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von Darona » 25. Aug 2006 12:18

Also schwarze Witwe ich muss dir mein vollstes Kompliment aussprechen!
Sehr feinfühlig und tiefgreiffend geschieben.
Gibt wirklichh zu denken, super! Weiter so!

von Schwarze Witwe » 24. Aug 2006 17:59

Thx evoi, ich wollt ja schon ne Ode auf mein allmonatliches Weltenei schreiben, aber dazu fehlen mir dann doch manchmal die Worte. :au:

Nen Synonym für unbeschränkt wär grenzenlos. Liest sich weicher als das Wort "Schranke" und hat andre Gedankenbilder bzw. Vorstellungen, damit verbundene Assoziationen. Außerdem denk ich, dass man schreiben lernen kann. Ist sowieso zu 99% Technik. 1% davon ist meistens (nur) die Idee im Einzelnen, wobei die alles entscheidend ist, was letztendlich an Gedicht oder Geschichte in der Gesamtheit draus wird.

Ich schätz mal, so schlecht kannst du auch nicht schreiben. Vielleicht solltest du dir in der Hinsicht mehr zutrauen. Und je blöder und vermessener, unrhythmischer irgendwas klingt, um so besser kann es werden, oder?

lg
SW

von Schwarze Witwe » 24. Aug 2006 17:48

tlahuizcalpantecutli hat geschrieben:fein, sehr feines Gedicht!
Ich liebe Metaphern!!!
Ich liebe Gefühle, treffend in Metaphern gekleidet!
Richtiggehend anziehend?
*hochgeschlossen und zugeknöpft den Bär anguckt* ;FG

Danke für das Kompliment, ich dacht schon, du würdest nur vernichtende Urteile abgeben. :har:

von evoi » 21. Aug 2006 10:39

Genial schön!

ausser was Lirael schon gesagt hat "vorbehaltlos" .. gefällt mir auch nicht besonders..

hab überlegt was mir gefallen könnte, eventuell:
Wer hat nur unerlaubt die Zukunft dir geraubt?
Wem hast du unbeschränkt vertraut?
ev. müsste man dann aber die 1 Zeile wieder kürzen:
Wer hat die Zukunft dir geraubt?
Wem hast du unbeschränkt vertraut?
oder so...

aber wie schon mal angemerkt.. mit den Reimen hab ich´s nicht so.. da zeigt dein Gedicht ein weit höheres Talent ..

von Lirael van Clayr » 19. Aug 2006 21:12

Also, das errinert mich recht doll an meine derzeitige Sozuation. Ich denk auch seit geraumer zeit darüber nach, warum ich so bin, wie ich bin. Von daher sind einige Worte recht passend.

Nur der Schlus gefällt mir nciht ganz.

Wem hast du vorbehaltlos bis zum Schluss geglaubt?

Das Wort vorbehaltlos, past nicht recht vom Wortlaut her. Mir fällt allerdings auch kein anderes Wort weiter ein, auser "naiv" vieleicht.

von whitestorm » 19. Aug 2006 21:10

etwas ungewöhnlich...zumindest mal was anderes, aber richtig gut

von tlahuizcalpantecutli » 19. Aug 2006 21:09

fein, sehr feines Gedicht!
Ich liebe Metaphern!!!
Ich liebe Gefühle, treffend in Metaphern gekleidet!

Wer?

von Schwarze Witwe » 19. Aug 2006 17:30

Wer hat den Ernst in dein Gesicht gebracht?
Wer hat das Licht gelöscht in dir?
Wer hat die roten Wangen bleich gemacht?
Wer brach roh ein in dein Revier?

Wer nahm die Leichtigkeit?
Die Unbefangenheit?
Wer brachte dich um deine allerschönste Zeit?

Wer machte deine klaren Augen blind?
Wer trieb mit dir ein böses Spiel?
Wer tötete das unbeschwerte Kind
das immer aufstand, wenn es fiel?

Wer hat nur unerlaubt die Zukunft dir geraubt?
Wem hast du vorbehaltlos bis zum Schluss geglaubt?

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