Gedanken sind Gift

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von Annarhi » 19. Dez 2006 22:55

Zerberus hat geschrieben:ich glaube von gedankengiften kann sich keiner freisprechen
Kann sein. Ich denk allerdings nich in solchen Metaphern. Trübe Gedanken sind meines Empfindens nach sowas wie Sorgenwolken, hinter denen letztendlich doch die Sonne scheint. Grinsend, über alle 4 Backen :au:

von Zerberus » 19. Dez 2006 01:17

ich glaube von gedankengiften kann sich keiner freisprechen

von Annarhi » 18. Dez 2006 20:00

It's a raining man, hallelullja, que? :D

Schlangengift ist teilweise auch ziemlich heilsam bzw. wird von einigen zu Heilzwecken verwendet, vor allem bei Hautleiden, von ders ja heisst, dass die Haut der Spiegel der Seele ist. Allerdings würd ich mal vermuten, dass es sich dabei um "äußere" Anwendungen handelt und nich um vergiftete Innerein und Gedanken, das Innenleben der Seele.

Gedanken sind Gift

von Isaac » 16. Dez 2006 13:40

Es ist in dir und auch nicht,
du fühlst es, manchmal wie ein Licht,
das dich durchzieht und dich erhitzt,
das dir deine Gedanken formt,
das dir deine Sinne nimmt,
wie der Schatten eines Baumes.

Du kannst es nicht greifen,
du kannst es nicht sehen,
du kannst es nicht beherrschen,
doch genau das tut es dich.

Es ist wie eine unsichtbare Hand,
die in dir ist,
die dein Handeln lenkt,
in meist eine dunkle Richtung,
mit einem bunten Schleier um deine Augen.

Egal, was du tust, sie sind da,
sie zerfressen dich,
sie vergiften deine Seele.
Sind es zuviele,
ist es wie tausend Feuer in dir selbst,
das dich langsam vergehen läßt,
sie zerstören langsam, was du bist.

Gedankengifte, kommen in den Sein,
Gedankengifte, lenken deine Hand,
Gedankengifte, wie eine Teufelshand.

Gedankengifte, von Menschen gesteut,
Gedankengifte, die Seele verirrt,
Gedankengifte, das Feuer, das du nicht siehst,
Gedankengifte, dein Herz verbrennt!

Sehe es, es ist auch in dir,
gestreut von Menschenhand,
gesäht im Frühling,
es reift mit der Zeit,
es liegt in dir bis in die Unendlichkeit.

Du wirst es nicht sehen,
du wirst nicht erkennen,
deine Augen verschlossen,
von dir selbst,
von dem schwarzen Tuch der Gefühle.

Gedankengifte, befreie dich dieser,
Gedankengifte, löse dein Sein,
Gedankengifte, nehme ihnen die Worte,
Gedankengifte, verbrenne sie im Mondenschein,
Gedankengifte, in dir ohne Macht,
Gedankengifte, bald hast du es vollbracht???

Löse dich von deiner Angst,
von ihnen, die dich lähmen,
wie Blei an deinen Füßen.

Löse dich jetzt von ihren Stimmen,
denn du bist da und kannst es träumen,
was du da siehst, du kannst erbauen,
was du dort fühlst, du kannst erleben,
was jetzt wird sein, du kannst immer wandern,
über den Weg deines Seins,
kannst immer lenken,
was dich dich hindert,
ans Licht zu treten und davon dich zu laben.

Gedankengifte, ein unsichtbares Tuch,
wie ein Nebel, der dich erstickt,
Gedankengifte, dir die Kehle zudrückt,
Gedankengifte, der Schatten in der Nacht,
hat dir deine Türen zugemacht.
Gedankengifte, so viele Stimmen es können sein,
wie Regen im Sonnenschein.

Verbrenn sie mit hellen Schein,
mit einem Leuchten, so hell einer Nova,
auf das sie dich niemals zerfrißt,
und in die Hölle setzt.

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