Schwarz auf rotem Teppich

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von Annari » 14. Okt 2007 16:45

vielleicht hat ihn der rammende Stein ja inspiriert beim Schreiben. Ich find Rammstein zum Teil auch ganz passabel. Aber viele Texte sind halt einfach nur für die Tonne und über so manche CD ärger ich mich, dass ich Geld für ausgegeben hab. Mutter zum Bleistift. Absolut übel. Da fällt mir ein, wird Zeit, dass die Männer mit den quietschorangenen Arbeitswesten kommen und meinen Müll abholen.

*im Müllkalender blätter*

Ah, bald...

:FG

von Lord_Diabolus » 13. Okt 2007 12:31

Schwarz auf rotem Teppich

Schwarzes Haar auf weißer Haut.
Vom Schweiß benetzt, der Sinne beraubt.
Es hebt sich friedlich deine Brust.
Gefangen in Explosionen der Lust.

Liebe ist wie der Messerschneide.
Die eine Seite scharf wie ein Blatt das im Herbst vom Baume fiel.
Die andre stumpf wie der animalische Instinkt der dir so gefiel.

Jetzt sitzt du so da, die Beine lustvoll gespreizt.
Die Krallen zum Angriff bereit, das Fleisch gereizt.
Wieviele Tränen hast du in dieser Nacht geweint.
Wieviele Tränen, bis zum Morgen vereint.

Liebe ist wie des Wasser kühler Strom.
Manchmal still wie ein Ast der dahintreibt, sanft, auf frostgebissnen Fluss.
Manchmal ungestüm wie der Klinge roter Todesschlaf Erguss.

Deine blauen Lippen sind so unrein.
Und Mein Fleisch wird dein.
Der bleiche kalte Körper so vollkommen.
Zwei schwarze Seelen auf rotem Teppich verkommen.

Bis zum Morgengrauen singen Raben Totenlieder.
Bis zum Morgengrauen halt ich deine Glieder,
bei mir fest.
Jetzt,
wird deine schwarze Rose erblühen,
und in meinem Feuer sie verglühen

Erinnert mich SEHR an "Weißes Fleisch" von Rammstein :D
Aber guuut geschrieben,Respekt.

von Annari » 12. Okt 2007 16:55

Ohje, ich hab auch noch nen alten ausgefransten Teppich von meinem Vormieter in meinem leeren Keller liegen. Den werd ich mal wie meine ganzen veralteten, nich mehr ganz so aktuellen EDV Bücher und Goethe-Schinken mal entsorgen, d.h. weiter bei mir ausmüllen und das Zeugs wegschmeissen.

An was einen (i.d.F. mich) deine Gedichte so manches mal erinnern. Hab Dank, hate

:D

Greetz

von hateme666 » 12. Sep 2007 13:59

Ich weiss es hört sich komisch an, aber ich fand das wort vom sinn her einfach passend... hmm, ja ich denke ich werde es der Ästhetik wegen streichen :D

was das mit Blatt angeht... hab mich etwas in Chiffrelyrik versucht. Denk dir was dazu ;)

btw: freut mich das ich ENDLICH mal konstruktive Kritik bekomme^^

von tlahuizcalpantecutli » 11. Sep 2007 22:36

Es hebt sich friedlich deine Brust.
Gefangen in kataklysmischen Explosionen der Lust.


Das klingt etwas sonderbar... das Kataklysmisch passt überhaupt nicht, vom Reimrhythmus nicht, außerdem ist das ein Wort aus einer etwas zu gehobenen Sprache. Lasss es doch einfach weg! Das würde den ansomsten schönen Kontrast friedlich - Explosionen noch mehr herausstellen, die den großen Unterschied zwischen äußerem Schein und innerer Wirklichkeit der Lust darstellen!

Noch was: Wieso ist ein Blatt, welches im Herbst vom Baume fiel, scharf?Oder sit das ein Scherz?

von hateme666 » 10. Sep 2007 20:28

hatte da wer letztens grade spaß? ; )
Jaja, wenn ihr wüsstet xD
ich weiß nich.. aber irgendwie hat das gedicht was, sollte mir ma die anderen literarischen meisterwerke von dir auch durchlesen =D
Tu dir keinen Zwang an^^ hoffe sie gefallen dir

von Kalle » 10. Sep 2007 20:02

hatte da wer letztens grade spaß? ; )

ich weiß nich.. aber irgendwie hat das gedicht was, sollte mir ma die anderen literarischen meisterwerke von dir auch durchlesen =D

Schwarz auf rotem Teppich

von hateme666 » 10. Sep 2007 19:08

Anm.: Sooo, nach einer längern Kreativpause gibts mal wieder was von mir...

Schwarz auf rotem Teppich

Schwarzes Haar auf weißer Haut.
Vom Schweiß benetzt, der Sinne beraubt.
Es hebt sich friedlich deine Brust.
Gefangen in Explosionen der Lust.

Liebe ist wie der Messerschneide.
Die eine Seite scharf wie ein Blatt das im Herbst vom Baume fiel.
Die andre stumpf wie der animalische Instinkt der dir so gefiel.

Jetzt sitzt du so da, die Beine lustvoll gespreizt.
Die Krallen zum Angriff bereit, das Fleisch gereizt.
Wieviele Tränen hast du in dieser Nacht geweint.
Wieviele Tränen, bis zum Morgen vereint.

Liebe ist wie des Wasser kühler Strom.
Manchmal still wie ein Ast der dahintreibt, sanft, auf frostgebissnen Fluss.
Manchmal ungestüm wie der Klinge roter Todesschlaf Erguss.

Deine blauen Lippen sind so unrein.
Und Mein Fleisch wird dein.
Der bleiche kalte Körper so vollkommen.
Zwei schwarze Seelen auf rotem Teppich verkommen.

Bis zum Morgengrauen singen Raben Totenlieder.
Bis zum Morgengrauen halt ich deine Glieder,
bei mir fest.
Jetzt,
wird deine schwarze Rose erblühen,
und in meinem Feuer sie verglühen.

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