ (wortfindungsschwierigkeit) mit deinen Worten wieder sehr gut zur geltung, da du nicht zu viele Worte verwendet, diese ausreichenden aber immer in einen passenden "zusammenhang" bringst.
Saiigal hat geschrieben: Ich sehe tief hinab in den Schlund der Hölle,
und doch vermag ich nicht zu erkennen,
dass sein frostiger Boden doch mein eigener ist…
Irgnedwie erinnert mich das an Dante Alighiri. Kann das sein?

MfG Fallen angel

Abgrund einer einzelnen Seele

von Saiigal » 18. Mai 2008 20:56

Abgrund einer einzelnen Seele

Ich sehe tief hinab in den Schlund der Hölle,
und doch vermag ich nicht zu erkennen,
dass sein frostiger Boden doch mein eigener ist…

Meine Seele ist was ich so endlos quäle.
Aus meiner Kehle bricht das Eis hervor.

Und sanft ich sterbe, durch die kalte Scherbe,
mit der ich werbe für mein Seelenheil.

Denn alles vergeht, wenn die Uhr sich nicht mehr dreht.
Doch keiner versteht was es bedeutet zu sein.

Das Leben ist wie eine Blume in Eis gefroren.
Wenn man sie berührt zerbricht sie weich,
und für einen kurzen Augenblick enthüllt sie ihre Schönheit.
Lässt man sie jedoch stehen wird das Eis schmelzen,
und die Blume wird faulen wie das Fleisch auf unseren Knochen…

Mein innere Wald, dort steht er mächtig und alt.
Doch dort ist alles kalt und tot.

Die Äste gebrochen, geblichen wie Knochen.
Kein leises Pochen dringt mehr zu mir hinauf.

Ich gebe mich ihm hin, dem letzten Sinn.
Alles was ich bin ist nun Vergangenheit.

Und so ich rinn…
den Abgrund…
hinab…



grz
Saiigal

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