Graue Rose

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von devilsnake » 30. Dez 2006 16:31

ich würde sagen es sind menschen die anders sein wollen und auch nicht als eintönige rose erscheinen wollen, sie wollen schillern in verschiedenen farben die welt genießen und nicht in den ewigen trott verfallen den die seele sterben lässt

so und jetzt noch mal zum gedicht ich hab es extra so geschrieben dass nicht jeder narr es lesen kann man muss sich sein bild selber machen wenn man es versteht was der sinn in den worten ist dann weiß man mehr als der dichter der die worte aneinander reite. es kommt aus tiefsten herzen, seele aus dem leben, wer dass nicht versteht ist wirklich ein narr.

von Annarhi » 30. Dez 2006 10:52

tlahuizcalpantecutli hat geschrieben:Einfach mal lächeln, wenn man durch die Straße geht, dann hebt man sich von der grauen Masse ab, die trostlos und verkniffen ihren hohlen zielen nacheiert
Ein große Dürre wird kommen *gg* Weisst du was, das Problem ist, wenn man einladend lächelnd durch die Strassen geht? Man wird zumindest als Frau von ziemlich vielen Männlichkeiten angesprochen, selbst wenn man das nich will. Obwohl schallendes Lachen nich nur so ziemliche viele Muskel zum Kontraktieren bringt, sondern auch Dämonen vertreibt, hab ich mal gelesen.

Die Italienerinnen wissen jedenfalls wie sie mit lästigen Männern umgehen, diese umgehen: die blicken ganz besonders böse drein. :P

Denn mal ehrlich: Was sind das schon für Menschen, die sich ständig von der dumpen Masse abheben wollen?!

von Zerberus » 30. Dez 2006 04:27

sehr schön geschrieben . die einzige konstruktive kritik ,die ich beisteuern kann is die texte nicht so kompliziert und verwinkelt zu schreiben , damit auch ein einfacher narr wie ich alles versteht :lol:


gruß zerb.

von tlahuizcalpantecutli » 29. Dez 2006 17:36

Einfach mal lächeln, wenn man durch die Straße geht, dann hebt man sich von der grauen Masse ab, die trostlos und verkniffen ihren hohlen zielen nacheiert

von Annarhi » 29. Dez 2006 13:42

Mir gefällts auch, wobei ich, als ich den Betreff gelesen hab, erst dachte, hätte was mit Grauzonen zu tun. "Vor Neid erblassen" kam mir noch in den Sinn, aber an die Melancholie der Herbst- und Wintermonate hätt ich eigentlich nich gedacht. Ich weiss noch, als mir früher klar geworden ist, dass ich sterben werd, dass auf jeden Winter nen Frühling und auf jeden Frühling nen Sommer usw. folgen würde, Jahr für Jahr, hats mich zu Anfang ziemlich erschreckt. Ich dachte, was ist das nur für nen Leben, was Menschen wie nen Hamster im Laufrad (Zeit) durchmachen müssen und dabei älter werden (oder am Lebensende wieder wie die Kinder), dass ich mir manchmal ne 5. Jahreszeit gewünscht hätte oder aber Schnee im Sommer oder Sommerblumen im Winter, aber an sich hat jede Jahreszeit positive und negative Seiten und in gewissen Sinne ist man als Mensch Teil dieses Ganzen (innerhalb bzw. während des Lebens macht, verursacht und wirkt man mit) und hat gleichzeitig die Möglichkeit sich das Ganze von aussen anzugucken.

Im Herbst und Winter macht vielen der Sonnenlichtmangel zu schaffen, Depris sind die Folge, dabei ist der Herbst z.B. richtig schön, wenn die bunten Blätter von den Bäumen fallen und mit Kastanien und Streichhölzern lustige Figuren zu basteln sind, man Drachen steigen lassen kann oder wenn im Winter riesige Schneeflocken fallen, und die Kristallformen gestochen scharf sind, bevor sie durch die Körperwärme taun, Schlitten- und Rodelzeit ist bzw. genügend davon da, um Schneemänner zu baun, bis dann der erste Schnee wegtaut, die Luft klar und nach frischer Erde riecht, sich Kroküsse, Narzissen und Schneeglöckchen durchs Erdreich der Sonne entgegen bohrn.

Nich, dass ich mit den Märchen nerven wöllte *ggg*, aber das von der Schneekönigin müsste bei mir eher nen Schneekönig sein. Weisst schon, der Typ, der Herrscher über alle Jahreszeiten sein wollte und gegen die Gleichberechtigung zu den anderen dreien war, den magischen Spiegel an sich gerissen hat, dass sich die andren nich mehr angucken konnten, selbstverliebt und arrogant davor umhergepost hat, bis er in abertausende Splitter zu nem Scherbenhaufen zerkracht und über die Erde zerstiebt ist, so dass sich etliche Menschen nur fragmentarisch darin erkennen konnten.

Ich mag zwar auch so Kontraste wie weiss/Schnee/kalt und rot/Blut/warm usw. und derlei Poesie, die solche Gegensätze im Zusammenhang zu Gemütszuständen beschreiben, aber so richtig identifizieren kann ich mich damit nich, weil ich entweder immer alle Jahreszeiten gleich geliebt oder gleich gehasst hab (je nachdem wie's mir ging)

Mittlerweile denk ich, dass Menschen ziemlich alt aussehn oder sogar tatsächlich sterben, wenn ihr inneres Kind vernachlässigt oder tot ist, keine Träume, Wünsche und Hoffnungen mehr da sind, keine Zukunft, nichts, was man mit andren teilen könnte, ums zu vermehren.

von Mystery » 27. Dez 2006 13:21

Das Gedicht gefällt mir, wenn es auch etwas schwer zu lesen ist wegen dem koplizierten Aufbau, der doch so gelungen ist (habe sogar einen Reim gesucht, bis mir aufgefallen ist, dass es keinen gibt... Oder ich habe ihn nicht gefunden???)

Ich weiß nicht, was Dich zu diesem Gedicht bewegt hat, aber ich sehe darin das momentane triste Wetter, was sich auf die Umwelt, auf das eigene Denken und Fühlen auswirkt.
Ich denke sogar, dass ich mich ein wenig damit identifizieren kann, der Winter macht mir leider immer etwas zu schaffen...

LG,
Mystery

Graue Rose

von devilsnake » 26. Dez 2006 18:26

Alles Farblos
Alles Öde
Graue Rosen welken
kein rot
Kein Gelb
Kein Schwarz
Nein!

Alles Grau
Alles Gleich
Schönheit ist verdorben nun

niemand trauert um die Rosen
die in ihren herzen brechen
austrocknen
Verderben

Alles Stumpf
und alles Grau
alles kommt alles weicht

Graue Rosen in aller herz´

Jedem ist´s gleichgültig
was einjeder denkt
regenbogen
voll von Farben
gibt es nicht mehr dieser welt
nur noch grau und hässlich gesicht
zeigt sich die natur als spiel
lacht und aus in unserm kummer
weint und trauert doch nicht um sich selbt

graue rosen in der welt

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