Good Morning Vietnam!

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von Annarhi » 16. Dez 2006 11:20

Zerberus hat geschrieben:gut geschrieben , nur eine stelle stört mich ein wenig

Die Camper ihre Rucksäcke, Taschen und Klappstühle packen und
wieder nach Berlin, das Brandenburger Tor mit
dem Berliner Bären drauf durchschreitend
an die Grenze zwischen Ost und West Berlin
heimzureisen.



ich glaube ,da könnte maN NOCH WAS VERÄNDERN
Hoi wuff :D

Man? glaubst du, könnte noch was dran verändern bzw. umwandeln? Damit meinst du wohl mich, d.h. dass ich den Rotstift zücken soll oder wolltest du mir irgendwelche Verbesserungsvorschläge, Änderungswünsche usw. vortragen, die ich dann sorgfältig abwägen und mir überlegen könnte, ob ich sie umsetze oder nicht? *g* Was stört dich denn an dem Absatz?

Btw. bringst du mich auf ne Idee. Ich werd den Absatz weder verändern noch umformulieren, sondern ganz rauslöschen. Gibts eben keine Camper aus Berlin, die zur Klagemauer gepilgert sind. Ist ja sowieso nur fiktiv gewesen.

Liebe Grüsse
Annarhi

von Zerberus » 16. Dez 2006 00:18

gut geschrieben , nur eine stelle stört mich ein wenig


[/quote]Die Camper ihre Rucksäcke, Taschen und Klappstühle packen und
wieder nach Berlin, das Brandenburger Tor mit
dem Berliner Bären drauf durchschreitend
an die Grenze zwischen Ost und West Berlin
heimzureisen.



ich glaube ,da könnte maN NOCH WAS VERÄNDERN

von Annarhi » 14. Dez 2006 21:28

tlahuizcalpantecutli hat geschrieben:ja sehr gut, wollte schon damals was dazu schreiben
danke Herr Lehrer :D

von tlahuizcalpantecutli » 14. Dez 2006 19:07

ja sehr gut, wollte schon damals was dazu schreiben

von Gast » 14. Dez 2006 14:38

ziemlich geil !!! :)

Good Morning Vietnam!

von Schwarze Witwe » 30. Sep 2006 11:15

Auf der Klagemauer in Hiroshima
steht ein Mann.
Doch wo ihr sein Gesicht erwartet
Mimik, die seine Emotionen offenbaren,
werdet ihr nur einen Vorhang finden,
weil er kein Gesicht mehr hat.
Versengt und hinweggefetzt
wurde seine Haut.

Auf der Klagemauer in Hiroshima
steht ein Mann.
Mahnend erhebt er seine Arme,
doch wo ihr seine Hand erwartet
seine Finger zum Friedenssymbol geformt,
werdet ihr nur eine stählerne Klaue sehn,
weil er keine Hände mehr hat.
Von Granaten wurden sie hinweggefetzt.

Auf der Klagemauer in Hiroshima
Steht ein Mann. Allein.
Denn wo ihr treu an seiner Seite
Familie, Frau und Kind erwartet
werdet ihr niemanden sehn.
Vom Kriegsfeind vergewaltigt wurde seine Frau
ermordet einst sein Kind
hat er beide traurigen Herzens begraben lassen.

Auf der Klagemauer in Hiroshima
geht ein Mann.
Ist Mahnung und Appell
Für all jene, die ihn sehen und vor seinem
Angesicht mit den Schrecken der alten und
modernen Kriege konfrontiert sind.

Vor der Klagemauer in Hiroshima
stehen sieben junge Mädchen
schön und zart wie junge Tauben,
sieben Monde, sieben Sonnen:
Königinnen, Bettlerinnen
mit Stiften, Pinseln und Farbe in der Hand,
bemalen sie mit Graffitikünstlern die Mauern
wie zu Ostern die zerbrechliche Schale eines Eis.

Vor der Klagemauer in Hiroshima
ertönt politisches Kriegsgeschrei,
fließt süßes Met und Alkohol in Mengen und doch
erklingen Lieder aus allen Zeiten und Epochen
Gitarrenklänge von Campern, Hippiegesang
Und Hexentänze, Satansbeschwörungen, Gebete.

All jene helfen dem Mann von der Mauer
Nehmen den Gebrechlichen in ihre Mitte,
entzünden ein Lagerfeuer,
wärmen einander durch Gespräche und Gesang,
umarmen ihn, streifen ihm sanft über den Armstumpf.

Auf die Klagemauer von Hiroshima
fallen salzige Regentropfen
die das Feuer löschen, die Farbe abwaschen,
Alles Reden, Singen und Trinken verstummt
zu einer einzigen Schweigeminute.
Die Camper ihre Rucksäcke, Taschen und Klappstühle packen und
wieder nach Berlin, das Brandenburger Tor mit
dem Berliner Bären drauf durchschreitend
an die Grenze zwischen Ost und West Berlin
heimzureisen.

Über der Klagemauer von Hiroshima
durchbrechen Sonnenstrahlen
wie Weiß- und Rotgold schimmernd
tränenschwere Regenwolken.

Ein Herz nur ist es, was sich fragt
Ob je ein zweites über der schweigend,
still in sich ruhenden Landschaft
je so einen Regenbogen sah und
nicht von der Schönheit berührt und
schmerzlich davon betroffen war.

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