Von der Dunkelheit

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von Annari » 30. Aug 2007 16:43

In Trance versetzen, um irgendwie schöpferisch und für andrere erschöpfend tätig zu werden, halt ich nich nur für ne ungesunde (kifftechnisch), sondern auch für ne zweifelhafte Technik. Deshalb nerven mich auch soviele Shamanen an, deren Seele rumflattert wie nen zerrissnes Taschentuch, sehn aus wie Schlump Fuffzehn und kommen sich wer weiß wie qualitativ hochwertig vor, schlimmstenfalls als könnten sie maßgeblich die Weltgeschichte verändern, wären ganz was Besondres, Große Mutter höchstpersönlich, empfänglich und empfangend mit wer weiß was für ner Schöpferkraft.

Manchmal denk ich männliche Künstler sind die schlimmeren Zicken und Diven als Frauen. Und wenn man genauer hinschaut und sich mit deren Biografie befasst, sinds abgefuckte Alkoholiker :prost:, bei denen ohne ihre Dröhnung gar nix los fängt.

Da fällt mir ein, wollt ich die Gefilde nich verlassen?

Ja. Wollt ich.

*nen Abflug macht*

Annarhi

von Azazel » 19. Jul 2007 09:34

Früher habe ich regelmäßig versucht mich in eine Trance zu versetzen...dazu die passende Musik - Ich empfehle da unbedingt Klaus Schulze - der hat einige Alben herausgebracht, die dafür nahezu ideal sind - Gedichte kamen dabei aber nicht heraus..aber dafür Ideen und Gedanken en masse.

von hateme666 » 19. Jul 2007 08:50

Ah, Lob vom Oberdämon persönlich^^ *schleimschleim* danke dir :knuddel:

Ja... zu der Zeit hatte ich sehr seltsame Gedanken und Gefühle... hab versucht mich in Trance zu versetzten, hat aber nicht so gut funktioniert weil ich unkonzentriert war... und dann hab ich das hier geschrieben.

von Azazel » 19. Jul 2007 08:41

da schreibt man manchesmal die besten Gedichte:-)) Gefällt mir auf jeden Fall!

Von der Dunkelheit

von hateme666 » 19. Jul 2007 08:32

Von der Dunkelheit

Schwärze,
erfüllt meinen Geist.
Kälte,
die ihre Zähne in mich reißt.

Alle Gedanken,
in mir sind schon lange tot.
Keine Farben,
kein blau, kein grün, kein rot.

Kein Licht,
scheint mehr am Firmament.
Selbst jene,
die keine Menschenseele kennt.

Einsamkeit,
erfüllt den Moment.
Ich bin,
befreit, von allem getrennt.

Dunkelheit,
verzerrt vom Licht.
Doch mich,
beherrscht sie nicht.

Nein, ich bin ein Teil von ihr,
schwarz wie die Nacht.
Etwas wandelt sich in mir,
wird neu geboren.
Ab jetzt nie mehr ich, nur wir…


(Anm.: Ist in den letzten paar Stunden meiner Schlaflosigkeit entstanden.)

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